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Kind dreht total durch

G

Gast

Gast
Hallo

Meine Tochter 10 Jahre dreht im Moment total durch.Sie hat seit einiger Zeit ne Art an sich,da könnte man echt nur noch drauf hauen.Sie zickt nur noch rum und kommt mit Ausdrücken,wie Ihr A*********,fickt Euch und so nach Hause.wenn wir ihr sagen,das sie ihr Zimmer machen möchte,kommen eben diese tollen Ausdrücke und sie schreit wie ein 3 jähriges rum.Manchmal glaube ich echt,sie hat den Schuss nicht gehört.Auch vermute ich das ihr Vater dahinter steckt,das er sie aushorcht und ihr sagt,das sie uns ruhig so behandeln darf.Sie hatte jetzt fast ein jahr keinen kontakt zu ihm und war auch so weit es ging im zaum zu halten,aber seit monaten kann ich sie vergessen,höre mir auch ständig an,daß sie zum vater ziehen will und uns anzeigt,wenn sie mal eine auf den hintern bekommt,wenn sie uns so nett betitelt.Wie kann ich gegen ihre Agressionen gegen uns angehen??Es kann doch nicht sein,daß sie uns nur noch so betitelt und dafür mal eine bekommt (was heute nach Monaten das erste mal war),ansonsten fliegt sie aus dem Wohnzimmer,wo sie dann schmollen und über ihre Schwndtaten überlegen darf.Ich bin nun auch am überlegen,ihren Geburtstag ausfallen zu lassen.Sprich es darf kein Kind eingeladen werden,sondern wir feiern nur mit Familie,so wie sie es nicht mag,um ihr mal zu zeigen,daß wir am längeren Hebel sitzen.
Gast
 

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C

Catherine

Gast
Deine Tochter hat anscheinend ein Problem das durch ihre Eltern verursacht wurde. Sorry.

Sie vermisst ihren Vater und Du scheinst recht wenig Verständnis für sie zu haben.

Anscheinend sind Aggressionen der einzige Weg Aufmerksamkeit zu erregen.

Sprich mit ihr, nimm sie und ihre Probleme ernst und steh Deiner Tochter bei indem Du eine liebevolle, verständnisvolle Mutter bist.

Ansonsten würde ich versuchen, dass sie wieder Kontakt zu ihrem Vater hat und sieht, dass man dort auch nur mit Wasser kocht.

Stoß sie nicht von Dir weg - so was tut nämlich ziemlich weh.
 
G

Gast

Gast
Das kann sein,daß das Problem bei uns (mir und meinem Exmann) liegt.Möchte auch nichts von mir weisen,war auch schon wegen alter Probleme mit meiner Tochter bei einer Erziehungsberatungsstelle,um Hilfe in Anspruch zu nehmen.Seit dem klappte es auch super mit ihr.Nur wenn sie bei ihrem Vater war,konnte ich sie vergessen.Sie war dann sehr agressiv uns gegenüber und kam ständig mit solchen Ausdrücken,die mittlerweile weit unter die Gürtellinie gehen,nach Hause.
Das sie ihren Vater vermisst,mag sein,aber ich kann ihr den Vater nicht her zaubern.Er möchte keinen regelmässigen Kontakt zu/mit ihr,sonst würde er ja nicht 1 Jahr lang den Kontakt zu ihr abbrechen.Ich habe mehrmals versucht zum Vater Kontakt aufzubauen,damit unsere Tochter zu ihm kann,aber es kam keine Reaktion von ihm.Vor Monaten hat sie dann selber den Kontakt aufgebaut,nachdem sie uns fragte,ob sie seine E-Mail Adresse haben kann.Wir haben ohne murren und knurren ihr die Adresse eingespeichert,damit sie Kontakt pflegen kann.
Wenn sie ihn fragt wann er wieder Zeit hat,kommt immer nur,weiss ich nicht.Er nimmt sie sehr selten und das hat wohl nichts mit mir zu tun,sondern mit ihm.Von daher habe ich was den Umgang mit dem Vater angeht keine Schuld.Das ich ihn im Moment nicht gerne sehe,hat mit den Ausdrücken ihrerseits uns gegenüber zu tun.Ihr Vater wirft nur mit Ausdrücken um sich,nimmt keinerlei Rücksicht,ob Kinder da mit hören und ich darf mir diese Ausdrücke anhören.Irgendwie muss ich ihr doch auch klar machen,daß man mit solchen Kraftausdrücken,die sie nicht versteht,rum wirft.Ich muss doch dem Kind Grenzen setzen,damit sie auch versteht,daß sie mit solchen Aktionen zu weit geht.
Gast
 
