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Kündigung durch haltlose Vorwürfe

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Habe hier vor einigen Tagen mal nachgefragt wie es sich mit Überstunden verhält. Heute nun der Hammer!!!!!!!!!!!!
Vor einigen Tagen kurz vor Feierabend sah ich neben unserer Kasse eine schwarze Geldtasche liegen ungesehen nahm ich sie und legte sie in den Tresor an dem bei uns jeder Lehrling , Mitarbeiter ja sogar der Hausmeister rankommen und wissen wo der Schüssel liegt.
Am nächsten Tag 7:00 Uhr früh schaute ich in den Tressor um zu schauen ob die Tasche noch da ist , öffnete und sah das da geschätzte 10 000 Euro drinn sind . Blätterte drin rum und stellte die Tasche wieder rein.
Schlechtes gewissen nee warum? Ich hatte genau die Tasche schon des öfteren zu Hause und da war manchmal mehr Geld drinn. Ich nahm es mit weil der Chef im Urlaub war und kein Geld da bleiben solte.
Um acht kam ein Mitarbeiter und aus einem Gespräch heraus fragte er mich ob ich den Chef nochmal gesehen habe.
Nein sagte ich. ich erzählte ihm von der Tasche voller Geld welches er achtlos neben der Kasse hat liegen lassen trotz Kameraüberwachung.
Heute nun rief mich der Chef ins Haus wo er und sein Anwalt sich befunden haben. Erste Frage , waren sie die letzten Tage am Tresor? (ich war echt aufgeregt meinen Chef mit seinem Anwalt vorgefunden zu halten)Ja klar sagte ich habe die besagte Tasche rein getan. Und sonst nochmal? ich sagte in meiner Aufregung nein. Die beiden gleich zum Computer wo dann zu sehen war das ich am nächsten Morgen zu sehen bin wie ich die Tasche aus dem Tressor genommen habe und reingeschaut habe. Darauf hin wurde mir zum Vorwurf gemacht Geld unrechtmäßig entnommen zu haben.
Ich lege meinen Kopf dafür unters Beil das ich keinen Cent entnommen habe.
Mir wurden zwei Möglichkeiten gegeben
- Ich lege bis Montag den Fehlbetrag auf den Tisch und würde eine Kündigung erhalten.
-Ich bleibe dabei und bekomme eine Anzeige.
Da ich nichts genommen habe entschied nahm ich logischer weise den zweiten Weg.
Ich versuchte ihnen klar zu machen nichts entnommen zu haben . Ich stellte ihnen die Frage für wie blöd sie mich halten. Ich werde mich doch nicht vor die Videoüberwachung setzen und Geld entwenden und danach einem Mitarbeiter erzählen das der Chef eine Tasche voller Geld hat liegen lassen.
Mein Chef meinte nur das auch wenn ich kein Geld entnommen habe das Vertrauensverhältnis kaputt ist. Wie kaputt fragte ich? Na weil ich in die Tasche geschaut habe! Mir fehlten die Worte.
Wie kann das sein, wo ich die Tasche des öfteren mit zu Hause hatte ? Blöder weise fiel mir diese Antwort erst ein als ich schon zu Hause war.
Wie soll ich mich jetzt am Besten Verhalten????????????????????

Ich telefonierte noch von der Arbeitsstelle mit meiner Anwältin und schilderte ihr den Vorfall. Morgen habe ich Termin bei ihr. mir geht es echt Scheiße. Ich habe ein reines Gewissen und mache mir Sorgen er könnte dieses Märchen in unserem kleinen ort von sich geben . Und dann?:eek:
 

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Micky

Sehr aktives Mitglied
Na..die Tasche wurde Dir nicht ÜBERGEBEN.

Du hattest sonst bestimmt immer einen Auftrag (die Tasche mitzunehmen?)

Wahrscheinlich hättest Du
-SOFORT jemandem Bescheid sagen müssen über den Fund
(direkt,per Telefon oder notfalls einem Dritten-- als Zeugen...und sei es Deiner LG )

-nicht dann das Geld AUS DEM TRESOR nehmen dürfen OHNE QUITTUNG --also--entweder DRIN LASSEN (wofür ist das ein Tresor?)
oder wenigstens handschriftlich formlos auf Deine Sicherstellung und Mitnahme hinweisen müssen.

