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Kann mit meinem Baby nichts anfangen

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Verbinde einfach beides miteinander, wenn Du lernst, dann sprich halt den zu lernenden Text laut vor Dich hin, als würdest Du Deinem Kind ein Märchen vorlesen. Den Inhalt begreift es so oder so noch nicht, aber es merkt daß es Ansprache hat. Es ist falsch, Kind und restliches Leben zu trennen, versuch es immer dabei zu haben, außer es geht absolut nicht. Wenn es ein ruhiges Kind ist, wird es die meiste Zeit nicht stören, egal was Du gerade machst, aber Hauptsache es ist bei Dir. Das ist allein schon mehr als manch anderes Kind hat, das irgendwo an den Sitter weggegeben oder vor Aquarium oder Fernseher ruhiggestellt wird.
 

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Bodenschatz

Aktives Mitglied
Verbinde einfach beides miteinander, wenn Du lernst, dann sprich halt den zu lernenden Text laut vor Dich hin, als würdest Du Deinem Kind ein Märchen vorlesen. Den Inhalt begreift es so oder so noch nicht, aber es merkt daß es Ansprache hat.
Der o.a Text verdeutlicht ein wenig, dass es bei Kleinkindern nicht darum geht, sich zum Clown zu machen oder sie zu bespaßen sondern um "mehr".
 
Ich bin 20 und ungeplant Mutter geworden. Meine Tochter ist sehr süß und pflegeleicht. Nun ist es so, dass ich sehr ehrgeizig bin und beruflich viel erreichen möchte. Ich habe ein duales Studium begonnen und mit meinem Freund eine Firma gegründet. Ich bin viel am lernen und arbeiten, beschäftige mich nicht viel mit meiner Tochter. Sie kann sich gut allein beschäftigen. Ich bin viel damit beschäftigt mich und mein Leben zu optimieren, mich weiterzuentwickeln. Normalerweise macht man sein Kind ja zur Priorität, aber ich hab meine Tochter irgendwie nur so nebenbei. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Ich hab meine Tochter lieb und bin auch immer lieb zu ihr, aber es ist nicht so dass sich mein Leben um sie dreht. Ich habe so viele andere Interessen. Ich weiß oft nicht was ich mit meiner Tochter machen soll und finde es irgendwie langweilig etwas mit ihr zu tun.
Was kann man da machen und warum ist das so?
Darf ich fragen wie die Geburt verlaufen ist?

Es ist keine Seltenheit, dass gerade nach einer schweren Geburt Probleme mit der Bindung auftreten.

Ich habe auch den Eindruck, dass deine Ziele deinen Alltag bestimmen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das normal ist, dass man nach der Geburt plötzlich das Gefühl hat, dass die Ideen nur so aus dem Kopf sprudeln, aber diese nicht anwenden kann oder zumindest nicht weiß wo.

Ich konnte mit meiner Tochter auch nicht so spielen wie ich es gerne getan hätte. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich es von meinen Eltern nicht kenne. Mein Vater hat stets bis 20 Uhr gearbeitet und meine Mutter trinkt.

Aber seid meine Kleine gerne malt, habe ich das Gefühl ich kann mich viel besser mit ihr beschäftigten. Ich lasse sie auch mit meinen Künstler Buntstiften malen, weil ich ihre Farbkombibationen sehr inspirierend finde.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Der o.a Text verdeutlicht ein wenig, dass es bei Kleinkindern nicht darum geht, sich zum Clown zu machen oder sie zu bespaßen sondern um "mehr".
Bei Naturvölkern ist es selbstverständlich, daß das Kind immer dabei ist, oft in einem Beutel oder Traggestell auf dem Rücken der Mutter, weil man Kinderwägen oder eigene Kinderbettchen nicht kennt, und das ist auch gut so. Beim "mehr" geht es einfach um ständige Nähe. Niemand muß den Clown spielen, niemand ständig alle Aufmerksamkeit dem Kind widmen, das Kind kriegt genug Reize einfach durch die Alltagshandlungen der Mutter. Egal ob das lernen, arbeiten oder sonstwas ist.
 

Dp.24

Mitglied
Ich finde es wahnsinnig das hier von vielen eine Adoption vorgeschlagen wird.
Deinem Kind fehlt es scheinbar an nichts.
Du hast meinen größten Respekt dass du all das unter einen Hut bringen kannst.
Es gebe ja genug die würden an deiner Stelle ihr ganzes Leben aufgeben und sich nur nach dem Kind richten und wären dann trotzdem überfordert.

Ich weiß nicht wie es mit deiner scheinbar fehlenden Liebe zum Kind weiter geht.
Aber ich vermute dass sie noch kommt, ein Baby macht ja nicht besonders viel, ich schätze spätestens wenn sie dir ihre Liebe bewusst zeigen kann wirst auch du auftauen.
 

no-grief

Mitglied
Wow, das sind ja hier wieder hilfreiche Antworten......

Es ist ganz normal, dass du mit deinem Baby nicht viel anfangen kannst, wenn es noch klein ist. Die machen ja noch nicht wirklich was.
Und du brauchst dir deswegen auch keine Vorwürfe zu machen, oder dein Kind gleich zur Adoption freigeben (nochmals... wow, wie kommt man auf diese Idee nach einem einzigen Post?).
Solange du für dein Kind da bist wenn es dihc braucht und es nicht mit "jetzt nicht" zur Seite schiebst ist alles gut.
Das unterschreibe ich so ;)

Unglaublich .... "zur Adoption freigeben" ....

