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Ich werde Patenonkel - aber bringt es die Verwandschaft näher? / fehlender besuch

Frage85

Aktives Mitglied
Wer meine Geschichte nicht kennt, ich bin scheidungskind und meine mutter ist als ich 15jahre alt war in eine andere stadt mit mir gezogen. Das ist nun 19 Jahre her. In dieser Zeit kam meine Verwandschaft mich / uns nur 1x im Jahr besuchen und meist auch nur, wenn irgendwas auf dem weg lag, wie Geschäfte etc. Hab die ganzen Jahre darunter gelitten, das uns nie einer besuchen kam und das wir immer die "blöden" sind, die 1x die Woche zu dennen fahren und alle besuchen. Das Thema ist für mich bis heute nicht abgeklungen. Das mein Cousin (wo ich jetzt bei seiner Tochter Pate werde) uns allein seit 2012 nicht mehr besuchen kam.
Ich hatte ihn im diesen jahr 4x (meist ohne antwort) gefragt ob er den mal vorbei kommt, da ich ja jetzt in der reha bin und ich immer annahm, das sie uns nicht besuchen, wegen dem lebensgefährten meiner mutter (dem ich ja auch aus dem weg komme) - aber er kam nicht. Ich wollte es mir dieses Jahr nochmal ansehen und mir für das nächste vornehmen und damit gleichzeitig auch mit diesen Thema abschließen, das ich per Whatsapp Status schreibe "Das ich die jenigen genauso oft in Zukunft besuche, wie sie mich die Jahre besucht haben" - Also das ich keinen mehr hinterher laufe.

Nun da ich Pate werde, geht mir natürlich wieder eine Menge durch den Kopf. Als Pate ist man ja quasi für das Kind da. Was auch bedeutet, das man dieses an Geb, einschulung usw. besucht. Und dann denke ich leider wieder an diese Vergangenheit, das man mich all die Jahre nie an meinen geb (zuletzt vor 17 Jahren) besucht hat. Aber dann denke ich auch daran, das ich eigentlich ein guter Pate sein möchte und diese verpflichtungen nachkomme. Auch wenn dadurch dann der Traum "irgendwann nach bayern zuziehen" verfällt

Bin ja derzeit wie erwähnt in einer reha, wo ich auch Gespräche mit einem psychiater führe, nur leider kann ich dieses Thema bei ihm garnicht ansprechen. Da er es nicht hören mag/ will
 

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G

Gelöscht 54649

Gast
Hallo,

ich denke, Dein Therapeut in der Reha hätte es gern, wenn Du dich in der Zeit die Du da bist auf die Probleme konzentrierst, wegen derer Du da bist.

Und mit dem Cousin würde ich mich nach der Reha mal in Ruhe zusammensetzen und ihn fragen, was er eigentlich von Dir als Taufpaten erwartet.
Das Patenamt ist ja nicht nur, dass Du da zu bestimmten Stichtagen aufläufst und Geschenke lieferst, sondern eigentlich ist es ja dazu da, dass das Kind jemanden hat, falls den Eltern etwas passiert und auch, dass der Pate die Eltern bei der Erziehung des Kindes unterstützt.
Will er das so? Willst Du das?
Ich denke, darüber solltet ihr Euch gemeinsam klar werden: was ist Dein "Job" als Pate?

Und wenn Du Pate wirst, geht es für Dich um Dein Patenkind und das kann nichts dazu, dass Dein Cousin so besuchsfaul ist.
 

Morningstar

Aktives Mitglied
Wenn die Situation so ist wie du sie beschreibst, wieso hat dein Cousin dich denn gefragt ob du Pate werden willst? Hat er dazu was gesagt? Hast du schon zugesagt?

Wenn er nicht mal auf die Frage ob er dich mal besucht antwortet, würde mich mal interessieren, wieso er dich gefragt hat. Einfach nur weil kein anderer wollte und es ja "irgendjemand machen muss" ?

Willst du es denn machen?

