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Kein Plan für die Zukunft!

G

Gast

Gast
Ich bin momentan in meinem Leben an einem Punkt, wo für mich beruflich alles aussichtslos erscheint. Habe 16 Jahre meines Lebens in meinem Beruf gearbeitet (kreativer Bereich), dann kam die Insolvenz der Firma und das ist jetzt genau drei Jahre her. Seitdem habe ich, außer einer zweimonatigen Beschäftigung sowie einer dreimonatigen Maßnahme vom Jobcenter) nichts gemacht. Mein erlernter Beruf ist nicht zukunftssicher und hat auch keine Stellen. Außerdem will ich auch nicht mehr unbedingt in diesem Bereich arbeiten, aber eine Alternative habe ich auch nicht parat. Ich bin so extrem unglücklich mit der Situation nicht zu wissen was ich machen soll. Die neue Berufsfindung/Berufung ist so so schwer. Fühle mich so hilflos. Hinzu kommt, das ich Angst vor was Neuem habe, es nicht zu schaffen und zu scheitern. Ein großer Punkt ist auch, das ich mir selber nichts zutraue und mangelndes Selbstbewusstsein habe, was auch sicherlich mit meiner langjährigen Tätigkeit zu tun hat. Nie habe ich das Gefühl bekommen etwas geleistet zu haben, es gab keine Anerkennung, sondern nur Druck. Diese Jahre haben mich sehr geprägt, ich hatte es immer schwer, habe mich täglich auf der Arbeit gequält und heute bin ich schon so weit, das ich einfach garnichts mehr machen will, auch, wenn ich irgendwas machen muß, aber ich will und kann nicht mehr mit Menschen zusammen arbeiten. Bekomme schon Magenschmerzen, wenn ich nur daran denke. Mittlerweile ist mir alles auch egal und ich war noch nie so ideenlos und unmotiviert. Kennt ihr das? Wenn man glaubt sich in einer Sackgasse zu befinden und nicht mehr rauszukommen scheint, ständig die Gedanken spielen zu lassen, den Druck vom Jobcenter im Nacken ect.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Gast,

"es ist aussichtslos, wenn ich es sage" so könnte Deine Parole lauten.

Aber sie lautet nicht so. Ich empfinde Deine Haltung so, wie folgende Parole: "meine Lage ist aussichtslos, weil ich mich lieber gehen lasse, als an meiner Zukunft zu arbeiten".

Ich bin sicher, dass das Jobcenter Dir nicht im Nacken hängt. Du magst es nur nicht, dass jemand Dich auffordert, endlich mal zu tun und zu machen, was Du tun und machen könntest.

Deine Einstellung, nie mehr mit Menschen zusammenzuarbeiten, ist durchaus akzeptabel, wenn Du Millionär wärest oder ein einsames Genie, welches für sich alleine im Labor die tollsten Dinge austüftelt.

Es gibt viele Möglichkeiten, auch die das Selbstbewusstsein zu stärken. Die Frage ist nur: Willst Du Dich lieber gehen lassen, Deine Situation bejammern - oder willst Du Dir selbst in den A....treten und mit viel Selbstdisziplin an Dir und Deiner Zukunft arbeiten?

LG, Nordrheiner
 

MadmanMatt

Neues Mitglied
Such dir Hilfe, deine beschriebene Situation erinnert stark an Angstzustände mit depressiven Zügen. Geh zu deinem Hausarzt und beschreibe ihm in Ruhe deine Situation. Denke, dass deine aktuelle Situation auf Dauer Gift für den Geist und die Seele ist. An solchen Probleme sind schon viele gescheitert, weswegen ich dir wirklich nochmals raten möchte, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
 

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