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Ich zerbreche an ansamkeit

G

Gast

Gast
Hallo,
mein Leben ist ein riesiger Scherbenhaufen. Ich fühle mich alleine gelassen und einsam. Ich habe einfach niemanden auf dieser Welt. Meine Familie, wenn man es überhaupt so nennen kann ist nicht für mich da. Bei uns lebt jeder einfach so nebenher. Zusammen essen oder etwas unternehmen kenne ich nicht. Vielleicht das es einmal im Jahr vorkommt und dann auch nur mit Streit. Mit meiner Mutter kann ich überhaupt nicht mehr reden, weil sie mich ständig nur anschnauzt und ich nicht mal weiß was ich getan habe. Selbst wenn ich es nur gut meine und ich ihr helfen möchte, schreit sie mich nur an. Außerdem werde ich oft geschlagen, was glücklicherweise nicht allzu oft mehr vorkommt. Doch früher war es fast täglich an dem man mich mit Gürtel, Schuhen, Gerten für Pferde oder ähnlichen geschlagen hat und man mich an den Haaren gerissen hat. Man hat mich als Kind sogar oft in den Keller gesperrt, zwar nur kurz, aber ich hatte schreckliche Angst dort unten zudem es dort dunkel war und man mir sagte ich muss dort schlafen. Und jetzt wundert sich meine Mutter warum ich sie nicht umarme, so wie ich es als Kind immer getan habe. Hier frage ich mich ist sie blind. Als Kind habe ich versucht liebe zu bekommen. Sie und mein Vater wahren so gut wie nie zuhause, weil sie arbeiten mussten weshalb ich die meiste Zeit zusammen mit meinen Geschwistern und meinen Cousinen bei meiner Oma war. Deshalb habe ich mich immer wenn sie einmal zuhause war an sie gedrückt und ihr gesagt wie lieb ich sie habe. Ich habe auch viele Sachen für sie gemacht, doch die landeten nach einen „toll“, irgendwo in einer Ecke. Nachts konnte ich oft nicht schlafen, weil ich Albträume hatte. Einer in dem mich meine Mutter in einem Einkaufszentrumstehen lies und ich versuchte sie einzuholen, es aber nicht schaffte wurde sogar zum Standard. Meistens bin ich dann aber tausendmal aufgestanden und bin ins Nebenzimmer zu meinen Eltern marschiert, wo ich in der Tür stehen blieb und wartete bis mich jemand bemerkte oder ich selbst sprach, weil ich bei ihnen schlafen wollte. Doch ich wurde immer wieder in mein Bett gebracht, indem ich Angst hatte. Irgendwann wurde ich dann wirklich sauer und sprach regelrecht im Befehlston. An einen Satz kann ich mich sogar noch erinnern. „Komm jetzt sofort wieder zurück!“, lautete er. Der kam immer dann wenn sie mich ignoriert hatte und einfach an mir vorbei ging obwohl ich etwas von ihr wollte. Ab da an war ich glaube ich wirklich nicht mehr nett. Zu niemand, denn selbst ein Freund den ich schon mein ganzes Leben lang bis dorthin kannte, hatte ich mit dieser Art vergrault, was mir hinterher schrecklich leid tat. Ich beende das jetzt mal hier und geh über in mein Schulisches Problem. Denn ich gehe auf eine Schule in die ich gar nicht mehr möchte. Doch einfach so aufhören kann ich nicht, weil es das erste war da meine Mutter nur für mich machte. Die Schule ist nämlich sehr teuer. Dort habe ich eine Freundin, die man glaube ich nicht als diese bezeichnen kann, weil sie am Anfang genau so gemein war wie die anderen Mitschüler, die Steine nach mir worfen oder Essen. Leider wurde sie von ihren Freunden ausgeschlossen, warum weiß ich nicht, aber sie wurde danach auch gemobbt weshalb sie mir leid tat und ich auf sie zuging. Aber mehr als in der Schule reden ist da nicht. Die anderen sind weiterhin gemein zu mir obwohl ich kurz dachte es hätte sich gebessert. Freunde habe ich also auch keine. Was wie ein Fluch ist. Denn jedes Mal wenn ich jemanden kennenlerne der lieb und nett zu mir ist, was mich enorm wundert, weil ich in der Hinsicht schon viele schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht habe und deshalb ein wenig Angst davor habe auf sie zuzugehen und sich Jemand mit mir anfreundet, ziehen sie kurz danach weg. Der Kontakt bricht dann ab und ich bin wieder alleine. Eine solch eine Freundin vermisse ich schrecklich, weil noch nie jemand so nett zu mir war. Wahrscheinlich hat sie mich schon vergessen. Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll ich will nicht mehr einsam sein. Gibt es da draußen keinen der mich versteht? Keinen der mich mag? Soll ich einfach sang und klang verschwinden? Vermissen würde mich sowieso keiner. Warum lebe ich überhaupt wenn mich niemand braucht? Ich versuche zwar immer zu lächel. Die starke zu sein. Lebe nach den Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Nur leider sehe ich langsam wirklich keine Hoffnung mehr. Ich wünschte ich könnte jemanden finden der mich mag wie ich bin und mich auch einmal umarmt. Kann mir jemand helfen?
 

