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Jeder Tag ist gleich

MMüller

Neues Mitglied
Hi,

ich stottere seit ich 6 bin; den Grund weiß man nicht wieso das angefangen hat, man hat mich in der Schule dafür fot aufgezogen und Präsentationen waren für mich ein Desaster, ich bin sehr oft umgezogen, war deswegen deprimiert, meine Schule hab ich schleifen lassen weil ich süchtig nach Computerspielen wurde, ich war mir noch nicht sicher- hatte bzw nie Zeit mir wirklich zu überlegen was ich gut kann oder tun will, dann bin ich schlussendlich wieder an meinen Heimatort gezogen, weil meine Eltern WEIT weg gezogen sind und ich nicht mehr wollte, lebte dann bei meiner Großmutter und habe meine Realschule abgeschlossen mit naja Noten, wegen meinen Noten habe ich einfach mal eine Lehre zum Maler/Lackierer abgeschlossen; ich wollte das aber nicht mein ganzes Leben machen. Dann habe ich ein Jahr Minijob-gemalert um mir Zeit zu verschaffen zu überlegen was ich wirklich will. Habe dann schliesslich realisiert dass, da ich eigentlich schon immer etwas mit Tieren machen wollte, Pferde ja auch Tiere sind und habe verschiedene Ställe angeschrieben für Praktika. Da ich noch nie geritten bin und sonst auch nie etwas mit Pferden zu tun hatte habe ich mir etliche Bücher gekauft und durchgelesen- schliesslich hat mich ein Stall genommen. Als ich dort angefangen habe war alles gut. Es war viel Arbeit, aber ich hatte endlich Spaß an etwas. nach einiger Zeit gingen immer mehr Leute, und die Arbeit wurde mehr und mehr für mich, einen anderen Azubi und einen Zeitarbeiter der mir fast wie ein Vater war, da meiner abgehauen ist als ich noch klein war.. Dioe Arbeit wurde immer mehr und mein Chef hat es nicht interessiert; es war Ausbeutung. Trotzdem hat mir die Arbeit dort Spaß gemacht egal wie viel es war. Das Team war ein Traum und es war für mich fast wie eine Familie; allerdings hat mir mein Chef gesagt ich könne nicht in die Berufsschule gehen weil wir zuwenig Leute sind. Mit der Zeit hatte ich Sorgen dass ich meine Lehre hier nicht schaffen würde.
Schlussendlich waren nur noch ich, der Zeitarbeiter und der etwas schwächlichere andere Azubi für ALLES zuständig. Niemand interessierte es wie etwas funktioniert, solange es funktionierte. Während der Zeit in dem Stall kamen mehrere neue Pferde dazu- darunter eins das ich sehr mochte und es ein Traum für mich gewesen wäre ,mir es zu kaufen.
Die Zwischenprüfung kam immer näher und ich entschloss mich nach vielem Hin und Her, dass ich den Stall wechsele; ich musste wieder umziehen.
Jetzt musste ich Miete zahlen und der Stall und das Team waren komplett anders; Leute gehen wenn sie ihre Arbeiten auf ihrere Liste fertig haben; interssieren sich nicht, wieviel die anderen noch zu tun haben; natürlich, man muss ja nicht mehr machen als man muss. In meinem alten Stall haben wir uns alle geholfen, weil wir alle dasselbe Problem und denselben riesen Haufen Arbeit hatten. Wie eine Familie.
Der Zeitarbeiter hat sogar gesagt ich würde ihn an sich selber erinnern als er klein war; immer hilfsbereit, hart arbeitend.
Er, seine Freundin und der andere Azubi, die auf dem Hof wohnen- wir haben immer gegrillt im Sommer..
Ich kann mich mit meiner Familie wenig übner meine Probleme austauschen; wir sind immer weiter auseinandergedriftet nach den ganzen Umzügen. Ich versuchte meine Probleme immer möglichst selber zu lösen.
Wie auch immer war ich im neuen Stall und hab das eine Pferd extrem vermisst, welches mich einfach immer aufgeheitert hat an den zu langen Arbeitstagen an denen ich alleine alle Arbeiten für 55 Pferde erledigen musste.
Schlussendlich kam es, dass ich es mir gekauft habe; 21.000€ für einen Azubi.. Ich konnte es einfach nicht dort lassen.
Jetzt hatte ich einen neuen Stall, ein Pferd und die Berufsschule durfte ich auch besuchen.
Dann wurde mein Pferd krank 1, 2, 3 Mal.. Wieder 10.000€ mehr um es am leben zu halten.. meine Familie half mir natürlich,
aber jetzt bin ich an einem Punkt angekommen wo ich niemanden mehr um Hilfe bitten will- aber ich muss.. ich habe kein Geld mehr, und das nächste Mal wenn mein Pferd krank wird, werde ich es mir nicht mehr leisten können.
Ich mache so wenig mit meiner Familie und jetzt ist das einzigste was ich mache sie um Geld zu beten für das was mir, ich schätze als einzigstes, wirklich noch Freude bereitet.

Tut mir Leid, dass ich so ohne Punkt und Komma drauflos getippt habe; vllt hilft es mir ja endlich mal alles losgeworden zu sein.
 

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Binchy

Aktives Mitglied
Hallo,

willkommen hier.

Ich finde es toll, wie Du um dein Pferd kämpfst und es ist bestimmt sehr schwer, um Geld zu fragen. Aber Du kannst ihnen anbieten, es zurückzuzahlen. Du hast ja wirklich enorm viel Arbeit, das klingt wirklich nach Ausbeutung.

Was ist mit Deiner Lehre? Hast Du sie beendet? Du hast erwähnst, dass Du stotterst - ist das noch so, ist das ein Problem für Dich? Falls ja, es gibt gute Stottertherapien, mit denen man sein Stottern sehr gut in den Griff bekommen kann bzw. Techniken lernen kann, um flüssiger zu reden.

Wolltest Du Dir einfach mal Luft verschaffen oder hast Du eine konkrete Frage an uns?
 

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