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keine Lust mehr zu leben

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Gast

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ich habe seit ein paar Jahren Depressionen und seit der Kindheit Verhaltensstörungen. Bin auch derzeit in Verhaltenstherapie, habe aber die starke Befürchtung nicht therapierbar zu sein. Ich hasse mein Verhalten, und möchte so nicht mehr weiter machen. Gibt es Psychopharmaka die mich motivieren könnten mich zu verändern? welche Helfen da? wie verändert mich Antidepressiva? ich habe gehört das es oftmals auch noch mehr Schaden anrichten kann. fühlt mann sich dabei wie auf Drogen?
 

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Tuesday

Aktives Mitglied
Hallo,

wenn du dein Verhalten hasst, warum hörst du dann nicht auf damit? (Ist eine ernstgemeinte Frage. Was hält dich davon ab?)

Psychopharmka sind immer nur eine Unterstützung. Sie bringen die Chemie im Kopf wieder in Ordnung. Mehr tun sie nicht. Sie hellen die Stimmung auf, sie können einem Zwangsgedanken nehmen, sie mildern Panikzustände. Aber sie ändern nicht dein Verhalten und wenn du dein Verhalten nicht änderst, sitzt du recht schnell genau in der gleichen Scheiße wie vorher.

Der einzige Weg zum Glück ist an sich selbst zu arbeiten.

Erwarte keine Wunder. Das ist eine Lebensaufgabe. Es wird lange dauern, bis sich Erfolg zeigt. Aber es wird sich Erfolg zeigen.

"Ich bin nicht therapierbar" kann zwei Ursachen haben. Erstens, du hast den falschen Therapeut. Zweitens, du hast Angst vor Veränderungen und willst nicht therapierbar sein.

Es ist schwierig dir im Rahmen eines solchen Forums zu helfen. Zu wenig Informationen, zu wenig Zeit. Aber eines will ich dir mit auf den Weg geben. Der Weg, den du gehen musst, wird sehr schwer sein. Trotzdem, hab niemals Angst davor in die Dunkelheit deiner eigenen Seele zu schauen. Es wird schmerzhaft werden. Aber am Ende wirst du es schaffen und es wird sich gelohnt haben.

Du sagst, du magst dein Verhalten nicht sonderlich. Aber es ist nicht da, weil du dumm bist. Es ist da, weil du Schutz brauchst. Lerne es zu akzeptieren und anzunehmen. Dann schau dir an, wovor du Schutz brauchst und dann setz dich mit diesen Ängsten und dem Schmerz auseinander. Lerne dich selbst zu akzeptieren und zu lieben. Dann kommt die Änderung von ganz allein.



Tuesday
 
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mietzekatze

Gast
Hallo,wie ist denn Dein Verhalten????Auf jeden Fall gibt es genug Ärzte,mach mal so eine Gesprächstherapie,das könnte dir helfen mal alles von der Seele zu reden.Lieben Gruß:)
 
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Gast

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ich bin zurückhaltend und schüchtern. und wenn ich angetrunken bin werde ich irgendwie unnormal so als wäre ich schizophren.....
 
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mietzekatze

Gast
Hm.....darf ich dich mal fragen von wo des kommt,hast du was schlimmes erlebt???Weil es muß doch einen Grund für das ganze geben:confused: Weil wenn du schreibst das wenn du angetrunken bist das du so abgehst,das ist schon voll heftig.....schreib doch mal bischen was über dich wenn du möchtest,lieben gruß:)
 
G

Gast

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Hm.....darf ich dich mal fragen von wo des kommt,hast du was schlimmes erlebt???Weil es muß doch einen Grund für das ganze geben:confused: Weil wenn du schreibst das wenn du angetrunken bist das du so abgehst,das ist schon voll heftig.....schreib doch mal bischen was über dich wenn du möchtest,lieben gruß:)

hallo Mietzekatze

schlimme Erlebnisse gab es in der Kindheit mehr als genug. von Mobbing in der Schule, Drogenabhängigkeit von meiner Schwester, Psychische Probleme von meinem Vater, bis zum Krebs von meiner Mutter. Danach habe ich ziemlich Unerfolgreich alles bewältigen wollen wie Schulabschluss nachholen, Ausbildung durchziehen etc. und nun kämpfe ich mich schon seit ca 10 Jahren mit Zeitarbeit durch und habe schon ettliche Firman wechseln müssen, war auch immer wieder Arbeitslos. sodass ich finanziell fast nichts auf die Beine stellen konnte. ich lebe mit fast 30 jetzt immernoch bei meinen Eltern. dieses durchticken beim saufen kann mann eher als Blackout vergleichen. mein Gehirn fliegt quasi davon. ;)
 

