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Kann ich mich mit HP Viren anstecken, wenn ich keine sexuellen Kontakte habe?

K

Kate0000

Gast
Meine Krankenkasse hat mich (weiblich) kürzlich daran erinnert, dass ich mich gegen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, impfen lassen kann, und es außerdem jährliche Abstriche beim Frauenarzt zur Vorsorge gibt.

Da ich schlechte Erfahrungen mit Frauenarztbesuchen gemacht habe und weitere Probleme habe was das Thema angeht, frage ich mich, ob es sehr riskant ist, auf diese Impfung zu verzichten und zunächst keine Termine zur Untersuchung zu vereinbaren.

Hintergrund ist, dass ich sexuell nie aktiv war, im Moment nicht bin und vielleicht auch nie sein werde (aber meine Sexualität ist mir ohnehin ein Rätsel). Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich trotzdem mit den HP-Viren infiziere? Ich lese immer wieder, dass das am häufigsten beim Sex passiert, aber anscheinend kann man sich auf auf öffentlichen Toiletten anstecken und ich habe natürlich gerade Panik, dass es für mich ohnehin zu spät ist. Wer kann mich da ein wenig beruhigen?
 

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tomtom1972

Aktives Mitglied
Kann dir zu einer möglichen Infektion nichts sagen, aber diese Impfung wird, soweit mir bekannt, nur bis zum Alter von ca. 17-18 Jahren durchgeführt, also vielleicht nicht allzulange warten, bzw. bis zu diesem Alter wird es von der KK gezahlt.

 
D

Die Queen

Gast
So weit ich weiß, stehen die HP Viren lediglich in Verdacht Gebärmutterhalskrebs auszulösen, weswegen die Impfung dagegen eher umstritten ist.

Wichtiger sind die Vorsorgeuntersuchungen meiner Meinung nach.
 
A

Alleinerziehende Nachteule

Gast
So weit ich weiß, stehen die HP Viren lediglich in Verdacht Gebärmutterhalskrebs auszulösen, weswegen die Impfung dagegen eher umstritten ist.

Wichtiger sind die Vorsorgeuntersuchungen meiner Meinung nach.
Falsch.

Die Impfung ist sehr sehr nützlich, und hilft, wie man im Nachhinein festgestellt hat auch gegen sogenannte Feigwarzen.


Umstritten ist die Impfung bloss bei Leuten, die vor jeder neuen Impfung den Teufel an die Wand malen.

Fazit: unbedingt machen lassen, auch wenn du nie Sex haben wirst. HPViren kann man sich auch über Hautkontakt zuziehen. Braucht sich also blöd gesagt nur ein Infizierter im Schritt zu kratzen, die Hände nicht waschen und dir nachher zur Begrüssung die Hand reichen...
 

Yang

Sehr aktives Mitglied
HPV Viren kann man ganz schnell auch ohne Sex übertragen, sie dringen über kleine sogenannte Mikroverletzungen der Haut oder Schleimhaut ein und können dich somit fix infizieren.
Mit der Impfung wärest du Sicher vor Gebärmutterhalskrebs.
Außerdem bietet der jährliche Testabstrich beim Gynäkologen noch mal Sicherheit.
Dass du schlechte Erfahrung dabei gemacht hast kommt vor, daher ist dir anzuraten, dir einen anderen Arzt zu suchen, dem du mehr Vertrauen entgegenbringst und der Behutsam mit dir umgeht.
 

wieimmer

Mitglied
Meine Krankenkasse hat mich (weiblich) kürzlich daran erinnert, dass ich mich gegen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, impfen lassen kann, und es außerdem jährliche Abstriche beim Frauenarzt zur Vorsorge gibt.

Da ich schlechte Erfahrungen mit Frauenarztbesuchen gemacht habe und weitere Probleme habe was das Thema angeht, frage ich mich, ob es sehr riskant ist, auf diese Impfung zu verzichten und zunächst keine Termine zur Untersuchung zu vereinbaren.