Vielleicht erwartet man von dir auch keine großen regelmäßigen Besuche?
Wie war das mit deinen Paten, gehörten die auch zu dem Teil der Verwandschaft die dich nicht besuchen kamen?

Ja, das wäre sicher ganz gut, wenn ihr darüber redet wie er / du sich dieses Patenamt so genau vorstellt, inwieweit du einbezogen werden sollst, was man erwartet etc.

Ich denke auch es gaht da ja eigentlich um das Kind, es kann nichts dafür wie dein Cousin ist und wenn du die Idee Pate zu sein an sich gut findest, warum nicht.

Pate sein bedeutet ja nicht, dass man nicht umziehen kann, du musst ja deswegen nicht all deine Lebensträume aufgeben, also zumindest nicht von vorn herein.
 
G

Gelöscht

Gast
Ich finde, du solltest dich um deine Reha kümmern. Du bist doch sowieso ständig am Grübeln. Jetzt hast du also ein Problem, das überhaupt keines ist aus meiner Sicht. Ein Pate hat nicht 24/7 dem Patenkind zur Verfügung zu stehen.

Das hat nichts damit zu tun, dass du irgendwann in Bayern leben möchtest. Es gibt Handy, Telefon und Internet, wodurch man in Kontakt bleiben kann.

Dein Hauptproblem scheint mir zu sein, dass du dich viel zu sehr von Kleinigkeiten ablenken lässt von deinen großen Problemen: Gesundheit, Arbeit finden, Ausziehen aus dem Elternhaus.

Anstatt dass du dich freust, dass die dich zum Paten machen wollen, baust du dir ein Problem auf, dass dich jetzt erst mal die ganze Zeit beschäftigt und was überhaupt kein Problem ist!

Wenn du Pate bist, dann reist du eben zu einem Event an: Taufe, Einschulung, Kommunion/Konfirmation, Heirat. Maximal Pflichttermine. Alles andere ist von dir Ablenkung und ein Problem aufbauschen, wo keines ist.

Du solltest dich um DEINE Zukunft kümmern!
 

Frage85

Aktives Mitglied
Hallo,

ich denke, Dein Therapeut in der Reha hätte es gern, wenn Du dich in der Zeit die Du da bist auf die Probleme konzentrierst, wegen derer Du da bist.

Und mit dem Cousin würde ich mich nach der Reha mal in Ruhe zusammensetzen und ihn fragen, was er eigentlich von Dir als Taufpaten erwartet.
Das Patenamt ist ja nicht nur, dass Du da zu bestimmten Stichtagen aufläufst und Geschenke lieferst, sondern eigentlich ist es ja dazu da, dass das Kind jemanden hat, falls den Eltern etwas passiert und auch, dass der Pate die Eltern bei der Erziehung des Kindes unterstützt.
Will er das so? Willst Du das?
Ich denke, darüber solltet ihr Euch gemeinsam klar werden: was ist Dein "Job" als Pate?

Und wenn Du Pate wirst, geht es für Dich um Dein Patenkind und das kann nichts dazu, dass Dein Cousin so besuchsfaul ist.

Also, ich bin in der Reha ja, um wieder arbeitsfähig zu werden. Ich arbeite nicht, da ich viele jahre den Lebenspartner meiner Mutter aus dem weg gehe. Hab ich alles mal in mehreren Threads geschrieben.
Meine Angst hat sich dann eben die Jahre immer mehr auf ihn konzentriert, ihn einfach nicht zu begegnen. Ausgezogen bin ich nie, weil ich nie wusste wohin ich überhaupt gehöre. Dann kommen diese Gedanken, Heimat... da hab ich alle, Verwandschaft, Oma, Vater (den ich seit Jan nicht gesehen hab, da er immer beleidigt und komisch ist) und Cousins (im grunde nur einen, der andere redet nicht mehr mit mir, da auch diese verwandschaft schwierig ist)
Und dann denke ich so, da wäre die "Chance" besuch zu bekommen und zwar "Spontanen" so das zB meine Oma mal klingelt und vorbei kommt. Aber, dann denke ich "Was ist mit meiner?" Was ist wenn ihr was passiert?" Bin ich dann sofort da? Gerade auch, da ich kein Auto fahre.