LunasVater

Mitglied
also als erstes solltest du mal aufhören zu trinken!
Alkohol ist ein Stimmungsverstärker, und wenn du ohnehin schon Depressionen hast, wirst du so nicht glücklich werden (eigene bittere Erfahrung!). AD's bewirken weder, dass du dich fühlst wie auf Drogen, noch machen sie abhängig.
Sie sind Unterstützer und sorgen dafür, dass der Stoffwechsel im Hirn angekurbelt wird.
Therapie halte ich immer für sinnvoll, vorallem wenn bereits eine Verhaltensstöhrung diagnostiziert wurde.
Die Kombination aus AD's und Therapie kann helfen, muss aber nicht, wenn man nicht selbst auch bereit ist, etwas dafür zu tun. Jede Therapie bedeutet auch Arbeit. Eine die irgendwann richtig Spass machen kann, wenn man sieht, dass sich Erfolge einstellen.
Der Lohn ist eine bessere Lebensqualität und u.U. das Erreichen von persönlichen Zielen.
Ich habe bereits beides durch. Sowohl AD's, als auch Therapien.
Ein harter Weg, aber er lohnt sich.
Und nochmals... lass den Alk... eigentlich jegliche Drogen weg. Bringt nix! ;)
 
G

Gast

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Die Kombination aus AD's und Therapie kann helfen, muss aber nicht, wenn man nicht selbst auch bereit ist, etwas dafür zu tun. Jede Therapie bedeutet auch Arbeit. Eine die irgendwann richtig Spass machen kann, wenn man sieht, dass sich Erfolge einstellen.
Der Lohn ist eine bessere Lebensqualität und u.U. das Erreichen von persönlichen Zielen.
hallo Lunas Vater

Ich wünsche mir nichts sehnlicher als Erfolge mit meiner Therapie zu erzielen. Aber es ist leider auch immer wieder endtäuschend zu sehen dass ich nach sehr harter Arbeit immer noch da stehe wo ich vor 10 Jahren gestanden bin und meine Ziele nicht erreicht habe. damit habe ich nicht nur meine Energie und Motivation verbraucht und verschwendet sondern auch meine Lebenslust verloren bzw ist mir alles Gleichgültig geworden. Ein kleiner Erfolg würde mir vieleicht schon ausreichen zu sehen das die Schufterei nicht umsonst war. Ich bin aber leider in allem was ich angepackt habe gescheitert.
 
G

Gast

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Hey
tut mir sehr leid, dass es dir so scheiße geht. da ich seit einiger zeit depressionen habe, und zwar ohne eine schlechte kindheit usw. gehabt zu haben (jedenfalls nach den 'normalen' kriterien), möchte ich dir folgendes sagen:
die meisten leute (auch größtenteils in den antworten) verstehen einen scheiß von sowas und geben dir manchmal gut gemeinte, aber selten gute ratschläge. die ohnehin schwer zu geben sind.
es ist nicht dein fehler, dass es dir so geht. niemand möchte das und läuft da freiwillig rein.
nach dem, was du schreibst, ist es auch kein wunder, dass es dir so geht. aber wie gesagt: es geht sogar ohne so harte fakten (was die sache nicht besser macht, therapeuten sind schnelle verzweifelt, wenn sie mal den katalog im kopf abgeklappert und nix gefunden haben.)
und es richtig widerlich, was man dann von außen noch für rückmeldungen bekommt, meistens aus unsicherheit der anderen heraus.
lass dir nicht zuviel einreden (machst nicht genug, willst ja nicht, willst dich ja nur nicht richtig auf therapie einlassen - immer wieder gute ausrede von therapeuten übrigens, auch wenn sie z.t. recht haben). versuche, ziele zu verfolgen. muss nicht werweißwas sein, aber vorankommen muss immer wieder gehen.
such dir auch über beratungsstellen n therapeuten, guck dir mehrere an. es muss persönlich stimmen.
medikamente: leider ist man immer wieder versuchskaninchen, erstens, weil die sehr unterschiedlich bei unterschiedlichen individuen wirken, zweitens, weil auch hier mehr versprochen als gehalten wird. die wahrheit ist: man weiß insgesamt sehr wenig über die biochemie von psychischen erkrankungen. überhaupt sind viele doch manchmal sehr hilflos, auch therapeuten. richtig ekelhaft wird es, wenn dir dann noch unterstellt wird, du hättest quasi keinen bock auf therapie. wer hat denn bock auf sowas? wer hat bock auf ne op? man muss es halt machen. nur bei ner op kann man wenigstens noch sicher sein, dass in den meisten fällen alles gut ist und die narben bald verheilt sind.
in jedem fall: mach weiter. ja, das klingt paradox zu dem, was ich oben z.t. ausgeführt habe, aber das perverse ist: du hast keine wahl. und genau das ist es, was mich auch so fertig macht dabei. denn es wird dauernd so getan, als könnte man sich aussuchen, wie man sich fühlt bzw. als müsste man nur mal ins telefonbuch gucken, um jemanden zu finden, der einen endlich herausholt.
außerdem sollst du wissen, dass ich echt verständnis habe. weil ich weiß, wie es sich anfühlt. wer das nicht weiß, ist n heuchler und deswegen solltest du deren kritik auch nicht ernst nehmen. meine erfahrung ist: es hat sich dramatisch wenig verändert in der gesellschaft in der wahrnehmung solcher dinge. alles andere ist gelogen. es will so gut wie niemand auch nur mehr als 2 sec mit etwas belastet werden, was seiner angeblich heilen welt nicht entspricht (außer natürlich in der tagesschau, virtuell lebt sich's leichter).
keep on going
 