Hintergrund ist, dass ich sexuell nie aktiv war, im Moment nicht bin und vielleicht auch nie sein werde (aber meine Sexualität ist mir ohnehin ein Rätsel). Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich trotzdem mit den HP-Viren infiziere? Ich lese immer wieder, dass das am häufigsten beim Sex passiert, aber anscheinend kann man sich auf auf öffentlichen Toiletten anstecken und ich habe natürlich gerade Panik, dass es für mich ohnehin zu spät ist. Wer kann mich da ein wenig beruhigen?
Wenn du keinen Geschlechtsverkehr hast, ist dein Risiko, dich an HPV anzustecken, ein winziger Bruchteil von dem der meisten anderen Menschen. Ähnliches gilt auch für Frauen, die in einer festen monogamen Beziehung leben. Die Impfung ist vor allem auf Frauen ausgerichtet, die (später) ständig wechselnde Sexualpartner haben und sich daher relativ mit HPV häufig anstecken.

Ein paar Fakten zum Thema:
- HPV sind in den meisten Fällen völlig harmlos und der Körper wird in der Regel problemlos allein mit ihnen fertig. Dabei hilft es insbesondere auch, für ein gutes Immunsystem zu sorgen.
- Die Pille bzw. hormonelle Verhütung ist nachgewiesenermaßen krebserregend. Lass sie weg, und dein Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken sinkt um ein Vielfaches stärker im Vergleich zu Frauen, die die Pille nehmen, als durch die Impfung.
- Die Schamhaare sind ein natürlicher Schutz für den Körper und helfen bei der Abwehr von Krankheitserregern. Sie reduzieren nachweislich das Infektionsrisiko im Unterleib. Lass deine Schamhaare ganz normal wachsen, und dein Risiko ist nochmals deutlich geringer.
- Die Impfung wirkt nur gegen die vier häufigsten HPV-Stämme. Es gibt aber etliche weitere Stämme, vor denen die Impfung NICHT schützt.
- Du kannst auch mit der Impfung Gebärmutterhalskrebs bekommen. Sie sollte niemals ein 100%-iger Schutz sein, das wurde leider in den Werbekampagnen sehr irreführend kommuniziert (ein Schelm wer Böses denkt). Die Impfung ist insbesondere kein Ersatz für die regelmäßige Vorsorge, zumindest bei sexuell aktiven Frauen mit ständig wechselnden Partnern und bei Frauen, die hormonell verhüten (starker Risikofaktor).
- Wie jede andere Impfung geht auch diese mit Risiken einher. In seltenen Fällen soll es beispielsweise in der Folge zu Erkrankungen des Nervensystems gekommen sein (MS). Außerdem enthält die Impfung als Zusatzstoff Polysorbat 80, von welchem bekannt ist, dass er die Eizellen im Körper schädigen und die gesunde Entwicklung von Gebärmutter und Eierstöcken stören kann. Nicht jede möchte sowas in ihrem Körper haben.

Lange Rede kurzer Sinn: Bei deiner Lebensweise wirst du selbst im besten Fall keinen nennenswerten Vorteil von der Impfung haben. Dafür bleiben die Risiken. Die oben beschriebenen Dinge, die du jenseits der Impfung mit ein wenig Überwindung tun kannst, reduzieren dein Risiko deutlich stärker als es die Impfung kann.

Ich hoffe, durch meinen Beitrag fühlt sich niemand angegriffen. Leider muss man inzwischen bei solchen Themen jedes Wort auf die Goldwaage legen...
 
A

Alleinerziehende Nachteule

Gast
Wenn du keinen Geschlechtsverkehr hast, ist dein Risiko, dich an HPV anzustecken, ein winziger Bruchteil von dem der meisten anderen Menschen. Ähnliches gilt auch für Frauen, die in einer festen monogamen Beziehung leben. Die Impfung ist vor allem auf Frauen ausgerichtet, die (später) ständig wechselnde Sexualpartner haben und sich daher relativ mit HPV häufig anstecken.

