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Kein Bock mehr auf diese Arbeit, ich muss kotzen!!!

Trinere

Neues Mitglied
Hallo Freunde,

ich bin 25 Jahre alt und seit 2003 ausgelernt als Speditionskaufmann.
Habe zwischendurch die Firmen und Abteilungen gewechselt, jedoch merke ich je älter ich werde, dass dieser Beruf (um genau zu sein, die Bürotätigkeit) genau das Gegenteil ist, was ich mir für meine Zukunft vorstelle.
Ich habe mittlerweile schon Depressionen davon und ertrage es nicht mehr zur Arbeit zu gehen. Bei der Arbeit habe ich mittlerweile schon Konzentrationsstörungen, die sich dann durch Fehler äußern.

Manchmal denke ich mir hätte ich den einfachen Beruf KFZ-Mechaniker oder sowas in der Richtung gelernt und wäre ich heute wohlmöglich glücklicher, weil dies wenigsten effektive Arbeit ist, die mich fordert, auch wenn es dort schmutzig bzw. dreckig wird. Scheiße egal, Autos sind eine Leidenschaft von mir.

Da dies mich aber mittlerweile so belastet, denke ich die ganze Zeit nach, was könnte ich machen, damit ich noch in diesem Alter in eine neue Richtung einschlagen kann. Hintergrund ist der, dass ich meine monatlichen Kosten habe, die ich tragen muss, obwohl ich nicht abgeneigt wäre eine 2. Ausbildung zu machen.

Wie könnte man eine Umschulung bzw. 2. Ausbildung machen ohne zu kurz zu kommen?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??????????????
 

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PadraigOfGlencoe

Aktives Mitglied
Hi Trinere,

wenn Dich das depri macht, wärst Du ja eh Anwärter auf ´ne Therapie (keine Angst, ich sage nicht, Du sollst eine machen!) . . . da könntest Du also mit Fug und Recht beim AA antraben und Dir ´nen Termin bei der "psychosozialen Beratung" geben lassen (so heissen die glaube ich) . . . natürlich ist das von Stadt zu Stadt verschieden, aber wenn Du Glück hast und bei Dir vor Ort auf ENGAGIERTE Sachbearbeiter triffst, dann können die Dir sicher auch schon weiter helfen.

Verstehe Dich gut . . . . wenn ich zu lang über meine Arbeit nachdenke, bekomme ich wassermelonengrosse Pickel am A....! ;-)

Alles Gute Dir, P.O.G.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Es ist nieeeeeee zu spät. Mein Freund (41) hat auch jahrelang auf dem Bau gearbeitet. Aber das wollte er jetzt partou nicht mehr. Er wollte auch Autos montieren, da er das hier zu Haus super gern macht. Hat sogar sein zu Schrottgefahrenes Auto wieder aufgebaut. Somit schrieben wir Bewerbungen an Autohäuser oder an solche Firmen, wo er halt montieren kann. Seit November ist es jetzt in der Haustechnik (Heizung, Solar, Wasser) dabei. All sein Wissen und seine Handwerkslust kann er jetzt einsetzen. Und er hat wieder Spass an der Arbeit. Momentan kommt er oft spät nach haus, aber das macht ihm garnichts aus, da er Spass an der Arbeit hat.
 
L

Lilyan

Gast
Trinere , gerade die körperlichen Berufe wie KFZ Mechaniker usw. sind meist nicht lange auszuhalten bis ins Rentenalter schafft man die schwer körperlichen Berufe nicht . Ich hatte einen mörderischen Akkord am Fließband ich weiß ein Lied davon zu singen was körperlich arbeiten zu müssen heißt . Ich laße mich derzeit auf einen mir körperlichen leichten Beruf umschulen . Ich sitze lieber vorm PC als körperlich schuften zu müssen . Die körperlichen Berufe sind mit Hektik und Stress verbunden . Auch der KFZ Mechaniker hat Zeitvorgaben wie lange Reperaturen brauchen dürfen Du würdest Dich umschauen . Überlege Dir lieber Deinem Berufsbild treu zu bleiben oder in dieser Richtung etwas anderes zu lernen .
 

