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Kann man in dieser Situation noch etwas machen? (Hilfe)

M

Mr.NiceGuy

Gast
Normalerweise rede ich eher selten über meine Probleme, weil ich sie bisher immer irgendwie allein in den Griff bekommen hab, jedoch bin ich dieses Mal wohl an meine Grenzen gestoßen. Erst habe ich ein Jahr lang das falsche Fach studiert und als ich dann das richtige Fach gefunden habe, da falle ich nun nach fast zwei Jahren durch.
Ist ziemlich hart, vorallem da es schon irgendwo eine ziemliche persönliche Niederlage ist, aber was mich eher interessiert, ist wie es nun weitergehen kann.

Auf dem Lebenslauf sieht es natürlich schlecht aus, wenn nach dem Abitur (noch relativ gut gemacht) dann fast 3 Jahre Studium dazu kommen, die nicht beendet wurden. Das kommt sicherlich nicht ganz so gut.
Jetzt wäre meine Frage, was man da tuhen kann und was vieleicht das sinnvollste wäre? Für eine Lehre oder Ausbildung bewerben? Vieleicht erstmal ein (Auslands-)Praktikum machen, um den Lebenslauf etwas aufzubessern, bevor man sich irgendwo bewirbt? Oder ist es vieleicht sogar möglich die 3 Jahre irgendwie positiv zu verkaufen? (Man hat ja immerhin etwas gelernt, selbst wenn man ein Fach nicht bestanden hat.

Ich habe keine Ahnung und bin da zurzeit echt etwas verzweifelt. Wäre schön, wenn ich ein paar Meinungen und vieleicht auch ein paar Tipps kriegen könnte. Danke fürs Lesen und schonmal für jede Antwort.

p.s. Falls das Alter wichtig ist, ich bin 22... jung in meinen Augen, aber naja, habe schon gehört das es da schon knapp wird mit Ausbildungen und Lehren... hoffe das stimmt nicht. =(
 

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ABVJoGo

Aktives Mitglied
Hi.

Ich zum Beispiel habe insgesamt 10 Jahre lang studiert. Angefangen an der Uni bis zum Diplom - habe dann aber aus persönlichen Gründen zur FH gewechselt als Quereinsteiger und dort meine Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen. Großer Vorteil an diesem Weg war, dass ich schon sehr viele Kontakte zur Wirtschaft aufbauen konnte, durch Praktika, Jobs etc.

Beispiel eines Bekannten: Er hatte mit mir an der Uni angefangen und schaffte wie Du nicht das Vordiplom. Dann ist er auch zu FH und hat dort nochmals von vorn begonnen. Im 6. Semester dann wurde er wegen soner blöden bürokratischen Frist-Geschichte geext. Er hatte schon eine Weile in einem Unternehmen gearbeitet, von dem er eine Festanstellung angeboten bekam. Dieses Angebot hat er angenommen und ist jetzt sehr erfolgreich im Beruf und das ohne abgeschlossene Ausbildung.

Ich wollte Dir damit aufzeigen, dass dein Weg nicht zu Ende sein muss. Es geht immer irgendwie - man muss nur wollen. Wenn Du exmatrikuliert wurdest, kannst Du im gleichen Fach an einer "niederen" Institution ein Studium beginnen und evtl sogar ein paar Fächer aus dem anderen Grundstudium anerkannt bekommen.
Damit meine ich: Fällt man in der Uni durch, kann man an der FH das gleiche studieren. Fällt man an der FH durch, kann man immernoch an einer BA (Berufsakademie) das Gleiche lernen.

Wichtig für Dich ist, dass Du jetzt schnell eine Entscheidung triffst ... denn insgesamt 10 Jahre Studium sind allemal besser im Lebenslauf, als 1 Jahr arbeitslos.

Auf dem Lebenslauf sieht es natürlich schlecht aus, wenn nach dem Abitur (noch relativ gut gemacht) dann fast 3 Jahre Studium dazu kommen, die nicht beendet wurden. Das kommt sicherlich nicht ganz so gut.
Jetzt wäre meine Frage, was man da tuhen kann und was vieleicht das sinnvollste wäre? Für eine Lehre oder Ausbildung bewerben? Vieleicht erstmal ein (Auslands-)Praktikum machen, um den Lebenslauf etwas aufzubessern, bevor man sich irgendwo bewirbt? Oder ist es vieleicht sogar möglich die 3 Jahre irgendwie positiv zu verkaufen? (Man hat ja immerhin etwas gelernt, selbst wenn man ein Fach nicht bestanden hat.
Dazu möchte ich noch anmerken, dass man diese Zeiten meist gar nicht positiv verkaufen muss. Denn wenn ein Personaler sich daran stört, wirst Du gar nicht erst zum Gespräch eingeladen. Ist man zum Gespräch eingeladen, dann ist man bereits ein in Frage kommender Kandidat. Da zählen dann i.d.R. deine Skills - Praktika, Jobs, Projekte etc.
 
Zuletzt bearbeitet:

111kleinbuchstabe

Aktives Mitglied
Erst habe ich ein Jahr lang das falsche Fach studiert und als ich dann das richtige Fach gefunden habe, da falle ich nun nach fast zwei Jahren durch.
*grübel* da gibt es ein Fachwort, das in der heutigen kompelxen Welt durchaus nicht zu Unrecht positiv konnotiert ist... interdisziplinär! genau.

Die andere Richtung ist das einseitige Wissen, abwertend als Fachidiotentum bezeichnet.

Also da ist einem doch breiteres Wissen und Erfahrung doch angenehmer.
 

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