Ein paar Fakten zum Thema:
- HPV sind in den meisten Fällen völlig harmlos und der Körper wird in der Regel problemlos allein mit ihnen fertig. Dabei hilft es insbesondere auch, für ein gutes Immunsystem zu sorgen.
- Die Pille bzw. hormonelle Verhütung ist nachgewiesenermaßen krebserregend. Lass sie weg, und dein Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken sinkt um ein Vielfaches stärker im Vergleich zu Frauen, die die Pille nehmen, als durch die Impfung.
- Die Schamhaare sind ein natürlicher Schutz für den Körper und helfen bei der Abwehr von Krankheitserregern. Sie reduzieren nachweislich das Infektionsrisiko im Unterleib. Lass deine Schamhaare ganz normal wachsen, und dein Risiko ist nochmals deutlich geringer.
- Die Impfung wirkt nur gegen die vier häufigsten HPV-Stämme. Es gibt aber etliche weitere Stämme, vor denen die Impfung NICHT schützt.
- Du kannst auch mit der Impfung Gebärmutterhalskrebs bekommen. Sie sollte niemals ein 100%-iger Schutz sein, das wurde leider in den Werbekampagnen sehr irreführend kommuniziert (ein Schelm wer Böses denkt). Die Impfung ist insbesondere kein Ersatz für die regelmäßige Vorsorge, zumindest bei sexuell aktiven Frauen mit ständig wechselnden Partnern und bei Frauen, die hormonell verhüten (starker Risikofaktor).
- Wie jede andere Impfung geht auch diese mit Risiken einher. In seltenen Fällen soll es beispielsweise in der Folge zu Erkrankungen des Nervensystems gekommen sein (MS). Außerdem enthält die Impfung als Zusatzstoff Polysorbat 80, von welchem bekannt ist, dass er die Eizellen im Körper schädigen und die gesunde Entwicklung von Gebärmutter und Eierstöcken stören kann. Nicht jede möchte sowas in ihrem Körper haben.

Lange Rede kurzer Sinn: Bei deiner Lebensweise wirst du selbst im besten Fall keinen nennenswerten Vorteil von der Impfung haben. Dafür bleiben die Risiken. Die oben beschriebenen Dinge, die du jenseits der Impfung mit ein wenig Überwindung tun kannst, reduzieren dein Risiko deutlich stärker als es die Impfung kann.

Ich hoffe, durch meinen Beitrag fühlt sich niemand angegriffen. Leider muss man inzwischen bei solchen Themen jedes Wort auf die Goldwaage legen...
Die Pille ist NICHT "nachgewiesenermassen krebserregend"!
Woher hast du das bitte?!
Ich wünschte wirklich, man könnte als Gast Beiträge melden, denn so viele Falschaussagen wie hier sind einfach unerhört und vor allem gefährlich!
Gebärmutterhalskrebs ist noch immer eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen in DE!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

wieimmer

Mitglied
Die Pille ist NICHT "nachgewiesenermassen krebserregend"!
Die Pille erhöht das Risiko von Gebärmutterhalskrebs, ist aktueller Stand der Wissenschaft und dieser Standpunkt wird sowohl von der WHO vertreten als auch von Medizinern der Berliner Charité.

Korrekt ist, dass es in den letzten Jahren vermehrt in Umgangssprache und mit schwammigen Formulierungen verfasste Artikel gibt, die suggerieren, die Pille sei unschädlich, dabei aber die tatsächlichen Fakten und Kriterien zur Durchführung von Studien außenvor lassen. So kann es durchaus sein, dass die Pille das Eierstockkrebsrisiko zu einem gewissen Teil senkt, wobei hier aber fairerweise erwähnt werden muss, dass Eierstockkrebs sehr viel seltener als Gebärmutterhalskrebs auftritt und dieser Effekt eben gerade nicht das erhöhte Risiko für Gebärmutterhalskrebs ausgleicht.

Korrekt ist auch, dass die Pille als "sicher" gilt. Das bedeutet in der Praxis aber nur, dass bestimmte Gremien ihren Nutzen höher einschätzen als ihre Risiken - und zum Nutzen gehören eben auch Dinge wie die Bequemlichkeit und Flexibilität bei der Verhütung. Das sind jedoch Aspekte, die letztendlich jeder selbst für sich abwägen kann und vor allem darf: Für eine Person, die keinen Verhütungsschutz benötigt oder nicht "ständig verfügbar" sein möchte, können die negativen Aspekte und Risiken, die definitiv vorhanden sind, durchaus überwiegen. Und es ist zutiefst menschenverachtend, diesen Personen ihr Recht auf eine persönliche Wertung abzusprechen indem man die Pille als "sicher" bezeichnet und ausblendet, was dies eben tatsächlich bedeutet.

Eindeutig falsch ist auf jeden Fall die Aussage, dass die Pille zu keinem erhöhten Gebärmutterhalskrebsrisiko führen würde. Das tut sie, wird aber von den betreffenden Frauen als akzeptabler Kompromiss für die Annehmlichkeiten, die sie sich von der Pille versprechen, in Kauf genommen. Unter diesem Blickwinkel ist es mehr als zynisch, hier einer Person, die aufgrund ihrer Lebensweise bereits ein sehr viel geringeres Risiko für Gebärmutterhalskrebs hat, noch zusätzlich Angst einzureden (und das Restrisiko der Impfung auszublenden), während der Aspekt bei Frauen, die hormonell verhüten, einfach ignoriert wird.