Heute denke ich, was soll ich da? Die haben mich alle die ganzen Jahre nicht besucht! Selbst mein Vater, der immer nur ums Geld jammert, sich aber sein essen teuer bestellt, hätte mich ja auch mal in der Zeit anrufen oder gar besuchen können... Der einzige Mensch, der mir dort am wertvollsten ist: Das ist meine Oma. Aber ich weiß, das ich sie auch nicht mehr lange haben werde. Und mein Traum, komischer weise, der einzige, ist: Das sie mich einmal besuchen kommt. Die Entfernung zwischen uns sind: 60km...……

Dann denke ich, an dem Ort wo ich jetzt wohne, wenn ich hier bleibe und weiterhin lebe. Was hab ich hier ? Freunde ? Ja, jetzt, durch die Reha und das sind die ersten seit über 17 Jahren, die ich hier nun lebe. Aber sonst hab ich keinen hier. Meine Verwandschaft, wird mich doch bestimmt nur 1x im Jahr besuchen kommen, oder nur "aus Neugier" um zusehen, wie ich wohne...… und das wars dann. Dann kommen sie, bleiben vielleicht 3 Stunden, fahren dann noch nach Ikea und anderen Möbelgeschäften (damit sich der weg ja auch lohnt) und sind dann wieder für Jahre weg. Und ich denke dann "Solange haste darauf gewatet" und was habe ich hier? achja, meine Mama. Die ich nicht mal besuchen kann. Da ich einfach Angst habe vor diesen Mann. Sie erzählte mir immer, das sie froh und glücklich war, das sie sich endlich von meinem Vater trennen konnte. Aber lebt mit einem Mann nun zusammen, wo ihr einziges Kind seit Jahren Angst vor hat, dem er aus dem weg geht und nur in seinem Zimmer hockt.... ein Kind, das unnötig geschlagen und über den Boden gezogen wurde, nur da er sich mal eine Tafel Schokolade von ihm essen wollte, es nicht durfte und dann die Hand ins Gesicht geschlagen bekam. Das passierte in der Wohnung von ihm, wo sie immer "heimlich" mit mir hinfuhr, während sie noch mit meinem Vater verheiratet war. Nach der Scheidung, sind wir dann zu ihm gezogen, die erste gemeinsame Wohnung... wo ich auch geschlagen wurde und das immer zu unrecht. Dann das eigene Haus, wo ich mir halt den Schutz suchte und das für viele Jahre, im eigenen Zimmer. Und dann hörte ich immer von meiner Cousine, das Oma & Opa bei ihr sind, das sie mit denne Ausflüge macht, das sie zuhause grillen und ich saß da, auf meinem sofa, war am weinen, da ich mir das einfach auch gewünscht habe. Das Oma und Opa, mich einfach einmal im Monat, wenn überhaupt, besuchen kommen.

Ich weiß, ich habe auch Fehler gemacht. Den ich hätte an meinem 18ten Lebensjahr aus diesem Haus ausziehen sollen. Aber nein, ich blieb, von 17 - 21 Lebensjahr, bin ich ihm aus dem weg gegangen.... Das sind 4 wertvolle Jahre. Vorallem meine Jugend ist komplett an mir vorbeigegangen. Weil Freunde hatte ich damals keine, ich war damals während der Schulzeit ein Mobbingopfer gewesen und dann kam dieser tolle Lebenspartner noch dazu. Dann 21-25 die Ausbildung, mit Internat und viele gleichgesinnte, Menschen mit psych. Problemen, die mich alle akzeptieren und ich das erste mal seit Jahren sagen konnte, ich lebe. Dann mein anderer Fehler, 2010.... ich wollte zurück zur Heimat ziehen, also wo meine Oma wohnt. Doch ich blieb, ich tat mir die s..... erneut an, von 2010 bis heute, noch mehr Jahre wie die ersten 4.... nun sind es bald 10 Jahre...also 14 meines Lebens im Zimmer verbracht. Warum ? Wegen meiner Mama. Sie weiß garnicht, wie sehr ich sie eigentlich liebe, auch wenn ich weiß, das unsere schönsten Jahre die meiner Kindheit bis zur Scheidung waren..... ab meinem 16 Lebensjahr, hat sie meist auch nur aus unrecht, angeschnauzt, ihre Probleme (vorallem mit diesem Mann) mir erzählt, ich war der Sündenbock und trotzdem blieb ich, weil ich treu bin und ein familienmensch, aber auch, da sie meine mama ist...