C

Catherine

Gast
Deine Reaktion auf meine mail find ich super und sie spricht wirklich für Dich. Es hätte genug Mütter gegeben die mich in der Luft zerrissen hätten. :);)

So wie Du es schilderst hat der Vater großen Einfluss auf Deine Tochter - gerade und besonders weil er durch Abwesenheit glänzt. Das tut Deiner Tochter bestimmt sehr, sehr weh. Immerhin stößt er sie von sich weg und weiß gar nicht was er damit anrichtet.

Da hast Du keinen Einfluss drauf - leider.
Ich kenn das aus Erfahrung. Zwar anders, aber bei manchen Männern ist Hopfen und Malz verloren.

Wie reagierst Du, wenn Deine Tochter mit Ausdrücken um sich wirft?

Mein Sohnemann hatte vor wenigen Monaten mal einen sehr, sehr heftigen Anfall ;). Er ist 11, sehr dickschädelig und temperamentvoll (hat er von mir :D). WAS für Ausdrücke er benutzte schreib ich hier lieber nicht. Und was er sonst noch brüllte lieber auch nicht.
Ich versuchte die Ausdrücke zu ignorieren und dass er mich in dem Moment abgrundtief hasste auch. Gar nicht so einfach. Teilweise ist es mir gelungen, teilweise hab ich zurück gebrüllt und teilweise musste ich auch schmunzeln. Nachdem der Anfall vorbei war nahm ich ihn in den Arm und ich erklärte nur recht kurz, dass das so nicht in Ordnung war. Im Grunde weiß er das auch ganz genau.

Meinst Du, Du könntest die Ausdrücke ignorieren und z.B. ruhig nachfragen. Was sie damit meint, ob sie es Dir erklären könnte.

Vielleicht schaffst Du es so ihre Mauer aus Wut und Enttäuschung zu durchbrechen und sie Dich wieder an sich ranlässt.

Signalisiere, dass Du sie verstehst, egal wie abwegig es Dir selbst erscheinen mag. Sie hat es wirklich nicht leicht.

Oder was hälst Du von einem Brief? Schreib ihr, dass Du sie liebst und immer für sie da bist. Egal wie sie sich benimmt.

Fällt mir grad noch ein: kann sein, dass Du "getestet" wirst. Nicht bewusst natürlich. Ob Du sie auch liebst, wenn sie sich total daneben benimmt.

Was auch helfen kann: reagiere so wie es NICHT erwartet wird.

Wer sich unmöglich benimmt wird normalerweise bestraft. Aber wenn Du verstehst, dass sie gar nicht Dich meint, sondern es ihr wegen des Vaters schlecht geht, dann kannst Du mit Liebe und Verständnis reagieren.

Hab sie lieb und zeig ihr das. Kinder brauchen viel Liebe, Geborgenheit und Zuneigung. Und einen sicheren Hafen.

Ich drück Dir die Daumen.


