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jedesmal Heißhunger wenn ich früh aufstehen muss

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Gast

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Hallo, ich bin w, 31 und habe seit 3 Monaten Dauerfrühschicht. Das heißt ich muss um 04:30 Uhr aufstehen und da fängt das Dilemma an. Jedesmal, wenn ich so früh aufstehen muss, habe ich einen unstillbaren Heißhunger und stopfe demnach auch den ganzen Tag über auf der Arbeit und danach massenweise Essen in mich rein.

Nur mal ein Beispiel, was ich heute gegessen habe:

Frühstück: Schokomüsli
2. Frühstück auf der Arbeit: 3 belegte Brote und Obst

zwischendurch immer wieder Schokolade (insgesamt eine Tafel über den Tag verteilt)

mittags: Fleischküchle mit Kartoffelbrei, dazu Salat und hinterher Schokoladenpudding als Nachtisch

abends: Spaghetti mit Tomatensoße und jetzt habe ich schon wieder Lust auf was Süßes.. das ist doch nicht normal?

Wenn ich zu, ich sag mal humanen Zeiten aufstehe, dann habe ich diese Probleme mit dem Heißhunger nicht, aber dadurch, dass ich jetzt schon seit 3 Monaten so arbeite, bringe ich mittlerweile 4 Kilo mehr auf die Waage und fühle mich auch absolut schlecht dabei.

Warum ist es so, dass ich immer so extremen Hunger habe, wenn ich so früh aufstehen muss und kann ich dagegen irgendwas tun, außer eben mich zusammenzureissen ;)
 

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Standhaftigkeit

Aktives Mitglied
Hallo,

das habe ich bei mir auch schon festgestellt.
Ich vermute, das kommt durch den inneren Stress, der dadurch ausgelöst wird, dass man evtl. zu wenig Schlaf hatte, nicht wirklich ausgeschlafen ist.
Dadurch entsteht Stress, der einen zum Essen bringt, glaube ich.
Zumindest bei mir - kann bei Dir evtl. auch anders sein.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Oje, da sträubt sich mein Nacken. Du solltest von den süssen Sachen runter gehen, die machen noch mehr Hunger.
So schnell wie der Blutzucker steigt , so schnell fällt er auch wieder und schon bist du in der Falle. Mache dir lieber morgens Müsli mit Obst und Naturjogurt , Btote auf Arbeit , dann mit Wurst oder Käse, aber Vollkorn bzw. dunkle Brote. Weisbrot/ Weismehl macht schneller wieder heisshungrig. Pflanzliche Fette und mehr Eiweiss führen dazu das du eher satt bist . Abends vielleicht warm kochen. Gemüse , Salat mit Fisch oder Geflügelfleisch / Ei . Du musst darauf achten das es die guten Kohlenhydrate sind die du verzehrst. Ganz auf Zucker zu verzichten ist auch nicht gut, aber wesentlich geringer , das was du jetzt isst.
Wichtig ist auch trinken, das darfst du nicht vergessen.

Bei Nudeln und Reis solltest du auch auf Vollkorn oder Dinkel umsteigen. Vermeide Weissmehl .
Ich mache schon seit einen Jahr die Logidiät. Ich habe längst nicht mehr soviel Hunger und der Nebeneffekt ich nehme so nach und nach ab. Wenn ich mal Lust auf Brot , Nudeln habe dann esse ich generell entweder Dinkel oder Vollkorn.

Sehe aber auch, das du 31 und W bist. Könnten deine Hormone ein wenig schwanken ?
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

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Das kommt nicht nur vom Streß, den haben heutzutage über 60 % aller Beschäftigten.
Hunger als lebenserhaltendes Signal zeigt an, daß unser Körper Nachschub an Nährstoffen benötigt.
Im Mittelpunkt steht dabei der Zuckergehalt im Blut; Sinkt der Blutzuckerspiegel ab, werden wir hungrig.
Daran beteiligt sind Nervenbotenstoffe und Hormone, das vegetative Nervensystem mit dem Vagusnerv, die Aktivitäten von Leber und Verdauungstrakt.
Einfluß auf Appetit haben unter anderen auch Hormone, die für Gefühle, Stimmungen, Streß Reaktionen oder Schlaf zuständig sind, zum Beispiel Serotonin, Noradrenalin, Kortison oder Wachstumshormon.
Beide Empfindungen begleiten sich oft oder überlappen einander, insbesondere bei Menschen, die in Verhältnissen leben, in denen sie nicht wirklich hungern müssen.
Je schneller der Blutzuckerspiegel sinkt, desto heftiger verspüren wir das Bedürfnis nach Energienachschub.
Manche Menschen sind es von klein auf gewöhnt, zu bestimmten Uhrzeiten zu essen oder Zwischenmahlzeiten einzulegen.
Auch Schlafmangel versucht der Organismus durch eine erhöhte Energiezufuhr von außen auszugleichen.
Schläft du lange genug?
Heißhungerattacken können aber auch dermaßen ausgeprägt sein, daß sie kaum mehr zu beherrschen sind.
Ein derart ausgeprägter Appetit ist Ausdruck unterschiedlicher seelischer und körperlicher Störungen.
Wenn intensive Hungergefühle gehäuft auftreten, ist es wichtig, den Ursachen nachzugehen.
Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder hormonelle Ungleichgewichte wie eine Schilddrüsenüberfunktion gehören zu den möglichen Auslösern.
Menschen mit Diabetes geraten leichter als Gesunde in eine Unterzuckerung, die sich unter anderem durch Heißhunger bemerkbar machen kann.
Unterzuckerung bedeutet, daß der Blutzuckerspiegel ungewöhnlich, mitunter bedrohlich stark abfällt.
Das ist auch bei schweren Lebererkrankungen, bei Alkoholabhängigkeit oder bestimmten Tumoren möglich.
 

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