Und all das kann ich mit dem Psychiater einfach nicht ansprechen, weil er mir das gefühl gibt, das er es garnicht hören mag. Aber ich glaube, es würde mir ganz gut tun, wenn ich einmal mich mit ihm darüber unterhalten kann.

Ich weiß, dass das, was ich nun habe. NICHT MEINE ZUKUNFT ist. Den eines Tages, wird auch meine Mama mal sterben und was dann? Ich werde dann mit Sicherheit noch im meinem Zimmer veweilen, aber was dann ? Ich werde mich doch garnicht raus trauen, oder vorallem wieder hinein kommen, warum? ANGST.

Nun war ich wegen erkältung eine ganze Woche hier, mir fiel die s.... decke wieder auf dem Kopf, vorallem heute wird es wieder so ein Tag sein - den es ist feiertag und er wird da sein, ich werde also den gesamten Tag in meinem Zimmer sein - ohne an die frische luft zu gehen. Und dann denke ich an die gerade mal fast 3 Monate Reha, was habe ich da alles erlebt? Wieviele Menschen habe ich kennen gelernt ? Wieviele Freunde? Ich konnte wieder lachen, konnte was unternehmen, bin viel spazieren gegangen und doch, vermisse etwas, meine Oma. Es kommt dann der Gedanke, nun, ich wohne nicht zuhause, ihr könntet mich doch jetzt mal besuchen kommen? An einem we, vielleicht zusammen essen gehen oder mein cousin könnte vorbei kommen, dann könnte ich seine kinder fotografieren, den sie wollten ja, das ich Fotos mache. Aber glaube, es wird eh wieder dazu führen, das ich kommen soll... wie immer. Die meiste Zeit bin ich doch in der alten Heimat, bin bei dennen daheim, sehe dann, wie glücklich mein cousin ist, er hat 2 gesunde Kinder (ich kann keine zeugen, wegen gen defekt), er hat seine Eltern, die er besuchen kann, ich habe beide getrennt, bzw. meine mama kann ich nicht besuchen. Er hat eben ein harmonisches Familienleben, ich habe nur diese Dunkelheit der depression, aber ich wünsche mir es so sehr, das mein leben so wie früher ist, wo es noch harmonisch war.

Nun dachte ich viele Monate, da ich meinen cousin auch 4x fragte, was ich mir fürs neue Jahr den vornehme? Ich werde auf jeden Fall jetzt ausziehen, aber will ich mir die s.... nochmal antun? Immer warten bis einer kommt? und wenn, dann nur 1x im jahr, kurz zusammen cafe trinken und dann nach Ikea? WILL ICH DAS? NEIN !
Die Lösung war, der verwandschaft es mal mitzuteilen, wie es sich anfühlt, indem ich schreibe "Ich werde euch in Zukunft genauso oft besuchen, wie ich mich besucht"

Aber jetzt werde ich Pate und in meinem Kopf kommen glückliche, harmnonische, Gedanken...oder eher träume...die vielleicht eh nie war werden. Aber sie sind jetzt da, jetzt denke ich, das ich am liebsten doch wieder zurück in die Heimat ziehen möchte, weil ich ein guter Patenonkel (werde ja eh nie vater) sein möchte, der für das kind da ist, es besucht, nicht nur an geb oder anderen Verpflichtungen, der ihm aber auch was schenken möchte, aber mit erwerb. rente…. wird das nix. Ein job muss her. Vorallem habe ich auch meine Träume, wie das reisen oder sich mal für mein Hobby fotografie was leisten können, ohne job geht das nicht. Aber dann denke ich, vielleicht ist das auch Träumerei und es erfolgt wieder nur eine Enttäuschung, so wie immer.