Was die Langzeitstudien vom UK betrifft, die oft zitiert wird: Diese wurden mit den frühen Pillengenerationen durchgeführt. Es ist jedoch bekannt, dass die aktuellen Pillen der 3. und 4. Generation deutlich stärkere Nebenwirkungen haben bzw. risikoreicher sind. Was übrigens häufig damit verschleiert wird, dass darauf hingewiesen wird, dass diese weniger Hormone enthalten als die früheren Pillen - und dabei verschwiegen wird, dass diese Hormone eine um so stärkere Wirkung auf den Körper haben, denn wie sollte sonst auch die selbe Sicherheit beim Verhütungsschutz garantiert werden? Allein dieses Beispiel zeigt, wie massiv hier bei der gängigen Berichterstattung mit Werbepsychologie und dem gezieltem Weglassen von Informationen gearbeitet wird.

In den letzten 5-10 Jahren sind auch Werbebotschaften, die in Form wissenschaftlich klingender Informationsartikel verbreitet werden, immer beliebter geworden (nicht nur bei der Pharmaindustrie, sondern in vielen Bereichen der Industrie). Dadurch ist es schwerer geworden, unterschwellig werbende Artikel von tatsächlich objektiven und unvoreingenommenen wissenschaftlichen Artikeln zu unterscheiden. Und dass das Werbebudget der Pharmaunternehmen gigantisch ist, zweifelt hier hoffentlich niemand an.

Um mal eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Macht die Pharmalobby in Deutschland hat, muss man sich nur mal die aktuelle Berichterstattung zum Thema Corona-Impfung für Kinder anschauen. Mit welcher Dreistigkeit und Angstmacherei z.B. ein Herr Lauterbach - auf seine Verbandelung mit der Pharmaindustrie sei an dieser Stelle nochmal hingewiesen - hier für eine Impfung von Kindern und Jugendlichen wirbt und dabei sogar der Stiko vorschreiben will, welche Empfehlungen sie abgeben soll. Für einen Impfstoff, der immer noch auf Basis einer Notfallzulassung verwendet wird, für den noch keine Erkenntnisse zu möglichen Langzeitschäden vorliegen und von dem die Kinder praktisch keinen gesundheitlichen Vorteil haben.
 
A

Alleinerziehende Nachteule

Gast
Nochmal: Die Pille ist NICHT "nachgewiesenermassen krebserregend"!

Und deine Aussagen bezüglich WHO und Berliner Charité kann ich dir unbesehen absolut nicht glauben, zumal ich im Netz zwar Artikel von focus und Spiegel dazu finde, aber die Studie überhaupt nicht.
Belege doch deine Aussage, anstatt hier Frauen Angst zu machen.

Dass die Pille übrigens absolut nebenwirkungsfrei oder sogar ungefährlich ist, ist eine lange bekannte Tatsache, man denke an den Fall Celine und die allgemein bekannte Tatsache des erhöhten Thromboserisikos.
Aber Krebs löst die Pille nicht aus.

@Moderation: könnt ihr bitte die unbelegten Falschaussagen rauslösen.
 

wieimmer

Mitglied
Und deine Aussagen bezüglich WHO und Berliner Charité kann ich dir unbesehen absolut nicht glauben, zumal ich im Netz zwar Artikel von focus und Spiegel dazu finde, aber die Studie überhaupt nicht.
Für dich sind also nur Berichte glaubhaft, die behaupten, von der Pille geht kein erhöhtes Risiko aus?

Belege doch deine Aussage, anstatt hier Frauen Angst zu machen.
Bitteschön:
https://www.sprechzimmer.ch/Fokus/G...Gebaermutterhalskrebs-Risiko_durch_Pille.html
Hier steht auch gleich noch das Ergebnis dabei: Dass sich das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, durch die Pille verdoppelt.

Hier auch ein Artikel zur Entscheidung der WHO, konkret der IARC, die Pille als krebserregend zu bezeichnen:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/pille-krebserregend-1254409.html

Aber du wirst sicherlich auch hier was zum Aussetzen finden.
 

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