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Kennst Du Dich selbst?

Hans im Glück

Mitglied
Ich bin ein Myers Briggs Type ENFJ.
Das heißt, daß ich mich kenne.

Wer oder was ist ein "Myers Briggs Type"?
Myers-Briggs-Typindikator ? Wikipedia
oder besser, weil
ohne Koppiereit - Keirsey Temperamente
Keirsey Temperament Sorter ? Wikipedia

Wer oder was ist ein "ENFJ"?
Keirsey Temperament Sorter ? Wikipedia
dieselbe Seite, Keirsey Temperament Sorter, Absatz "Übersicht".

Jeder Mensch hat seine Macken, seine Ecken und Kanten - aber auch sogenannte gute Seiten.
Darum geht es aber nicht - um gut oder um mies.
Es geht weder um Bewertung, noch Beurteilung, schon gar nicht darum, zu verurteilen.

Jeder Mensch hat individuelle Eigenschaften - völlig wertfrei - völlig unvoreingenommen betrachtet, "ich bin so und so veranlagt". Wem es gelingt, seine Eigenschaften herauszufinden (dazu gibt es Persönlichkeitstests, siehe die Verweise oben zu WikiPedia), kann aus seinem Wissen "Wie bin ich veranlagt?" wertvolle Schlüsse ziehen, die ihm helfen, zu besseren Entscheidungen zu gelangen.

Wer es mag - das Ganze sehr korrekt und ausführlich auf Englisch
Lifexplore - Personality, Myers-Briggs, Enneagram, Tests, Type Descriptions, More



Fragen an Dich:

Kennst Du Dich selbst?
Wenn Ja, hat Dir die Kenntnis geholfen - und wie?
Bitte erzähle davon.

Wenn Nein, brauchst Du Hinweise darüber wie Du Dich kennen lernen kannst?
Schieß bitte nur los, das Fragen kostet nix.

Wenn Du empfehlenswerte Webadressen dazu hast, willst Du sie bitte nennen?
Vielen Dank!
 
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eiskristall

Mitglied
Hallo Hans im Glück,

Witzig, erst vor ein paar Wochen war ich dem Thema auch wieder verfallen (überkommt mich regelmässig, bin in einer Art "Never-ending Selbstfindungsphase" *zwinker*)

Mir haben die Erkenntnisse daraus schon geholfen.

Bei meiner Enneagramm-Typbestimmung kam raus, ich bin Typ 5 mit 4er Flügel..

Das dortig Aufgeführte passt zu hundert Prozent auf mich, wie ich mich sehe, allerdings auch wie die Anderen mich sehn.

Ich finde, wenn man sich regelmässig so selbst "durchleuchtet", hinterfragt, reflektiert, dann fällt es irgendwo schon leichter mit seinen Problemen umzugehn, als wenn man die Probleme immer nur auf die anderen schiebt.

Ich weiss jetzt wo es bei mir hakt, was meine zwischenmenschlichen Probleme immer wieder herausfordert, welche mir immer wieder ziemlich schwer zu schaffen mach(t)en da es mir einafch nicht bewusst war, was ich "falsch" mache. Nun kann ich dagegen angehen (es zumindest versuchen) und aber auch, und das ist ebenfalls wichtig, mich selber verstehen.

Hier fand ich ganz interessant:

Enneagramm-Einführung

Einführung in das Enneagramm

Enneagramm Selbsttest

Enneagramm-Tests (kostenlos)

Dann die 16 Grundmuster des menschnlichen Verhaltens mit Selbsttest

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/31/




ich bin übrigens INFP ;)

LG, Eiskristall
 
Zuletzt bearbeitet:
M

MilhouseVanHouten

Gast
Hallo,

danke für den interessanten Beitrag. :)
Habe mich gleich neugierig auf die 16 Grundmuster gestürzt und bin wohl ein INFP.
Befinde mich auch in einer endlos scheinenden Selbstfindungsphase und empfinde daher solche Denkanstöße als Bereicherung für mich.

