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Knie angeschlagen und jetzt MRT gehabt - muss ich mir sorgen machen?

T

Thomasx1

Gast
Guten Abend. Hatte mir vor knapp 6 Monaten das Knie angeschlagen, schwoll etwas an mit leichtem Bluterguss. Nix großes dachte ich mir, bis ich merkte dass ich irgendwie immer ein leichtes Ziehen im Knie habe. Also ging ich zum Arzt der mir erstmal Diclo verschriebt. Dadurch wurden die ertäglichen Schmerzen etwas besser.

Als sie jedoch nicht ganz verschwanden bestand ich auf ein MRT. Hier wurde jetzt festgestellt dass "nichts gravierendes" zus ehen ist, lediglich der Knie Knorpel zeige etwas Veränderung.

Was kann damit gemeint sein? Habe erst nächste Woche den Besprechungstermin (Radiologe war nicht der behandelnde Arzt) und werde immer nervöser und habe Angst dass das immer schlimmer wird und ich vielelicht keinen Sport mehr machen kann.
 

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Portion Control

Urgestein
Hallo Thomas,

wenn bereits das MRT keine besorgnisseregende Neuigkeiten brachte, dürftest du eigentlich aufatmen können. Man müsste jetzt lediglich wissen, was mit "leichte Veränderunge des Knorpels" gemeint ist. Das ist natürlich eine recht schwammige Aussage. Du wirst auf die Antwort bis nächste Woche warten müssen.

Nach "Knorpelveränderungen" zu googlen kann ich dir persönlich nicht empfehlen. Ich hab den Fehler gemacht mich letzte Zeit im Internet zu informieren wenn irgendwo der Schuh drückte.
Dort liest man bloß Hiobsbotschaften und Extremstfälle. Selbst bei leichten Problemen stellte sich heraus, dass man via Internet infos todsterbenskrank zu sein schien.^^

Ich war letzten Silvester aufs Knie gestürzt und konnte nicht mehr laufen. Es knackte überall, tat unglaublich weh und es fühlte sich an als ob innerhalb der Kniescheibe alles nicht mehr so vorhanden war, wie es sein sollte. Bin dann Sonntags noch in die Notaufnahme.
Ich wurde geröntgt und es wurde ein Meniskussriss diagnostiziert. Genaueres würde aber ein MRT sagen.
Ich zum Hausarzt wegen MRT Termin. Dieser tastete das Knie ab und sagte. "Ich glaube nicht nur das der Meniskus gerissen ist, sondern zusätzlich das Kreuzband einen Schaden abbekommen hatte". Beides zusammen, sei schon eine üble Geschichte.

Ich war am Boden zerstört und ging später zum MRT.
Der Arzt dort fertigte mich unfreundlich nach 5 Sekunden Nachbesprechung ab mit dem Satz: "Sie haben nichts schlimmes, bloß gleich mehrere dicke Prellungen im Knie an verschiedenen Stellen"! Dazu rief er mich nichtmal in den Besprechungsraum hinein sondern streckte nur den Kopf heraus und rief mir dies zu, als ich im Wartesaal zwischen allen anderen saß...ganz toll!

Aber mit der Diagnose war ich natürlich sehr einverstanden. Ich machte mir noch 1-2 Wochen gedanken da das Gelenk nach wie vor bei jedem Schritt knackste, aber kurz darauf konnte ich die Diagnose bestätigen. Sogar ohne Behandlung ist nun alles wieder an seinem Platz und ich habe keine Beschwerden oder chronische Probleme. Was für ein Glück! :)

Ich denke, wenn das MRT nichts gravierendes feststellte, ist das die halbe Miete.!
 
T

Thomasx1

Gast
Hallo, ich war nun weil ichs nicht mehr ausgehalten habe und bei solchen sachen sehr empfindlich bin wegen Angst, heute auf Bitten doch zum Arzt bezüglich besprechung gegangen.

