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Kann man zwei Kinder (nicht vom gleichen Vater) gleich behandeln?

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Santino

Aktives Mitglied
Das ist doch so ein Unsinn! Ich kenne zum Beispiel keinen einzigen Apnoetaucher. Also gibt es keine?
Das ist etwas völlig anderes und hat doch nichts mit echter Liebe zu tun, die auf Blutsverwandtschaft gründet. Ich sage nicht, dass es ohne Blutsverwandtschaft gar keine Liebe geben kann. Aber sie ist eben nicht vergleichbar tief und innig.
 
G

Gelöscht 114884

Gast
Es gibt keine vergleichbare Liebe zur Blutsverwandtschaft. Alle andere Arten von Liebe sind weniger Liebe. Selbst Partnerschaften.
Ich habe deinen Beiträgen entnommen, dass du auch nie in den Genuss einer Familie gekommen bist und deswegen dem Ganzen einen höheren Stellenwert gibst als du selbst in Erfahrungen bringen konntest. Also mit anderen Worten, du gibst eher deinem schlechten Selbstwertgefühl die Schuld, dass du in dem Sinne keine Blutsverwandten hattest, in denen dich mal Wertvoll gefühlt haben hättest könntest.

Aber ich kann dir sagen, dass du völlig falsche Ansichten von deinen Wunschgedanken entwickelt hast. Das was zum Beispiel meine Geschwister ausmacht, das sind die gemeinsamen Erinnerungen, gemeinsamen Erfahren. Wenn ich an meine Vergangenheit denke, dann denke ich an sie. Liebe ich sie heute mehr als manch andere Menschen? Nein. Deswegen muss ich auch deine Theorie widersprechen, dass man sich immer eher für seine Blutsverwandten opfern würde. Ich erkenne sie nämlich als meine leiblichen Geschwister an und versuche zumindest so etwas zu fühlen.. aber weil ich der Jüngste bin sind unsere Wege schon sehr zeitig auseinander gegangen. Es gibt kaum noch gemeinsame Erinnerungen oder Sonstiges, ich sehe sie so gut wie nie. Dagegen habe ich andere Menschen mit denen ich fast täglich durch dick und dünn gehe... und für die würde ich mich daher eher entscheiden. Denn sie sind ohne Pflicht für mich da.. und überhaupt wichtiger, weil sie für mich da sind. Schlechtes Gewissen hätte ich in der Tat nur, wegen den anerzogenen Gedanken, dass der Wert einer Familie viel höher stehen müsste. Von diesem anerzogenen Gefühle lassen sich auch viel mehr Menschen treiben, obwohl sie ihre Verwandtschaft als gar nicht so wertvoll betrachten. Denn man kommt sich ja selbst eher schlecht vor, wenn man entgegen der Erwartungshaltung der Gesellschaft handelt.

Wo du die Annahme her hast, dass selbst Partner weniger geliebt werden als Blutsverwandte, das ist mir wieder ein Rätsel. Also ich kenne fast nur Fälle, wo sich die Menschen eher gegen ihre eigene Familie stellen, wenn sie den Partner nicht mögen... bis hinzu, dass sie komplett den Kontakt zu ihrer Familie deswegen vollständig aufgeben - ob Eltern oder Geschwister. Da ist mir deine Auffassung daher das größte Rätsel. Und auch völlig genau andersrum gibt es noch die ganz extreme Seite mit den Ehrenmorden. Wo die eigene Tochter so unwichtig sein kann, als was andere über einen denken könnten.

Deine Minderwertigkeitsgefühle kommen aus meiner Sicht nicht von vermisster Blutsverwandtschaft, sondern weil du einfach wohl niemanden hattest, bei denen solche intensiven gemeinsamen Erinnerungen und Erfahrungen entstanden sind - die bei Geschwistern wohl eher durch den Zwang gemeinsam zu leben entstehen, anstatt wegen des Blutes. Gäbe es die Wörter dazu nicht, würde sich nie ein Mensch überhaupt dazu Gedanken machen, mit welchem Kind man nun Blutsverwandt wäre oder nicht. Wie immer steckt in den Worten mehr Kraft als es eigentlich der Fall ist.

Nur soviel zu meiner Sicht. Ich möchte sie dir auch gar nicht weiter aufzwingen, denn eventuell wäre sie auch gar nicht so gut für dich mit deiner problematischen Ansicht deiner gefühlten Wertlosigkeit. Deswegen und wegen dem OT werde ich mich mal raushalten dabei und dir deine Ansichten ansonsten gerne überlassen, tut ja niemanden weh.
 