Während meiner Ausbildung, sind meine Tanten immer mit meiner mit gefahren, als sie mich von dort abholte. Ich dachte immer, warum kommen sie mich da so oft besuchen? Es lag einfach nur daran, da sie dort zum Bauern (es gibt dort viele Landbauerngeschäfte) gefahren sind, um eier, Kartoffeln etc. zu kaufen. Eben, da wie immer etwas auf dem weg liegt....

Aber die Heimat hat für mich noch einen Vorteil, ich gehe gerne in dem zoo..und im ruhrgbebiet wäre ich näher an diese, da es mehrere gibt, aber auch, da es dort mehr job angebote und für mich Psychotherapeuten gibt. Hier wo ich wohne, ist das alles erschwert, die ganzen Ärzte (selbst Hausärzte) sind überlastet... jobs und Wohnungen gibt es auch kaum, da es eine studentenstadt ist.
 

Frage85

Aktives Mitglied
Wenn die Situation so ist wie du sie beschreibst, wieso hat dein Cousin dich denn gefragt ob du Pate werden willst? Hat er dazu was gesagt? Hast du schon zugesagt?

Wenn er nicht mal auf die Frage ob er dich mal besucht antwortet, würde mich mal interessieren, wieso er dich gefragt hat. Einfach nur weil kein anderer wollte und es ja "irgendjemand machen muss" ?

Willst du es denn machen?

Vielleicht erwartet man von dir auch keine großen regelmäßigen Besuche?
Wie war das mit deinen Paten, gehörten die auch zu dem Teil der Verwandschaft die dich nicht besuchen kamen?

Ja, das wäre sicher ganz gut, wenn ihr darüber redet wie er / du sich dieses Patenamt so genau vorstellt, inwieweit du einbezogen werden sollst, was man erwartet etc.

Ich denke auch es gaht da ja eigentlich um das Kind, es kann nichts dafür wie dein Cousin ist und wenn du die Idee Pate zu sein an sich gut findest, warum nicht.

Pate sein bedeutet ja nicht, dass man nicht umziehen kann, du musst ja deswegen nicht all deine Lebensträume aufgeben, also zumindest nicht von vorn herein.
ja, leider hat er darauf bis heute nicht geantwortet, was ich sehr schade finde. Mein Patenonkel, ist sein Vater, habe aber mehr von meiner Tante. Ich glaub, mein Patenonkel wurde es auch nur, da meine Mutter sich nichts bei gedacht hat. Da es mehr mitleid war, da er noch keiner wurde. Ich weiß es nicht, ich denk es mir so. Der Patenonkel, kommt also nur 1x im Jahr, aber auch nur, wenn irgendwas auf dem weg liegt. Also mit meiner Tante zusammen...

Und meine Patentante, das war die schwester meines Vaters. Damals als Kind war sie meine Lieblingstante, als die Scheidung kam, zerbrach ja alles..... ich war im letzten Jahr bei ihr, hab sie das erste mal seit 20 jahren gesehen, den Tag darauf verstarb sie. Ich wollte sie sehen und mich verabschieden. S... Situation war das.
Hatte meinen Vater allerdings schon oft gefragt und drauf angesprochen gehabt, das ich sie gern (wo sie noch gut drauf war) besuchen wollte. Aber durch die Scheidung, hatte sie sich leider auch nicht mehr gemeldet. Den ich konnte ja nichts dazu, das sich meine Eltern getrennt hatten.

Nein, das Kind kann nichts und ich fühle mich geehrt dieser zu sein. Ich denke, vielleicht liegt es auch daran, da ich keine Kinder habe u auch nie welche haben werde, auch da ich single bin. Das ich einfach etwas habe in meinem Leben. Aber auch da wir uns trotz allem noch verstehen und wir ja auch zusammen groß geworden sind. Zudem komme ich auch mit seinem ersten kind sehr gut zurecht und ich liebe sie auch sehr. also jetzt beide kinder.
 

