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Könnte ich an einer Traumafolgestörung leiden?

Tamagochi6

Mitglied
Hey :)
Ich habe in meiner Schulzeit auf der Klassenfahrt ein Erlebnis gehabt, dass bis heute (8 Jahre später) sitzt. Ich bin mir nun nicht sicher ob ich an einer Traumafolgestörung leiden könnte. Ich werde mal versuchen zu beschreiben inwieweit mich das Geschehene verändert hat:

- Ich leide durch massivem Mobbing an einer Sozialphobie
- es taucht hin und wieder ein Gefühl auf, dass ich mich mir selbst fremd fühle. Häufig sehe ich meine Umgebung komplett verschwommen und habe das Gefühl meine Sinne lassen nach
- es fällt mir in manchmal schwer in einer geraden Linie zu laufen, weil ich die Kontrolle über mein Bewusstsein nicht mehr wahrnehme
- Ich erlebe teilweise Flashbacks in ganz kleinen Fetzen
- meine Schulzeit fühlt sich nicht an wie ein part meines Lebens, sondern wie eine in Vergessenheit geratene Erinnerung, die irgendwo in der hintersten Ecke in meinem Gehirn sitzt
- manchmal, wenn ich unterwegs bin vergesse ich das Atmen. Das merke ich dann erst später, sodass ich wieder hektisch Luft holen muss, was mir unangenehm ist. Das unangenehme Gefühl bringt mich jedoch wieder in eine unangehme Situation z. B. durch erröten vor Scham
- Ich habe teilweise Probleme Menschen zu erkennen, weil es sich so anfühlt als ich wäre ich nicht in deren Dimension
- Ich erleide Panikattacken
- laute Geräusche lösen unterbewusst eine Angst in mir aus, von der ich nicht weiß, dass woher sie kommt

Das Problem ist, dass ich nie genau weiß wann meine Symptome auftreten. Manchmal bin ich sogar fast den ganzen Tag weg, dann fühle ich mich erst wieder geerdigt, wenn ich sicher zuhause auf der Couch sitze.

Könnte das eine Traumafolgestörung sein? Vor allem dieses große Nichts, dass ich fühle, wenn ich versuche mich an meine Schulzeit zu erinnern?
 

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Tamagochi6

Mitglied
Fühlst du dich denn dadurch in deinem Leben eingeschränkt oder ist es nicht so schlimm und du willst es nur aus Interesse wissen?
Mich macht der Kontrollverlust extrem fertig. Mir macht der Gedanke Angst, dass ich mich urplötzlich nicht mehr selbst steuern kann. Das ist der Part, an dem ich extrem leide. Manchmal habe ich auch Angst alleine das Haus zu verlassen.
 

BlueShepherd

Aktives Mitglied
Mich macht der Kontrollverlust extrem fertig. Mir macht der Gedanke Angst, dass ich mich urplötzlich nicht mehr selbst steuern kann. Das ist der Part, an dem ich extrem leide. Manchmal habe ich auch Angst alleine das Haus zu verlassen.
Warst du deswegen mal bei einem Therapeuten?
Wenn nicht wäre das etwas, was du tun könntest. Wenn du Leidensdruck hast dann muss man dagegen etwas unternehmen und wenn du das nicht alleine schaffst dann kannst du dir natürlich hilfe holen.

Was deine Symptome angeht könnte es tatsächlich vieles sein.

- Ich habe teilweise Probleme Menschen zu erkennen, weil es sich so anfühlt als ich wäre ich nicht in deren Dimension
Kannst du das genauer beschreiben? und wie sehen deine Panik Attacken aus?
 

Tamagochi6

Mitglied
Warst du deswegen mal bei einem Therapeuten?
Wenn nicht wäre das etwas, was du tun könntest. Wenn du Leidensdruck hast dann muss man dagegen etwas unternehmen und wenn du das nicht alleine schaffst dann kannst du dir natürlich hilfe holen.

Was deine Symptome angeht könnte es tatsächlich vieles sein.



Kannst du das genauer beschreiben? und wie sehen deine Panik Attacken aus?
Das habe ich meinem Therapeuten nicht erzählt. Ich habe einen wegen Depressionen und Angststörungen.

Das ist schwer zu beschreiben. Ich muss mich teilweise konzentrieren um Gesichter zu erkennen, weil meine ich Außenwelt manchmal nicht vernünftig wahrnehme.

Bei meinen Panikattacke bekomme ich keine Luft mehr und habe Erstickungefühle.
 
G

Gelöscht 118178

Gast
Was deine Symptome angeht könnte es tatsächlich vieles sein.
Ich würde auch sagen, dass es nach dissoziativen Zuständen klingt aber diese sind auch wiederum Teil einiger Erkrankungen.

Vor allem, wenn diese Zustände Probleme im Alltag bereiten und man nicht "leistungsfähig" ist dadurch sollte man lernen mit den Zuständen umzugehen.
Da kommt es auch, wie so oft, darauf an Achtsamkeit zu lernen, die eigene Spannungskurve im Auge zu behalten und zu wissen wie sich die Anfälle ankündigen. Also man muss handeln bevor man die Kontrolle über sich verliert.

Ich kann mir vorstellen, dass es im Alltag auch nicht ungefährlich ist wie betäubt sich im Straßenverkehr und solchen Sachen zu bewegen.
 

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