Die heutige wartezeit >1 Stunde trotz Termin und die schnelle Massenabfertigung scheinen wohl als Kassenpatient normal geworden zu sein.

Naja ich konnte bevor der Arzt reinkam auf seinem Bildschirm den ausführlichen Bericht lesen, und da stand es ist alles in ordnung bis auf eine leichte Abnutzung des Knieknorpels.

Ich konnte ihn aber leider nicht mehr fragen ob das schlimmer werden kann oder ich auf irgendwas aufpassen müsste. Er hat auf jedenfall weder einen Strumpf noch Salbe noch Tabletten verordnet und meinte der geringe Verschleiß wäre normal und operieren müsste man nicht.
 

Schneeflöckchen

Aktives Mitglied
Hallo Thomas!

Knorpelschäden, egal ob gering- oder hochgradig werden i.d.R. nicht operiert. Sicher, es gibt idotische Chirurgen, die meinen, sie hätten göttliche Gaben - die operieren auch Knorpelschäden.

Eine Frage: Wie alt bist du?

Ab ca. 30 sind Knorpelschäden 1-2 Grades "normal" (wenn sie keine Schmerzen machen, merkst du davon auch nichts).

Ab 50 aufwärts findest du kaum noch Kniegelenke, deren Knorpel vollständig intakt sind. Aber wie gesagt: Nicht jeder Knorpelschaden macht Probleme.

Lass dir auf jeden Fall den MRT-Bericht geben; creme dein Knie mit Heparin oder Voltarensalbe ein und schau dir das ganze noch 4 Wochen an.

Sind dann die Schmerzen immer noch nicht besser, würde ich mir einen Termin beim Orthopäden (was für ein Arzt hat dir das MRT verordent?) machen und ihn das Knie untersuchen lassen.

Aber 4 Wochen würde ich dem Knie schon geben, um sich wieder beruhigen zu können.
(Vergiss es - hab gerade gelesen, du hast das ganze schon seit 6 Monaten - warst du bei einem Orthopäden oder bei deinem Hausarzt?)

Liebe Grüße
 

Thomasx1

Mitglied
Hallo Schneeflöcken, kennst du dich damit etwas ein bisschen aus ? Ich bin nämlich genau 30.

Auf dem Bericht steht nur Chondropathia patellae I - II, sonst ohne Befund.

Ich war erst beim Orthopäden (hier bekannter Kniespezialist und auch Sportmediziner beim Fußball-Bundesligagaverein), also ich gehe davon aus dass er versteht was er tut. Dieser hat mich dann zum Radiologen überwiesen.

Er sagte heute bei der Bilderbesprechung das wäre eine leichte Abnutzung des Knorpels Grad 1-2, und wäre eigentlich normal. Ich solle halt im Fitness aufpassen dass ich die Beine nicht mehr mit so hohen Gewichten trainiere, d.h. weniger Gewicht und mehr Wiederholungen. Hatte eine zeit lang mal recht aktiv trainiert und mich immer gesteigert.

Trotzdem habe ich irgendwie ein komisches Gefühl, dass der Knorpel sich weiter abnutzt (auch bei Einstellung des Beintrainings) und dann was Schlimmeres folgt. Ich glaube auch dass die Schmerzen eher von einer Reizung her kommen wegen dem Stoß, und das mit dem Knorpel eher durch die MRT entdeckt wurde, denn erst nach dem Stoß gingen ja die leichten Beschwerden los und nicht einfach aus heiterem Himmel.
Große Schmerzen habe ich eigentlich noch nie gehabt, immer wieder mal so ein leichtes Ziehen, was aber überraschenderweise nach dem Training (Crosstrainer) eigentlich vollständig verschwindet. Zeitweise ist es wieder leicht da und dann wieder ganz weg. Mache mir halt Sorgen wieviel Sport ich jetzt amchen kann/soll, und traue mich jetzt gar nicht mehr ski zu fahren oder sonstien Sport zu betreiben der die Knie abnützen könnte.
 

