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Kritik und Arbeitsschwäche

Billy Talent

Mitglied
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Was haltet Ihr von dem Zitat? Ist da was wahres dran?
Wie sollte man agieren, wenn man auf Grund seelischer Krankheiten nicht die volle Leistung m Beruf geben kann? In die offensive gehen und klar sagen dass man eben weniger schafft, oder Zurück ziehen?
 

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C

Christine22

Gast
Zur ersten Frage: Sehe ich nicht so.
Zur zweiten Frage: Für mich wäre Rückzug keine Lösung, sondern ein offenes Gespräch.
 

Rhenus

Urgestein
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Was haltet Ihr von dem Zitat? Ist da was wahres dran?
Wie sollte man agieren, wenn man auf Grund seelischer Krankheiten nicht die volle Leistung m Beruf geben kann? In die offensive gehen und klar sagen dass man eben weniger schafft, oder Zurück ziehen?
Hallo Billy Talent,

ich bin jetzt zu faul es zu suchen, Für jedes Zitat gibt es mindestens ein Gegenzitat.
Das hilft dir nicht!

Ich weiß nicht was du mit dem Zitat sagen möchtest.
Mein Zitat dazu als Antwort:
„Nur der, der den Ball hat, kann Tore schießen!“

Auch dein zweiter Absatz birgt Gefahren, du liebst Zitate?
Ich gebe dir eines:
Das Wissen anderer über deine Krankheit, gibt ihnen Macht über dich!

Damit möchte ich sagen: Schreibe mal genau in welcher Situation du bist.
Je präziser die Frage gestellt und begründet ist, desto präziser wird eine Antwort und den Rat dazu sein.

Eine pauschale Antwort in einem Satz wird nicht helfen können.
Also trau dich.
 
W

Wapiti

Gast
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.

Was haltet Ihr von dem Zitat? Ist da was wahres dran?
Wie sollte man agieren, wenn man auf Grund seelischer Krankheiten nicht die volle Leistung m Beruf geben kann? In die offensive gehen und klar sagen dass man eben weniger schafft, oder Zurück ziehen?

Das mit dem Ball mag beim Fußball zutreffen, im Berufsleben nicht.
Da wird man aus anderen Gründen kritisiert. Weil man zuviele Fehler macht, weil man die geforderte Leistung nicht erbringt, weil jemand anderes scharf auf deinen Posten ist, weil man mürbe gemacht werden soll, weil ein Sündenbock gesucht wird und und und.

Ich verstehe deinen Text so, daß es bei dir an Leistungsdefiziten liegt.
An deiner Stelle würde ich mich mit der Bekanntgabe von psychischen Erkrankungen zurückhalten.
Zum einen setzt du dich damit selbst auf die Liste der bedrohten Arten, zum anderen bietest du dich selbst als Mobbingopfer regelrecht an.
Es wäre naiv, zu glauben, daß man im Berufsleben mit Verständnis und Rücksichtnahme reagieren würde.
 
K

kuddeldaddeldu

Gast
Der wesentliche Unterschied zwischen berechtigter und haltloser Kritik ist m.E ausschlaggebend
für die Art der Reaktion.

Ist Kritik sachlich und angebracht, sollte man/frau sich natürlich um Klärung und Verbesserung
bemühen.

Ist Kritik unangebracht und lediglich vorgeschoben um andere "auszubremsen", wird ein offenes
Gespräch oder eine sachliche Herangehensweise wenig bis gar nichts bringen, weil die wahren
Motive maskiert sind.

Leider ist "fair play" für Viele besonders auch im beruflichen Kontext ein Fremdwort.
 

TomTurbo

Aktives Mitglied
Wie sollte man agieren, wenn man auf Grund seelischer Krankheiten nicht die volle Leistung m Beruf geben kann? In die offensive gehen und klar sagen dass man eben weniger schafft, oder Zurück ziehen?
Ich hatte zwei Jahre lange mit einer schweren Depresstion zu kämpfen und habe meinen offen Projektpartnern gesagt, was los ist. Die haben das überraschend gut aufgenommen.
Aber ich möchte das nicht verallgemeinern, das hängt stark vom Arbeitsklima ab.
 

Theaf

Mitglied
Wer im Job nicht die geforderte Leistung bringt, wird im allgemeinen recht schnell ersetzt.
Kannst Du einen halben Tag konzentriert arbeiten?

