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Kann ich die Coladosen von Luxenbourg im gelben Sack entsorgen?

C

Comonoda

Gast
Ich habe mir Cola Dosen inLuxenbourg gekauft. Darf ich diese in den Gelben Sack ordnugnsgemäß entsorgen, oder gehören diese in den Restmüll?
 

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Bodenschatz

Aktives Mitglied
Ich (ahnungslos) biete eine Logik-Kette zur Beantwortung an.. :)

Falls der Hersteller auf der "Zentralen Stelle Verpackungsregister" registriert ist, zahlt er einen Beitrag für die Entsorgung seiner Verpackungen. Derartige Verpackungen werden in der "gelben Tonne" entsorgt.
Falls er nicht registriert ist, partizipiert er vom Recycling-System, trägt aber zu den Kosten nicht bei.

Da sich Verpackungshersteller an der Entsorgung beteiligen und dafür Geld bezahlen, wird man nicht davon ausgehen dürfen, dass die Entsorgung ohne Beitragszahlungen gewinnbringend funktioniert, ansonsten könnte man halt auf die Herstellerzahlungen verzichten.

Also verursachen Cola Dosen ohne Beitrag mehr Kosten als sie im Recycling einbringen.

Geschädigter wäre demnach der "gelbe-Tonne-Abholer".

Da man niemanden schädigen darf, gehören sie in den Restmüll.

Im Restmüll werden sie verbrannt und über Metallabscheider abgesondert, landen also dennoch auf dem Schrott, wenn auch auf Umwegen.
 

Wasserglas

Mitglied
Ich (ahnungslos) biete eine Logik-Kette zur Beantwortung an.. :)

Falls der Hersteller auf der "Zentralen Stelle Verpackungsregister" registriert ist, zahlt er einen Beitrag für die Entsorgung seiner Verpackungen. Derartige Verpackungen werden in der "gelben Tonne" entsorgt.
Falls er nicht registriert ist, partizipiert er vom Recycling-System, trägt aber zu den Kosten nicht bei.

Da sich Verpackungshersteller an der Entsorgung beteiligen und dafür Geld bezahlen, wird man nicht davon ausgehen dürfen, dass die Entsorgung ohne Beitragszahlungen gewinnbringend funktioniert, ansonsten könnte man halt auf die Herstellerzahlungen verzichten.

Also verursachen Cola Dosen ohne Beitrag mehr Kosten als sie im Recycling einbringen.

Geschädigter wäre demnach der "gelbe-Tonne-Abholer".

Da man niemanden schädigen darf, gehören sie in den Restmüll.

Im Restmüll werden sie verbrannt und über Metallabscheider abgesondert, landen also dennoch auf dem Schrott, wenn auch auf Umwegen.
Entsorge die Dosen einfach im gelben Sack und hör nicht auf diesen Schwachsinn. Getränkedosen sind aus Aluminium können also bei einem Mettallabscheider auch nicht ausgesondert werden. Sollte bei der Verbrennung von der Dose etwas übrig bleiben landet es in der Schlacke und wird deponiert.Was natürlich schade wäre weil so das Aluminium nicht recycelt wird.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Getränkedosen sind aus Aluminium können also bei einem Mettallabscheider auch nicht ausgesondert werden.
Meine Oma hat als junge Frau noch Hausmüll in den Ofen geworfen. Später hat sie meinen Opa geheiratet. Er war als Müllverbrennungs-Anlagen-Konstrukteur der VKW ,Vereinigten Kesselwerke zu Düsseldorf, quasi Vorreiter in Sachen Recycling .
Mit Erreichen der Technik hat der Gesetzgeber Normen festgesetzt, vgl. § 43 (1)3.KrWG und die VO dazu, welche die Maximalmenge der Metalle in zu deponierender MV-Asche sogar gesetzlich begrenzt, also zum Aussortieren zwingt.
Vorab wurden dazu MV Anlagen mit verschiedenen Hitzezonen entwickelt, die u.a. berücksichtigen, dass Alu bei einem Schmelzpunkt von rund 600Grad zu sogenannten Nuggets verschmilzt, die auf den Rosten in der niedrigen Temperaturzone erstarren. Bei der Verhüttung der MV Asche werden sie mittels Wirbelstrom-Aggregaten abtrennt.

Dosen aus Weißblech verbleiben in der Verbrennung als Stücke, da die Schmelztemperatur nicht erreicht wird und können über Magnet-Abscheider gewonnen werden.

Wer wissen möchte, ob er eine Alu- oder Stahldose vor sich liegen hat, schaut sie an.
Seit der Einführung des Dosenpfands vor knapp 18 Jahren befindet sich ein Aufdruck mit Hinweis darauf, welches Material verwendet wurde. "AL" steht für Aluminium, "FE" für Ferrum / Eisen.


Entsorge die Dosen einfach im gelben Sack und hör nicht auf diesen Schwachsinn.
Zitat dazu aus

Warum müssen Verpackungen lizenziert werden?
Private Endverbraucher zahlen zwar ebenfalls Gebühren für die Entsorgung von Abfällen, allerdings nur für bestimmte Anteile – beispielsweise den Restmüll. Die Entsorgung von Verpackungsabfällen über duale Systeme wird ihnen hingegen nicht in Rechnung gestellt. Nach der Gesetzeslage kommt hierfür derjenige auf, der die Produktverantwortung trägt, also Unternehmer, die die Verpackungen in Verkehr bringen. Damit hier jeder nur für seinen Anteil aufkommen muss, muss ein Vertrag mit einem oder mehreren dualen Systemen auch mengenbezogen abgeschlossen werden.

Meiner Ansicht nach folgt daraus, dass pfandfreie Getränkedosen unter legaler Umgehung der Verpackungsverordnung ( da aus Luxemburg mitgebracht) dem Dualen System und seinen Kostenstrukturen nicht zugeführt werden dürfen, jedoch besteht ein Anspruch der Kommune auf Restmüll nach §17 (1) KrWG, so dass sie als Siedlungsabfälle dem Recycling zu geführt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Oshkosh

Aktives Mitglied
Cola-Dosen gehören m. E. zur Gattung der Konservendosen und gehören damit für mich in den Gelben Sack.
In den Gelben Sack gehören nur Verpackungen mit Grünem Punkt, egal aus welchem Material.
Ich gehöre aber auch zu den Leuten, die alle Metallverpackungen im Gelben Sack entsorgen. Ich sehe das als sinnvollste Entsorgungsmöglichkeit an.
 

Hase C.

Sehr aktives Mitglied
Aluminium kann sehr gut recycled werden,
also würde ich die Dose ohne schlechtes Gewissen
in den gelben Sack / gelbe Tonne werfen.
Der "Schaden" für den Entsorger/Verwerter wird kaum bis gar nicht
ins Gewicht fallen.
Vielleicht macht er durch das Recycling sogar noch einen Gewinn.
Schätzungsweise 20-25% des Inhalts der gelben Säcke / Tonnen
sind gar nicht lizensiert um vom "Dualen System" wiederverwertet zu werden.
Das ist zwar nicht im Sinne des Unternehmens, aber ich bin mir recht sicher,
dass das Unternehmen sehr gute Gewinne einfährt.
Ich meine mich zu erinnern, dass recht zeitnah zur Einführung des Systems
verlautbart wurde, dass die Hersteller der Produkte einen Pfennig pro Verpackung
an das Duale System zahlen.
Wie viel da zusammenkommt pro Jahr kann man sich denken.
Ich habs grad mal überschlagen und würde sagen, dass es
sich da um 500 Millionen bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr handelt.
Könnte aber auch mehr sein.
 

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