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Kann mit meinem Baby nichts anfangen

B

Babys

Gast
Ich bin 20 und ungeplant Mutter geworden. Meine Tochter ist sehr süß und pflegeleicht. Nun ist es so, dass ich sehr ehrgeizig bin und beruflich viel erreichen möchte. Ich habe ein duales Studium begonnen und mit meinem Freund eine Firma gegründet. Ich bin viel am lernen und arbeiten, beschäftige mich nicht viel mit meiner Tochter. Sie kann sich gut allein beschäftigen. Ich bin viel damit beschäftigt mich und mein Leben zu optimieren, mich weiterzuentwickeln. Normalerweise macht man sein Kind ja zur Priorität, aber ich hab meine Tochter irgendwie nur so nebenbei. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Ich hab meine Tochter lieb und bin auch immer lieb zu ihr, aber es ist nicht so dass sich mein Leben um sie dreht. Ich habe so viele andere Interessen. Ich weiß oft nicht was ich mit meiner Tochter machen soll und finde es irgendwie langweilig etwas mit ihr zu tun.
Was kann man da machen und warum ist das so?
 

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Schroti

Sehr aktives Mitglied
Vielleicht liebt der Vater sein Kind?
Das wäre ja besser als nichts.
Du kannst ihm deine Tochter überlassen und "dein Leben optimieren".
Warum das so ist?
Keine Ahnung.
(...)
Vielleicht wäre ja auch eine Adoption etwas für dich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

AppleSR

Mitglied
Du bist noch sehr jung. Mit 20 hätte ich mir das auch nicht vorstellen können, Mutter zu werden (ok, ich kann mir das auch jetzt nicht vorstellen, aber das ist nicht das Thema). Ich halte es generell für besser, wenn Menschen erst ab 27/28 aufwärts Kinder in die Welt setzen.

Aber gerade deswegen, weil ich mir keine Kinder vorstellen konnte, war ich immer sehr gewissenhaft bei der Verhütung. Und frage mich, warum das bei dir anders war. Du bist eine intelligente junge Frau, die Pläne und Ziele hat, ehrgeizig und ambitioniert ist. Warum dieser Aussetzer bei der Verhütung? In deiner Situation hätte ich mich vermutlich mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch auseinander gesetzt. Das Baby kann gar nichts für seine Entstehung, muss jetzt aber für die Unachtsamkeit seiner Eltern büßen. Und das finde ich sehr traurig :cry:.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich weiß oft nicht was ich mit meiner Tochter machen soll und finde es irgendwie langweilig etwas mit ihr zu tun.
Was kann man da machen und warum ist das so?
Vielleicht kann ich, älterer Mann, der damals Kinder hatte, es Dir erklären.
Kleine Babys können am Anfang gar nichts außer essen schlafen, lachen.
Um Dir einen Gefallen tun zu können, schenken sie Dir ein Häufchen in der Windel - und sind auch noch stolz darauf, dass es geklappt hat.
Anfangs ist so ein Verhalten lächerlich, also genau so, als wenn Dein Kater dir eine zerbissene Maus schenken möchte. Braucht niemand.
Bei näherem Hinsehen, also aus Sicht eines UrUropas vielleicht :) , ändert sich daran etwas.

Es ist halt unbestritten so, dass Du die Wahl hast, ein Kindchen vor das Aquarium zu setzen. Ihm reicht es erst mal, vielleicht auch längere Zeit.
Mit Blick voraus kann man sich aber ununterbrochen mit dem Kindchen befassen, es sozusagen mitschleppen.
Und wie der Zufall es will - unerhofft kommt oft - kriegt das Kindchen automatisch Aktienkurse mit und erzählt dir, wenn es sprechen kann, ganz locker, dass es sich irgendwo den Finger weh getan hat. Worauf du - ebenso locker - ein Pflaster drauf klebst, fertig.
Das andere Kindchen vom Aquarium brüllt dir dagegen stundenlang in den Ohren, bis Du - ebenfalls stundenlang - bei Arzt warst.

Das Beispiel könnte ich hundertfach abwandeln: Kita-Probleme, Mathe Probleme, Tier-Probleme, Strassenbahn-Probleme und so weiter und sofort.