Grüße
mh
 

Hans im Glück

Mitglied
Ich bin von Eurer positiven Reaktion nicht schlecht überrascht. Ich hatte dieses Thema zuvor in etlichen anderen Foren zur Sprache gebracht und dafür flog mir in der Regel Lehm ins Gesicht, ich sei überkandidelt und mit meinem Sendungsbewußtsein, der Menschheit zu mehr Weisheit verhelfen zu wollen, am falschen Platz.

Ich habe die 16 Tüpen und dazugehörige online - Persönlichkeitstests vor etwa 12 Jahren kennen gelernt. Seither habe ich die Tests (insbesondere Keirsey Temperament Sorter und Hale - Test) etwa alle drei Jahre mal gemacht weil ich gehört hatte, daß man sich auch wandeln könnte, ich habe aber kaum nennenswerte Unterschiede in den Ergebnissen vorgefunden. Die Unterschiede müssen nicht darauf beruhen, sich gewandelt zu haben, es ist durchaus möglich, einige der zu beantwortenden Fragen in den falschen Hals bekommen zu haben. Eben um unterschiedlicher Ergebnisse willen ist es anzuraten, solche Persönlichkeitstests zu wiederholen.

Achtung, es gibt so etwas wie einen Placebo - Effekt
Irrtum in der Selbsteinschätzung

Man hat an einer Universität, deren Namen ich leider vergessen habe, eine Reihe freiwilliger Kandidaten solche Persönlichkeitstests schriftlich ausführen lassen. Statt die Antworten auszuwerten und den Kandidaten die Ergebnisse korrekt zuzuteilen, hat man beliebige Ergebnisse verfaßt (den größten Unsinn verzapft, es waren keineswegs die anerkannten 16 Tüpen dargestellt, sondern rein phantastischer Murx zusammengeschrieben worden), wie ein Kartenspiel gemixt und willkürlich an die Kandidaten verteilt. Diese fanden sich ohne Ausnahme als sehr gut zutreffend dargestellt.

Was ich also sagen will - mit der Selbsteinschätzung ist es daher so eine unsichere Sache. Man kann sich selbst nicht trauen. Generell ist das "Spiel" mit den online - Persönlichkeitstests zwangsweise nur ein Spiel. Zuverlässige Ergebnisse sind nur dann zu erwarten, wenn die Persönlichkeitstests unter Anleitung von Fachleuten durchgeführt werden.

Trotzdem - ich finde analog zu Eurer Meinung, daß auch das laienhafte Antwortenklicken bereits eine große Hilfe ist, besser mit dem Leben zurande zu kommen.

Wer verheiratet ist, für den ist es logischerweise eine zusätzliche Bereicherung, wenn der Ehepartner sich ebenfalls anhand der Persönlichkeitstests "outet". Man findet dann viel leichter zur gewünschten Harmonie und weiß eher, welche Klippen bei mir oder bei Dir es zu umrunden gilt.
 
Zuletzt bearbeitet:

eiskristall

Mitglied
@ tulpe

schau mal meine Antwort gleich an Hans im Glück hier obendrüber, dort findest du auch einen Link zu einem deutschen Test.. die 16 Grundmuster des menschlichen Verhaltens.. :)

LG, Eiskristall
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
@ tulpe

schau mal meine Antwort hier obendrüber, dort findest du auch einen Link zu einem deutschen Test.. die 16 Grundmuster des menschlichen Verhaltens.. :)

LG, Eiskristall
hab ich gerade schon gesehen ;)

bin wohl Typ 6 ( so ein Zufall, 6 ist meine Lieblingszahl ;)) und ENFP (Menschenkenner)

LG tulpi
 
Zuletzt bearbeitet:
B

Blackteddy

Gast
Ich glaube, man lernt sich erst selbst kennen, wenn man auf einmal das Gefühl hat, jetzt in einem bestimmten Moment etwas völlig absurdes, aber schönes tun zu wollen, auch wenn eigentlich kein raum dafür ist.
 