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throwaway31

Mitglied
Hallo Gast, das wichtigste direkt am Anfang, das was du selber schon erkannt hast: die Hoffnung stirbt zuletzt.
Einen der richtigen Wege hast du schon eingeschlagen: du hast dich hier gemeldet.

Auf alles kann ich gerade leider nicht eingehen, aber kurz zu einer Sache:

Doch ich wurde immer wieder in mein Bett gebracht, indem ich Angst hatte. Irgendwann wurde ich dann wirklich sauer und sprach regelrecht im Befehlston. An einen Satz kann ich mich sogar noch erinnern. „Komm jetzt sofort wieder zurück!“, lautete er. Der kam immer dann wenn sie mich ignoriert hatte und einfach an mir vorbei ging obwohl ich etwas von ihr wollte.
Du hast vorher mit den Mitteln eines Kindes versucht um die Liebe zu bitten die jeder Mensch verdient, funktioniert das nicht versucht man andere Wege. In diesem Fall würde ich es auf keinen Fall Befehlston nennen, eher einen "Hilferuf" der leider überhört wurde.
 

H²o

Mitglied
Deine Kindheit war wirklich traurig, ich fühle mit dir.
Doch es gibt Menschen dort draußen, die dich verstehen. Leider sind sie alle aber mit ihren eigenen Verletzungen im Herz beschäftigt.

Ich bin zwar kein Anhänger der Religionen, aber mir kam beim Lesen der Satz von Jesus auf: "Vergebe ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."

Was sie gemacht haben, war falsch, lieblos, und früher oder später werden sie die Erkenntnis dazu schon erlangen. Schuldgefühle werden sie mit Sicherheit haben. Jeder Mensch hat ein Gewissen, dieses speichert all solche Taten ab - ob man es will oder nicht. All das sitzt Unbewusst in uns.

Daher, vergebe ihnen, und auch dir selbst. Alles was passiert ist, war nicht in Ordnung! Ja. Aber es war so - es ging unter diesen Umständen nicht anders -. Deine Eltern haben so gehandelt, weil sie so gehandelt haben. Sie kannten keine andere Option, sie wussten nicht, was sie tun. Sie alle sind noch Kinder, auch wenn sie sich als Erwachsene ausgeben.

Es gibt einen Teil in dir, der dich nicht nur versteht, sondern der sich auch nach dir sehnt. Ein Teil in dir, der von niemanden Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat. Ein Teil, der von niemanden verstanden wurde, und niemand ihn lieben konnte, so wie er ist.

Dieser Teil in dir wird das "Innere Kind" genannt. Und es gibt jemanden, der dich versteht, der dir, und deinem Inneren Kind Liebe und Verständnis schenken möchte.

Weißt du wer das ist?




Du selbst ...
 

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