Santino

Aktives Mitglied
du gibst eher deinem schlechten Selbstwertgefühl die Schuld, dass du in dem Sinne keine Blutsverwandten hattest, in denen dich mal Wertvoll gefühlt haben hättest könntest.
Unsinn. Den Rest lese ich gar nicht mehr. Ich steige dann jetzt final aus, um den Thread nicht zu kapern. Das heisst nicht, dass ich irgendwem zustimme, ausser Kylar. Ich sehe das eben anders, das hab ich jetzt aber auch zu genüge deutlich gemacht. Ich werde euch nicht überzeugen und ihr mich nicht in dem Fall. Let‘s agree to disagree.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöscht 60940

Gast
Es gibt keine vergleichbare Liebe zur Blutsverwandtschaft. Alle andere Arten von Liebe sind weniger Liebe.
Ganz großes "LOL" an dieser Stelle.

Das ist eine Dreistigkeit seinesgleichen so eine Behauptung aufzustellen.

Ich habe beides - eine biologische Mutter und einen Vater, der nicht mein biologischer "Erzeuger" ist. Und beide stehen sich in keinen Punkten irgendetwas nach.

Ich hatte die Möglichkeit meinen biologischen Erzeuger kennen zu lernen. Und ich habe seit vielen Jahren keinen Kontakt zu ihm und ich habe auch für den Rest meines Lebens vor keinen Kontakt zu dieser Person zu haben. Habe ich von ihm eine Form von "Liebe" erhalten oder empfunden? In gar keinster Weise. Es ist Gleichgültigkeit, die ich empfinde. Wie auch Gleichgültigkeit mir entgegen gebracht wurde. Für mich ist es irgendeine Person von 8 Milliarden. Genauso bin ich es für meinen "Erzeuger".

Doch die Liebe, die Zuneigung, den Halt, den Respekt, die Aufopferung, den Anker - das alles habe ich von meinem "Ziehvater", wenn du es so nennen magst, erhalten. Und für mich ist er nicht nur das - er ist mein Papa. Und ich kann das sehr wohl sagen. Denn ich hatte diese Vaterfigur erst später in meinem Leben. So hatte ich vorher nur meine Mutter. Und was ich bekomme und gebe nimmt sich nichts voneinander. Egal ob biologisch oder "angeheiratet".

Es ist einfach nur maßlos dreist so eine Behauptung zu sagen, wenn man null Ahnung hat bzw. von sich auf andere schließt und alles in den selben Topf wirft.

Das mag dir völlig "fremdartig" vorkommen, dass Liebe nicht an Blut gebunden ist, aber so ist es.

Mein Papa ist nicht mein biologischer Vater, aber er ist mein Papa. Für den Rest meines Lebens. Und ich bin seine Tochter. Für den Rest seines Lebens.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Das Thema lautet immer noch:

"kann man zwei Kinder nicht vom gleichen Vater gleich behandeln?"

Man kann nie zwei Kinder immer gleich behandeln, denn es bestehen unterschiedliche Bedürfnisse von beiden Seiten.

Auch mit der Liebe ist es nicht einfach so, dass immer eine allumfassende Liebe zu den Kindern besteht.
Es gibt im Laufe der Zeit immer wieder Phasen, in denen einem das eine oder andere Kind näher steht.

Wenn aber, wie hier in deinem Beispiel TE, eine Ungleichbehandlung stattfindet, die offensichtlich und vielleicht auch ungerecht ist, dann sollte das dringend von den Eltern diskutiert werden, damit sich keine Probleme auftun, die nicht sein müssten.

Deine Schwester sollte das deutlich ansprechen.
Sollte sie das alleine nicht schaffen, rate ich zu einem Gespräch bei einer Erziehungsberatungsstelle.
 

Santino

Aktives Mitglied
Es ist einfach nur maßlos dreist so eine Behauptung zu sagen, wenn man null Ahnung hat bzw. von sich auf andere schließt und alles in den selben Topf wirft.

Das mag dir völlig "fremdartig" vorkommen, dass Liebe nicht an Blut gebunden ist, aber so ist es.
Ich antworte da nicht weiter inhaltlich drauf, weil das nicht in diesen Thread gehört. Ich empfinde dich als unglaublich dreist und anmassend mir gegenüber, wiederholt inzwischen. Daher gehe ich darauf auch nicht ein, denn deine unverschämten Beleidigungen und Anschuldigungen sind nicht Thema des Threads. Typisch wieder für jemanden, der ein solches Glück hatte im Leben.
 

Peter1968

Moderator
Teammitglied
Letzte Ermahnung zu diesem Thread:
Geht bitte ausschließlich auf das Thema ein, jegliche Anfeindungen und Auseinandersetzungen von und an einzelne User werden ab jetzt sofort verwarnt!!
 

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