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kann die nicht mal aufhören zu labern....

C

Cruel-Sober

Gast
der satz passt auf mich, wenn ich mich auf den weg mache, freunde zu finden und zu treffen und mich dann, ganz natürlich, auch zu unterhalten.

irgendwann bekomme ich immer das gefühl, dass ich zu viel bin für die leute, dass ich von einem zum anderen komme, in den themen springe, alles viel zu sehr analysiere, mich ständig selbst kritisiere, ich komm vom regen in die traufe.

noch gehts vllt für die lute, weil mans ich nicht so oft sieht und es noch nicht lange ist, aber früher der später ist es bestimmt so....
und das wird sich absolut nicht gut anfühlen .

und eigentl kenn ich mich auch als jmd der viel allein ist, ich geh phasenweise immer nicht gern raus, bleib dann echt wochenlang nur drinnen und der einizige beusch der kommt sind die bekannten von meinen mitbewohner (der jetzt nicht mehr da is) und er eben.
nun ist er weg und ein paar seiner bekannten kommen nun trotzdem auch mich besuchen (noch)und ich fpühl mich auch nicht immer unbedingt wohl, bin sehr angespannt und fange an zu sabbeln, "mich selbst in trance zu sabbeln" hat mein exfreund mal gesagt...
meine unsicherheit macht mich da etwas fertig, aber ich glaub da hilft nur übung oder?

ich schäme mich im nachhinein auch immer für mein vieles gerede und ärger mich dann, dass ich mich schäme und so unsicher bin....aber ich will dem nicht aus dem weg gehen, ich will etwas normalität in meinem leben, also z.b freunde...

ich möcht ja auch das die mich so mögen, wie ich wirklich bin.. alles andere kann mir egal sein.....

:confused:
 

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Q

*quasi*

Gast
Hm, das Problem kenn ich auch a bisserl. Bin auch die meiste Zeit allein, aber wenn dann mal jemand da ist, dann komme ich ins Reden, als öffne sich ein Ventil - tut es wahrscheinlich auch - und entlässt den gesamten Iso - Druck der letzten Wochen oder Monate.
Hilft echt nur - wenn dir möglich - mehr unter Leute zu gehen und dosiert reden zu lernen.
 
I

iXmugl

Gast
ich schäme mich im nachhinein auch immer für mein vieles gerede und ärger mich dann, dass ich mich schäme und so unsicher bin....aber ich will dem nicht aus dem weg gehen, ich will etwas normalität in meinem leben, also z.b freunde...
Reden bringt die Leute zusammen. Wieso schämst Du Dich fürs Schämen? Was willst Du wirklich sagen? Du kannst ja Dir mal vornehmen, einen Tag bewusst nichts zu sagen. Ist bestimmt eine ganz neue Erfahrung (wie für jeden anderen auch).
 
J

Julienne

Gast
Hey!

Also ich mag Leute, die viel reden, die was zu sagen haben. ;) Es nervt nur, wenn man gar nicht zu Wort kommt, im Satz dauernd unterbrochen wird und man das Gefühl hat, der andere interessiert sich nicht für einen, sondern es ist ihm egal, mit wem er gerade redet. Weißt Du, was ich meine?
Ah, und sag mal, wie sehen die anderen das mit Deinem Viel-Reden? Vielleicht stört die das ja gar nicht... Du unterstellst es ihnen nur.
 
C

Cruel-Sober

Gast
danke für eure antworten!

so kommt es mir auch manchmal vor, wie ein ventil, weil ich so viele dinge für mich gerad bearbeite und es nicht aushalte das für mich zu behalten- ich bekomme angst
und manchmal ist es eben, dass mir viel zu einer sache einfällt und ich deswegen so viel rede und mich auch immer mal wieder im kreis drehe beim reden...ich glauba uch das ich das wohl einfach lernen muss dosiert zu reden, nur wie lang solls dauern, wenn das stimmt, dass die leute davon genervt sind, wird das wohl keiner so lang aushalten.

bisher hat noch niemand etwas dagegen gesagt und ich habs auch schonmal angesprochen gegenüber einem guten bekannten, den ich auch immer sehr zuqautsch und mit dem ich viel püber meine probleme rede, aber er sagt es wäre ok, weil er weiß in was für einer situation ich bin....das beruhigt mich auch kurzzeitig, aber oft denke ich"ja, das sagts du jetzt, wart nochmal n paar wochen wenn wir den kontakt so halten"

ich schäme mich nicht dafür, dass ich mich schäme, sondern es macht mich wütend(!!), dass ich mich für mich selbst schäme.
und es gibt und gab viele tage in meinem leben in denn ich ganz bewusst nichts oder nur sehr wenig gesagt habe, schon als teenager, hab ich mir, wenn ich an einem tag mal sehr "laut" war, vorgenommen, am nächsten still zu sein...es scheint so, als könnte ich das einfach nur unterdrücken und das fühlt sich auch nicht gut an, das viele reden häufig aber auch nicht...hab allgemein schwierigkeiten die mitte zu finden