Frage85

Aktives Mitglied
Ich finde, du solltest dich um deine Reha kümmern. Du bist doch sowieso ständig am Grübeln. Jetzt hast du also ein Problem, das überhaupt keines ist aus meiner Sicht. Ein Pate hat nicht 24/7 dem Patenkind zur Verfügung zu stehen.

Das hat nichts damit zu tun, dass du irgendwann in Bayern leben möchtest. Es gibt Handy, Telefon und Internet, wodurch man in Kontakt bleiben kann.

Dein Hauptproblem scheint mir zu sein, dass du dich viel zu sehr von Kleinigkeiten ablenken lässt von deinen großen Problemen: Gesundheit, Arbeit finden, Ausziehen aus dem Elternhaus.

Anstatt dass du dich freust, dass die dich zum Paten machen wollen, baust du dir ein Problem auf, dass dich jetzt erst mal die ganze Zeit beschäftigt und was überhaupt kein Problem ist!

Wenn du Pate bist, dann reist du eben zu einem Event an: Taufe, Einschulung, Kommunion/Konfirmation, Heirat. Maximal Pflichttermine. Alles andere ist von dir Ablenkung und ein Problem aufbauschen, wo keines ist.

Du solltest dich um DEINE Zukunft kümmern!
Das sieht der Psychiater, aber auch der arbeitstherapeut genauso. Ich lebe NUR FÜR ANDERE

Ich weiß, ich soll meine Zukunft leben und endlich anfangen, nur weiß ich nicht welcher weg der richtige ist. Ich stehe ja quasi zwischen 2 wege / leben und Bayern wäre der dritte.... auch wenn es nur ein traum ist.
 

Frage85

Aktives Mitglied
Das sieht der Psychiater, aber auch der arbeitstherapeut genauso. Ich lebe NUR FÜR ANDERE

Ich weiß, ich soll meine Zukunft leben und endlich anfangen, nur weiß ich nicht welcher weg der richtige ist. Ich stehe ja quasi zwischen 2 wege / leben und Bayern wäre der dritte.... auch wenn es nur ein traum ist.
Vielleicht liegt es aber auch daran, da ich ja mein lebenlang nur unter meiner Mama und Oma war, besonders meine Mama, sie würde ihr letztes Geld ihren größten Feind geben...… sie ist sehr fürsorglich und immer für andere da.

Ihre andere schwester zB redet seit jahren mit meiner mama nicht mehr, will von ihr nichts mehr hören, aber meine mama läuft ihrere schwester noch hinterher, besucht sie, macht den Friedhof für sie, macht dies & jenes. Aber auch für die anderen. Ich sehe es ja, wenn hinfahren und dann ist der Tagesablauf eben immer der selbe, im form von für andere da Zusein.

Und ich denke, da nie ein männlicher part, im form von meinem Vater da war, der sich in meine Erziehung eingemischt hat, so bin ich halt auch wie meine mutter geworden, den anderen den a.... aputzen und da sein
 
G

Gelöscht

Gast
Es geht um deine Zukunft! Pate ist man nebenher. Das hat nichts mit deiner Gesundheit oder Arbeit oder Umzug zu tun.

Du solltest dir ein realistisches Ziel setzen und endlich lernen, dass dir dieses grübeln über Nichtigkeit nicht weiter bringt.

Was wäre ein Berufsziel? Was musst du dafür tun?

Es ist sicherlich Teil deiner Krankheit, dass du dich mit Nichtigkeit belastet, nicht aktiv bist, dir Probleme machst, zum Beispiel die Angst vor möglichen Krankheiten. Du glaubst, du könntest das und das haben und es lähmt dich.

Du hast Angst vor dem Mann deiner Mutter, schafft es aber nicht, da auszuziehen.

Es ist gut, dass du einen Therapeuten hast, aber du solltest auch offen sein, was er dir raet. Du bist jetzt 35 und es wird sicher nicht leichter, dein Leben in gute Bahnen zu lenken.

Du musst selbständiger werden und du brauchst ein konkretes Ziel!
 

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