G

Gast

Gast
mir ist die Lust zu leben in den letzten 10 Jahren auch vergangen,
hab 2 *usbildungen gemacht weil es mir nahestehende Persohnen geraten haben und sitze jetzt da ohne Arbeit mit besten Schulnoten aber beschissenen Arbeitszeugnissen und kriege keine nue Arbeit. habe die alte Arbeit gekündigt weil ich immer gemobbt wurde und nichjt mehr weiter wusste.... jetz bin ich 39 Jahre alt, habe seit 10 Jahren keine Beziehung mehr, kriege bald Harz4 und schreibe jeden Monat auf alle nur möglichen Stellenanzeigen Bewerbungen. Mittlerer Weile will ich einfach nicht mehr ich weis nicht womit ich dieses Leben verdient habe! seit meinem
12.Lebensjhr war meine Mutter behindert. ich war seit meinem 11.Lebensjahr nie im Urlaub und niemand war für mich da. ich finde jetzt kn meinem Alter keinen Ausbildungsplatz mehr, ich habe cta und mtla gelernt und keiner will mich! Alle Frauen die ich kennenlerne sin verheiratet oder haben viele Kinder. alle lieben mich also ohene Beziehung oder so, eben platonisch. wahrscheinlich aus Mitleid. Evtl. auch weil ich am ganzen Körper ettliche Narben habe, im Gesicht durch einen Unfall und am Rest des Körpers durch Geschwüre aus Fett welche mir immer wieder wachsen (vererbte Lipomatose). deswegen habe ich auch schon ca. 50 neu Narben durch deren Entfernung, aber es werden immer mehr, Heilung unmöglich! Aber das (tolle) ist sie entstellen meinen Körper nur und schaden nicht. Bin halt der Geschwulzti. Dieses Jahr ist dann auch noch meine Mom gestoben nachdem sie seit meinem 11.Lebensjahr nicht mehr anspechbar war, (mehrere Anorismen) ich habe die meiste Zeitlmeines Lebens neben der Swchule Ihre Aqufgaben übernehmen müssen, wie putzen, Kochen, Wäsche machen, Garten pflegen und alles ohne Hilfe. Dabei muste ich noch meinen Dad unterstützen und mir seine Selbstmordgedanken anhören. Ich habe daraufhin ca. 20 Jahre jedes Wochenende Betäubungsmittel konsumiert doch es hat sich nichts geändert-welch Wunder!!! Seit 3 Jahren tue ich dis nun nicht mehr, aber es hat sich noch immer nichts zum positiven entwickelt. Ich bin nun zu alt, zu gblöd und zu hässlich um noch die Frau meinees Lebens kennen zu lernen. och muss wohl händeringend hhoffen noch einmal eine adequate Arbeit zu finden und ich bin es leid bemitleidet zu werden!!!!
ich könnte noch viel mehr und schreklischerere Dinge aus meinem Leben schreiben. Entschuldigt das ich dieses Schreign nischt korrigiere aber dazu habe ich keine lust mehr, gin nur beim Gedanken an den Tot auf diese Seite gestossen. Just brainstorming. an alle verlorenen Seelen T.
 

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T Ich habe keine lust mehr auf Arbeit. Ich 62
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