Das kann sein,daß das Problem bei uns (mir und meinem Exmann) liegt.Möchte auch nichts von mir weisen,war auch schon wegen alter Probleme mit meiner Tochter bei einer Erziehungsberatungsstelle,um Hilfe in Anspruch zu nehmen.Seit dem klappte es auch super mit ihr.Nur wenn sie bei ihrem Vater war,konnte ich sie vergessen.Sie war dann sehr agressiv uns gegenüber und kam ständig mit solchen Ausdrücken,die mittlerweile weit unter die Gürtellinie gehen,nach Hause.
Das sie ihren Vater vermisst,mag sein,aber ich kann ihr den Vater nicht her zaubern.Er möchte keinen regelmässigen Kontakt zu/mit ihr,sonst würde er ja nicht 1 Jahr lang den Kontakt zu ihr abbrechen.Ich habe mehrmals versucht zum Vater Kontakt aufzubauen,damit unsere Tochter zu ihm kann,aber es kam keine Reaktion von ihm.Vor Monaten hat sie dann selber den Kontakt aufgebaut,nachdem sie uns fragte,ob sie seine E-Mail Adresse haben kann.Wir haben ohne murren und knurren ihr die Adresse eingespeichert,damit sie Kontakt pflegen kann.
Wenn sie ihn fragt wann er wieder Zeit hat,kommt immer nur,weiss ich nicht.Er nimmt sie sehr selten und das hat wohl nichts mit mir zu tun,sondern mit ihm.Von daher habe ich was den Umgang mit dem Vater angeht keine Schuld.Das ich ihn im Moment nicht gerne sehe,hat mit den Ausdrücken ihrerseits uns gegenüber zu tun.Ihr Vater wirft nur mit Ausdrücken um sich,nimmt keinerlei Rücksicht,ob Kinder da mit hören und ich darf mir diese Ausdrücke anhören.Irgendwie muss ich ihr doch auch klar machen,daß man mit solchen Kraftausdrücken,die sie nicht versteht,rum wirft.Ich muss doch dem Kind Grenzen setzen,damit sie auch versteht,daß sie mit solchen Aktionen zu weit geht.
Gast
 

Rebellin40

Mitglied
Hallo

Meine Tochter 10 Jahre dreht im Moment total durch.Sie hat seit einiger Zeit ne Art an sich,da könnte man echt nur noch drauf hauen.Sie zickt nur noch rum und kommt mit Ausdrücken,wie Ihr A*********,fickt Euch und so nach Hause.wenn wir ihr sagen,das sie ihr Zimmer machen möchte,kommen eben diese tollen Ausdrücke und sie schreit wie ein 3 jähriges rum.Manchmal glaube ich echt,sie hat den Schuss nicht gehört.Auch vermute ich das ihr Vater dahinter steckt,das er sie aushorcht und ihr sagt,das sie uns ruhig so behandeln darf.Sie hatte jetzt fast ein jahr keinen kontakt zu ihm und war auch so weit es ging im zaum zu halten,aber seit monaten kann ich sie vergessen,höre mir auch ständig an,daß sie zum vater ziehen will und uns anzeigt,wenn sie mal eine auf den hintern bekommt,wenn sie uns so nett betitelt.Wie kann ich gegen ihre Agressionen gegen uns angehen??Es kann doch nicht sein,daß sie uns nur noch so betitelt und dafür mal eine bekommt (was heute nach Monaten das erste mal war),ansonsten fliegt sie aus dem Wohnzimmer,wo sie dann schmollen und über ihre Schwndtaten überlegen darf.Ich bin nun auch am überlegen,ihren Geburtstag ausfallen zu lassen.Sprich es darf kein Kind eingeladen werden,sondern wir feiern nur mit Familie,so wie sie es nicht mag,um ihr mal zu zeigen,daß wir am längeren Hebel sitzen.
Gast
Hallo, wenn ich deine Zeilen lese, werde ich sauer. Schon in den ersten Zeilen steht, dass du auf deine Tocher draufhauen könntest. Auch Ohrfeigen, aus dem Zimmer rausschmeißen, Geburtstag ausfallen lassen und solche Sachen gehen überhaupt nicht. Am längeren Hebel sitzen, was sind denn das für Aussagen?

