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Job kann durch Mobbing nicht mehr ausgeübt werden- gibt aber Schwierigkeit

Braunbaer1981

Neues Mitglied
Hallo

Ich kann in der jetzigen Firma nicht mehr arbeiten. Ich habe damals eine berufliche Integration gemacht.
In der vorherigen Firma habe ich auch schon aufgrund von Mobbing aufhören müssen. Dort war man pleite gegangen und hat sein Personal förmlich raus gemobbt.

Hier ist es nun nur, dass die Förderung nicht mehr da ist.

Was mich stört ist folgender Passus in einem psychologischen Gutachten der Arbeitsagentur von 2011:

Derzeit ist eine Eingliederung in eine Werkstatt für behinderte Menschen nicht erforderlich. Es bleibt abzuwarten, wie der Kunde sich weiter hinsichtlich seiner Belastbarkeit entwickelt und wie die Integrationsbemühungen, die intensiver Unterstützung bedürfen, verlaufen werden. Bei einem erneuten Schwietern oder einer erneuten Zuspitzung der Symptomatik sollte nochmals geschaut werden, ob zunächst andere Hilfen erfolderlich sind (z. B. medizinisch-therapheutische Maßnahmen) oder eine Abklärung für den Arbeitsmarkt (DIA-AM) angebracht scheinen. Ggf. wird dann eine erneute Einschaltung des psychologischen Dienstes empfohlen.


Ich war in den letzten Jahren mehrmals bei der Arbeitsagentur. Leider hat man mich immer wieder weg geschickt. Es war denen egal, dass ich so viele Überstunden machen muss und es war denen auch egal, dass der Umgang mit mir teilweise unterirdisch war. Man hat mir immer mit der Unterbringung in einer Behindertenwerkstatt gedroht. ... Einmal hat man sogar gesagt, dass man gerne den Zoll einschalten würde, ich aber dann mit den Konsequenzen leben müsse, wenn dann rauskommt, dass ich meinen Chef angeschissen hätte.

Nun meine Frage: Kennt sich jemand mit solchen Spezialfällen aus.

Man wird mir ja sicherlich den Strick drehen, dass ich für den ersten Arbeitsmarkt nicht in Frage komme und in einer Behinderteneinrichtung besser aufgehoben sei. Und denen egal ist, ob ich nun 7 Jahre dort ausgehalten habe.
Man hat mir schon mal im Gespräch vorgeworfen, dass ich ja auch bei den "Jobvorschlägen" die man mir geschickt hätte keinen Job bekommen hätte.

Ich hoffe mir kann jemand einen Rat geben.

Liebe Grüße

M.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

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cucaracha

Sehr aktives Mitglied
Du könntest eine Therapie machen, damit du dich beim Mobbing besser zur Wehr setzen kannst.
Wenn du googelst findest du auch im Internet hilfreiche Tipps gegen Mobbing.


Versuche im ersten Arbeitsmarkt zu bleiben.
In den Bundesländern Bayern und Baden Württemberg kannst du relativ leicht Jobs finden.
 
G

Gelöscht

Gast
Ich frage mich gerade, warum man bei solchen Verhältnissen überhaupt zum Arbeitsamt geht, denn die sind tatsächlich nicht dafür Zuständig, egal ob es gefördert wurde oder nicht.

Richtiger Ansprechpartner wäre hier eher ein Anwalt für Arbeitsrecht und du kannst auch ruhig deinen Arbeitsgeber dafür abmahnen, dass er das Mobbing zu lässt und wenn er das nicht abstellt, dann kannst du auch noch weitere Schritte einleiten bis hin zur fristlosen Kündigung, sowie der Forderung nach Schmerzensgeld.

Was das Gutachten angeht, so hat dieses nach so langer Zeit keinen Wert mehr, auch wenn die dir das beim Arbeitsamt dir das so suggeriert haben. Es muss vielmehr dann, sofern du diesen Arbeitsplatz kündigen würdest, ein neues Gutachten erstellt werden und dieses Gutachten darf dabei nicht mehr berücksichtigt werden. Wird es das doch, so ist dieses daraus resultierende Gutachten nicht brauchbar.

Sollte es doch Berücksichtigung finden, so würde ich meinen, dass du in einen der berühmten Gegenden lebst, wo die Ämter es nicht ganz so genau mit der aktuellen Beurteilung der Lage nehmen und auch andere Gesetze gerne einmal "übersehen".
 

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