Schneeflöckchen

Aktives Mitglied
Naja, du solltest dein Training wirklich auf viele Wiederholungen, aber wenig Gewich /Druck umstellen. Damit der Knorpel "leben" kann, braucht er Bewegung. Damit er "überleben" kann, darf man ihn aber nicht unter Druck setzten oder ihn mit Gewichten belasten. Von daher: Crosstrainer ist super, Beinpresse o.ä tabu.

Liebe Grüße
 

Thomasx1

Mitglied
Hallo, meinst du also ich kann ganz normal Sport weitermachen bis halt auf die Übungen die in die Knie gehen?

Kann sich nicht der Knorpel durch viel Crosstrainer, Radfahren etc. auch abnutzen?
Bin halt jetzt verunsichert was und wieviel ich noch machen darf.
 

Schneeflöckchen

Aktives Mitglied
Wie gesagt: Alles, was ohne Druck abläuft, ist gut.
Radfahren und Crosstrainer sind bei Knorpelschäden das Mittel der Wahl.

Vllt. wäre es günstig, wenn du dich registrierst und wir per PN weiterschreiben.

Lg
 

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  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • @ malade90:
    Ich kann etwas HTML und co. Aber eigentlich geht es eher um den COntent
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  • @ Herr Flug:
    ok, was für eine Art von Content schaffst du dennß
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    Ich hab verschiedene Konzepte für Nischenseiten ausgearbeitet. Z. B. über Salzwasser
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    Cool, ich verfolge schon seit einiger Zeit "Izzi" das ist ein YouTuber der sich auch ein Salzwasser-Aquarium eingerichtet hat, ich selbst überlege mir, ob ich Garnelen halten will
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    Und echt Pflegeleicht
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    Genau deswegen dachte ich mir die für den Anfang, ist besser als zu kompliziert anzufangen
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  • @ malade90:
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  • @ malade90:
    bin aber eigentlich gegen Haustierhaltung, Tiere gehören in die Freiheit
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    Das kann ich so unterschreiben, aber ich wohne auf ca. 30 Quadratmetern, und bin zur Arbeitsstelle lange unterwegs, also leider keine guten Vorrausetzungen für das Tier....Laufen sollte ich trotzdem mal...aber dafür habe ich einen anderen Hund...einen Schweinehund der mich daran hindert Sport zu machen
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  • @ Herr Flug:
    malade90 meinte:
    bin aber eigentlich gegen Haustierhaltung, Tiere gehören in die Freiheit
    Naja, so ein domestiziertes Tier wie den Hund...ich denke nicht das der überleben würde, besonders die kleinen Rassen nicht
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  • @ malade90:
    Entsprechend sollten die kleinen gezüchteten gar nicht existieren
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  • @ Herr Flug:
    malade90 meinte:
    Entsprechend sollten die kleinen gezüchteten gar nicht existieren
    Zumindest die "Qualzuchten" nicht, da gebe ich dir Recht. Aber auf der anderen Seite denke ich, das einige Tiere mit den Menschen seit Jahrhunderten verbunden sind, und sich mit ihm auch entwickelt/verändert haben, Katzen wurden schon in Ägypten domestiziert. Pferde waren lange vor der Maschine unsere Begleiter usw. Ich denke wenn wir sie gut behandeln können manche Tiere gut mit uns auskommen
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  • @ Herr Flug:
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    zum Thema Tierhaltung, ich war letzte Woche im Dehner. Als ich bei der Zooabteilung war fand ich es schon sehr schlimm, zu sehrn wie besonders die Vögel von einer zur anderen Stange "geflogen" sind. 😩
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  • @ Soulmate2021:
    ich hatte in meiner Kindheit selber Meerschweinchen, Ratten und Landschildkröten. Ich habe derzeit einen Hase zur Pflege und 4 griech. Landschildkröten und ich finde Tiere wirklich gute Begleiter und Seelentröster. Aber moralisch gesehen finde ich gehören Tiere in ihre natürliche Umgebung.
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