Wer ist überhaupt wir? Hast du einen Lebensgefährten oder bist du alleine? Wen beschmimpft deine Tochter? Das alles schreibst du nicht genau, deshalb kann ich mir kein Bild von der Situation machen.

Versetz dich einfach mal in die Lage von deiner Tochter. Sie vermisst ihren Vater und will mehr Kontakt zu ihm. Und sie wird zurückgewiesen, der Vater hat keine Zeit für sie oder kein Interesse, was im Endeffekt auf das Selbe rauskommt. Und wo lässt sie ihren Frust ab, bei dir. Das sie dich beschimpft, dass ist nicht in Ordnung. Aber man sollte das Kind in den Arm nehmen und Verständnis zeigen, auf jeden Fall nicht noch zusätzlich von sich stoßen. Schlimm genug, dass der eigene Vater sein Kind schon von sich stößt. Grenzen sollst du aufzeigen, aber nicht mit Gewalt reagieren. Kindererziehung ist ein harter Job, aber man sollte seine Kinder mit Liebe und nicht mit Schläge erziehen.

Mein Sohn ist 17 und in seinem Zimmer sieht es auch nicht gut aus. Er weiß, jeden Freitag muss sein Zimmer aufgeräumt werden, daran hält er sich. Er bringt seine dreckigen Klamotten in die Wäsche, ansonsten wasche ich seine Klamotten nicht. Es hat auch lange gedauert, bis er das kapiert hat. Immerhin ist es ja sein Zimmer und wenn er im Saustall leben will, bitte. Kannst ja versuche mit deiner Tochter einen Kompromiss zu finden, was das Zimmer aufräumen betrifft.

Wenn mein Sohn zu spät nach Hause gekommen ist, dann habe ich die Uhrzeit einfach vom nächsten Tag abgezogen und er musste früher zu Hause sein. Wenn er nicht da war, dann habe ich ihn vom Spielplatz abgeholt. Das war peinlich genug für ihn und nach ein paar Tagen war er dann pünktlich zu Hause.

Ich bin geschieden und mein Sohn kam mit den Besuchen bei seinem Vater nicht recht klar Er war aufgekratzt und total durcheinander, wenn er Sonntags zu mir zurück "musste". Ich habe ihn weder ausgefragt, was gemacht worden ist noch was anderes. Ich habe ihn einfach in Ruhe gelassen udn er kam nach einer Weile ganz von selber. Manchmal hat er auch nicht geredet, sondern war schlecht gelaunt.

Wenn er seinen Willen nicht bekam, dann hat er auch rumgemeckert, damit gedroht zu seinem Vater zu ziehen und uns Ausdrücke an den Kopf geworfen. Dabei hat er sein Spielzeug rumgeworfen und viel kaputt gemacht. Ich habe ein großes Kissen in sein Zimmer gelegt und daran durfte er seine Wut auslassen (Wutsack habe ich das genannt). Und wenn der Anfall vorbei war, habe ich ihm ruhig erklärt, dass er bei mir wohnen bleibt, er seinen Vater gerne besuchen kann. Dann habe ich ihn in den Arm genommen und gesagt, dass ich ihn trotzdem liebe. Obwohl mir manchmal nicht so zu mute war.

In sein Zimmer habe ich ein Plakat aufgehängt: Auch wenn du manchmal bockig bist, ich habe dich lieb, vergiss das nicht. Und das hängt heute immer noch.

Möchtest du so behandelt werden wie du deine Tochter behandelst. Darüber solltest du mal nachdenken.
 
