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Jobwechsel in der derzeitigen Corona-Krise?

Abenteurer

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Hey,
danke für die Antwort. Mal schauen wie es sich entwickelt. Die ganze Krise soll ja noch über 1 Jahr so weiter gehen.
Aber gut, ich benötige auch erstmal eine Zusage.
 

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Pingunin

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Das stimmt nicht ganz, in bestimmten Bereichen werden auch Vorstellungsgespräche durchgeführt, mit Sicherheitsvorkehrungen natürlich. Allerdings würde ich mir tendenziell überlegen, wo ich hin wechsel, in der Wirtschaft würde ich derzeit keinen Wechsel vollziehen, der nicht sicher ist oder sich zumindest nicht sicher anfühlt.

Der Öffentliche Dienst ist immer in Krisenzeiten gefragt, die Stellen werden ab Sommer hier sprudeln, da viele Stellen zurück gestellt wurden und die Haushalte im Sommer beschlossen werden und dann müssen die Ausschreibungen raus, egal wie, sonst sind die Stellen meist weg, und man kann natürlich vieles unbesetzt lassen, wenns draußen läuft, wenn die Antragsflut aber größer wird, muss das System am Laufen bleiben und der öffentliche Dienst ist insgesamt systemrelevant.

Man stelle sich vor, man kann nichts mehr beantragen, irgendwann laufen Ausweise ab, KFZ müssen ggf. abgemeldet werden,Gewerbe stellen Anträge, melden ab, das muss ja irgendwie laufen. Und leider ist bekannt, dass der öff. Dienst nicht digitalisiert wurde die letzten Jahre.
 

Abenteurer

Mitglied
Hallo Leute,

ich melde mich nochmal zurück.

Ich bin seit Oktober 2018 in meinem jetzigen Unternehmen. Viele u.a. auch meine Schwester hat mir empfohlen bis Ende September in meinem jetzigen Job zu bleiben um die 2 Jahre voll zu haben.

Andererseits pausiere ich gerade mein Medizinstudium und möchte in Zukunft wieder studieren gehen.

Unter der Tatsache beider Punkte würde ihr trotzdem jetzt schon den Job wechseln?

VG,
A.
 

Pingunin

Mitglied
Also das mit den 2 Jahren.....ich hab 2019 nach knapp 1 Monat gemerkt, dass die Kollegen, das Team und auch die Arbeitsmenge nicht dem entspricht, was ich mir ansatzweise vorgestellt habe. Das kommt vor. Die Zeiten haben sich geändert, du kaufst im Grunde die Katze im Sack und der Arbeitgeber tut das auch, die Zeiten haben sich geändert und auch das Verhältnis gedreht. Wenn dem Arbeitnehmer etwas nicht passt, kann der auch sofort wieder gehen (klugerweise, wenn er was Neues in Aussicht hat).

Ich dachte damals auch: Hey, ich kann doch nach den paar Wochen nicht wechseln - doch hätte ich getan, wenn derzeit etwas Passendes ausgeschrieben gewesen wäre, das war es nicht, ist aber ein anderes Thema, ich habe mir immer neue Deadlines gesetzt, hey komm, die 6 Monate machst du voll, hey kommt, bis Jahresende, irgendwie ist die Zeit dann doch verronnen, was nicht heißt, ich hätte mich damit wohl(er) gefühlt, nein, ich habe es einfach ausgehalten und halte es noch immer aus, jetzt tut sich langsam wieder was.

Dieses Jobhobbing sollte man natürlich nicht "nur" und nicht ständig machen, aber ich finde es heute viel gewagter zig Jahre im gleichen Job zu bleiben als gerade in jungen Jahren mal zu wechseln. Das kannst du im Vorstellungsgespräch auch klar verkaufen mit Weiterentwicklung, du bist flexibel.

Im Gegensatz dazu kannst du nach 5 Jahren oder noch mehr Jahren kaum sagen: Ich kann mich schnell an neue Situationen gewöhnen und anpassen, das ist unglaubwürdig und du wirst es auch nicht sein.

Ich glaube die Zeit heute ist anders, den Arbeitgeber interessiert, was du kannst, wer du bist. Viele Personaler haben garkeine Wahl, wenn sie einen passenden Kandidaten haben, nehmen sie den, wurscht ob der grad vorher drei mal die Stelle nach je 1 Jahr gewechselt hat. Wenn du befristete Jobs zB wegen Elternzeit oder Projekten hast, sind die grundsätzlich befristet, das ist heute nicht mehr so: Ich lern da und bleib bis zur Rente. Die Zeiten sind definitiv dreimal rum.

Und ein Arbeitgeber weiß das auch - plane nach DEINER Planung, und richte dich nicht nach "Man soll doch X Jahre hier und da gewesen sein". Ja es ist richtig, nicht ständig nach drei Wochen zu wechseln, aber es ist auch nicht der richtige Weg nur weil "es gut aussieht" in Unternehmen X oder Y zu arbeiten und am besten noch auf den Tag genau drei Jahre oder so ein Käse.

Es geht nämlich auch anders herum. Wenn du dich zwei, drei Jahre in einem Job herum drückst, der dir garnicht liegt und ein gewiefter Personaler kann dich das durch Fragen auch entsprechend im Gespräch durchsickern lassen, dann stelle ich mir als Personaler die Frage "Hey, der Typ drückt sich 2-3 Jahre in einem Job rum, der ihm nix bietet, er erzählt, er könne sich da nicht weiter entwickeln oder der ihm null Spaß gemacht hat - wieso hat er nicht vorher gewechselt".

Wenn sich die Sache gut anfühlt, pack sie an und warte nicht auf ein formelles "Ich muss 2 Jahre hier bleiben".

Ich richte mich bei meinem nächsten Wechsel nach meinem Gefühl, wenn sich der Job, das Gespräch, die Leute gut anfühlen, gehe ich und Ende, da ist es mir wurscht ob ich jetzt 1 Jahr oder 1,5 Jahre oder 2 in einem Unternehmen gewesen bin.
 

Abenteurer

Mitglied
Hey,

ich fühle mich eigentlich relativ wohl in meinem Job. Das Problem liegt eher daran, dass meine Chefin mir keine Fortbildungen ermöglicht, ich 26 Tage nur Urlaub im Jahr habe und icht nicht nach Tarif gezahlt werde.

Sie will nicht das ich an Fortbildungen teilnehme, da ich ja noch studieren will. Trotzdem finde ich ihr Verhalten nicht gerechtfertigt.

Hauptsacher der Laden läuft .. alles andere ist egal - diese Einstellung habe ich von ihr gegenüber mir.
 

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