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Jobcenter - Umzug - mit schweren Depressionen???

Vanilla17

Mitglied
Hallo liebe Forenmitglieder,

da ich ja leider chronische Depressionen habe unter anderem....stell ich mir die Frage, ob es rechtens ist, wenn das Jobcenter einem zum Umzug "zwingt".

Also mein Sohn wohnt ja leider nicht mehr bei mir, was meinen Gesundheitszustand, sehr verschlechtert hat...lange Geschichte...

Nun bewegt sich meine Krankheit zwischen schweren und mittleren phasen, die letzen Jahre ich schliddere gerade in eine schwere depressive Phase... ich muss meine Wohnung jetzt kündigen, hab 3 Monate Zeit und mir geht es sehr, sehr schlecht...ich muss aus der Wohnung, weil sie nun zu groß ist usw...

ich seh das alles ein, aber ich kann einfach nicht mehr...

was kann ich noch tun?

glg van
 

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Werner

Urgestein
was kann ich noch tun?
Hallo Vanilla17,
du könntest dir z. B. Unterstützung beim
Umzug suchen und so einen Teil der Mühe
abgeben.
Und dich ansonsten auf die neue Wohnung
und die neuen Möglichkeiten dort freuen,
die Veränderung aktiv gestalten anstatt sie
passiv-leidend hinzunehmen oder ihr zu
widerstreben. Das kostet nur unnötig Kraft.

Alles Gute!
Werner
 

Gast X

Namhaftes Mitglied
Hallo liebe Forenmitglieder,

da ich ja leider chronische Depressionen habe unter anderem....stell ich mir die Frage, ob es rechtens ist, wenn das Jobcenter einem zum Umzug "zwingt".

Also mein Sohn wohnt ja leider nicht mehr bei mir, was meinen Gesundheitszustand, sehr verschlechtert hat...lange Geschichte...

Nun bewegt sich meine Krankheit zwischen schweren und mittleren phasen, die letzen Jahre ich schliddere gerade in eine schwere depressive Phase... ich muss meine Wohnung jetzt kündigen, hab 3 Monate Zeit und mir geht es sehr, sehr schlecht...ich muss aus der Wohnung, weil sie nun zu groß ist usw...

ich seh das alles ein, aber ich kann einfach nicht mehr...

was kann ich noch tun?

glg van
Ich würde mich mit den Fragen an einem Mieterbund wenden, das kostet zwar einen kleinen Mitgliederbeitrag aber dann ist die Beratung erst mal kostenlos. (Evtl. bzw. kann sein, dass das in diesem Fall sogar, für ein Jahr, das Jobcenter übernimmt).
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Bist du denn an einen sozialpsychiatrischen Dienst angebunden?
Wenn bisher nicht, solltest du schauen, ob es einen in für dich erreichbarer Nähe gibt und dir von dort Unterstützung holen.

Bei einer zu großen Wohnung besteht letztendlich die Gefahr, dass dein dir von Amtswegen zustehender Mietbeitrag nicht mehr ausreicht, um die jetzige Miete zu bestreiten.

Der sozialpsychiatrische Dienst unterstützt dich bei einem evtl. Umzug und auch schon bei der Suche nach einer geeigneten Wohnung.

Ich wünsche dir die Kraft, den Weg zu gehen.
 

Gast X

Namhaftes Mitglied
Hallo liebe Forenmitglieder,

da ich ja leider chronische Depressionen habe unter anderem....stell ich mir die Frage, ob es rechtens ist, wenn das Jobcenter einem zum Umzug "zwingt".

Also mein Sohn wohnt ja leider nicht mehr bei mir, was meinen Gesundheitszustand, sehr verschlechtert hat...lange Geschichte...

Nun bewegt sich meine Krankheit zwischen schweren und mittleren phasen, die letzen Jahre ich schliddere gerade in eine schwere depressive Phase... ich muss meine Wohnung jetzt kündigen, hab 3 Monate Zeit und mir geht es sehr, sehr schlecht...ich muss aus der Wohnung, weil sie nun zu groß ist usw...

ich seh das alles ein, aber ich kann einfach nicht mehr...

was kann ich noch tun?

glg van
Ich lese das gerade noch mal, die alte Wohnung selber kündigen würde ich auf keinem Fall, bevor Du keinen neuen Mietvertrag hast sonst sitzt Du nachher auf der Straße!!
Intensiv suchen ja (ggf. muss das auch dem Jobcenter nachgewiesen werden) bzw. das würde ich nun sowieso machen aber zwischenzeitlich auf keinem Fall die alte Wohnung kündigen sofern noch keine neue Bleibe gefunden wurde!!

Auf jedem Fall rechtlichen Rat einholen bevor Du irgendwas machst so wie eine Mietkündigung, sei es über den Mieterbund oder mit dem Beratungsschein (bei AlG II ist die Bedürftigkeit gegeben) such Dir einen Anwalt für Mietrecht. Den Anwalt aber gleich über die finanzielle Situation aufklären !
 

Vanilla17

Mitglied
Hallo, vielen dank für eure Antworten,

Also die Wohnung bzw. Miete wurde schon für ca. 5 Monate länger als geplant übernommen vom Jobcenter.

Ich habe seit meinem letzten Klinikaufenthalt, eine gerichtliche Betreuerin, ich wollte das und war auch wirklich froh darüber.

Allerdings habe ich sie seit März nicht mehr gesehen... wegen Corona macht sie keine Hausbesuche... sie meinte ich soll die Wohnung diesen Monat kündigen und dass ich unter keinen Umständen länger in der Wohnung bleiben kann....aber ich fühl mich da nicht ausreichend unterstützt ... nunja

Ich habe sogar eine ambulante Betreuerin .

Die gesetzliche Betreuung sagt ich soll mit der ambulanten Hilfe nach einer Wohnung suchen und umgekehrt...

Ich bleib am Ball und scheitere schon an den kleinsten Dingen, weil ich noch die Sachen vom meinem Sohn hier habe...etc.

Ich werde die Wohnung nicht kündigen, das ist eine gute Idee...bis ich eine neue habe.... alleine den Umzug zu realisieren, ist für mich schwer....ich könnte Hilfe vom Jobcenter bekommen....aber gilt das auch 2 mal?

weil ich, wenn ich mich stabilisiert habe, nochmal umziehen wollte...in die nähe meines Sohnes, der Ort ist allerdings 6-8 stunden entfernt mit dem Auto, und dann eher die Hilfe des Jobcenters in Anspruch nehmen wollte....

Oh man....

Verzweiflung pur....

lg van
 

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