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Immer wieder in den Kampf!

D

Deliverance

Gast
Ich bin so unendlich müde...gerade bin ich auf dem Weg zur Psychatrie, um mich wieder aufnehmen zu lassen.
Die kptbs dreht durch, öfter tauchen verdrängte Erinnerungen auf, die jetzt bearbeitet werden wollen. Und mir stellt sich die Frage: was wurde mir noch angetan?
Die Gewalt lässt mich Schaudern, emotional bin ich mittendrin und muss mich jedes Mal dagegen wehren und versuchen, die Gefühle zu bearbeiten. Zum Glück habe ich die Hilfe eines einfühlsamen Traumatherapeuten.
Immer wieder trete ich zurück und nehme Anlauf, um jede Hürde zu meistern!
Es ist so verdammt hart. Ich habe viele Ressourcen, neuerdings gehe ich Joggen, um die Erinnerungen zu verarbeiten.

Die Pandemie macht die Heilung noch schwerer, meine Stabilität gerät ins Wanken. Deswegen die Psychatrie. Das wird mir gut tun.
Jeder Erfolg wurde hart erkämpft und das lasse ich mir nicht nehmen. Weder von meiner verstorbenen Mutter, noch von der Pandemie.

Manchmal wünschte ich mir, ich könnte mich mit Drogen und Alkohol weg ballern, den Verstand ausschalten. Aber es schafft nur neue Probleme. Dafür habe ich zu hart gearbeitet.

Ich wünsche mir ein normales Spießerleben, ohne Einschränkungen. Dafür muss ich hart arbeiten, ich weiß. Gleichzeitig bin ich so müde und fertig.

Hilft alles nichts - aufstehen und weiter machen.

Wollte mich mal auskotzen, danke fürs Lesen :)
 

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D

Deliverance

Gast
Die komplexe posttraumatische Belastungsstörung....die gibts offiziell noch gar nicht. In meinem Kopf schon. Tolle Sache, 10/10 Sternen ;)
 

Kampfmaus

Aktives Mitglied
Hey,

schön, dass du selbst erkennst, wann es nicht mehr alleine geht und wann du Hilfe brauchst. Das ist ein wichtiger Schritt, den du jetzt gehst und du wirst viel Kraft brauchen, aber das wirst du schaffen. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, ganz viel Kraft und vor allem Besserung! Bleib weiterhin so optimistisch und verliere deinen Kämpferwillen nicht, es kommen bessere Zeiten! 😇

Viele Grüße (übrigens auch aus der Psychiatrie),
Kampfmaus
 
D

Deliverance

Gast
Hey,

schön, dass du selbst erkennst, wann es nicht mehr alleine geht und wann du Hilfe brauchst. Das ist ein wichtiger Schritt, den du jetzt gehst und du wirst viel Kraft brauchen, aber das wirst du schaffen. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, ganz viel Kraft und vor allem Besserung! Bleib weiterhin so optimistisch und verliere deinen Kämpferwillen nicht, es kommen bessere Zeiten! 😇

Viele Grüße (übrigens auch aus der Psychiatrie),
Kampfmaus
Danke, dass wünsche ich dir auch!
Nach jedem Klinikaufenthalt ging es mir ein paar Monate besser, deswegen habe ich die Hoffnung, danach wieder arbeiten gehen zu können. Das ist nach meinem Gefühl nur noch eine Frage der Zeit....

Ziele sind da, Perspektiven sind da. Wille ist da.

Zumindest ist Selbstmord für mich in den letzten Monaten völlig vom Tisch und das ist schön. Gerade will ich einfach nur schlafen.
 

Bumblebee*

Aktives Mitglied
Hallo Deliverance,
ich wünsche dir, dass du deine Ziele dort erreichen kannst und du mit einem besseren Gefühl und gestärkt dort raus kommst.
Du warst damals die erste, die auf meinen allerersten Post, meinen ersten "Hilferuf" hier antwortete mit dem entsprechenden Hinweis mir ärztliche Hilfe zu suchen und mich jemandem anzuvertrauen. Das ist inzwischen schon drei Jahre her und wahrscheinlich erinnerst du dich nicht mehr daran. Ich habe es aber nie vergessen und bin dir darüber heute noch dankbar. Damals war ich noch unter Emma* hier zugegen.

Inzwischen habe ich drei Stationäre Therapien hinter mir. Obwohl ich aktuell sicherlich eine erneute Aufnahme dringend nötig hätte, fehlt mir dazu der Mut. Gerade Psychiatrien stehen bei mir unter einem roten Tuch. Wahrscheinlich weil ich mit solch einer Einrichtung schlechte Erfahrungen machen musste.

Ich finde es deshalb sehr, sehr mutig von dir, dass du diesen Schritt für dich gehst und wünsche dir gute Genesung!

Bee*
 
D

Deliverance

Gast
Hallo Deliverance,
ich wünsche dir, dass du deine Ziele dort erreichen kannst und du mit einem besseren Gefühl und gestärkt dort raus kommst.
Du warst damals die erste, die auf meinen allerersten Post, meinen ersten "Hilferuf" hier antwortete mit dem entsprechenden Hinweis mir ärztliche Hilfe zu suchen und mich jemandem anzuvertrauen. Das ist inzwischen schon drei Jahre her und wahrscheinlich erinnerst du dich nicht mehr daran. Ich habe es aber nie vergessen und bin dir darüber heute noch dankbar. Damals war ich noch unter Emma* hier zugegen.

Inzwischen habe ich drei Stationäre Therapien hinter mir. Obwohl ich aktuell sicherlich eine erneute Aufnahme dringend nötig hätte, fehlt mir dazu der Mut. Gerade Psychiatrien stehen bei mir unter einem roten Tuch. Wahrscheinlich weil ich mit solch einer Einrichtung schlechte Erfahrungen machen musste.

Ich finde es deshalb sehr, sehr mutig von dir, dass du diesen Schritt für dich gehst und wünsche dir gute Genesung!

Bee*
Du wirst lachen- tatsächlich erinnere ich mich daran! Jedes Mal, wenn jemand ein * am Ende des Namens hatte, fragte ich mich, ob du das wohl bist :D und du hast sooooo tolle Fortschritte gemacht! <3
Danke für deine lieben Worte!

Das ist mein 5. Aufenthalt in den letzten 8 Monaten, zuletzt war ich vor 13 Jahren oft in der Psychiatrie. Ich genieße die Auszeit und jetzt macht es mir das einfacher, weil ich weiß, wo ich Hilfe bekomme.
Ich kann jeden nur ermutigen, diesen Schritt zu gehen. Schlechte Erfahrungen werden dabei sein, die musste ich auch machen. Irgendwie gehört das wohl dazu....aber im Grunde hat es mir immer geholfen.

Gerade sträubt sich alles in mir, dabei weiß ich, dass ich ohne die Hilfe wieder in eine schwere Episode abrutschen werde. Da mag ich nicht hin. Es ist so ätzend.
Wieso muss ich die Traumatisierungen von mehreren Generationen aufarbeiten?! Eine Antwort werde ich nie bekommen.
Ich muss einfach damit (über-)leben, hilft ja nichts.
 

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