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Kündigung und Gewissensfrage ?

G

Gast

Gast
Hi,

ich hab z.Z. ein kleines Problem. Wahrscheinlich eher ein moralisches ;-)
Ich habe ab Mai einen neuen Job und möchte bei meinem alten Arbeitgeber so schnell wie möglich kündigen.
Das Problem ist halt, das ich eine Kündigungsfrist von 14 Tagen habe und dies auf der einen Seite so schnell wie möglich hinter mich bringen möchte, auf der anderen Seite (um finanzielle Nachteile für mich) zu vermeiden noch 2 Wochen hinausschieben. Nun weiss ich nicht, wie ich das am besten machen möchte. Auf der einen Seite
Ist es mir furchtbar peinlich und ich würde mich am liebsten 1 Woche krank schreiben lassen und dann aus der Krankheit heraus kündigen, da ich dann alles schriftlich abwickeln könnte. Auf der anderen Seite fühl ich mich dabei sehr schlecht, wenn ich dies tue, den der AG und die Kollegen sind wirklich sehr nett.
Ich weiss das nun schon seit 1 Woche und jedes mal, wenn ich mit Kollegen oder Vorgesetzten zusammen sitze und neue Projekte angehe, hab ich ein Megaschlechtes Gefühl, weil ich immer im Hinterkopf habe, das ich Sie eigentlich nur verarsche. Auf der anderen Seite habe ich deswegen auch keine Lust mehr zu arbeiten. Am liebsten würde ich das ganze so schnell wie möglich beenden und auch keinen Ausstand geben, um den Fragen (die dann sicherlich auftauchen) aus dem Weg zu gehen ! Es ist eine sehr schwierige Situation für mich, in der
Ich mir nicht ganz sicher bin, wie ich entscheiden soll. Mein Verstand sagt mir : krankschreiben und kündigen.
Mein Gewissen sagt mir: Du verarscht alle. Kannst Du nicht machen !
Und es geht mir wirklich nicht gut dabei.
Ich weiss, das ich mich (bald/schnell) entscheiden muss...
Was tun ?? Vielleicht hatte jemand schon mal eine solche Zwickmühle und kann mir einen Rat geben ?
Danke Euch für jede Anregung.

LG
Mike
 

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S

Stan

Gast
Ich denke, es ist ein Gebot der Fairness gegenüber den Kollegen und dem Arbeitgeber, wenn Du ihnen reinen Wein einschenkst.

Alles andere ist feige und dazu gibt es keinen Grund.
 
B

Benjamin-29

Gast
Hi,

es ist doch nicht ungewöhnlich, aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis in eine neue Stelle zu gehen. Braucht dir nicht peinlich zu sein.

Das seinem alten Arbeitgeber zeitnah mitzuteilen ist fair. Ob du nun lieber finanzielle Nachteile in Kauf nimmst, oder dich fair verhälst, ist natürlich deine Entscheidung.
 

Germ

Aktives Mitglied
Gast postete:

Ist es mir furchtbar peinlich und ich würde mich am liebsten 1 Woche
krank schreiben lassen und dann aus der Krankheit heraus kündigen, da ich
dann alles schriftlich abwickeln könnte.
Meine Empfehlung:

Lass dich krankschreiben nach dem Motto:

Bude zu, Affe tot.

Fertig aus.

Uneffektive Rücksichtsnahme hat noch niemanden geholfen, im
Leben weiterzukommen.

Herzlichst

Germ
 

Eisherz

Sehr aktives Mitglied
.... zum vorstehenden Beitrag:

Und bei der nächstbesten Gelegenheit, wo es um die Lösung eines Problems geht, wobei eine Kündigung und deren Bekanntgabe eigentlich gar kein Problem sein dürften, da wiederholt man das dann:

Krankschreiben lassen ...

So umgeht man vermeintlich alles, ist doch aber ein recht unkollegiales und schäbiges Verhalten.

Eisherz
 

sagittarius

Aktives Mitglied
hallo lieber gast,

also ich denke aus Gründen der Fairness solltest du deinem Chef sobald wie möglich mitteilen, daß du kündigst. Vielleicht braucht er ja Ersatz für dich, der evt. noch eingearbeitet werden muß.


LG sagittarius
 

Mollenew

Mitglied
Hallo Gast,

biste krank? Dann kannste dich krank schreiben lassen. Ansonsten wäre es aus meiner Sicht heraus feige. Da du "nur" zwei Wochen Kündigungsfrist hast, und vielleicht noch Resturlaub, ist es vielleicht nicht angenehm, dort noch arbeiten zu gehen, aber durchaus machbar und ich nehme an, die Schamgefühle werden sich in Grenzen halten, sprich: du wirst es überleben.

Soll nichts gegen dich persönlich sein, aber ich finds immer wieder krass, aus welchen Gründen oder einfach Null-Bock-Stimmung heraus, sich Leute krankschreiben lassen. Und dass es Ärzte geben, die so ne Haltung auch noch unterstützen. Und der Steuerzahler zahlt... Wunderbar.

Siehs doch als Versuch, deine Wünsche klarzumachen. Leute kündigen und entwickeln sich weiter. So ist das eben. Wenn dein Chef nicht pathologisch neurotisch ist, wird er damit umgehen können. Beispiel? Meine Freundin hat zum 1.4. nen neuen Job bekommen, dann hatte sich aber das Wochenende vorher ein neuer, besserer Job ergeben. Sie hat am 1.4. bei der alten Stelle abgesagt, war ihr peinlich, weil sie die Leute mochte und so, aber sie war wenigstens ehrlich. Und die Leute habens hingenommen.

Liebe Grüße,
Mollenew
 

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