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kPTBS und ihre Folgen

A

ajnos

Gast
Hallo,
ich bin neu hier . Ich leide schon seit vielen Jahren an einer kPTBS. Ausgelöst durch Mißbrauch-und Gewalt von Kindheit
an. Ich kann ( noch ) nicht über Details sprechen....sorry aber ich möchte mich gerne mit " Gleichgesinnten " austauschen, die auch an den Symptomen und Folgeerscheinungen wie Flashbacks, Dissoziation, SVV usw. leiden. Ich kann mit niemandem sonst darüber reden.
Wäre dankbar, wenn ich mich hier austauschen könnte..
LG Sonnenblume
 

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grisou

Aktives Mitglied
schön wenn du hier bist. Dich angemeldet hast.

Details muss hier keiner wissen denke ich. Die meisten haben gewalt erlebt.

jetzt sind es bei mir panikattacken. Dissoziation ist nicht so im moment. körperflashbacks habe ich oft viele. Vor allem atmen.

Ich lebe mit meinem partner. Ich habe zwei süße katzen. Die wollen bitte frühstücken. Sofort. Ich schreibe noch mal später. Sonst. Die fressen mich noch auf...
 
S

seele28

Gast
Herzlich Willkommen hier. Hier wirst du viele Leute finden, die schlimme Dinge erlebt haben. Ich hab auch solche Probleme, gerade aktuell auch gehäuft mit Angst, Alpträume, Flashbacks und SVV. Dissoziationen sind immer vorhanden. Du musst hier überhaupt keine Details schreiben wenn du nicht magst. Das ist dir selbst überlassen, wieviel du von dir Preis geben möchtest.

So wie ich raus lese bist du gerade nicht in Therapie? Oder kannst du nur nicht offen mit deinem Therapeuten reden? Es wäre gut diese Dinge auch und gerade in der Therapie zu besprechen. Das heißt nicht das du die hier nicht tun sollst(ganz im Gegenteil), sondern das es wichtig ist, in einer Therapie diese schlimmen Erlebnisse auch zu bearbeiten.

Hast du Skills zu Hand? Es gibt gute Imaginationsübungen gegen Flashbacks, wie z.B. die Tresorübung. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man sie selbst stark erweitern muss, damit sie helfen. Ein einfacher Tresor hilft mir da wenig.

So muss mich jetzt auch gleich fertig machen für einen Termin, wünsche dir noch einen schönen Tag. :)

Lg Seele28
 
A

ajnos

Gast
Hallo ihr zwei und danke für eure Antwort.
@ Nicclas: Füttere mal deine " Tiger ". Bin auch sehr tierlieb und im Tierschutz tätig...

@ Seele
ich habe zur Zeit keine amb. Therapie, werde aber in 2-3 Wochen zur Interwalltherapie wieder in eine Klinik gehen.
Ist halt extrem schwer über das Erlebte zu reden ( Scham, Schuld, Ekel, Angst usw. ).
Ich feue mich aber über den Ausausch mit euch
LG Sonnenblume
 
G

Gast

Gast
Guten Morgen Sonnenblume,

Ich kann deine Empfindungen vollkommen nachvollziehen. Bei mir hat die PTBS jedoch einen anderen Auslöser, aber die Symptome
sind denoch ein und dieselben.

Bei mir ist der Auslöser mein Beruf beim Militär und ein Auslandseinsatz.

Das mit der Dissoziation kenne ich zu gut. Nachts habe ich das Gefühl meinen Körper zu verlassen.

Diese ständigen Albträume, welche einen mitten in der Nacht schweißgebadet erwachen lassen. Diese Albträume müssen nicht einmal mit den Geschehnissen in Zusammenhang stehen. Man hat schon Angst vor dem Einschlafen, da es sich immer und immer wieder abspielt ohne das eine Art von Besserung in greifbare Nähe rückt.

Gott sei dank verletze ich mich nicht selbst, indem ich mich beispielsweise selbst schneide. Bei mir ist es eher der Alkohol mit dem ich mir in gewisser
Art und Weise selber Schaden zufüge.

Dann diese immer wiederkehrenden Aggressionen, welche ich ausschließlich ungehemmt an
meinem Umfeld auslasse. Mein Umfeld wendet sich denoch nicht von mir ab, weil jedermann weiß, dass ich nichts für dieses aggressive Verhalten kann.

Meine körperlichen Symptome werden auch immer schlimmer. Diese Kopfschmerzen, die Schwindelanfälle, das zeitweise verschlechterte Gehör und die kräftezehrenden und langanhaltenden Schlafstörungen.

Bei mir dauerte es beinahe eineinhalb Jahre ehe ich mich vor wenigen Tagen dazu durchringen konnte den ortsansässigen sozialpsychiatrischen Dienst aufzusuchen. Die Psychiaterin vermittelte mich an einen Kollegen, einen Facharzt für Psychiatrie und Spezialisten auf dem Gebiet der Posttraumatischen Belastungsstörung.

Das positive ist, dass eben jener Psychiater lange Zeit bei der Bundeswehr tätig war und sich
folglich mit der Materie auskennt.

Nachdem ich mich jemandem anvertraut habe, geht es mir definitiv besser und es fühlt sich so an, als wäre eine tonnenschwere Last von mir abgefallen. Auch ein positives in
die Zukunft blicken ist wieder möglich.

Ich bin auf die Warteliste gesetzt worden und muss zwischen zwei Wochen und einem Monat auf einen Erstkontakt mit dem niedergelassen Psychiater warten, weil dieser anscheinend äußerst begehrt ist.

Lieben Gruß
 

Pantakea

Mitglied
Willkommen im Club,liebe Sonnenblume :)
Details würde und werde ich niemals in einem oeffentlichem Forum schreiben.
Aber du kriegst hier sehr schnell mit,wer auch eine KPTBS hat. ;)
Liebe Grüße erstmal von
Pantakea
 

helpme2018

Aktives Mitglied
Gut dass ich hier einen Thread zum Thema "Kptbs" gefunden habe. Dieses Krankenbild wurde auch bei mir diagnsotiziert. Ich habe zahlreiche Beschwerden wie Übelkeit, Schwindel, Tinitus ... , Schmerzen am Körper und sogar Zahnschmerzen. Ich wollte kommende Woche zu meinem Hausarzt, aber vielleicht hat hier jemand einen Rat für mich zu folgender Frage. Welche Medikamente helfen euch, um die psychosomatischen Belastungen zu verringern?
 

Burgerpants

Mitglied
Ist verschieden von Person zu Person. Mir hat damals eine Kombination aus Sulpirid, Mirtazapin und bei Bedarf Lorazepam geholfen. Bis auf das Mirtazapin nehme ich aber nichts mehr.
 
G

Gödel

Gast
Hat dabei jemand Depersonalisations- oder Derealisationserfahrungen gemacht? Ich hab diese ab meinem 7 Lebensjahr. Als Kind stark ausgeprägt, heute eher wie etwas, woran man sich gewöhnt hat.
 

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