ich unterbreche die leute auch manchmal und dann beiß ich mir sofort auf die lippen, wenn jmd zu langsam redet sprech ich das letzt wort aus und sowas, ich arbeite da auch dran und entschuldige mich wenn nötig, mir gefällt das selber nich und wenn mirjmd etwas erzählt, stelle ich auch fragen und versuche mir das erzählte wirklich vorzustellen, aber ich muss mich sehr konzetrieren nicht in meinen gedanken abzuschweifen, so dass ich der person dann ja nicht mehr zuhören kann, aber manchmal bleib ich eben an etwas gesagtem hängen, obwohl die person schon weiter sproicht und erschreck mich selbst wenn ich f eststelle, dass ich grad 5 sekunden gar nicht zu gehört hab...

ich möchte aber eben auch gern mit anderen menschen in kontakt sein und reden und zuhören ist wichtig.

manchmal hab ich aber das gefühl, dass ich nur irgendjmd bei mir haben möchte, weil ich alleine manchmal so schnell angst bekomme (vor allem eben nachts), mit herzklpofen und ein leichtes panikgefühl als steckte ich grad in der atmosphere eines horrorfilms fest, fühle mich dann manchmal in meiner eigenen wohnung (bin ja erst seit ein paar tagen allein) total bedroht, obwohl nichts los ist......hmmmm
:confused:
 

Sissy73

Sehr aktives Mitglied
....also zum einen -ist jeder wie er ist. So auch du...der eine redet viel-der andere wenig...etc.
Und wenn sich jemand genervt fühlen sollte-dann-naja..kann er es ja auch sagen bzw. Du merkst es ja denn auch....wenn sich die anderen genervt fühlen...mach Dir da mal nicht ganz so n Kopf.
Manchmal "redet" man auch aus einer Unsicherheit heraus...-geht mir manchmal genauso...-jo..aber kommt halt auch immer auf die Situation drauf an.

Ich selber finde vieles Reden im Grundsatz her-immer dann...wenn man zusammenkommt-schon sehr schön.

Nur es gibt einige Zeitgenossen-oder sagen wir mal so...einen ganz bestimmten Typus von "Mensch"-der sich anscheindend selber "gern reden" hört...und es jedoch versäumt-überhaupt den anderen zuzuhören. Zugegebenermaßen...solche Menschen nerven mich manchmal auch gewaltig. Sie reden und reden...lassen andere nicht zu Wort kommen...und schafft es ein Gesprächspartner dann doch...
durch den "Redeschwall" durchzukommen- dann nur immer im Wortbereich...weil er/sie ja eh wieder unterbrochen wird.

Sowas hab ich an Sylvester erlebt. Da war ich bei ner Freudin eingeladen...-die wiederum eine andere Freundin-welche ich noch nicht kannte- ..."mitgebracht" hat.

Ja...und ohne Übertreibung...
...hätte diese Dame nicht zum Reden noch atmen müssen-hätte sie wohl an einem Stück runtergeredet.

Zum einen-muss ich gestehen-hat mich nicht wirklich interessiert, was sie geredet hatte...-weil-ich hab ja die Personen-welche in ihrem Redeschwall vorkamen-eh nicht gekannt...
...und wenn ich denn doch anstandshalber versucht hab-auf ihren Monolog einzugehen-oder näher nachgefragt hat-...wovon sie redet...hat sie das in ihrem Reden übergangen und einfach weitergeredet....
...ja-aber das war noch nicht mal das Schlimmste...
-die Dame hat es sogar geschafft...Sätze zu bilden-welche gleich 2 unterschiedliche Themenbereiche (welche auch immer)-"abgedeckt"haben.
Als dann der Jahreswechsel kurz bevorstand...hab ich lautstark dazwischen gerufen...-auch das hat sie fast überhaupt nicht bemerkt-weil sie ja geredet hat-auf Teufel komm raus.
Das ganze ging sage und schreibe bis ca. 7.30 Uhr.

Ich weiss bis heute nicht-was ich von der "Dame" halten soll-weil es hat sie absolut nicht interessiert-....ob wir jetzt zuhören oder nicht.

Ab und an hab ich dann mal das Zimmer verlassen...und meine Freundin war im Küchenbereich beschäftigt-um Gedränke nachzuholen-etc. Ja-...da ist sie ihr förmlich hinterher...
Naja..und wenn ich dann anwesend war..und hab dann doch ab und an mir erlaubt-mal kurz "was zu sagen"-jo...dann hat sie einfach dazwischen geredet.