Da Du sogar genau den Inhalt wußtest,es nicht nur 10 Euro waren...
FUNDSACHE VON ERHEBLICHEM WERT hätte da auch zur Not eine Übergabe an die Polizei genügt.
(also,mal angenommen,Du bist der Letzte in der Werkstatt und kannst niemanden erreichen und hast KEINEN Tresor...hätte ja auch Eigentum eines Lieferanten/Kunden...sein können...)
************************************
Ob vorsätzlich oder fahrlässig...Du hattest fremdes Eigentum im Besitz .
Ich würde nicht erklären : "Da ist doch sowieso die Kamera." ;):cool:

(Kameras sind auch in Banken...)

Und "einfach eingesteckt" hätte sich bestimmt nicht jeder mal so diese riesige Summe.

Gab es einen Vertreter des Chefs ?
Warst Du das?
Hast Du ,wenn Du es nicht warst,nachweislich versucht ,den zu erreichen?
Kannst Du überhaupt Dich entlasten --also---überleg mal...da sagt man doch Bescheid?

Hätte das nicht auch eine "ähnliche Tasche" gewesen sein können,von einem KUNDEN z.B.? Oder war da EUER Logo drauf?

Habt Ihr mit Einverständnis des Chefs jemals früher "von Euch aus" das Geld aus dem Tresor mitnehmen sollen?
Und wenn,wo sollte das vermerkt werden? Kassenbuch?

Haltlos sind die Vorwürfe nicht--Du hast es MITGENOMMEN,wissend um die Summe.
Vermutung ist lediglich,ob Du Dich nachhaltig BEREICHERN wolltest!

Da es eine Kündigung betrifft,würde ich beim Arbeitsgericht dagegen klagen.Dort brauchst Du erst mal keinen RA...oder?


Wenn es mich beträfe,würde ich angesichts des Hintergrundes "Überstunden" mal vermuten,daß mir GEZIELT EINE FALLE GESTELLT WURDE....und ich dummerweise REINGETAPPT bin...

Du hast DUMMERWEISE nicht SOFORT vom Fund erzählt!
**********************************
 
Zuletzt bearbeitet:

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Hi Micky, vielen Dank erst mal für deine rasche Antwort. Du hast da scheinbar was falsch verstanden. Ich sah anhand des Logos auf der Tasche das es unsere ist und habe sie auch nicht mit nach hause genommen. Ich legte sie weil ich es eilig hatte und vermutete das Geld darin ist in den Tresor. Ich nam es nicht mit nach Hause.
Am nächsten morgen erst sah ich in die Tasche und stellte fest das sich geld darin befand. Das wird mir ja zum Vorwurf gemacht. Ich sagte es zu Hause auch meiner Frau obwohl ich nicht mal genau wußte ob da Geld drinn ist.
Ich nahm die Tasche mit dem Geld nur dann mit wenn der Chef im Urlaub war , sonst nie.
 
D

Deichgräfin

Gast
Hallo Dinkelbaron,

das hört sich nicht gut an.

1. Du hast gelogen,als man dich fragte ob du ein zweites Mal an
dem Tresor warst.
Wieso macht man das,wenn man weiß,dass der Raum
überwacht wird ?

2. Du warst ein zweites Mal am Tresor ,hast in der Tasche
herum gekramt und das Geld gezählt (?).
Warum ?

Wieso macht man solche Sachen ,wenn man genau weiß,
dass der Raum überwacht wird.

3.Wäre ein anderer Mitarbeiter am Tresor gewesen,
wäre er dabei auch aufgenommen worden.


Dem anderen Mitarbeiter freiwillig und ungefragt
von der Tasche voller Geld
zu erzählen,könnte als plumper Trick gewertet werden,
um von sich abzulenken und gleichzeitig einen zweiten
potentiellen Täter zu schaffen.

Warst du an dem Abend,als der Chef die Tasche neben der Kasse liegen ließ, ganz allein im Betrieb ?


Ich kann nicht glauben,dass du von der Videoüberwachung wusstest, in dem Fall hättest du niemals so gehandelt, wie du gehandelt hast.



Nach meiner Meinung hast du verdammt schlechte Karten.

