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Kindern den Vornamen der Großeltern geben

Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
...was haltet Ihr davon?

In meinem weiteren Verwandtenkreis ist eine Frau schwanger. Da sie sehr an ihrem verstorbenen Großvater hing, soll das Kind auch seinen Namen bekommen - "Florenz".

Ich persönlich seh das problematisch, gerade, wenn es besonders altmodische oder ungebräuchliche Namen sind, da ist Mobbing in der Schule doch fast schon vorprogrammiert "ha ha ha, warum heisstn Du wie eine italienische Stadt?" und das Kind muss permanent erklären. Und es selbst hat ja nun zu dem toten Opa wenig Bezug.

Hab auch sehr an meinem Opa gehangen, aber wenn ich einen Sohn gehabt hätte, wäre ich nie auf die Idee gekommen, ihm den Namen "Wilhelm" überzustülpen.

Ich finde, man kann das Andenken an Verstorbene auch anders hochhalten...
 

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Gast

Gast
Hallo
Das ist Geschmackssache.
Heut zutage sind doch viele Namen wieder sehr modern die lange ausgestorben waren.
Naja...Willhelm finde ich jetzt auch sehr überzogen also sollte der Opa Willhelm heissen und geheissen haben sollte man sich tatsächlich nach einem anderen namen umsehen...finde ich!
Allerdings sind "Paul,Paula,Emma" zb sind sehr schöne Vornamen wenn sie zum Nachnamen passen. Finde ich!
Unsere kleine hat als zweitnamen auch den namen der Uroma...allerdings passt dieser perfekt zum Vornamen und ist nicht "offensichtlich" alt.
Also generell Namen "vererben" nein.Alte Namen Ja :)
 
A

annakarina

Gast
Kinder sind - Binsenweisheit - Individuen wie alle Menschen. Wir hatten bei der Geburt fast immer mehrere Namen zur Auswahl und haben uns entschieden, wenn wir das Kind nach der Geburt sahen. Und es war dann nur SEIN Name - keiner der Vergangenheit.

Aber für manche ist halt die Familientradition wichtig - sinnvoll wäre es in solchen Fällen nur, dies auch mit einem modernen Namen zu kombinieren, damit das Kind später eine Wahl hat.
 
C

Chainless

Gast
Kommt ganz auf den Namen an. Ich habe als Zweitnamen den meiner Uroma bekommen und er passt wundervoll zu meinem ersten und ich mag ihn sehr. Aber kann halt auch voll daneben gehen.
 
G

Gast Nicole

Gast
Eine Möglichkeit wäre auch, einen zeitgemäßen ersten Vornamen zu wählen und den Namen des Großelternteils als Zweitnamen hinzuzufügen.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Bei dem was kinder heute alles für namen haben..und vor allem aiuch viele kinder mit ausländischen namen in kindergarten und schule, spielt das doch keine rolle mehr, wenn er (der name) ein wenig unüblich, komisch oder anders ist.
Jaqueline, chantal, emre, edin, arben, rhiannon, joel, samina etc.
Da fällt ein florenz oder ein wilhelm oder ein pius, eine victoria oder eine veronika auch nicht mehr auf.
Im gegenteil, solche "alten" vornamen sind doch sogar "in".
Naja...wenn ich so überlege...eine kreszentia würd ich dann wohl doch nicht grad machen...
Ich hätte mein kind gern nach meinem vater benannt. Pius. Da ich aber nur mädels hab hätte es eine pia sein müssen. Hat mir damals nicht gefallen. Heute schon.
Blöd find ich dagegen wenn man dem kind den namen des vaters selbst gibt.
Max Maier jun. und Max Maier sen.z.b.
 
G

Gast

Gast
Besser als Kevin...

Ganz ehrlich, anstatt alles zu vermeiden, was irgendwie Mobbing verursachen könnte, sollte man sich mal überlegen, woher die ganze Mobberei eigentlich kommt und starke Kinder erziehen.

Was ist, wenn das Kind mit Segelohren auf die Welt kommt? Gleich wegoperieren? Oder gibt man das Kind lieber gleich zur Adoption frei, damit man sich das nicht mehr antun muss. Rote Haare, Sommersprossen? Na, klingelts?

Kinder kümmern sich um die Namen ihrer Mitschüler herzlich wenig, weil sie meistens sowieso irgendeinen Spitznamen haben und Florenz kann auch Flori gerufen werden.

Ich finde es schön, wenn man sich Gedanken um den Namen des Kindes macht und sich seiner Wurzeln bewusst ist und Florenz wird anders ausgesprochen als die Stadt. Wenn der Name zum Kind passt, ist doch alles ok.
 
Wenn ich ein Junge geworden wäre, hätte ich als 2. Vornamen auch den von meinen Opa kriegen sollen. Ich bin doppelt froh, das ich kein Junge geworden bin. :D:D:D Kommt wahrscheinlich auch immer auf die Namen an.

Meinen eigenen Kindern würde ich aber nicht die Namen meiner Eltern geben, auch wenn die eigentlich gar nicht so altmodisch sind. Irgendwie finde ich sollten die Kinder halt "ihren eigenen Namen" haben. Also mir ist klar das tausende andere den gleichen haben würden, aber halt so innerhalb der Familie.
 
A

annakarina

Gast
Kommt ganz auf den Namen an. Ich habe als Zweitnamen den meiner Uroma bekommen und er passt wundervoll zu meinem ersten und ich mag ihn sehr. Aber kann halt auch voll daneben gehen.

Das ist auch super und okay - aber es war der ZWEITname. Das meinte ich ja bei Familientradition - ich habe auch den Namen meiner Mutter mitbekommen, aber eben nur als Sekundärnamen.
Ich nutze ihn eigentlich erst hin und wieder, seit ich älter werde.
 
G

Gast

Gast
Ich persönlich finde es sehr schön verstorbenen in dieser Weise ein Andenken zu wahren.

Meine ältere Schwester starb in einem Verkehrsunfall und meine Tochter heißt nun mit 2. Namen nach ihr. Oft erzähl ich ihr Geschichten über ihre Tante und die kleine ist stolz mit 2. Namen nach ihrer Tante, ihrem größten Schutzengel zu heißen.

Den Namen als ersten Namen zu geben halte ich persönlich für problematisch, weil das Kind ja eine eigenständige Persönlichkeit ist, genauso wie der Verstorbene. Und natürlich auch weg. Mobbing, falls der Name altmodisch ist. Allerdings muss da eben jeder auf sein Herz hören und überlegen ob man dem Kind damit einen Gefallen tut oder nicht.
 

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