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Keine Familie ? Arschkarte.

Habe keine Familie.
Das Gefühl könnte man vielleicht so Beschreiben:

Als wäre man so allein in einer riesigen depressiven Gesellschaft das einem Umgibt, wo niemand dem anderem was gönnt. Wos keine Liebe gibt, aber umso mehr Ellenbogen und der versteckte Neid.

Das ist teilweise sehr anstrengend. Weil im Laufe der Zeit, da man keinen hat wo man sich darüber Unterhalten kann, fängt man an die Schuld an sich selbst zu suchen wenn es Probleme gibt. Irgendwann lernt man auch das dies auch ein großer Fehler ist. Es ist was ganz anderes alleine an einem Ruder zu ziehen um zu überleben oder etwas zu schaffen bzw. zu erschaffen. Endweder hat man das Privilieg einer funktionierenden Familie oder nicht.

Wenn man es nicht hat, hat man kaum eine Basis worauf man im Leben aufbauen kann, weil kaum einer jemanden den Rücken stärkt - eher schwächt weil jeder gegen den anderen Konkurrieren will.

Ab dem Punkt merkt man, das Leben ist Knallhart.
 

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A

atlas

Gast
Du brauchst Freunde!!! Gute Freunde.
Wieso baust du dir keine eigene Familie auf?

Spontan würde ich dir raten einen Sport- oder Tanzkurs zu belegen. da lernt man schnell Menschen kennen, denen es vielleicht sogar genauso geht wie dir;)
 
K

Kyle

Gast
Wenn man es nicht hat, hat man kaum eine Basis worauf man im Leben aufbauen kann, weil kaum einer jemanden den Rücken stärkt - eher schwächt weil jeder gegen den anderen Konkurrieren will.
Hallo alleskleinundzusammen,

es gibt aber auch Familien, wo die Mitglieder sich untereinander schwächen, weil z.B. Geschwister um die Gunst der Eltern (bzw. das Erbe) konkurrieren. Und das mit allen Mitteln.

Nur mal so bemerkt...

Ab dem Punkt merkt man, das Leben ist Knallhart.
Allerdings...
 
Zuletzt bearbeitet:

SchlafesBruder

Aktives Mitglied
Ich habe eine Familie. Das heißt, ich habe Blutsverwandte.
Trotzdem weiß ich genau, wie sich das anfühlt, was du beschreibst. Wahrscheinlich lernt dieses Gefühl jeder früher oder später kennen. Man ist eben allein. Man stirbt auch allein. So ist das nun mal. Oft denke ich, vermutlich ist das hier nicht die Suche nach Familie, sondern nach Gott oder so. Dessen vermeintliche Gegenwart habe ich aber auch noch nie als tröstlich empfunden. Tja tja.
 

Heidenade

Aktives Mitglied
Habe keine Familie.

Ab dem Punkt merkt man, das Leben ist Knallhart.

Ein freundliches Hallo ,

das Leben war schon immer knallhart...

auch in funktionierenden Familien, dort kann es sogar noch mehr weh tun ,
genau weil man fühlt und denkt : Das ist doch meine Familie ?!

Stimmt , Du brauchst Freunde !

Freunde , mit denen Du Dich identifizieren kannst , ihr eine ähnliche
Wellenlänge habt ; die gleiche Sprache sprecht , so dass vieles
gedanklich passt und stimmig ist.

Ich z.B. habe neun Geschwister , wo sind sie ???
War jemals in meinem Leben einer da für mich ?
Nein , Freunde waren meine Wegbegleiter und wenn es auch " nur "
zuhören , ein Gespräch mit Ratschlägen war...

Mit den Vereinen passt auch , man sucht sich selbst das Passende raus ,
was einem interessiert und schwupps findet man Menschen , mit denen man
die gleiche Sprache spricht...

Um darauf zurück zu kommen : Das Leben ist knallhart ; Deine Worte -

schon mein Vater sprach oft ( und da war ich noch ein kleines Mädchen ) :
Das Leben ist kurz und beschi... , wie ein Kinderhemdchen.
Und nun ist er schon einige Jahre tot , und ich denke so manches Mal
in stillen Minuten über
sein schweres arbeitsreiches Leben nach...

suche Dir Menschen , die zu Dir passen und zu denen Du passt -
alles Gute
 
T

Tiger22

Gast
Heidenade hat es schön formuliert;)

Eine Familie ist kein Garant für Verbundenheit und Verständnis, wie häufig ist gerade das Gegenteil der Fall.
Ich finde es schön, dass man als Erwachsener die Möglichkeit hat, sich im verlauf der Jahre sozusagen "eine gewollte", eigene Familie aufzubauen, bestehend aus guten Freunden und wertvollen Kontakten.
Dies dauert und natürlich gibt es auch Rückschläge und Enttäuschungen, aber es lohnt sich.:)
 

diabolo

Aktives Mitglied
Das Gefühl kenne ich.

Es hilft, sich Familien genau anzusehen.
Sicherlich gibt es die Familien in denen man gerne wäre, die man sich an seine Seite wünscht.

Aber da sind auch die vielen Familien, bei denen es gar nicht klappt, die keine Unterstützung bieten, obwohl sie da sind. Eventuell nur Frust verbreiten.

Und dann gibt es auch die, bei denen scheinbar alles ok ist. Wenn du jedoch genauer hinsiehst, ist oftmals der Preis dafür sehr hoch, weil sehr große Opfer und Leistungen damit verbunden sind, dass die Aufrechterhaltung bestehen bleibt - welche häufig sehr einseitig ausgerichtet sind.

Dann lieber keine Familie.
Für mich ist dies eher ein neutraler Zustand. Schlechter als eine "gute" Familie, besser als eine "schlechte".

Das Selbe gilt für mich für Beziehungen.
 
A

~Alex~

Gast
Keine Familie gibts nicht. Und darin liegt das Problem - und der Schmerz, den man zu verdrängen sucht und das doch nicht wirklich gelingt.....:eek:
 

_Schatten_

Mitglied
Da ich aus Erfahrung spreche,... es ist kurz gesagt scheisse OHNE. Wenn ich mir da den einen oder anderen ansehe, der gut gelaunt wieder ins elterliche Haus zurück zieht, weil es gerade mit dem Job finanziell nicht läuft oder sich der aktuelle Freund/in getrennt hat. Ich denke eine "schlechte" Familie kann man auch mal ganz aussen vor lassen, weil das würde genauso viel bringen wie wenn man nichts hat. Kurz gesagt als alleinstehene Person ohne Rückhalt ist es wirklich ganz und gar nicht schön, weil man wie ich die meiste Zeit am zittern ist nicht vollends den Halt zu verlieren. Zja und wenn man dann noch die Arschkarte hat keine Freunde zu haben,... dann ist das Leben wirklich eintönig. Leider ist Freunde SUCHEN alles andere als leicht und leider ist es nicht so das wenn es einem schlecht geht mal so eben hundert trösende Hände hingehalten bekommt, sonst gebe es diese eine oder andere Anlaufstelle nicht, für Leute die in eben genau so ner kack Situation stecken und es leider für den eine oder anderen für den rest des Lebens auch kosntant bleiben!...

Finde ja den einen oder anderen Ratschlag ganz nett... aber es hat nicht jeder Lust aus der Not heraus einfach mal ne Familie zu Gründen.

:D ...
 

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