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Ich weiss nicht weiter

G

Gelöscht 119805

Gast
Ich weiss nicht genau wohin damit. Es ist wirklich viel aufeinmal.
Ich bin in keiner guten Familie aufgewachsen, musste schon einiges durchmachen. Ich bin im 5. Monat Risikoschwanger und habe noch 2 Kleinkinder. Ich gehe auch nicht arbeiten und hatte ein Fernstudium gemacht, dies ich aufgrund meiner Umstände und Corona nicht geschafft habe zu beenden. Meine beiden Kinder stammen aus einer vorigen Ehe, wo es heute noch viel Ärger mit dem Kindsvater gibt. Mein derzeitiger Partner von dem ich schwanger bin, ist schwer depressiv. Sein Verhalten ist für mich oft nicht nachvollziehbar. Er lässt uns immer dann alleine wenn ich ihn am meisten brauche. So wie jetzt. Ich bin aufgrund der Risikoschwangerschaft nicht in der Lage den Alltag zu bewältigen und er hat sich in einer psychiatrischen Klinik einweisen lassen. Er nimmt keine Hilfe an, selbst von der Klinik nicht richtig. Ich hab schon alles versucht um ihm zu helfen und es belastet unsere Familie sehr. Es ist nun soweit, das ich auch am Ende meiner Kräfte bin. Der Geburtstag meiner Tochter musste aufgrund der Umstände auch ausfallen. Ich habe kein Führerschein und bekomme keine Unterstützung von meiner Familie. Ich habe auch keine Freunde. Mir fällt es schwer Freundschaften aufzubauen oder zu halten. Ich habe mich schon an verschiedene Beratungsstellen gewendet und niemand konnte mir helfen. Das einzige was mir eine einzige Person gesagt hat, dass ich darüber nachdenken soll meine Kinder abzugeben. Aber das kann doch nicht die Lösung sein. Das wäre auch für die Kinder ein Horror. Und was passiert dann mit meinen kindern? Bei ihren leiblichen Vater würden die beiden es nicht gut haben. Nach jedem Treffen, weinen die kinder, sagen, dass sie nie wieder dahin möchten und sind jedes mal krank. Ich weiss nicht mehr weiter.
 

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Muir

Aktives Mitglied
Hallo,


deine Situation ist wirklich hart und es tut mir sehr leid für dich.
Keine leichte Zeit die du zur Zeit hast.

Ich würde mich bei der Krankenkasse erkundigen ob sie dir für einige Tage und Stunden in der Woche eine Haushaltshilfe zu Verfügung stellen könnten. Ich bin sicher das du da Erfolg haben könntest wegen deiner Risikoschwangerschaft.

Das würde dich schon Mal entlasten, gerade was deine Risikoschwangerschaft angeht.

So hart es ist, trenne dich von deinem depressiven Partner.
Er ist zur Zeit eine zusätzliche Belastung für dich die du nicht auch noch stemmen kannst.

Bitte denke nicht weiter darüber nach deine 2 Kinder wegzugeben.
Ich denke du würdest mit deinem schlechten Gewissens nicht fertig werden. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden.

Wenn deine Kinder nach dem Besuch von deinem Ex jedes Mal verstört sind wende dich ans Jugendamt und schildere das Problem.
Eventuell kann man das Besuchsrecht vorläufig einstellen oder zumindest reduzieren.

Schreib einfach wenn dir Mal alles über den Kopf wächst oder du überfordert bist. Schreiben und sich mitzuteilen kann schon entlasten. Gerade wenn du unmittelbar keine Ansprechpartner hast.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
Mein erster Gedanke war - Du bist total überfordert und in der Situation schaffst Du Dir noch ein Drittes Kind an. Sorry, aber mir ist das unverständlich und das Kind tut mir jetzt schon leid, in diese Umstände hineingeboren zu werden, die sicher schon vor der Schwangerschaft akut waren.
Nun gut, es ist, wie es ist und Du suchst hier helfende Ratschläge.
Insofern schließ ich mich Kasiopaja mit der Mutter-Kind-Kur an, auch die Trennung von Deinem jetzigen Partner solltest Du in Betrachtet ziehen, denn er wird Dein Leben weiterhin negativ beeinflußen und somit auch das Leben Deiner Kinder. Auch ein Hilferuf an das Jugendamt solltest Du in Erwägung ziehen.
Deine Gedanken, Dein Handeln und Tun sollte immer das Wohl der Kinder an erste Stelle setzen.
Den Geburtstag eines Kindes ausfallen zu lassen, das ist kein mütterliches Verhalten - denn egal wie es einen selbst geht - dafür gibt es keine Entschuldigung, denn damit signalisierst Du dem Kind nur eines - die bedeutungslosigkeit seiner Person.

