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Krank schreiben lassen oder nochmal mit dem Chef sprechen?

B

Butterblumenfeld

Gast
Ich komme immer mit einer Kollegin aneinander. Wir teilen uns den Aufgabenbereich. Das Problem ist sie arbeitet schlampig, fängt zig Sachen an und macht nichts zuende. Arbeiten die unbequem sind lässt sie liegen. Ich muss also alles doppelt machen. Mein Aufgabenbereich ist größer als ihrer was sie mir neidet. Sie wollte meine Stelle und hat sie nicht bekommen. Meine Arbeit bleibt liegen, weil ich ihre mit machen muss.

Im Moment wird es wieder schlimmer. Sie beleidigt mich, versucht die anderen gegen mich aufzustacheln, isst mein Essen weg, wirft meine Post weg, gibt Anrufe für mich nicht weiter. Ich kann ewig so weiter machen. Sie ist häufig krank oder schiebt ihr Kind vor. Mit 10 Jahren kann ein Kind doch mal ein paar Stunden alleine bleiben? Ich muss also häufig einspringen.

Meine Kollegen haben von ihrem Gemotze auch die Nase voll. Am Mittwoch war es so schlimm das meine Kollegen das Büro verlassen haben, weil sie es nicht mehr ertragen haben.

Ich habe mit meinem Chef gesprochen. Von ihm kommt nur ich sitze zwischen den Stühlen. Sie erzählt es ganz anders. Wir hatten eine Mediation. Das hat nichts gebracht. Mein Chef spricht kein Machtwort.

Soll ich mich krank schreiben lassen? Vielleicht wacht er dann auf? Oder soll ich nochmal versuchen in Ruhe mit ihm zu reden?

Mich macht der ganze Terror krank. Meine Brust tut so weh das ich kaum atmen kann.
 

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Sofakissen

Aktives Mitglied
Wenn du schon körperliche Beschwerden hast: definitiv krank schreiben lassen.

1. Ist deine Gesundheit wichtiger als das Unternehmen. Ich kenne viele, die sich für den Job buchstäblich kaputtgearbeitet haben. Glaube nicht, dass es ihnen auch nur ein Chef gedankt hätte. Im Gegenteil, kaum waren sie vollends am Ende ihrer Kraft wurde geschaut, wie man sie am besten los wird

2. Wie wichtig du bist wird erst auffallen, wenn du mal eine Zeit lang nicht da bist. 1-2 Wochen krank schreiben lassen kann da Wunder wirken. Dann muss die Kollegin entweder doch ackern oder der Laden geht derart unter, dass der Chef wieder weiß was er an dir hat.

Ansonsten:
Lass ihre Arbeit liegen, egal welche Konsequenzen drohen. Mache sie nur, wenn der Chef persönlich dich darum bittet, eine ihrer Aufgaben zu machen (dann weiß er auch, dass du was übernommen hast). Dass man mal sieht, wie viel bei ihr liegen bleibt.
Und: schau dich nach einer besseren Firma um.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
wenn deine Kollegen von ihr auch die Nase voll haben, würde ich mit denen gemeinsam nochmal das Gespräch mit dem Chef suchen.
Wenn er sieht, dass du nicht als einzige ein Problem mit der Frau hast, sondern sie allgemein das Betriebsklima ziemlich runterzieht, weil mehrere mit ihr ein Problem haben, ist er wohl eher gewillt, gegen das Benehmen der Kollegin vorzugehen.
 
B

Butterblumenfeld

Gast
Ich weiß nicht ob meine Beschwerden wirklich ernst sind oder ob es psyisch bedingt ist. Im Moment renne ich von Arzt zu Arzt um alles abzuklären.

Ich lasse die Buchhaltung liegen und bin nicht mehr bereit deshalb Überstunden zu machen. Wenn es meinem Chef finanziell wehtut wird er hoffentlich reagieren.

Ich habe heute mit meinem Chef telefoniert. Er möchte am Dienstag mit ihr reden. Ich soll alles aufschreiben was vorgefallen ist. Außerdem möchte er meine Kollegen befragen.

