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Kurzfristig mehr arbeiten?

Neverleaving

Aktives Mitglied
Hallo,
ich war wegen chronischer Krankheit 6 Jahre lang ohne richtige Arbeit. Seit 4,5 Monaten arbeite ich nun mit 25 Stunden pro Woche, wobei ich im wöchentlichen Wechsel ca. 15 und 35 Stunden arbeite, ich mache Früh- und Spätdienst.. Wegen Personalmangel mache ich regelmäßig Überstunden. Soweit komme ich trotz Erkrankung gut klar mit der Arbeit. Wenn ich aber eine 6 Tage Woche habe oder mehrere 10-Stunden Schichten binnen weniger Tage dann geht das schon an die Substanz bei mir.
Wir wurden nun gefragt ob wir unsere Stundenzahl vorübergehend für 6 Monate erhöhen möchten oder zusätzlich Nachtdienste übernehmen wollen.

Tja und da überlege ich nun. Etwas mehr Geld könnte ich schon gebrauchen. Allerdings bin ich in der Privatinsolvenz. Ich habe also finanziell keinen großen Vorteil, wenn ich mehr Stunden mache. Außer ich würde die zusätzlichen Stunden an Sonntagen, Feiertagen oder in der Nacht machen.

Was wäre denn das beste?

LG
 

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kasiopaja

Sehr aktives Mitglied
An Deiner Stelle würde ich es , in Deiner Situation nicht machen.
Jetzt kannst Du Überstunden machen.
Später MUSST Du , mit geändertem Vertrag, mehr arbeiten.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
 

Uri

Aktives Mitglied
Du hast keinen Vorteil? Der Vorteil ist, daß Du anderen die Kohle zurückzahlst, die Du denen schuldest.
Das sehe ich ganz klar genauso. Daran solltest Du auch immer denken.

Wenn ich aber eine 6 Tage Woche habe oder mehrere 10-Stunden Schichten binnen weniger Tage dann geht das schon an die Substanz bei mir.
Aber das ist Grund, weshalb du nicht erhöhen solltest.
Haushalte gut mit Deiner Kraft und halte erstmal dieses Level. Weder Du noch andere haben etwas davon, wenn Du zusammenklappst.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Da Du in der PI stehst aber einen uralten Opel hast, müsste man überlegen, ob du etwas an Arbeitszeit drauf legst und einen Firmenwagen bekommst.

Wenn die chronische Krankheit psychisch war, kann eine erfüllende Arbeit gut tun, da man dann weniger an sich selbst denkt. Zumindest hat das bei mir geklappt.

Wenn Du aktuell Teilzeit machst, stehen bezahlte Überstunden im direkten Gegensatz zu dieser Vereinbarung, die extra nur ein vermindertes Stundenmaß vorsieht.

Bekommst Du keinen Zeitausgleich für die Mehrarbeit, so schleicht sich eine betriebliche Übung im gegenseitigen Einvernehmen herbei, die - je nach Betrachtung - zu einer Änderung des Arbeitsvertrags führen kann.
Die Erhöhung der Stundenzahl nur für ein halbes Jahr kaufe ich dem Arbeitgeber nicht ab, weil Personalmangel planbar ist. Real gesehen müsste er einstellen .Vielleicht zieht er sich aber, wenn wegen Corona besser "einer 24Stunden arbeitet" als dass er drei mit Abständen je 8 Stunden arbeiten lässt. die Grenze liegt - wie auch immer - in dem Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes.
 

Neverleaving

Aktives Mitglied
Was soll ich mit einem Firmenwagen? Sowas kriegen bei uns nur Springer. Wieso sollte dann ausgerechnet ich einen Sonderbonus in Form eines Firmenwagens erhalten? Ich würde mich gar nicht trauen nach sowas zu fragen, fände ich mehr als unverschämt.

Mein Arbeitgeber stellt niemanden ein, weil sich einfach niemand bewirbt. Natürlich ist Personalmangel planbar. Wir suchen ja auch schon seit Jahren neue Leute. Aber wo sich niemand bewirbt kann auch niemand eingestellt werden.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Was soll ich mit einem Firmenwagen? Sowas kriegen bei uns nur Springer. Wieso sollte dann ausgerechnet ich einen Sonderbonus in Form eines Firmenwagens erhalten? Ich würde mich gar nicht trauen nach sowas zu fragen, fände ich mehr als unverschämt.
Ich versteh Dich nicht.
Wenn Du für Mehrarbeit (und nicht als Bonus) als Ausgleich einen Firmenwagen bekommen könntest UND der Nutzungswert nicht als Mehrverdienst an den Insolvenzverwalter abgegeben werden müsste UND Du keine Versicherung, keine Steuer und keinen Sprit und keine Reparaturen bezahlen müsstest UND den Wagen teils privat nutzen könntest, DANN ....
- bräuchtest Du Dich nicht um einen anderen Wagen für 4000 Euro zu kümmern ( die Du in der PI wohl eher nicht hast)
- hättest Du keine Reparatur- Sorgen an dem Opel
-wäre das keine Unverschämtheit sondern take&give, also ein deal zu gleichen Nutzen. Dein AG kann den Wagen nämlich steuerlich abschreiben.
Frage wäre aber, ob das so klappt.
 

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