Hallo Gast!

Ich bin selber früh ungewollt schwanger und Mama geworden, nämlich mit 18. Anfangs haben sich bei mir auch keine (tiefen) Muttergefühle eingestellt. Das kam erst mit der Zeit.

Da ich noch nicht mit Schule fertig war und auch noch keine Ausbildung hatte, hab ich mich schulisch/beruflich auch sehr reingehängt und hatte dementsprechend wenig Zeit für mein Kind.

Obwohl ich anfangs auch nix mit meinem Kind anfangen konnte und ich wegen Schule/Ausbildung/Vollzeitjob (war alleinerziehende Mama) wenig Zeit hatte, hatten und haben wir ein suuuper tolles Verhältnis. Mein Kind ist mein bester Freund und umgekehrt :giggle:

Also, mach dir mal keinen Kopf...
 

Vindobona

Aktives Mitglied
Unbedingtes Nein zur Adoption!
Es liegt kein Grund vor,um zu veradoptieren.
Du würdest das noch schwer bereuen.
Ein schreiender Säugling ist zwar nervig,aber
es ist EUER KIND!!
Du musst auch nichts anfangen mit dem Kind,
Du musst (sollst) lernen,mit ihm umzugehen.
Das Zusammengehörikeitsgefühl kommt bestimmt.
Adoption? Unglaublich! Nein,das eigene Kind!
Wer garantiert eine positive Entwicklung nach erfolgter
Adoption?
(Ich wurde zweimal veradoptiert und hatte die Hölle
auf Erden damit als Kind.)
Deine Gefühle wachsen,sobald Du Dich mit dem Menschlein
befasst und es älter wird.
Dann wird es interessant und Du bist froh,dass es da ist!
Nur Mut und etwas Geduld! Es lohnt sich...

LG Vindobona
 

Alopecia

Aktives Mitglied
ich empfinde einige der beitrage als ultrahart :

- wie wärs mit adoption
- du ziehst da nen soziopathen groß
- "alles auf kosten deiner tochter"
- "man kann ja nachlesen, wie es ungeliebten kindern geht"
- "warum verhütet man nicht anständig"

und so weiter. merke : hüte dich öffentlich etwas zu schreiben wie du, liebe TE, dann stürmen aus allen ecken (zumeist natürlich weibliche) personen hervor und dreschen auf dich ein.

ich kann am eröffnungsbeitrag auch weiterhin nichts dergleichen (ungeliebt etc) erkennen. dazu müsstest du, liebe TE, den umgang mit deinem kind weiterhin spezifizieren, mehr details, wie du sie behandelst und so weiter rauslassen.

sicher ist (und da geht es dir nicht alleine so) : wenn du als mutter nicht das machst, was die gesellschaft so erwartet, wirst du ganz schnell an den baum gestellt (oder die wand oder sonstwohin). gleiches gilt - aber in abnehmendem maße - wenn du kund tust, dass du kein bock auf kinder hast und damit nichts anfangen kannst.

wenn du meinen rat willst, liebe TE, dann hinterfrage dein verhalten : wie behandelst du deine tochter? redest du mit ihr, spielst du mit ihr? es muss ja nicht unendlich viel sein, sondern eben regelmässig, wie es nötig sein dürfte. nichts spricht dagegen, all das andere, was dir wichtig ist, umzusetzen.

es gibt zu diesen themen ja genug ratgeber, aber auch fachleute, die dir helfen könnten. ob "abschieben" (in form von großeltern oder adoption) was bringen würde, sei eh mal dahingestellt, denn auch solche kinder wissen eben später, dass sie nicht besonders geliebt wurden (sonst wäre es ja nie dazu gekommen) - mit all den gefühlen, die das eben mit sich bringt. aber wie gesagt, ich sehe da, anhand des ersten und einzigen beitrags deinerseits, absolut keine veranlassung, solch drastische worte und tipps z u wählen.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Ich weiß nicht wie es mit deiner scheinbar fehlenden Liebe zum Kind weiter geht.
Aber ich vermute dass sie noch kommt, ein Baby macht ja nicht besonders viel, ich schätze spätestens wenn sie dir ihre Liebe bewusst zeigen kann wirst auch du auftauen.

Wenn man sein Kind erst ab dem Moment wertschätzen kann, ab dem das Kind aktiv etwas für einen selbst tut, in deinem genannten Fall aktiv mit Liebe versorgen (um der Mutter Liebe zu zeigen, ist es gut genug, aber nicht um Liebe vom ersten Moment an zu empfangen) hätte man besser verhüten sollen.
Oder jetzt eben das Baby zu wahren , liebenden Eltern geben, die das Kind auch lieben, wenn das "langweilige Kind" noch nicht viel macht und nicht erst, wenn es zum eigenen Entertainment beiträgt, zum Liebes-Versorger wird oder sonstwie "liefert".
Ich finde den Vorschlag zur Adoption gar nicht so abwegig. Es gibt viele Menschen, die so einem Baby vom ersten Moment an gerne ihre Liebe geben würden.
 

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