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Kleiner Unfall

michahb64

Mitglied
Immer ist irgendwas...

Vor zwei Wochen hatte ich einen Fahrradunfall auf dem Weg zur Arbeit. Ich bin mit dem Rad auf die Seite umgekippt. Danach bin ich einfach weitergefahren und dachte, es ist mir nichts groß was passiert. Die Schmerzen gehen bald von selbst weg.

Aber seitdem habe ich Schmerzen in der rechten oberen Brusthälfte, besonders beim Einatmen, Husten. Beim Abtasten spüre ich fast nichts, es muß also was Inneres sein, was vermutlich auf die Lunge drückt.

Morgen gehe ich zum Hausarzt. Ich weiß nicht, ob der mir helfen kann oder ich zu einem anderen Arzt dann muß. Ich glaube, der hat nur ein Ultraschallgerät, aber kein Röntgen.

Zur Arbeit will ich weiter gehen. Im Dezember habe ich sowieso 4 Wochen Urlaub.
 

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mikenull

Urgestein
Möglicherweise hast Du Dir eine Rippe gebrochen. Kenne ich gut, aber ich glaube, daß der Arzt da kaum was machen kann. Du mußt aber auf jeden Fall zu einem Arzt gehen !!! Der wird oder kann Dich auf jeden Fall zu einem Röntgenarzt überweisen. Das muß unbedingt gemacht werden!!

( Ich habe mir mal auf der linken Seite gleich mehrere Rippen gebrochen. Tathöllisch weh beim Atmen )
 

michahb64

Mitglied
@mikenull

Da es auf dem Weg zur Arbeit war, war es ja auch ein Arbeitsunfall.

Ist das bürokratischer und umständlicher hinterher als ein privater Unfall? Ich bin danach ja auch weiter zur Arbeit gegengen.
 

SFX

Aktives Mitglied
@mikenull

Da es auf dem Weg zur Arbeit war, war es ja auch ein Arbeitsunfall.

Ist das bürokratischer und umständlicher hinterher als ein privater Unfall? Ich bin danach ja auch weiter zur Arbeit gegengen.
Hallo,

Natürlich war es ein Arbeitsunfall, wenn du dich auf dem direkten Weg zum Arbeitsort befunden hast. Du musst einen kleinen Unfallbericht ausfüllen, in welchem du den Unfallhergang schilderst. Ganz klar meldepflichtig ist ein Arbeitsunfall bei der Berufsgenossenschaft oder der Unfallkasse, wenn du aufgrund der Arbeitsunfall-Verletzung mehr als drei Arbeitstage nicht arbeiten kannst.

Liebe Grüße und alles Gute,
SFX
 

Maya111

Aktives Mitglied
Es ist ein Arbeitsunfall, auch wenn du weiter zur Arbeit gegangen ist.
Wenn du es als Arbeitsunfall meldest, rechnen die Ärzte über die zuständige Berufsgenossenschaft ab. Sollte dein Unfall dauerhafte Schäden bei dir hinterlassen, wäre auch hier die Berufsgenossenschaft zuständig. Das sind definitiv Vorteile.

Das einzig bürokratische wäre, dass du mit deinem Arbeitgeber ein Arbeitsunfallbericht ausfüllen musst.
 

SFX

Aktives Mitglied
@SFX

Geht das denn auch nachträglich?

Der Unfall war vor 2 Wochen und mein Arbeitgeber weiß davon noch nichts.
Naja, das wird jetzt schwierig! Der Arbeitgeber hätte ja seinerseits die Unfallmeldung bei der BG oder Unfallkasse einreichen müssen. Das muss innerhalb einer Frist von 3 Arbeitstagen nach dem Unfall passieren, sonst wird die Meldung möglicherweise nicht anerkannt.

Daher gilt: Egal, wie "klein" die Verletzung sei, immer sofort eine Unfallmeldung machen! Einfach, damit der Fall dokumentiert ist.

Trotzdem versuchen!

Gute Besserung und viele Grüße,
SFX
 

Maya111

Aktives Mitglied
Es ist nicht zu spät.
Es reicht, wenn du morgen deinem Arzt sagst, dass das auf den Weg zur Arbeit passiert ist. Er/Sie wird das gleich so notieren.
Wichtig ist dann, dass du deinem Arbeitgeber dies mitteilst.
Fakt ist, dass du davon ausgegangen bist, dass das alles harmlos war. Im nachhinein aber feststellen musstest, dass du Schmerzen hast.

Die Berufsgenossenschaft kann es natürlich ablehnen. In der Regel werden sie es aktzeptieren. Immerhin steigen die Beiträge des Arbeitgebers dadurch.

Es kann natürlich passieren, dass dich dein Arbeitgeber vollquatsch und dir ein schlechtes Gewissen einredet, weil du ja dem Unternehmen "schadest".
 

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