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Keiner fühlt sich zuständig

RedfoxZorro

Neues Mitglied
Ich könnte jetzt ganz vorne anfangen, aber zu viel.
Was mir mein Genick gebrochen hat,war der tödliche Unfalltot von meinem jüngsten Sohn mit 17 Jahre nur 10 Monate nach dem Krebstot seiner Mutter. Da fingen die Depressionen 2007 so richtig an. Schon drei mal in der Klinik gewesen zwei mal 12 Wochen und dann noch mal 8 Wochen weil die Krankenkassen nicht mehr genehmigen. Meine Psychotherapie Verlängerung wurde von der Krankenkasse abgelehnt, Begründung,ich soll in der Klinik gehen wenn ich krank bin oder die Rente beantragen.Die Rente hatte ich 2015 von einer Reha aus beantragt.es läuft schon über zwei Jahre. Mittlerweile war ich noch mal in der Klinik. Empfehlung ist Rente weil ich es echt nicht mehr hinbekommen. Mittlerweile schaffe ich kaum noch den Alltag. Nur müde ,länger wie 4 Stunden schaffe ich es nicht wach zubleiben. Es nervt mich selber,das ist kein Leben. Wegen der Rente Klage ich jetzt. Das läuft jetzt schon zwei ein halb Jahre. In der Zwischenzeit hab ich noch mal versucht zu arbeiten und voll gescheitert. Ich will und kann nicht mehr. Was hat die Kämpferei für einen Sinn? Ab 17 Jahre immer gearbeitet, keine Ausfallzeiten. Und jetzt ?
Nichts keiner fühlt sich zuständig obwohl die Klinik und meine Ärzte sagen Stop. Kein Bock mehr. Ich würde gerne voll funktionieren aber es geht nicht mehr.
 

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DunklerElf

Gast
Waren deine Therapien Trauertherapien oder hatte man da nur an der Depression herumgestochert und versucht dich dazu zu bewegen, deinen "Hintern" wieder hoch zu bekommen?
 

RedfoxZorro

Neues Mitglied
Waren deine Therapien Trauertherapien oder hatte man da nur an der Depression herumgestochert und versucht dich dazu zu bewegen, deinen "Hintern" wieder hoch zu bekommen?
Trauer/Traumatherapie war am Anfang was. Hab dann nach dem ersten Klinikaufenthalt auch wieder 3 Jahre funktioniert, dann kam neuer Zusammenbruch.
Jetzt nach dem letzten Klinikaufenthalt sagte der Arzt da das die Situation mit der Zukunft/Rente / Existensangst so blockiert das eine Aufarbeitung ,die mehr als nötig ist, zum jetzigen Zeitpunkt nicht funktioniert. Deswegen die Empfehlung der Klinnik mich rauszutun.
 

Querdenker

Aktives Mitglied
Das liegt an unserem kranken Gesundheitssystem und vor allem an Institutionen, die gerne kassieren aber ungerne zahlen. Aber das sollte dir egal sein, lass dich davon bitte nicht unterkriegen und fordere das ein, was dir zusteht. Am besten du holst dir Rat und Verstärkung bei sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen. VdK kommt mir dabei als erstes in den Sinn, aber Caritas, Kirche usw. sind bestimmt auch gute Anlaufstellen.

Ich wünsche dir viel Kraft!
 

RedfoxZorro

Neues Mitglied
Das liegt an unserem kranken Gesundheitssystem und vor allem an Institutionen, die gerne kassieren aber ungerne zahlen. Aber das sollte dir egal sein, lass dich davon bitte nicht unterkriegen und fordere das ein, was dir zusteht. Am besten du holst dir Rat und Verstärkung bei sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen. VdK kommt mir dabei als erstes in den Sinn, aber Caritas, Kirche usw. sind bestimmt auch gute Anlaufstellen.

Ich wünsche dir viel Kraft!
Ich werde vom VDK vertreten. Trotzdem sehr schleppend alles.
Die mussten schon der Rentenversicherung zwei mal mit einer Untätigskeitklage drohen.
Jetzt wieder einen Gutachtertermin fürs Sozialgericht Aachen in Köln. Aber auch erst im April.
 

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