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Kein Geld für Medikamente

DayX

Mitglied
Hallo. Ich, w/17 brauche Rat.
Nach einem langen, anstrengenden Gespräch mit meinen beiden Therapeutinnen haben wir beschlossen, dass ich anfangen werde, Medikamente zu nehmen. Erst mal nicht so starke, die man halt auch ohne Rezept in der Apotheke kriegt. Das Problem sind nämlich meine Eltern. Ich möchte nicht mit ihnen über meine Probleme reden aus gewissen Gründen, die meine Therapeutinnen verständlich finden. Als ich entschieden habe, dass wir es mit Medikamenten versuchen, habe ich einfach zugestimmt und war froh, dass ich eine neue Chance habe, dass es mir evtl besser gehen könnte. Erst nachher habe ich darüber nachgedacht und ein paar Probleme gesehen.
1. Was soll ich tun, wenn ich beim Arzt oder so bin und gefragt wird, ob ich Medikamente nehme? Ich kann es ja nicht einfach verschweigen.
2. Wie soll ich an das Medikament kommen? Klar, in der Apotheke, allerdings kostet eine Wochenration 17,50 Euro, eine Packung für 2 Wochen 33 Euro und die für einen Monat sogar 63 Euro.
Ich bekomme im Monat 20 Euro Taschengeld, wenn ich ein bisschen Reitunterricht gebe komme ich auf 40-60 Euro im Monat. Ich müsste also mein ganzes Taschengeld für dieses Medikament ausgeben und das kann ich nicht.
Meinen Eltern kann ich das auch nicht sagen, wie gesagt.
Gibt es da andere Möglichkeiten, wie ich dieses Medikament finanziert kriegen könnte?
 

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Mondsonne

Aktives Mitglied
Hallo DayX,
das ist echt schwierig, Hast du mit der Therapeutin darüber gesprochen, hat sie einen Tipp?
Falls es sich um Johanniskraut handelt, da weiß ich, dass es auf die Stärke ankommt, ich glaube ab 500 mg, bekommst du auch das auf Rezept (dann von einem Psychiater) Manchmal sind diese Medikamente auch im Internet, in Online-Apotheken, billiger. Da bestelle ich oft.
Ansonsten weiß ich momentan leider nicht mehr.
Alles Gute!
 

Hase C.

Sehr aktives Mitglied
Hallo. Ich, w/17 brauche Rat.
Nach einem langen, anstrengenden Gespräch mit meinen beiden Therapeutinnen haben wir beschlossen, dass ich anfangen werde, Medikamente zu nehmen. Erst mal nicht so starke, die man halt auch ohne Rezept in der Apotheke kriegt. Das Problem sind nämlich meine Eltern. Ich möchte nicht mit ihnen über meine Probleme reden aus gewissen Gründen, die meine Therapeutinnen verständlich finden. Als ich entschieden habe, dass wir es mit Medikamenten versuchen, habe ich einfach zugestimmt und war froh, dass ich eine neue Chance habe, dass es mir evtl besser gehen könnte. Erst nachher habe ich darüber nachgedacht und ein paar Probleme gesehen.
1. Was soll ich tun, wenn ich beim Arzt oder so bin und gefragt wird, ob ich Medikamente nehme? Ich kann es ja nicht einfach verschweigen.
2. Wie soll ich an das Medikament kommen? Klar, in der Apotheke, allerdings kostet eine Wochenration 17,50 Euro, eine Packung für 2 Wochen 33 Euro und die für einen Monat sogar 63 Euro.
Ich bekomme im Monat 20 Euro Taschengeld, wenn ich ein bisschen Reitunterricht gebe komme ich auf 40-60 Euro im Monat. Ich müsste also mein ganzes Taschengeld für dieses Medikament ausgeben und das kann ich nicht.
Meinen Eltern kann ich das auch nicht sagen, wie gesagt.
Gibt es da andere Möglichkeiten, wie ich dieses Medikament finanziert kriegen könnte?
Wäre es nicht möglich einen anderen Nebenjob zu machen?
Zum Beispiel Werbeprospekte austragen?
Das ist recht anstrengend, ich weiß.
Aber das wäre wahrscheinlich einmal die Woche für 3-4 Stunden oder so und wenn du dafür ca. 10 Euro pro Stunde bekommen würdest, hättest du bei 3 Stunden in der Woche:
3 mal 4 mal 10 ...
120 Euro dazu.
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Hallo DayX,

du hast in deinen anderen Threads geschrieben, dass du Depressionen mit Suizidgedanken hast.

