ich weiss nicht weiter

G

Gast

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ich bin w,30 jahre und verheiratet. seit meiner frühen jugend leide ich schon unter depressionen und habe leider bis ich knapp 18 war schon drei suizidversuche unternommen.
ich hatte nie wirklich das gefühl das ich mein leben im griff habe, irgendwie schien der ganze mist immer nur mir zu passieren.
die letzten paar jahre ging es mir allerdings erstaunlich gut, ich habe meinen mann gefunden, geheiratet, eine arbeit gefunden und meine depressionen endlich mit medikamenten behandeln lassen. die zwei therapien die ich vorher gemacht hatte haben mir auch geholfen..
aber nun bricht wieder alles über mir zusammen und ich bin wirklich verzweifelt..ich hab das gefühl das der ganze putz an meinem leben bröckelt..
vor fast einem halben jahr habe ich meine arbeit verloren und finde auch keine neue..meine depressionen sind trotz medikamenten wieder da, mein mann ist mir leider auch keine grosse hilfe (bis heute glaubt er das depressionen nichts anderes sind als "wirklich mies drauf zu sein")
immer wieder spukt mir der gedanke durch den kopf einfach schluss zu machen, dem leben konnte ich nie wirklich viel abgewinnen...
ich versuche wirklich alles irgendwie in den griff zu bekommen, aber ich weiss einfach nicht wie...das mir immer wieder suizidgedanken durch den kopf gehen lässt mich in panik ausbrechen..ich weiss nicht wie lange ich das ganze noch verhindern kann..
 

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Es tut mir sehr leid, dass es dir zur Zeit so schlecht geht. Du hast früher auch gedacht es wird nicht besser und dann hast du Arbeit und deinen Mann gefunden. Natürlich hilft dir das jetzt nicht weiter.
Nimmst du denn zur Zeit Medikamente und bist in Behandlung wegen deiner Depressionen? Wenn nicht gehe sofort zum Arzt und lass dir helfen. Sprch doch auch mit deinem Mann und sage ihm, dass es eben nicht nur eine schlechte Phase ist, sondern das du ernsthaft Krank bist. Vielleicht verschließt er einfach nur die Augen.
Ich wünsche dir viel Erfolg und ganz viel Kraft bei der Arbeitssuche und wünsche dir das die Suizidgedanken ganz schnell wieder verschwinden, denn irgendwie geht es ja immer weiter.

Viele Grüße
 
A

annalu3

Gast
Wenn deine Medis nicht mehr greifen, sprich bitte mit deinem Arzt darüber - oder suche dir einen neuen, wenn du das Gefühl hast, bei diesem nicht mehr gut auffgehoben zu sein.
Manchmal muss einfach die Dosis geändert werden, manchmal braucht man eín anderes.
Psychotherapie und/oder Seelsorge sollte nicht fehlen und die kann auf keinen Fall der Partner übernehmen.
Sprich auch darüber mit deinem Doc - ggf. wäre vielleicht auch eine vorübergehende klinisch Therapie hilfreich?
Alles Liebe annalu
 
G

Gast

Gast
ich hab aber das gefühl mal wieder versagt zu haben, mal wieder nichts im griff zu haben...
ich habe doch schon zwei therapien gemacht und mich endlich behandeln lassen, warum nutzt das ganze nicht?
durch die ganze sache habe ich auch angst das mein mann mich verlassen könnte, er verschliesst vor jedem problem die augen, und ich denke irgendwann wird ihm einfach alles zuviel mit mir..und er könnte gehen.
sicher ist er mir keine grosse hilfe, muss er ja auch garnicht, aber jetzt auch noch eine trennung würde ich wirklich nicht verkraften...das er dann ganz alleine wäre hindert mich noch daran aufzugeben.
jeder sagt mir das alles wieder gut werden würde wenn ich wieder arbeit hätte (sogar ich glaub es fast) ..aber was mache ich bis dahin??
ich hab auch schon überlegt ob eine klinische therapie nicht doch was wäre, aber wie soll das hinterher sein? mein mann würde mich dann verlassen, meine familie würde mich entgültig für übergeschnappt halten, und wie soll ich in der zeit alles finanzielle und bürokratische regeln?..nein, ich glaub das ist noch nichts für mich...
aber ich danke euch schonmal für eure antworten, es hilft schon, wenn man sich nicht ganz alleine fühlt..
 
A

annalu3

Gast
HAAAALLLOOO????!!! Hörst du auch ZU oder möchtest du nur jammern?
Wenn letzteres, dann sag es, denn dann kann man sich die Mühe einer Antwort, die dir weiterhelfen könnte, sparen.
Ich hatte dir einige KONKRETE Ratschläge gegeben auch aufgrund eigener Erfahrung mit dieser Krankheit (einer 45-jährigen Erfahrung und ich lebe immer noch, wie du liest!), doch ich vermisse eine Weiterentwiclung des Gesprächs.
Hm???:confused:
Gruß annalu
 
G

Gast

Gast
wenn ich mich nicht irre bin ich auf deine ratschläge halbwegs eingegangen..
aber eine wirklich nette art leuten zu schreiben, die auf ein bissl unterstützung hoffen, bzw. nur mal jemanden suchen der zuhört, ..anscheinend bin ich hier doch falsch
 
Das war bestimmt nicht so gemeint wie du es aufgefasst hast, natürlich sollst du hier deine Sorgen loswerden, und hast unser Mitgefühl.
Trotzdem fehlt oft einfach der Schubs in die richtige Richtung, da man selbst den Weg nicht findet, oder den Antrieb nicht hat.

Viele Grüße
 

Mona-Laureen

Mitglied
Auch wenn es jetzt vielleicht etwas dumm klingt: aber sucht dir ein Hobbie! Das gibt dir das Gefühl was Wert zu sein, gebraucht zu werden, eine Sinn zu haben usw..was ehrenamtliches (jedenfalls bis du eine Job gefunden hast). Vielleicht mit Kindern oder alten Menschen.. dir sagen dir dann auch Komplimente und Danke...

Wenn du schon Medikamente ninmmst, dann sollte man schon hoffen, dass sie auch helfen.. aber das scheinen sie wohl doch nicht. Wechsle sie, oder erhöhe dir Dosis (lass dich da mal von deinem Arzt beraten!). Dein Mann wird dich wohl nie richtig verstehen, eher eine Selbsthilfegruppe.. es ist schwer, wenn man nicht selber betroffen ist..es ist eine Krankheit wie eine Sucht, mit Rückfällen, nie richtig heilbar.... und Co..
 

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