Im Ergebnis hättest Du es aktuell in der Hand, dir so etwas wie einen komplett stressfreien Hund zu erziehen, der später aufs Wort hört - oder: Du erziehst einen bissigen Köter im Zwinger.
Lass mich vermuten, dass Deine investierte Zeit sich verzinst!
Lass mich ebenfalls vermuten, dass sich deine investierte Zeit noch mal verzinst, weil Du karrierere technisch aufsteigst und dann... später... jede Minute bereuen wirst, die zur Korrektur von Versäumtem aufwenden musst.

Ergebnis?
 
D

Die Queen

Gast
Solange du dein Kind versorgen kannst, ist es nicht schlimm, wenn du auch anderes im Leben hast.

Gibt schon genug Mütter, die ihr Leben ausschließlich auf das Kind ausrichten und dann nicht klarkommen, dass das Kind selbstständiger wird und sie immer weniger braucht.

Dann ist doch eine Mutter besser, die trotz Mutterschaft sich selbst nicht vergisst und ein ausgefülltes Leben hat.
 

Portion Control

Urgestein
Hallo,
ich denke du machst das sicherlich gut. Deine Aussagen klingen zumindest besser als von anderen 20 jährigen Müttern, die in keine Firma eingestiegen sind und auch sonst nichts nennenswertes tun und sich dann noch beklagen überfordert zu sein. Weshalb bekommen die keine Adoption ans Herz gelegt oder eine Abschiebung des Kindes an die Großeltern?

Mach dein Ding weiter, so lange es deinem Nachwuchs an nichts mangelt und du dein Kind nicht vernachlässigst. Ich finde super das du alles grundsätzlich unter einen Hut bekommst. (y)
 

Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

ich finde schon das du dich mehr um dein Kind kümmern solltest.
Es braucht deine Zeit, Liebe, Aufmerksamkeit und Anspruch, Reize und vieles mehr.

Ein Baby kann man nicht Windeln und Abfuettern und dann sich selbst überlassen weil es so pflegeleicht ist. Es sich mit sich selbst beschäftigt. So ein Baby hat ein Urvertrauen in seine Mutter und dieses Gefühl sehe ich bei der Kleinen nicht gestillt.

Es können schwere Entwicklungsstörungen auftreten und vieles andere.

Wenn dir das Kind zuviel ist weil es irgendwie dein Leben ausbremst,
da gibt die Kleine in eine Pflegefamilie oder gibt sie zur Adoption frei.

Gruß,
Muir
 
A

Alleinerziehende Nachteule

Gast
Wow, das sind ja hier wieder hilfreiche Antworten......

Es ist ganz normal, dass du mit deinem Baby nicht viel anfangen kannst, wenn es noch klein ist. Die machen ja noch nicht wirklich was.
Und du brauchst dir deswegen auch keine Vorwürfe zu machen, oder dein Kind gleich zur Adoption freigeben (nochmals... wow, wie kommt man auf diese Idee nach einem einzigen Post?).
Solange du für dein Kind da bist wenn es dihc braucht und es nicht mit "jetzt nicht" zur Seite schiebst ist alles gut.
 

SFX

Aktives Mitglied
Hallo,
Mit meinen Kindern konnte ich damals bis zu einem gewissen Alter auch nicht so recht etwas anfangen. Es wird besser, sobald sie rumlaufen und sprechen können. Dann wird es zwar anstrengend, dafür aber spannend! Eventuell solltest du noch für ein paar Geschwisterchen sorgen, sodass sich die Rasselbande selbst beschäftigen kann. So war das bei uns jedenfalls.

Sobald die drei damals 7, 10 und 14 Jahre alt waren, lief alles schon besser! Die Große war wirklich eine sehr fürsorgliche Schwester für ihre kleinen Brüder und so ist es bis heute. Nicht falsch verstehen, wir haben ihr natürlich nicht die komplette Erziehung überlassen und sie musste natürlich nicht die Mutter ersetzen! Aber man konnte sich auf sie verlassen, sie war immer achtsam (Straßenverkehr, auch an der Ampel nur mit Hand geben über die Straße z.B.) und die drei hatten schon immer ein super Verhältnis. Wäre der Kleinste ein Einzelkind, hätte man ihn ganz bestimmt auch mit 7 Jahren noch zum Spielplatz begleiten müssen, den Tollpatsch! So aber konnte man die Drei direkt alleine losziehen lassen.

Liebe Grüße,
SFX
 

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