Ob dagegen rezeptfreie, pflanzliche Mittel helfen, wag ich zu bezweifeln.

Um medikamentös richtig eingestellt zu werden, solltest du zu einem Psychiater gehen.

Dort bekommst du Medikamente auf Kassenrezept.
 

Hase C.

Sehr aktives Mitglied
Hallo DayX,

du hast in deinen anderen Threads geschrieben, dass du Depressionen mit Suizidgedanken hast.

Ob dagegen rezeptfreie, pflanzliche Mittel helfen, wag ich zu bezweifeln.

Um medikamentös richtig eingestellt zu werden, solltest du zu einem Psychiater gehen.

Dort bekommst du Medikamente auf Kassenrezept.
Es gibt auch schlimme Dinge...
Ich war bei einer Psychiaterin und die verschrieb mir Trevilor.
Das wäre neu damals, aber es wäre sehr gut gegen Depressionen und Ängste
Die nächsten Wochen waren für mich quasi die Hölle.
Nicht, dass ich als Nebenwirkung nur ätzendes Zähneknirschen bekam:
Ich hatte tagtäglich Panikattacken, die ich vorher nicht kannte.
Andere... ich sage mal... "mutigere" Menschen, oder "zielgerichtetere"... oder so ähnlich...
Die wären gesprungen!

Und von anderen Antiderpressiva, und es waren im Laufe der Zeit, dann eine Menge habe ich nie etwas Positives gespürt, zum Glück auch nicht solche krassen Nebenwirkungen erfahren.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Was soll ich tun, wenn ich beim Arzt oder so bin und gefragt wird, ob ich Medikamente nehme? Ich kann es ja nicht einfach verschweigen.
Das solltest Du auch auf keinen Fall machen. Vielleicht solltest Du auch tatsächlich mit einem Arzt über die Probleme reden, eventuell bekommst Du auch etwas auf Rezept.
Du kannst Dich, auch mit 17, auf die ärztliche Schweigepflicht berufen, den Arzt um diese bitten, da sie auch bei Minderjährigen greift, wenn diese eine gewisse Reife an den Tag legen.
 
G

Gelöscht 5176

Gast
Ich finde es bedenklich, wenn Therapeuten einer 17 jährigen nahe legen Medikamente aus eigener Tasche zu bezahlen. Ich kenne mich bei gesetzlichen Krankenkasse nicht so gut aus, aber zahlen hier Jugendliche rezeptfreie Medikamente, wenn sie denn per Rezept verordnet werden, wirklich selbst?
Warum stellt sie kein Rezept aus? Das kann doch jede Therapeutin, oder irre ich mich hier?

Warum kann sie es dir nicht auf Rezept verordnen? Damit nichts dokumentiert ist bei der Krankenkasse?
Warum solltest du deinen Arzt bezüglich der Medikamenteneinnahme nicht die Wahrheit sagen können?
Wie soll er dir helfen, wenn er nicht die Wahrheit kennt.
Wie soll er eventuelle Wechselwirkungen von seinen verschriebenen Medikamente erkennen, wenn er nicht weiß was du schon nimmst? Oder eventuell auftretende Nebenwirkungen einordnen können?
Wenn dir die Therapeutin ( Depressionen habe ich hier aus anderen Posts gelesen) helfen will, warum arbeitet sie nicht Hand in Hand mit deinem Arzt?
Hast du so wenig Vertrauen zu deinen Eltern, dass du ihnen deine Sorgen und Nöte verschweigen musst?
Ich als Mutter würde doch immer versuchen meiner Tochter zu helfen, sie bei Problemen unterstützen.
Wäre es für dich nicht erträglicher deine gesundheitlichen Probleme nicht mit dir allein auszumachen?
Du stehst doch unter enormen Druck, alles geheim zu halten.
 
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