B

Blackteddy

Gast
Hallo.Möchte hier nochmal etwas schreiben, weil mich dieses Thema gerade ganz intensiv beschäftigt.
Ich weiß, dass sich das "Ich", die eigene Identität aus den unterschiedlichsten Faktoren zusammensetzt.
Nun dachte ich, ganz ehrlich, diese Identitätsfindung, das Ich-Bewusstsein, kommt irgendwann, gg.Ende der Spätpubertät zum Abschluss. Also, Status dann:Ich kenne mich, ich kann mich einschätzen.
Natürlich weiß ich, dass Menschen sich im Laufe ihres Lebens verändern. Immer wieder gibt es Erfahrungen, die wir machen, die uns beeinflussen. Wie so häufig zitiert wird, der Kern bleibt gleich, es ändert sich lediglich die Struktur.


Hilfe, Meinungen, Anregungen erbitte ich zu folgendem:
Ich habe nach einem extremen Erlebnis andere Verhaltens- und Empfindungsstrukturen.
Mir ist klar, dass in Extremsituationen die Seele in der Lage ist, komplexe Schutzmechanismen aufzubauen, um schlichtweg nicht unterzugehen. Das ist auch ok.
Nur, nachdem der erste Schreck über mein Verändertes Ich, mein kurzzeitiges Entsetzen gewichen war, habe ich diesen Schutzmechanismus dankbar angenommen. Dafür schäme ich mich ein wenig.
Ich gehe durch den Tag als wäre ich ein alter Mann, der alles schon einmal gesehen hat, gleichzeitig als kleiner Junge, der voller Erstaunen die Welt entdeckt und nur noch sagen kann:Wow, das ist ja interessant, ich will mehr sehen, ich will spielen, als wäre er in Disneyland.
Und ich empfinde anders.Unglaublich intensiv. Das ist sehr schmerzhaft, und auch unglaublich schön.Auch diese Schönheit ist schwer auszuhalten, so wahr.
Mein Hauptsteuerungselement war in meinem bisherigen Leben die Disziplin, die mir, das weiß ich nun, rein gar nichts gebracht hat.
Ich habe mal ein Buch gelesen mit dem Titel „Ohne Haut“.Ein Mensch beschreibt darin, dass er sich fühle, als hätte er keine Haut mehr, die ihn umgibt.Man kann sich vorstellen, wie das ist, jede Berührung wird so intensiv wahrgenommen, dass es kaum zu ertragen ist.
Ich trauere. Aber diese neue Erblebensweise, dieser Seelenschutz, übt bei aller Angst, die er macht, auch eine solche Faszination auf mich aus, dass es schwer fällt, ihn nicht auszuleben.


Darf ich in meiner neuen Disneyland Erfahrung ein bisschen spielen? Darf ich die Zuckerwatte probieren? Darf ich noch einmal Karussell fahren?
Oder bin ich dann ein Schwein mit einem perversen Umgang mit Trauer.
Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere hier mir offen sagt, was ihm spontan dazu einfällt!
Danke
 
M

Monarose

Gast
Hi,

du hast das Recht, auf deine Weise mit deiner Trauer, deinem Verlust umzugehen. Solange du dabei andere Menschen nicht mutwillig verletzt.

Das Leben mit seinen Unwägbarkeiten verändert uns. Wenn wir weiterleben wollen, müssen wir uns sogar neu orientieren und unsere Perspektive erweitern, weil wir sonst mit sich verändernden Situationen nicht fertig werden könnten. Leben ist alles, aber niemals statisch.
Ich wünsche dir, dass du in deinem "Disneyland" Trost und Wärme findest. Die Realität ist ohne diese Länder nicht auszuhalten, wenn alles zu weh tut.

Liebe Grüße

Mona
 

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