Trinere

Neues Mitglied
danke mal soweit.

aber ich muss dazu sagen, dass ich noch keine fachlichen Fähigkeiten zum Beruf besitze wie dein Mann dazu hat. Ich werde mir diese noch aneignen müssen z.B. durch eine Ausbildung oder so.
Autos z.B. sind eine Leidenschaft, richtig, aber leider kann ich nicht einfach die Branche wechseln ohne Erfahrung.

Daher geht es mir darum, wie ich es finanziell unter einem Hut bringen soll, wenn ich angenommen eine weitere Ausbildung starte.
 
L

Lilyan

Gast
Trinere, ich würde mal ein Praktikum in einem KFZ Betrieb machen da kannst Du testen ob Dir die Arbeit Spaß macht . Mit Liebe Autos reparieren ist doch anders als wenn man im Zeitdruck wegen der Kostenkalkulation im Eiltempo den Autos ans Innenleben muß . Vielleicht kannst Du Dich zb. am Arbeitsamt beraten lassen die wissen auch wie es mit der finanziellen Seite aussieht . Ich kann schon verstehen wenn Du nicht gern in die Arbeit gehst . Vielleicht liegt es auch am Betriebsklima das kann einem auch alles vermiesen .
 

nadiiine31

Mitglied
Hallo, so weit ich weiß, kannst du hier alles lernen, du musst es nur bezahlen.
Was eine Ausbildung betrifft, so ist 25 die magische Grenze in Deutschland mit einer Zweitausbildung, wenn überhaupt.
So lange du mit deinem Beruf auf dem 1. Arbeitsmarkt vermittelbar bist gibt es keine Zweitausbildung, die finanziert wird.
Umschulungen gibt es nur, wenn du körperlich stark beeinträchtigt wärst (Reha).
Und auch ich muss mich der einen Meinung anschließen,. das körperliche Arbeit auf Dauer auszehrt,
Nach langer teilweiser Schufterei bin ich nun glücklich im Büro zu sein.
 

Dinkelbaron

Aktives Mitglied
Glaube dir schon das du keinen Bock mehr auf deine Arbeit hast . Gibt es nicht in jedem Beruf einen Punkt wo man sich ich habe es einfach satt? Ich bin KFZ-Mechaniker und habe ab und an echt die Nase voll. Die Termine drücken und irgend ein dummes Kleinteil fehlt , ein Kunde steht hinter dir und schaut dir auf die Finger usw. Glaube mal nicht das man von 0 auf 100 Kfz Mechaniker wird. Ständige Weiterbildungen sind an der Tagesordnung. Heut zu Tage KFZ-Mechaniker bedeutet , Kenntnisse in Mechanik , Elektronik und Karrosseriebau . Man kann den Beruf nicht mit einem Hobbymäßigen rumschrauben vergleichen.
 

Eisherz

Aktives Mitglied
... genau, das ist ja meistens auch der Punkt. Jeder, ich meine, wirklich jeder Beruf hat seine Schatten- und Sonnenseiten. Und ich denke, dass es sehr schwierig ist, es einzurichten, dass der Beruf sozusagen das Hobby mit Gehalt ist. Denn letzten Endes ist ja auch die Bezahlung nicht nur ein untergeordneter Punkt. Das mag anders aussehen, wenn ich für mich alleine lebe und wieder anders, wenn ich eine Familie gründen will/habe.

Klar, man wünscht sich das schon: Mode designen, Fotograf werden, Schauspieler, Sänger, Kfz.-Mechaniker, Mediengestalter, werden, was weiß ich ... Aber meistens kennt man die schwierige Seiten solcher Berufe fast gar nicht ... So wie Dinkelbaron es schreibt ... Es gibt so viele Leute, die haben zwar ihren Wunsch-Traumberuf, aber können davon kaum leben ... Ich weiß nicht, wie lange dann die Euphorie bleibt, dass das der Wunsch war ... Und letzten Endes geht es uns allen so, eine Wohnung, Kinder, Familie, Urlaub ... alles kostet Geld.

Wenn man die Möglichkeiten hat, seine Träume ausleben zu können, dann ist das klasse und es stimmt auch, manches muss man ausprobieren, um dann zu wissen, das ist es oder das ist es nicht ...

Eisherz
 

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