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Ist Dyskalkilie heilbar?

xxselinxx

Neues Mitglied
Mein Sohn geht in die dritte Klasse. Seit ca. 6 Monaten haben sich seine Noten in Mathematik sehr verschlechtert. Von 2-3 auf 4-5. Seine Lehrerin ist überzeugt davon, daß er eine Rechenschwäche hat. Seit diesem Zeitraum ist er auch sehr unkonzentriert. Auch in den anderen Fächern. Seine Noten in den anderen Fächern sind aber gut.
Er bekommt jetzt einen anderen Unterrichtsstoff.
Sie hat mir gesagt ,daß er nichts mehr verstanden hat.
Zuhause kann er ,wenn man ihm schwierige minus Aufgaben kurz erklährt richtig rechnen auch mal und geteilt kann er perfekt.
Ist es richtig nach einer 5 in Mathe, als Lehrerin so einen Entschluss zu fassen?
Ist Dyskalilie heilbar?
 

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E

EuFrank

Gast
Hallo xxselinxx!

Mein Sohn geht in die dritte Klasse. Seit ca. 6 Monaten haben sich seine Noten in Mathematik sehr verschlechtert. Von 2-3 auf 4-5. Seine Lehrerin ist überzeugt davon, daß er eine Rechenschwäche hat. Seit diesem Zeitraum ist er auch sehr unkonzentriert. Auch in den anderen Fächern. Seine Noten in den anderen Fächern sind aber gut.
Er bekommt jetzt einen anderen Unterrichtsstoff.
Sie hat mir gesagt ,daß er nichts mehr verstanden hat.
Zuhause kann er ,wenn man ihm schwierige minus Aufgaben kurz erklährt richtig rechnen auch mal und geteilt kann er perfekt.
Ist es richtig nach einer 5 in Mathe, als Lehrerin so einen Entschluss zu fassen?
Ist Dyskalilie heilbar?
Ich bin kein DyskalkulieExperte. Ich finde es gut, dass Du Dich mit dem Problem Deines Sohnes auseinandersetzen willst. Ich glaube auch, dass man in der Anfangsphase der Dyskalkulie (also kurz nach dem vermeintlichen Erkennen derselben) eine Menge Fehler machen kann. Daher ist es wohl sehr wichtig, wie man (Eltern, Lehrer etc) auf Deinen Sohn jetzt eingeht.

Zunächst frage ich mich, ob überhaupt wirklich eine Dyskalkulie vorliegt. Man kann ein Problem auch herbeireden. Andererseits ist es schon wichtig, eine eventuelle Dyskalkulie frühzeitig zu erkennen. Ich denke, dass es am besten ist, wenn Du Dich weiter schlau in dieser Sache machst, wachsam bist und die Dinge beobachtest. Eventuell muss Dein Sohn gefördert werden oder Gespräche mit den Lehrern etc sollten geführt werden. Dazu hast Du ja scheinbar schon die ersten Schritte gemacht.

Man findet im Internet viel Information zum Thema. Hier nur mal ein Link: Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL). Auf dieser Seite finden sich auch einige interessante Tipps zur Schulsituation.
Ich frage mich allerdings bei allen Verbänden und Hilfsangeboten auch immer, ob die nicht mit der Dyskalkulie Geld machen wollen. Also auch hier ist immer eine gewisse Skepsis angebracht.

Das wichtigste ist wohl, dass Du zu Deinem Sohn stehst und Dein Bestes willst. Mit diesem Rückhalt müßte man dem eventuellen Problem der Dyskalkulie bei Deinem Sohn einiges entgegensetzen können.
 
M

Monarose

Gast
Hallo!

Der link von EuFrank ist auf jeden Fall prima! Eine Dyskalkulie ist nicht im klassischen Sinne "heilbar", da es um eine Art Wahrnehmungsbesonderheit geht. Dyskalkule Menschen nehmen Zahlen "anders" wahr als die Mehrheit und tun sich mit dieser Symbolsprache schwer. Ähnlich, wie ein legasthener Mensch mit Buchstaben "hadert". Man kann eine Dyskalkulie therapieren, normale Mathenachhilfe ist aber nicht angebracht. Es gibt ausgebildete Trainer, die unter bestimmten Umständen über das Jugendamt im Rahmen des §35 a finanziert werden. Zunächst muss aber eine ordentliche Diagnose her.
Übrigens sind betroffene Kinder in keiner Weise weniger intelligent als nicht betroffene. Da geistern manchmal so blöde Vorurteile rum. Ich finde es gut, dass du dich frühzeitig informierst.

Liebe Grüße

Monarose
 

tropus00

Aktives Mitglied
Hi,
ich hab mir die Seite von Eu Frank angeschaut und das hier geunden:
Rechnen können als unabdingbare Voraussetzung für die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft

Wenn ein Kind das Rechnen nicht erlernt, wird es nicht nur im schulischen Bereich scheitern und nachhaltig unter einem gewaltigen psychischen Druck stehen, sondern das Rechnen-Können hat einen äußerst wichtigen lebenspraktischen Bezug: Wer nicht rechnen kann, kann keine Ausbildung erfolgreich beenden, keinen Beruf ergreifen und wird nicht selbstständig in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt zu sichern. Damit ist durch das Nicht-Rechnen-Können die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft deutlich gefährdet.

das stimmt so nicht, das ist eine Ahnname, denn Kinnder mit diesem Handycap entwickeln andere Fähigkeiten, die sie dazu befähigen die Sachen(rechen,ect) anders zu erfassen. Und zwar auf der nicht logischen Ebene.
fmg
tropus
 
E

EuFrank

Gast
Hallo Threadteilnehmer und Leser!

