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Kündigung in der Probezeit - qualifiziertes Arbeitszeugnis

mimin

Neues Mitglied
Hallo liebe Mitglieder,

mir ist in der Probezeit gekündigt worden, ich habe in der Anfangszeit Fehler gemacht (keine gravierenden, aber sie störten den Ablauf), die Einarbeitung lief schlecht, ich wurde ins kalte Wasser geworfen. Schon früh hat meine Chefin festgestellt, dass ich den Anforderungen und hohen Belastungen nicht gewachsen bin. Ich habe bis Ende der Probezeit dort noch gearbeitet. Ich habe schon mal darüber hier geschrieben.
Jetzt geht es um das qualfizierte Arbeitszeugnis. Meine Chefin hat mir zugesichert, ein "gutes" Zeugnis ausstellen zu wollen. Es kam ein einfaches Zeugnis bei mir an. Jetzt fragt die Personalabteilung verwundert, was ich mir denn vorstelle... Ich bekomme graue Haare... Ich solle doch mal mitteilen, was ich in meinem Zeugnis gerne inhaltlich hätte. Ok, da gibt es genug Stoff im Netz, um ein wohlwollend formuliertes Zeugnis mit der Note "gut" zu erstellen. Aber wie formuliert man den Schlusssatz in so einer Situation? Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.
LG Mimin
 

mimin

Neues Mitglied
Ich war immerhin 6 Monate dort beschäftigt. Und dann verweise ich auf:
„Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.“ (Gewerbeordnung, § 109, Absatz 1)
 
G

Gelöscht 117789

Gast
Ich war immerhin 6 Monate dort beschäftigt. Und dann verweise ich auf:
„Der Arbeitnehmer hat bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.“ (Gewerbeordnung, § 109, Absatz 1)
Ja, dann fordere das qualifizierte Arbeitszeugnis doch an.
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Als verkappter Personaler muss ich offen sagen: sei doch mit dem zufrieden, was du bekommen hast!

Es gibt sehr viele Firmen die Arbeitnehmern kein gutes Zeugnis ausstellen, wenn sie nicht durch die Probezeit gekommen sind. Das mag natürlich hier am Beruf liegen bzw. an den geforderten Vorstellungen, aber dennoch: man war für den Job dann wohl nicht geeignet. Was soll man dann da noch ausgeschmückt loben?

Wenn sie dich nicht weiter beschäftigen möchten, dann hast du in dem Job versagt. Das kann man sehr schwierig umschreiben, sorry....

Und egal wie GUT das Zeugnis auch ausfallen mag - die Tatsache dass es nur 6 Monate waren und somit die Probezeit nicht bestanden wurde, deckt das auch nicht zu. Welche Gründe und Probleme es bei diesem Unternehmen gab, interessiert den nächsten Chef recht herzlich wenig.
 

Yang

Sehr aktives Mitglied
Spätestens der nächste potenzielle Arbeitgeber wird sich wundern, warum ein Unternehmen den ach so lobenswerten Mitarbeiter schon in der Probezeit einfach so los werden wollte.
Entweder wirft er deine Bewerbung samt dem super Arbeitszeugnis sofort in den Papierkorb oder er greift zum Telefon und informiert sich bei deinem Exarbeitgeber persönlich und hört sich an was der dazu zu sagen hat.
Peinlich wird die ganze Geschichte so oder so.
 

ah_naja

Aktives Mitglied
Als verkappter Personaler muss ich offen sagen: sei doch mit dem zufrieden, was du bekommen hast!

Es gibt sehr viele Firmen die Arbeitnehmern kein gutes Zeugnis ausstellen, wenn sie nicht durch die Probezeit gekommen sind.
Ja, ok, aber die/der TE war ja an Lösungsvorschlägen interessiert....Wie würdest du als verkappter Personaler damit umgehen? Das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen.
1. So tun, als hätte es das Arbeitsverhältnis nicht gegeben?
2. Erwähnen, Kündigungsgrund offen lassen und beten?
3. Gleich im Anschreiben anfangen, das zu begründen?

Ich würde in so einem Fall davon ausgehen, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass man in der Probezeit geflogen ist. Aber andererseits kündigen ja auch Arbeitnehmer in der Probezeit. Hier dann einen Satz des Bedauerns ins Zeugnis verlangen vom Arbeitgeber? :D
 
G

Gelöscht 117789

Gast
Ja, ok, aber die/der TE war ja an Lösungsvorschlägen interessiert....Wie würdest du als verkappter Personaler damit umgehen? Das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen.
1. So tun, als hätte es das Arbeitsverhältnis nicht gegeben?
2. Erwähnen, Kündigungsgrund offen lassen und beten?
3. Gleich im Anschreiben anfangen, das zu begründen?

Ich würde in so einem Fall davon ausgehen, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass man in der Probezeit geflogen ist. Aber andererseits kündigen ja auch Arbeitnehmer in der Probezeit. Hier dann einen Satz des Bedauerns ins Zeugnis verlangen vom Arbeitgeber? :D
Das beste , was man dem TE tun kann ist ein einfaches Arbeitszeugnis auszustellen.
Da stehen nur die Fakten drin. Ohne Wertung.
Beschäftigt von - bis als ..........

Wenn man das Arbeitszeugnis ausstellen muss, dann muss es wohlwollend , aber wahrheitsgemäß sein, was wohl eher nicht vorteilhaft sein wird.
 

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