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Ist diese Sichtweise krank: Es wäre besser wenn wir nicht existieren würden?

G

Gast

Gast
Viele Menschen erfahren auf dieser Welt unsagbares Leid. Andere leben unter guten Bedingungen.
Wäre es nicht eine bessere Welt, eine Welt in welcher wir alle gar nicht existieren würden?

Es gäbe kein Leid mehr. Und die Zufriedenen würden gar nicht wissen, was sie verpassen, wenn es auch sie nicht gäbe.

Ist diese Sichtweise verquer, womöglich durch Depressionen verursacht?
Oder ist eigentlich nur realistisch?
 

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Gast

Gast
Diese Sichtweise ist nicht krank, sondern dumm.
Ein Nichts ist nicht besser als ein Etwas, denn das Etwas kann sich zu Schönerem gestalten.
Ein Nichts kann das nicht.
Ganz individuell mag es Menschen geben, deren Nichtexistenz jetzt kein Drama für die Menschheit wäre, sondern eher eine Erleichterung.
Aber das Sein ist generell dem Nicht-Sein immer vorzuziehen.
Weil etwas aus ihm entstehen kann.

Menschen die "unsagbares Leid" erlebt haben, haben in unseren Breitengraden die Möglichkeit, sich professionell helfen zu lassen.

Sollte man tun.
 
K

kasiopaja

Gast
Viele Menschen erfahren auf dieser Welt unsagbares Leid. Andere leben unter guten Bedingungen.
Wäre es nicht eine bessere Welt, eine Welt in welcher wir alle gar nicht existieren würden?

Es gäbe kein Leid mehr. Und die Zufriedenen würden gar nicht wissen, was sie verpassen, wenn es auch sie nicht gäbe.

Ist diese Sichtweise verquer, womöglich durch Depressionen verursacht?
Oder ist eigentlich nur realistisch?
Eine ziemlich sinnlose Fragestellung. Wir sind nunmal da und wollen oder müssen das Beste draus machen.
 
G

Gast

Gast
Eine ziemlich sinnlose Fragestellung. Wir sind nunmal da und wollen oder müssen das Beste draus machen.
Finde ich garnicht mal so.
Schau dir die Welt doch mal an. Sie wird von Tag zu Tag schlechter. Jeder ist nur noch auf sein eigenes Wohl programmiert, der Rest kann verrecken gehen.
So viel Leid auf der Welt, und das nicht nur in der Dritten Welt.
Man braucht nur minimal anders sein, als die gesellschaftlich anerkannte Norm, dann bist du einem Alien gleichgestellt.

Ich würde nicht direkt so drastisch sagen, der Mensch wäre nichtexistent besser dran, aber eine Überlegung wäre es zumindest wert.
 
G

Gast

Gast
" der Mensch wäre nichtexistent besser dran,"


Ein ebenso dummer Satz, da etwas, das nicht existiert, nicht irgendwie dran sein kann, weil es ja nicht da ist.

Es schüttelt mich vor so viel Pseudo-Philosophie.
 
G

Gast

Gast
Dann wäre eben die Welt besser dran.
Macht das jetzt einen Unterschied für den Sachverhalt an sich? Sie wissen genau, worauf ich hinaus will.
Sie bestätigen hier gerade genau die dem Thread zugrundeliegende These.
 

Jusehr

Sehr aktives Mitglied
Eine philosophische Fragestellung, wie mir scheint. Darüber habe ich auch schon nachgedacht.

Ich nehme mal an, dass eine Welt, in der die Möglichkeit des Guten und Schlechten sowie die des Glücks und Unglücks bestehen, in der Tat besser ist als das Nichts. Ich vermute, dass unsere Existenz mit all ihren Rahmenbedingungen einen tieferen Sinn hat. Denn Unsinn wäre vermutlich wirklich schlechter als das Nichts :).
 

Suavi

Aktives Mitglied
Besser, schlechter, gut, böse... alles relative Worte. Für wen oder was besser? Es ist irrelevant, ob wir existieren oder nicht. Würdest du allerdings nicht existieren, stelle sich dir die Wahl gar nicht und du könntest dir auch nicht diese Frage stellen.

Da die Entscheidung, ob Existenz oder Nicht-Existenz nur von etwas Existierendem gefällt werden könnte, ist in dieser Konstellation die Existenz eine a priori Annahme. Da Existenz a priori zu zwei a posteriori Zuständen (Existenz und nicht Existenz) ist, ist Existenz "besser".

Möglichkeit ist immer besser als Nicht-Möglichkeit.

Du kriegst dein Weltschmerz schon in den Griff.
 

Nichts123

Aktives Mitglied
Die Nichtexistenz könnte man auch anders auffassen, nämlich dass man nicht an der liebenden, sozialen Gesellschaft teilnimmt, da sie eben auch Schattenseiten hat. Nichtexistenz muss also nicht zwingend das Nichtleben, den Tod oder sowas bedeuten.
 

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