G

Gast

Gast
@Rebellin40
Nur weil ich schreibe,daß ich wegen der Art,die meine Tochter an sich hat,drauf hauen könnte,tu ich es noch lange nicht.Das sind Gefühle,die ich in dem Moment habe/hatte,weil ich nicht weiter weiss.Ich weiss das hauen keine Lösung ist und das tu ich äusserst selten.
Ich wurde selber geschlagen,mit Gürtel,Peitsche,Kleiderbügel und habe heute noch ne dicke narbe am Handgelenk,weil meine Mutter ne Flasch auf meinem Kopf hauen wollte und ich meine Arme zum Schutz auf dem Kopf gehalten habe.Dafür hasse ich heute noch meine Mutter.
Ich bin glücklich,daß ich meine Kinder nicht so bestrafe,nicht mit Gegenständen auf sie los gehe,weil ich nicht weiter weiss.
Ich weiss eben nicht immer weiter und lasse dann mit Worten meinen Frust raus.Klar ist es nicht richtig,ihr den Umgang mit dem Vater zu verbieten,aber sie muss auch mal lernen,daß sie die Ausdrücke,die er ihr fleissig bei bringt,oder in ihrer Gegenwart sagt,hier nicht zu sagen hat.ich habe noch 2 kleine Kinder und dulde keine Ausdrücke dieser Art,die sie vom WE bei ihrem Vater mit bringt.Sie muss einfach lernen zu unterscheiden,wie es bei mir läuft und wie es bei ihrem Vater,der eh sleten zeit für sie hat,läuft.
Das sie durch diese seltenen Umgangskontakte mit ihm sauer ist,ist ja nun mal nicht meine Schuld,wenn er sich Monate lang nicht meldet oder sich nicht blicken lässt.Wir (mein Mann und ich) fangen sie immer wieder auf und erklären ihr,daß wir daran nichts ändern können und haben ihr eine E-Mail Adresse eingerichtet,damit sie mit ihm über´s Internet kommunizieren kann,aber selbst da kommt kaum was.So sieht sie das es wirklich nicht von uns kommt,sondern von ihm.

Mit ihrem Kinderzimmer bin ich seit 2 Jahren im Streik.Ich räume da nicht mehr auf.Wenn sie nicht aufräumt,können wir nicht ihren Hasen machen.So ist sie dann gezwungen wenigstens einmal die Woche aufzuräumen,damit wir an den Hasen ran kommen.Damit haben wir sie im Moment in der Hand,aber es dauert eben ewig,bis sie mal was macht.
Gast
 

hoffnungslose

Aktives Mitglied
Mein Kind dreht auch durch wenn es nach dem Papa Wochenende nach Hause kommt. Er ist dann für 2 Tage zu nichts zu gebrauchen, völlig aufgedreht ist das arme Kerlchen.

Unser Problem: Die Beziehung ist vor 7 Jahren auseinander gegangen und der Mann hat leider immer noch Interesse an mir.
Er horcht den Kleinen aus, macht mich schlecht, versucht ihn zu manipulieren.Es ist eine große Belastung für meinen Sohn, denn er liebt seinen Vater. Manchmal möchte er gar nicht zu ihm, doch er möchte seinen Vater nicht enttäuschen.

Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn, er hat sehr großes Vertrauen zu mir das macht es ihm möglich mit mir über seine Probleme zu reden.Wenn er wieder nach Hause kommt, erzählt er mir immer was geredet wurde und das scheint ihn im Moment zu entlasten.

Einige Dinge die du schilderst haben meiner Meinung nach andere Ursachen für die Verhaltensauffälligkeiten, wie du sie beschrieben hast.Du solltest mehr auf dich und die Beziehung zu deiner Tochter
schauen.


Kinder sollten nicht geschlagen werden oder beleidigt werden.Du lässt dich von deinem Kind provozieren und das merkt dein Kind natürlich.Überdenke deine Reaktionen die du deiner Tochter entgegen bringst.Du könntest mit deiner Tochter reden anstatt sie aus dem Zimmer zu schicken, vielleicht ist dir das zu anstrengend?
 

rosie70

Mitglied
Hallo Gast,
Du schriebst das Du zwar "draufhauen" möchtest aber es nicht bzw selten tust.. "Klaps auf dem Hintern" aber wenn Dein Kind bockig reagiert schickst Du es aus dem Zimmer.