Ich hab ja wirklich schon sehr viel erlebt. ich meine-manche Menschen scheinen ein ausgesprochenes Redebedürfnis zu haben-...ist ja auch lieb gut und Recht...versteh ich ja auch. Nur-dass man sich dann NICHT die Bohne darum kümmert -ob es von Interesse ist oder nicht...-und dass man es nicht mal schafft-auch mal den anderen zuzuhören-grenzt für mich mit Verlaub gesagt schon an "Terror"...
Die Krönung war ja noch-dass die "Dame" sich ab und an nach mir erkundigt-weil sie der Meinung ist-wir hätten uns ja alle so "WUN-DER-BAR" unterhalten...

...jo..was soll ich dazu sagen? Eigentlich fällt mir gar nix dazu ein-weil...ich hab mich definitiv nicht unterhalten können-mit der Frau...
...ich hab eigentlich nur zugehört und gedacht "oh man-kann die sich nicht auch mal mit uns zusammen unterhalten-statt Monologe zu führen"...
Aber wie gesagt-...diese "Dame" hat sicherlich irgendwie ein Problem-
...ich für meinen Teil könnte sie nicht jeden Tag ertragen...
...der besagte Abend hatte mir EIN-DEU-TIG gerecht...

...bei aller Freundlichkeit...

Ja-und wenn es so extrem bei Dir sein sollte-würde ich Dir den Tipp geben...auch ab und an mal zuzuhören. Solange Du keine Monologe hältst..und auch mal auf deine Gesprächspartner eingehst-ist ja alles in Ordnung.

Nervig wird s nur-wenn nur geredet wird-auf der einen Seite..und auf der anderen Seite-nicht zugehört.

Das Leben ist nunmal auch in der Kommunikation-ein Geben und Nehmen.

lg. Sissy
 
C

Cruel-Sober

Gast
dank für deine antwort!

aber nein! so extrem ist es bei mir nicht, ich merke viel, es könnte bei mir vllt so extrem sein,bei meinem vater ist es SO, wie du es beschrieben hast,der will echt nur seine sachen erzählen und ich spüre, wenn ich mal dabei bin, wie die anderen sich immer mehr abwenden (auf familienfesten o.ä)
aber ich tausch mich schon auch gern auch, deswegen hör ich auch zu und stell eben auch fragen und versuch mich in die personen einzufühlen, ich will nicht einsam sein!

aber manchmal muss ich zu viel über mich reden, wahrscheinlich weil ich ebenauch eine therapie brauche....

aber ich komm von hütchen auf stöckchen, so hab ichs auch verstanden, wars bei der person, die du kennengelernt hast?!

es ist verwirrend und ich fühle mich von mir selbst belästigt und das meistens schon bevoer es jmd anderes tut...
 

Sissy73

Sehr aktives Mitglied
dank für deine antwort!

aber nein! so extrem ist es bei mir nicht, ich merke viel, es könnte bei mir vllt so extrem sein,bei meinem vater ist es SO, wie du es beschrieben hast,der will echt nur seine sachen erzählen und ich spüre, wenn ich mal dabei bin, wie die anderen sich immer mehr abwenden (auf familienfesten o.ä)
aber ich tausch mich schon auch gern auch, deswegen hör ich auch zu und stell eben auch fragen und versuch mich in die personen einzufühlen, ich will nicht einsam sein!

aber manchmal muss ich zu viel über mich reden, wahrscheinlich weil ich ebenauch eine therapie brauche....

aber ich komm von hütchen auf stöckchen, so hab ichs auch verstanden, wars bei der person, die du kennengelernt hast?!

es ist verwirrend und ich fühle mich von mir selbst belästigt und das meistens schon bevoer es jmd anderes tut...
also ich würde echt mal annehmen-dass das bei Dir nicht so schlimm ist. Mann kann ja vom "Hütchen zum Stöckchen" kommen-solang man sich auch ernsthaft mit dem Gesprächspartner austauscht und auch zuhört..
...weil wenn man zuhört und auch an seinen Mitmenschen interessiert ist-empfinde ich "viel reden" als eher unterhaltsam!
Die Person die ich kennengelernt hab-ist mit Dir überhaupt nicht vergleichbar...denk ich-
die ist zwar auch vom einen auf s andere gekommen-aber ihr war s egal ob ihr zugehört wurde oder nicht...so nach dem Motto: "Hauptsache reden"...
so war das. Sie hat geredet-des Reden Willens.
Und eine Kommunikation ist definitiv was Anderes.

Aber wenn Du glaubst-Du bräuchtest deshalb Hilfe-oder wenn Du den Eindruck hast-dass sich andere von dir deshalb abwenden-genervt fühlen-was auch immer...frag sie doch einfach mal... ;)
 

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