Ich möchte Tropus zustimmen. Sein zitierter Beitrag von der genannten Internetseite ist mir auch einseitig zu negativ formuliert. Vielleicht ist diese Internetseite doch nicht so gut.

Rechnen können ist meines Erachtens nicht alles. Es gibt so viele andere Bereiche des Lebens, die auch wichtig sind. Ich achte meine Mitmenschen nicht aufgrund ihrer Rechenkünste. Und natürlich gibt es Berufe und Ausbildungen in denen das Rechnen praktisch keine große Rolle spielt.

Insoweit ärgert mich der von Tropus zitierte Textabschnitt. Gut, dass Tropus das noch einmal zur Sprache gebracht hat.

xxselinxx sollte sich also aufgrund dieses Artikels keine übermäßigen Sorgen machen. Er scheint recht überzogen zu sein.

Sollte ich morgen Zeit haben, werde ich versuchen, eine wirklich gute Seite zum Thema zu finden.
 

tropus00

Aktives Mitglied
Hallo Threadteilnehmer und Leser!

Ich möchte Tropus zustimmen. Sein zitierter Beitrag von der genannten Internetseite ist mir auch einseitig zu negativ formuliert. Vielleicht ist diese Internetseite doch nicht so gut.

Rechnen können ist meines Erachtens nicht alles. Es gibt so viele andere Bereiche des Lebens, die auch wichtig sind. Ich achte meine Mitmenschen nicht aufgrund ihrer Rechenkünste. Und natürlich gibt es Berufe und Ausbildungen in denen das Rechnen praktisch keine große Rolle spielt.

Insoweit ärgert mich der von Tropus zitierte Textabschnitt. Gut, dass Tropus das noch einmal zur Sprache gebracht hat.

xxselinxx sollte sich also aufgrund dieses Artikels keine übermäßigen Sorgen machen. Er scheint recht überzogen zu sein.

Sollte ich morgen Zeit haben, werde ich versuchen, eine wirklich gute Seite zum Thema zu finden.
Hallo Frank,
vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, es ist nicht deine Seite. Das ist klar !(die seite von eufrank).Ich hab sie mir angequckt und ich fand sie nach dem Motto "Du hast ein Problem- Wir die Lösung , aber es kostet was".
Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung.
mfg
tropus
 

tropus00

Aktives Mitglied
Mein Sohn geht in die dritte Klasse. Seit ca. 6 Monaten haben sich seine Noten in Mathematik sehr verschlechtert. Von 2-3 auf 4-5. Seine Lehrerin ist überzeugt davon, daß er eine Rechenschwäche hat. Seit diesem Zeitraum ist er auch sehr unkonzentriert. Auch in den anderen Fächern. Seine Noten in den anderen Fächern sind aber gut.
Er bekommt jetzt einen anderen Unterrichtsstoff.
Sie hat mir gesagt ,daß er nichts mehr verstanden hat.
Zuhause kann er ,wenn man ihm schwierige minus Aufgaben kurz erklährt richtig rechnen auch mal und geteilt kann er perfekt.
Ist es richtig nach einer 5 in Mathe, als Lehrerin so einen Entschluss zu fassen?
Ist Dyskalilie heilbar?
Hi,
Guck hier rein:
http://wehrmann.homepage.t-online.de/PDF/nB_2002-10-24.pdf
Soziologische Theorie - Google Buchsuche


mfg
tropus
 
E

EuFrank

Gast
Hallo tropus00!

Hallo Frank,
vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt, es ist nicht deine Seite. Das ist klar !(die seite von eufrank).Ich hab sie mir angequckt und ich fand sie nach dem Motto "Du hast ein Problem- Wir die Lösung , aber es kostet was".
Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung.
mfg
tropus
Ich hatte die Seite so gut wie nicht geprüft. Daher mußte ich wenigstens einiges zu dem von Dir zitierten Text sagen, der mir ebenfalls nicht gefiehl.
 

Cutty Sark

Aktives Mitglied
Hallo xxselinxx,
du solltest mit dem Jungen zum Kinderarzt gehen und der wird dir entsprechend weiterhelfen.
Es gibt einige Stellen wo ihm geholfen werden kann, eine wäre z. b. die Ergotherapie, das ist ja auch kostenlos, da es dafür ja ein Rezept gibt. Dort wird er dann auch getestet, in wie weit er überhaupt eine Dyskalkulie hat, oder eventuell ein ganz anderes Problem.
Je schneller auf sein Problem eingegangen wird um so besser lernt er damit umzugehen und ihm wird es auch besser gehen, denn ich kann mir vorstellen, dass er schon selber darunter leidet.
Wenn er allerdings, wie du schon geschrieben hast, zu Hause rechnen kann, dann tippe ich eher auf ein anderes Problem, aber das sollten Fachleute rausbekommen.
Ich wünsche euch alles gute,
Cutty
 
E

EuFrank

Gast
Hallo xxselinxx!

Ich habe hier eine kurze, aber scheinbar nicht schlechte Seite von der Universität Bielefeld, in deren Nähe ich wohne, gefunden:
Informationen zu Dyskalkulie
Am Ende der Seite befinden sich weitere Links, die man allerdings nicht anklicken kann (also zum Ausprobieren kopieren und wieder in die Adresszeile einfügen).

Der Hinweis auf die drei Bücher (unter Punkt 7) könnte vielleicht auch hilfreich sein.
 

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