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Kann ich nur weiter hilflos zusehen?

Namenlos

Mitglied
Hallo Leser/innen!

Ich bin ratlos und das eigentlich auch schon seid Jahren. Weiß nicht mehr wie ich noch weiter machen kann und habe Angst wie es weiter gehen wird, aber ich komme ich erstmal zudem worum es geht:

Mit meiner besten Freundin gehe ich seid 15 Jahren durch dick und dünn, zumindest dachte ich das. Doch irgendwann war wohl der Punkt in ihrem Leben, ab dem ich ein paar ganz entscheidene Dinge verpasst habe. Dazu sollte ich vielleicht sagen, das ich vor 6 1/2 Jahren nach einem Unfall ganz plötzlich Weggezogen bin. Habe mir damals auch nicht reinreden lassen, denn bei dem Unfall bin ich fast gestorben und mein damaliger Freund lebte weit weg und ich wollte nie wieder das einer von uns dem anderen in so einer Situation nicht beistehen kann. Heute sind wir immer noch glücklich verheiratet. Somit hatte meine beste Freundin mich aber doch ziemlich unerwartet "verloren". Natürlich war ich noch da, am Telefon und ganz selten haben wir uns auch gesehen, aber scheinbar ist da so viel bei ihr passiert von dem sie nichts erzählt hat, bzw. nur recht wenig. Höchste Zeit an dieser Stelle zu erwähnen, dass sie eine Tochter hat. Die Kleine habe ich die ersten Jahre mit aufgezogen wie eine Zweitmama und so nennt sie mich auch noch heute. Als alle in ihrem Kindergarten Mama und Papa hatten, hatte sie beschlossen sie hat zwei Mamas.

Die Probleme meiner besten Freundin spitzten sich so zu, das sie Depressiv wurde, das so stark, das mir die Kleine am Telefon sagte. "Mama steht nicht mehr auf und was zu Essen hloe ich jetzt immer vom Bäcker." Das ist jetzt 2 Jahre her.
Von ihrem Partner glaubt sie abhängig zu sein, das obwohl er sie vergewaltigt. Sie hat es geschafft mit unserer Hilfe Anzeige bei der Polizei zu machen, doch die haben rein gar nichts gemacht. Zu der Zeit hatte sie da wo sie lebt eine Freundin bei der sie Untergekommen ist. Warum auch immer, sie ist wieder zu ihm zurück. Irgendwann erreichte mich ein Hilferuf von Ihr, sie hätte solche Angst vor ihm, könne kaum noch Atmen und und und.... So geht es hin und her. Ihre Wohnung hatte sie so stark verwahrlosen lassen, dass das Jugendamt die Kleine vorübergehend rausgenommen hat. Mitterweile hat sie sie wieder.

Jetzt versuchte sie sich im Feb. das Leben zu nehmen. Die Kleine hat sie in die Obhut ihres Vergewaltigers gegeben. Das war der Punkt wo ich kaum noch klar Denken konnte und kann bis heute. Wir sind beim Jugendamt gewesen, haben denen alles erzählt, wegen der Kleinen, weil ich nicht zusehen will, wie er sie auch noch zerstörrt. Doch die lassen sie da. Es gab keine Anklage, deswegen kein hundertpro Beweis das er auch ein Vergewaltiger ist. HILFE!!!!

Die Kleine ist 11 Jahre alt und die vom JA brauchen erst einen Beweis? Am Anfang habe ich die Kleine regelmäßig ans Telefon bekommen, weil es diese Absprache gab, seid 1 Woche höre ich nichts mehr. Habe das Gefühl als beste Freundin schon lange versagt zu haben, auch wenn der Verstand einem manchmal versucht etwas anderes einzureden. Die Kleine jetzt auch noch ganz zu verlieren.

Manchmal dachte ich, hey, du musst dich zurück ziehen, dich um dich kümmern und einen Strich unter die Sache machen und es gab auch genügend, die mir das schon empfohlen haben, aber ich kann nicht. Ich liebe die beiden einfach viel zu sehr um sie im Stich zu lassen.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee was ich wegen der Kleinen noch machen, oder auch für meine Freundin.

Danke fürs Lesen und danke für jede Antwort.

Namenlos
 

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belantine

Aktives Mitglied
Nimm dir über Ostern mal Zeit und fahre zu ihr. Geht in Ruhe einen Kaffee trinken und redet miteinander.

Empfiehl ihr, in ein Frauenhaus zu gehen. Dort sind sie und ihre Tochter in Sicherheit und vor allem bekommt sie auch psychologische Unterstützung um die Vergewaltigungen zu verarbeiten.

Es ist immer schwer, räumliche Distanzen zu überbrücken, ich hoffe, du findest einen Weg.
 

Namenlos

Mitglied
oh, es ist nicht so als wäre ich nicht immer wieder da, auch Gespräche habe ich soo so viele mit ihr geführt, das ich kaum noch weiß was ich ihr sagen kann. Manchmal versuch ich einfach zuzuhören und für sie da zu sein, aber leider läßt sie das ganz selten zu. Sie hätte eine neue Wohnung und sie hat von uns das Angebot, solange sie noch in der Psychiatrie ist würden wir uns um den Umzug und alles kümmern, denn sie sagt sie will weg von ihm. Doch solange sie die Kleine in seiner Obhut läßt, geht das einfach nicht. Wir wohnen 500 km entfernt, aber es gibt eine sehr tolle Familie (die Familie der besten Freundin der Kleinen), die sich bis sie aus der Psychiatrie wiederkommt kümmern würden. Das Jugendamt wäre einverstanden mit der Lösung, alles wäre wunderbar, sie müsste nur ja sagen. Aber sie redet sich ein er wird der Kleinen bestimmt nicht das Gleiche antun wir ihr.

Mein Mann sagt dieser Kerl ist wie eine Droge für sie und ich fürchte er hat Recht, auch wenn ich nicht verstehen kann wie so etwas funktioniert.
 

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