Leben ist kein Serviertablett an dem sich jeder mit Glückshäppchen bedienen kann, sondern harte Arbeit und jeder ist Architekt seines Lebens und voll verantwortlich für sein Glück oder Leid...sagen die Buddhisten und ich kann diese Auffassung aus Erfahrung bestätigen.
Wenn du dich entscheidest dass dein Leben mit 30 vorbei ist, ist es vorbei.
Aber ich rate dir von dieser Entscheidung ab, denn das Leben ist ein wertvolles Geschenk dass man nicht derart mies behandeln sollte mit einer solchen Jammerentscheidung. Du hast es in der Hand noch einiges zu ändern ...also bitte nicht so fatalistisch drauf sein!
Mein Rat: analysiere was falsch gelaufen ist bisher und ändere einiges in deinem Verhalten.
Wenn man will was man nie hatte muss man Wege gehen die man noch nicht gegangen ist sagte mal ein Psychologe....
Bei Depressionen ohne zip und zap fachärztliche Behandlung. Denn depressives Denken blockiert den Weg zu einem erfüllteren Leben.
Ich bin ein recht glücklicher Mensch..wenn sich jemand wie z.B zappzarapp dadurch verletzt zu fühlen ist totaler Unsinn, denn mein Glück ist Ergebnis meiner harten Arbeit an mir und meinem Leben...seit meinem 13 Lebensjahr.
Ich hatte eine schwere Kindheit mit gewalttätigem misanthropischem Vater, einer devoten Mutter die ihre Kinder nicht schützte sondern ebenfalls unachtsam behandelte etc..und ich sage: na und? Ich habe viele Hochs und auch Tiefs erlebt...Krisen im Leben..und sage: na und? Ich habe das Beste aus JEDER Situation gemacht bzw. diese in meiner Jugend verändert und bin meinen Weg gegangen. Da ich mir selbst wohl gesonnen war und mir Glück gegönnt habe zog ich es auch irgendwie an denke ich..ist sone Art Energiedings..Karma nennen das die Buddhisten. Indem man die Verantwortung übernimmt und anfängt sich und auch anderen gutes zu tun trifft man auf Menschen die gut zu einem sind....nicht immer aber immer öfter 😉 Wichtig ist halt viele Kontakte knüpfen, sich ein soziales Netzwerk aufbauen.
Zu erwarten dass Glück selbstverständlich ist und man es einfach so geschenkt erhält ist eine überhebliche ichzentrierte Haltung (ichzentriertheit ist übrigens Kennzeichen einer Depressionserkrankung!).
Einsamkeit ist an sich oft Ergebnis ungünstiger Lebensgewohnheiten...Selbstisolation aufgrund von Komplexen oder sowas...Schliesslich kann man nicht erwarten dass die Welt ständig bei einem anklingelt und einen zum Zusammensein raus holt aus seiner Isolationsecke...internet ist übrigens auch eine Art Isolationsmaschine...wer darin zu viel Zeit verplempert verlernt Sozialverhalten und kommt bei seinen Mitmenschen nicht so gut an...Man kommt auch nicht gut an mit der Erwartungshaltung dass andere gefälligst für einen da zu sein haben..sich alle an einen anpassen...darauf scheisst die Welt und auch die Mitmenschen...gegenseitige Anpassung ist notwendig. Man gibt was, z.B Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, ehrliches Interesse, Liebe, Zuwendung und erhält dafür auch was zurück. Zu denken dass man loszieht und alles umsonst kriegt ohne Leistung zu zeigen ist Kleinkindgejammer und kein erwachsenes Verhalten. Mit der geistigen Reife eines Kleindkindes erwartet man ständig die Titte...mediale Titte oder mütterliche Fürsorge der Welt etc...aber das funktioniert halt nicht. Irgendwann wird es Zeit sich eigenverantwortlich um sein Glück und seine Bedürfnisse zu kümmern und ohne ausreichende Leistungsbereitschaft, Bereitschaft auch was zu geben kriegt man nichts.
Und Punkt!
Tyra
Es ist an sich nur eine Grundsatzentscheidung notwendig: Leben annehmen...dann läuft der Rest...Leben annehmen heißt: nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen..wie der Dichterfürst Goethe es ausdrückte. Achtung vor dem Leben zeigen, Selbstachtung zeigen, bewusst gut leben, also menschengerecht indem man sich um sich kümmert, seine Bedürfnisse kennt und sie befriedigt.
Bei Depression fehlt natürlich die Kraft also wäre in Schritt 1 Behandlung der Erkrankung notwendig. Ist an sich relativ leicht therapierbar..aber: auch hier harte Arbeit und Lebensumstellung notwendig. von nix kommt nix...keine Gesundheit, kein Glück...mit depressiver Ausstrahlung wirkt man übrigens auch nicht gerade einladend auf seine Mitmenschen...
Leben annehmen bedeutet auch Eigenverantwortung annehmen sein Leben und Glück aktiv selbst zu gestalten
Gute Lebensweise: viel Bewegung, viel unter Menschen gehen, Seelenhygiene (= mit Vertrauten über alles reden), arbeiten (Job oder ehrenamtliche Tätigkeiten) Hobbies pflegen....an sich wird man dadurch automatisch glücklich oder zumindest zufrieden...24Stunden-Dauerglück ist eh ne Illusion...