L Ostergrüße

Thea
 

Billy Talent

Mitglied
Also meine Stärke ist Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Verständnis.

Ich kann auf Grund seelischer Probleme eben nicht die Qualität ableisten wie jemand anderes. Das ist so, als ob Du körperlich zu schwach wärst, eine harte Arbeit z.:B als Bauarbeiter zu leisten. Bei mir ist es seelisch. Ich brauche länger um gewisse Dinge zu erlernen. Manche müssen eine Sache 3 mal machen und dann läuft es. Bei mir dauert es in vielen Fällen doppelt so lange. Mein Chef kritisiert mich kaum, er ist sogar hochzufrieden. Aber es gibt da eine Kollegin, die mich immer nervt mit ihren Hinweisen, wo Ich was falsch mache. Sie hat innerhalb ihrer Argumentation recht. Aber sie will damit nicht helfen, sondern nur ärgern. Das mache Ich an Art und Intensität der Kritik fest.

Sie kritisiert Kleinigkeiten, die den meisten (nicht mal den Chef) interessieren. Stellt Euch vor (nur als Beispiel) Ihr bekommt gesagt dass die Tasse mit dem Henkel im 90° Winkel stehen muss. Sie kritisiert es dann dass die tasse im 91° Winkel steht. Solche unglaublichen Kleinigkeiten macht sie aus, und kritisiert mich dann täglich. Jeden tag darf ich mir das anhören. Das möchte Ich nicht mehr.

Was soll ich tun? Auch im Blick auf die Zukunft, wo solche Situationen öfter vorkommen können? Wenn ich klar sage: "Ich KANN nicht sehr gut arbeiten sondern "nur" gut. Dann weiß der gegenüber bescheid.

Dass Ich verschweige dass Ich krank bin halte Ich für falsch. Man stelle sich vor, Ich habe Wochenlang Probleme damit einen bestimmten Arbeitsschritt zu erlernen. Der Chef wird nach einer gewissen Zeit die Geduld verlieren und denken, ich sei faul oder nicht Willens. Wenn er weiß dass es an seelischen Defiziten liegt, dann kann er darauf konkreter eingehen, und dem ganzen mit mehr Verständnis begegnen.

Ich habe eben das Gefühl dass man (Schulnote) Sehr gut sein muss im Alltag. (Klar Fehler passieren mal. Aber ich kann allen falls ein gut leisten. Wie ein Gewichtheber, der "nur" 200Kg aber nie 240Kg stemmen kann.

Ich kann die Masse an Schwierigkeiten niemals nachhaltig auffangen, sodass Ich gleichwertig arbeiten könnte, wie ein sehr guter Arbeiter. Das ist so. So sehr Ich mich bemühe, Ich werde immer mal hier und da einen Fehler mehr machen als gesunde Leute.


Ich kann einem Arbeitgeber also eine gute aber keine sehr gute Arbeit bieten. Sollte Ich das in Zukunft klar sagen oder was?

Dass es schwierig ist Jobs zu bekommen bestreite Ich nicht, aber es ist besser als nicht arbeiten zu gehen.
 

Rhenus

Urgestein
Ja lieber TE,
Sie kritisiert Kleinigkeiten, die den meisten (nicht mal den Chef) interessieren. Stellt Euch vor (nur als Beispiel) Ihr bekommt gesagt dass die Tasse mit dem Henkel im 90° Winkel stehen muss. Sie kritisiert es dann dass die tasse im 91° Winkel steht. Solche unglaublichen Kleinigkeiten macht sie aus, und kritisiert mich dann täglich. Jeden tag darf ich mir das anhören. Das möchte Ich nicht mehr.
wenn du das nicht erfüllen kannst, dann geht es nicht um Prozentrechnungen der Erfüllung einer Aufgabe, sondern darum, dass diese Arbeit für dich nicht geeignet ist.

Was meinst du denn, wen es interessiert, wenn du dich mit deiner Krankheit dafür entschuldigst?
Das ist mal heute so, da zählt nicht Gewissen oder Rücksichtnahme, sondern Ellenbogen!
Ich rate dir dringend davon ab, dich zu offenbaren!
Such dir lieber selbst einen anderen job.
Ist deine Krankheit auf dem Markt, dann bleibt sie es, mit allen negativen Konsequenzen für Dich!
 

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