L.G.Karin
 
Zuletzt bearbeitet:

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Klar wußte ich das eine Kamera da ist der Monitor steht direkt neben der Kasse,jeder weis das.
Ich habe kein Geld gezählt.
Ich nahm am Abend vorher (ich war allein) die Tasche und legte sie ungeöffnet in den Tressor. War in Eile. Am nächsten Morgen dann sah ich rein um nach zu sehen was da überhaupt drinn ist. Mehr nicht. Ich nahm keinen Cent herraus.
Ich hätte vielleicht den Chef am nächsten Tag sagen sollen das ich dieTasche in den Tressor gelegt habe. Habe ich aber nicht , da wir echt viel Stress hatten.
Ich kümmerte mich am nächsten Tag um die Lehrlinge , die Kunden, das Telefon und logischer weise auch noch um meine eigentliche Arbeit.
Im Normalfall hätte er es so gehalten das er gefragt hätte wenn er sie nicht gefunden hätte.
Er konnte davon ausgehen das es da drinn liegt. Jeder weis das die Kameras überall sind .
Ich glaube ehrlich gesagt nicht mal das da übehaupt was fehlt, da ich den Eindruck hatte das er selbst nicht wußte wie viel da überhaupt drinn war .
die Stimmung war schon seid einiger Zeit nicht so gut und ich denke das er nur nach einem Grund gesucht hat.
 

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Ich habe schon morgen einen Termin beim Anwalt. Ich habe mir das Video auf dem mein chefund sin Anwalt was gesehen haben wollen drei mal angeschaut und fragte sie wo sie was sehen. Sie sahen auch nichts sie sind der Meinung wenn es durch die Polizei oder sonst wem verbessert wird was zu sehen. Werden sie aber nicht. Ich machte ihnen den Vorschlag mich zu beurlauben bis sie einen Nachweis haben(den sie nicht finden weil ich nichts genommen habe) und dann wäre die Sache für mich erledigt. Wollten sie nicht. Es gab keine Anweisung nicht an den Tresor zu dürfen oder sonst was , also was habe ich so falsches gemacht was eine Kündigung rechtfertigen würde?
 
D

Deichgräfin

Gast
Es gab keine Anweisung nicht an den Tresor zu dürfen oder sonst was , also was habe ich so falsches gemacht was eine Kündigung rechtfertigen würde?
Wenn ich dich besuchen würde,untersuchst du meine Handtasche
wenn ich den Raum verlasse ?:cool::rolleyes:

Brauchst du extra eine Anweisung,dass man nicht an anderer Leute Sachen/Geld geht um zu schnüffeln ?
Du hattest keinen Grund und kein Recht den Tresor wieder zu
öffnen und den Inhalt der Tasche zu prüfen.
Es war die Geldtasche des Chefs, was sollte da drin sein,
was dich was angeht ?
Du hast dich damit in Verdacht gebracht gestohlen zu haben.
Das reicht nach meiner Meinung aus dir fristlos zu kündigen.

Was machst du, wenn dein Chef dir sagen wird,es fehlt Geld,
obwohl du nichts genommen hast, dieses aber auf dem Video
nicht genau zu erkennen ist ?
Wie willst d u beweisen, dass es nicht so war.

Begreifst du nicht, dass du mit deinem Tun das Vertrauen deines
Chefs gebrochen hast ?
Dir kann er nicht mehr vertrauen,nichts liegen lassen,
ohne in Gefahr zu laufen du schnüffelst herum/klaust.
(Eventuell auch in den privaten Sachen eurer Kunden, welche
während einer Reparatur im Fahrzeug verbleiben.)

Das was du getan hast,kannst du nicht wieder gut machen.
Es handelt sich dabei um einen nachhaltigen Vertrauensbruch.
Ein weiterer Grund für eine fristlose Kündigung.

Dein Tun wird ein teurer Spaß für euch werden.
Drei Monate Sperre beim Arbeitslosengeld und echte Probleme
einen neuen Job zu finden.
Es spricht sich unter Garantie herum.
Deine Lebensgefährtin wird begeistert sein, außer für den
stinkfaulen Bengel auch noch für dich aufkommen zu müssen.
Dann hast du unter Garantie gar nichts mehr zu melden ,
hattest ja bisher ständig Probleme dich durchzusetzen.

Wie kann man so blöd sein,besonders, wenn man genau weiß,
dass es eine Videoüberwachung gibt.
Aus der Sache kommst du nicht ungeschoren wieder raus.
 

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Mag sein das du es so siehst , ich sehe es anders. Mein Fehler bestand lediglich darin am Abend nicht in die Geldtasche geschaut zu haben und dem Chef an zu rufen. Wäre es einPortmonais gewesen hätte ich genau so reinschauen müssen um zu sehen wem sie gehört um sie zurück geben zu können.Oder wie bekommst du raus wem sie gehört?
 

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