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Kinderplanung mit Mitte Zwanzig zu früh? Verunsicherungen durch die Gesellschaft

Hallo User/innen,

Vorab zu mir: Ich bin weiblich, letzten Monat 24 geworden, bin in einer festen, glücklichen Partnerschaft, habe einen Vollzeitjob, eine abgeschlossene Berufsausbildung und habe seit 5 Jahren meine eigene Wohnung.
Mein Partner und ich planen zwischen Mitte 2020 und Anfang 2021 in die Familienplanung "zu gehen".


Allerdings werde ich von der Gesellschaft (Familie, Bekannte,...) sehr stark verunsichert was meine Vorstellungen angeht.
Irgendwie wird mir bei dem Thema immer das Gefühl gegeben ich sei ja viel zu jung und ein Kind stünde ja nur Frauen/Paaren ab mindestens 30 Jahren zu.
Ich weiß, gerade bei dem Thema sollte man sich auf gar keinen Fall verunsichern lassen, allerdings glaube ich auch, dass vor so starken Verunsicherungen keiner komplett "immun" ist.
Ich kann mir auch ehrlich gesagt gar nicht vorstellen erst mit 30plus ein Kind zu bekommen, da ich erstens ja JETZT schon einen Kinderwunsch habe, zweitens ich noch viel mit meinem Kind erleben möchte und drittens ich persönlich der Meinung bin, dass ein Kind von jungen Eltern (insbesondere einer jungen Mutter) mehr hat.

Doch leider gibt es die (heutige) Gesellschaft anscheinend so vor erst ab 30 Jahren Kinder zu bekommen.
Meine Angst ist zum einen die, dass die Leute vielleicht doch Recht haben und ich tatsächlich zu jung bin und zum Anderen, dass ich mich vielleicht doch noch von der Gesellschaft beeinflussen lasse und irgendwann bereue meinen Kinderwunsch nicht früher "verwirklicht" zu haben.

Ich hoffe ich hab meine Problematik wenigstens einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank für alle Antworten im Vorraus.
 

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Rose

Urgestein
Richtig ist, das ihr beiden euch bereit fühlt und den Wunsch habt. Was die anderen sagen und es handhaben, sollte euch egal sein. Es gibt dafür eh keinen richtigen Zeitpunkt.
 

Tochter101

Mitglied
Also ich bereue es überhaupt nicht, mit Anfang zwanzig Kinder bekommen zu haben. Nun sind sie Teenager und ich kann mich nochmal anderen Dingen widmen. Ich hatte selbstbestimmte Geburten und habe lange gestillt.
Das jüngste Kind, das ich nun mit Mitte 30 mit demselben Mann noch bekommen habe, war ein Notkaiserschnitt. Man wird eben auch nicht jünger.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Wie sich doch die Zeiten ändern. Als ich im Studium war hat ein Dozent uns erzählt, dass schwangere Frauen mit 27 Jahren und älter zu den Spätgebärenden zählen, also wenn es das erste Kind war.

Heute ist es chic, zunächst Job, Eigenheim und sonstnochwas zu sichern und erst dann in Familienplanung zu gehen.

Wenn du und dein Freund dazu bereit sind, was sollte dagegen sprechen?

Viel Erfolg bei der Familienplanung. :daumen::blume:
 
Wie sich doch die Zeiten ändern. Als ich im Studium war hat ein Dozent uns erzählt, dass schwangere Frauen mit 27 Jahren und älter zu den Spätgebärenden zählen, also wenn es das erste Kind war.

Heute ist es chic, zunächst Job, Eigenheim und sonstnochwas zu sichern und erst dann in Familienplanung zu gehen.

Wenn du und dein Freund dazu bereit sind, was sollte dagegen sprechen?

Viel Erfolg bei der Familienplanung. :daumen::blume:
Oha, mit 27 schon spätgebärend?!? Das finde ich aber krass. Habe mal in einer Infobroschüre beim FA gelesen, dass Frau erst ab 30 als Spätgebärende gilt.

Darf ich fragen wie lange dein Studium her ist?
 

Tina-chan

Aktives Mitglied
Sagen wir mal so, du bist genau in dem richtigen Alter, wo man mit den wenigsten Risiken Schwanger werden kann. Ich würde absolut nicht auf die anderen hören, denn das geht sie nen Scheiß an. Sorry, wenn ich das jetzt so brutal sage, aber das geht nur dich und deinem Partner was an.
 

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Lass dir da nicht reinreden. Wann ihr Kinder bekommt, geht nur dich und deinen Partner was an. Wann der passende Moment für Kinder gekommen ist, ist bei jedem vollkommen unterschiedlich. Es gibt Leute mit Mitte 20, bei denen denke ich mir, die hätten noch gut und gerne ein paar Jahre von der Reife her warten können. Und dann gibt es auch schon welche mit Anfang 20, die machen das sehr gut als Eltern und vernünftiger, als ältere Paare.

Das wichtigste finde ich allgemein, dass man eine abgeschlossene Ausbildung hat und nicht finanziell abhängig vom Partner ist. Und das liegt ja bei dir vor. Ich sehe das jeden Tag bei mir auf der Arbeit, wie wichtig das ist. Auch eine stabile Beziehung. Und diese liegt ebenfalls bei dir vor.

Allgemein gilt man ab 35 offiziell als Spätgebärende. Natürlich muss man das Thema ernst nehmen und sollte es nicht auf die leichte Schulter nehmen, ich würde mich aber nicht davon verunsichern lassen. Falls das bei dir noch dazu kommt, unabhängig zu deinem Wunsch, mit Mitte 20 Mutter zu werden.

Mach dir da keine Gedanken, was andere zu euren Entscheidungen sagen. Ihr macht doch vieles richtig und habt eine gute Basis geschaffen.
 

AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Irgendwie wird mir bei dem Thema immer das Gefühl gegeben ich sei ja viel zu jung und ein Kind stünde ja nur Frauen/Paaren ab mindestens 30 Jahren zu.
Ich habe nach dem 1. Kind noch eine 2. Ausbildung begonnen, weil sich der Schichtdienst nicht mehr vereinbaren ließ (ich war Krankenschwester).

Ich erinnere mich daran, dass unsere Gyn damals sagte: Auf uns werden in den nächsten 20 Jahren massive Herausforderungen zukommen, was die Pränataldiagnostik anbelangt.

Frauen bekommen immer später Kinder und dadurch steigt die Komplikationsrate.

Ich bin jetzt mit fast 40 nochmal schwanger. Entspannt ist aber alles andere.
Die Nebenerscheinungen sind schlimmer, als ich sie in meinen 20ern hatte und der Körper muss extremes leisten.

Ich muss mich ständig krank schreiben lassen, weil ich Rücken habe und Wasser in den Füßen.

Wenn du planen kannst, mach es jetzt. Du wirst nicht jünger.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
"Ich bin weiblich, letzten Monat 24 geworden, bin in einer festen, glücklichen Partnerschaft, habe einen Vollzeitjob, eine abgeschlossene Berufsausbildung und habe seit 5 Jahren meine eigene Wohnung."



Das Alter sehe ich nicht als Problem.
Aber meiner Ansicht nach sollte man eine Weile zusammengelebt haben, bevor man eine Familie gründet.
Das ist sonst zu viel Neues auf einmal.
 

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