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Kitten zu zwei dreijährigen Katzen? Ja oder nein?

Sudden

Mitglied
Guten Abend, ich wollte mal fragen, ob sich hier jemand mit der Vergesellschaftung von Katzen unterschiedlichen Alters auskennt. Ich habe aktuell zwei kastrierte Mädels (3 Jahre alt), die leider nicht allzuviel miteinander anfangen können. Also kein Kuscheln, kein Putzen, kein wirkliches Spielen etc, obwohl beide eigentlich sehr verspielt sind.

Die eine ist sehr aufgeweckt, neugierig und liebt jeden Menschen, den sie kennenlernt. Ich habe sie damals mit 5 Wochen in Pflege bekommen, mit der Hand aufgezogen und sie dann behalten. Als sie 3 Monate alt war, habe ich die Zweite dazugeholt, diese war zu dem Zeitpunkt 5 Monate alt und kam vom Tierschutz, ist auch heute noch eher ängstlich und schreckhaft, aber generell sehr verschmust und lieb.

Ich habe mir jetzt überlegt, da es bei uns im Tierschutz gerade mal wieder 12 Wochen alte Kitten gibt, noch ein Mädel dazu zu holen. Viele haben mir aber davon abgeraten, da man Kitten angeblich nicht zu erwachsenen Katzen dazusetzen soll. Andere wiederum meinten, das sei kein Problem, da meine Mädels ja noch nicht wirklich alt sind mit ihren 3 Jahren.

Nun bin ich ständig am Überlegen, ob das eine gute oder eher schlechte Idee wäre, was meint ihr?
 

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CAT

Aktives Mitglied
Ich zitiere mal aus einer Seite im Internet. Du findest beim Googeln gleiche oder ähnliche Berichte:

Für Katzenfreunde ist kaum etwas niedlicher als ein kleines Katzenbaby. Der Entschluss, sich ein Kätzchen anzuschaffen, ist daher schnell gefasst. Viele adoptieren ein einzelnes Kätzchen, weil sie glauben, dass es dann anhänglicher wird. Jedoch ist oft das Gegenteil der Fall. Denn wenn junge Katzen vereinsamen, können sie schwere Verhaltensstörungen entwickeln. Wenn die Katzenwelpen im Alter von acht bis zwölf Wochen ihre Mutter verlassen, ist ihre Sozialisation längst nicht abgeschlossen. Sie brauchen daher den Kontakt zu gleichaltrigen Katzen, mit denen sie spielen, raufen und kuscheln können. Katzen lernen dabei wichtige Verhaltensweisen, um glücklich und gesund aufzuwachsen.
Wächst eine kleine Katze in Einzelhaltung auf und kann ihrem Bedürfnis nach Interaktion mit gleichaltrigen Kätzchen nicht nachkommen, kann es passieren, dass sie stattdessen Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Vielleicht wird sie versuchen, die spielerischen Kämpfe, die sie eigentlich mit ihren Artgenossen übt, an ihren Menschen zu erproben. Das ist durchaus schmerzhaft und wird oft als aggressives Verhalten gedeutet. Allein ein erwachsenes Tier ist übrigens nicht unbedingt ein geeigneter Partner für ein Kitten, da es womöglich mehr Ruhe benötigt.
 

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