Ich bewerbe mich bereits woanders. Soll ich meinem Chef das sagen und um ein Arbeitszeugnis bitten? Letzteres brauche ich sowieso. Aber mir geht es darum das er sieht ich meine es ernst.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Wenn du deinem Chef sagst, dass du dich bereits woanders bewirbst, könnte er dich gedanklich schon abhaken und nicht mehr geneigt, die Sache mit der Kollegin zu erklären. Warum sich noch für dich reinhängen, wenn du mit der Firma schon abgeschlossen hast und dich anderweitig umguckst?
Eventuell könnte er es auch als Druckmachen/ Erpressung deinerseits auffassen. Nach dem Motto "ich kündige, wenn bei dem Gespräch mit der Kollegin nicht das rauskommt, was mir gefällt"

Du hast ja nun von ihm die Rückmeldung, dass er sich kümmern wird. Also nimmt er dich schon jetzt ernst. Ich würde erst mal abwarten, was dabei herauskommt.
 

Geißblatt67

Aktives Mitglied
Du schreibst, du machst die Arbeit der Kollegin mit.

Habt ihr keine klar definierten Aufgabenbereiche? Da würde ich ansetzen, mit dem Chef zusammen.

Klar, wenn die Kollegin nicht da ist, übernimmt man mal vertretungsweise ihre Aufgaben, aber doch nicht immer.

Ich würde darauf drängen, klar festzulegen, wer wofür zuständig ist.
 
B

Butterblumenfeld

Gast
Meine Angst ist einfach das ein weiteres Gespräch mit meiner Kollegin nichts bringt. Schließlich hat mein Chef schon ein paar mal mit ihr gesprochen. Da kam nur nie viel bei raus. Es war maximal ein paar Tage gut. Sie war natürlich tötlich beleidigt. Die Gespräche laufen immer so ab das meine Kollegin den Chef anlügt. Sie hat mich nie beleidigt das ich alles falsch verstehe, sie ist so schwer beschäftigt und es ist immer irgendwas wegen dem man auf die Rücksicht nehmen muss.

Meine Kollegin und ich teilen uns den Aufgabenbereich. Wenn sie da ist soll ich die Buchhaltung machen und wenn sie nicht da ist soll ich das Backoffice machen. Klappt nur nicht.
 

Einhorn_das_echte

Aktives Mitglied
Hallo Butterblumenfeld,
bei einem inkonsequenten Chef, der sich offenbar kaum Respekt verschaffen kann, sind solche Zustände, wie Du sie beschreibst, schon fast zwangsläufig vorhersehbar. Weil der Chef nicht oder nicht konsequent genug agiert, versucht das Kollegium untereinander den Arbeitsablauf zu regeln. Und wenn dann "schwarze Schafe" darunter sind, leiden die übrigen Kollegen darunter.
Es ist auf jeden Fall wichtig auf eine konkrete Stellenbeschreibung zu drängen, wo Arbeitsbereiche und Befugnisse ganz klar festgelegt sind. Nur dann kannst Du "einhaken", wenn die Kollegin ihre Aufgaben vernachlässigt. Es scheint jedoch vmtl. kaum Erfolgsaussichten dafür zu geben.

Deine Gesundheit geht natürlich vor und bei Beschwerden ist die Konsultation eines Fach(?)arztes die richtige Wahl. Ob eine Krankschreibung dabei heraus kommt, entscheidet der Arzt.

Und wenn kein Ende dieser Zustände abzusehen ist, dann ist die Überlegung über einen Jobwechsel durchaus gerechtfertigt. Allerdings solltest Du das weder ankündigen noch damit drohen. Dein Chef könnte das einerseits falsch verstehen (etwa im Sinne einer "Nötigung" - bei diesem Chef durchaus vorstellbar) und andererseits, wie schon anklang, sein Bemühen um Dich als Arbeitskraft einstellen, weil Du ja "sowieso" gehst. Dann hätte sich das "Problem" für ihn auch erledigt ohne daß er aktiv werden muß.
Alles Gute
 

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