Auch wenn es Dir in diesem moment unendlich schwer fällt weil Du diese Kraftausdrücke nicht magst, hilft nur eines: Nimm Deinen Sohn Liebevoll an die Hand und setze Dich mit ihm an den Tisch ohne Vorwürfe und rede mit ihm warum er diese Ausdrücke gebraucht. Immer und immer wieder bis er merkt das Du interesse zeigst an IHM und nicht an seinen Ausdrücken.

Das sich der Vater nur sporadisch meldet dafür kannst Du in der Tat nichts ausser Dich mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen und es darüber abzuklären wegen dem Besuchsrecht. Auch damit zeigst Du Deinem Sohn das Du Dich bemühst.

Kaum ein Elternteil mag es wenn Die Kids mit Kradtausdrücken nach Hause kommen aber dann aus dem Zimmer schicken hilft leider sehr wenig. Ich kann da nur aus leidvoller Erfahrung sprechen. Heute benutzen meine Mädels keine Kraftausdrücke mehr (16 und 19) zumindest nicht zuhause und eben nur weil ich mit ihnen immer wieder geredet habe und sie ernst genommen habe und nicht diese Ausdrücke.

Ausdrücke sind in diesen Momenten ein Zeichen von: "Bitte gib mir Aufmerksamkeit ich komme grad mit einer Situation nicht klar"

Ich wünsch Dir alles gute
Rosie
 

Artemisia

Aktives Mitglied
Für ein Kind ist es das Schlimmste von einem Elternteil abgelehnt zu werden. Unbewußt geben sie sich selbst die Schuld dafür und das Verhalten deiner Tochter könnte ein Hinweis sein, dass sie versucht, die Vaterseite mehr zur Geltung zu bringen, in der Hoffnung IHM dann besser zu gefallen.
Sie tut das keinesfalls, um dich zu ärgern, sondern unbewußt und aus dem Gefühl heraus. Deshalb ist es sinnlos, sie dafür zu bestrafen.
Auch wenn du gute Gründe hast, deinen Ex-Partner abzulehnen, versuche ihn innerlich - nicht unbedingt mit Worten - als den Vater deiner Tochter zu akzeptieren, so unzulänglich er zu sein scheint. Mach ihn nicht für alles scheinbar Schlechte im Verhalten deiner Tochter verantwortlich.
Du lebst jeden Tag mit ihr zusammen und deshalb liegt es an dir Regeln aufzustellen und ihr einhalten einzufordern. Du bist erwachsen, hast mehr Überblick und Einsicht als ein 10jähriges Kind und solltest in Situationen, wo das Mädel ausrastet ruhig und souverän bleiben. Selbstverständlich müssen Regelverletzungen Folgen haben und zwar angemessen und unmittelbar (der Geburtstag eignet sich nicht dafür, das wäre im Erleben des Kindes unangemessen).
Erkläre ihr in ruhigem Ton, dass verschiedene Menschen verschiedene Umgangsformen pflegen und das bei euch eben die Regeln gelten und solche Wörter nicht benutzt werden. Lass dich nie dazu hinreißen und wenn du noch so kochst, ihr zu sagen, sie soll sich dann doch zu ihrem Vater scheren. Eine ruhige Ansage, dass du diese Entscheidungen für ihr Leben triffst und nicht sie, reicht!
Mach dir vor allem klar, welche großartigen Leistungen du bei deiner Vorgeschichte erbringst jedesmal wenn du dich beherrschst und eben nicht zuschlägst. Da kannst du sehr stolz auf dich sein. Trotz alledem darfst auch du Fehler machen und wenn du dich tatsächlich mal überfordert fühlst, holst du dir eben wieder Hilfe, wie du es ja schon einmal getan hast.
Kinder bringen einen schon mal an die Grenzen, aber je gelassener du damit umgehst und dich nicht provozieren lässt, desto eher ist auch dieser Spuk vorbei.
Und loben, loben, loben, wenn sie mal was prima macht! Kommt bestimmt auch öfter mal vor!
Alles Gute für euch.
 

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