Du brauchst auf jeden Fall Hilfe und solltest Dich auch psychologisch betreuen lassen
 
G

grauerKater

Gast
Das einzige was mir eine einzige Person gesagt hat, dass ich darüber nachdenken soll meine Kinder abzugeben.
Das ist das, was ich Dir auch raten würde.
Warum?
Du hast zwei Kleinkinder, d.h. die sind in einer toxischen Beziehung kurz hintereinander gekommen, hast nun wieder einen destruktiven Partner und bist erneut schwanger, diesmal in einer Risikoschwangerschaft (woraus besteht das Risiko?). Du hast keine Arbeit, augenscheinlich auch keine Ausbildung...was hast Du fernstudiert...keine Familie, keine Freunde. Und keinen Führerschein.
Da stellt sich doch die Frage, warum man 2,5 Kinder in die Welt setzt in so einer kurzen Zeit, wenn es hinten und vorne nicht passt.
Logisch bist Du überfordert - das liegt aber nicht an der Risikoschwangerschaft - sondern es war schon vorher so. Nicht wahr?

Die Frage ist: Möchtest Du etwas daran ändern?
Es gibt mit Sicherheit einen Grund, warum Du diese zwei Kinder (außer es sind Zwillinge) mit diesem Ex-Mann hattest und jetzt erneut schwanger bist, so kurz danach. Es gibt einen Grund, warum Du Dein Leben selber nicht auf die Reihe bekommen hast.
Deine Situation verbessert sich bestimmt nicht, wenn das neue Baby erst einmal da ist. Brief und Siegel darauf. Du wirst da mit Sicherheit nicht belastbarer.

Es wäre eine überlegenswerte Idee, zum Jugendamt zu gehen und dort um Inobhutnahme für die beiden Kids zu fragen. Ich an Deiner Stelle würde wirklich beim Jugendamt um Hilfe bitten. Daß einem die Kinder bis zum Sanktnimmerleinstag "weggenommen" werden, stimmt so nicht. Das kann ich Dir versichern. Du kannst Deine Kiddies besuchen. Wenn es von vorneherein auf eine Rückführung in die Herkunftsfamilie ausgelegt ist, dann wirst Du sogar recht engen Kontakt zu Deinen Kindern haben, und Du hast die Zeit, Dein eigenes Leben in Ordnung zu bringen.
Ich würde Dir auch raten, selbst eine Therapie zu beginnen. Im Ernst, geh dem auf den Grund, warum Du Dir immer schwierige Männer als Väter aussuchst. Geh dem auf dem Grund, warum so viel schief gelaufen ist bisher.
Mache eine solide Ausbildung, schaffe ein stabiles Umfeld für Deine Kinder.
Das könntest Du mit dieser Unterstützung tun.

Und es ist kein Versagens-Zertifikat, weder als Mensch noch als Mutter, wenn man extern um Hilfe ansucht.
 
L

Lkmsm050

Gast
Hallo, erstmal danke für eure Antworten. Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation und bin vor meiner 3. Schwangerschaft (trotz Pille), in der Altenpflege tätig gewesen. Das Fernstudium hatte ich belegt, weil ich nach der Schwangerschaft wieder ins Büro wollte und um mein Wissen wieder aufzufrischen. Lkm war nicht immer so schwierig. Meine beiden Kinder waren Wunschkinder. Mein Ex und ich haben uns getrennt, da wir uns einfach auseinander gelebt hatten. Mit ihm habe ich ärger, weil er keinen Kontakt zu den Kindern hält, seitdem ich einen neuen Partner habe. Ich bin immer sehr gut alleine zurecht gekommen. Mein jetziger Partner hat seinen Vater verloren, zu dem er ein sehr gutes Verhältnis hatte, Seine Mutter lebt auch nicht mehr. dass war der Auslöser für seine Depressionen. Nunja, das eigentliche Problem ist das ich mit der Risikoschwangerschaft nun allein mit den Kindern da stehe, aufgrund den Sommerferien sind die beiden momentan auch zuhause und ich nicht mehr weiss wie ich meinem Partner helfen kann. Und mit einer Risikoschwangerschaft kann ich nicht mit den ganzen Kindern wie geplant, alleine in den Tierpark fahren. Wir feiern ihren Geburtstag nach, zusammen mit den anderen Eltern. Wir haben natürlich Zuhause Kuchen gebacken, es gab Geschenke und sie durfte an dem Tag entscheiden was wir machen. Natürlich, kann ich alleine im Moment nicht großartig mit den Kindern irgendwo hin fahren, da blieb es dann beim Garten. Mit dem Führerschein ist es erst jetzt ein Problem, da es mit Führerschein im Moment natürlich einfacher wäre. Ich habe sonst nie ein Auto gebraucht. Aber der Tipp mit der Haushaltshilfe von der Krankenkasse ist eine tolle Idee. Auch finde ich die Idee gut zu einem Psychologen zu gehen. Der kann mir bestimmt weiterhelfen, was die Depressionen meines Partners betrifft. Ich danke euch allen.
 
G

Gelöscht 119805

Gast
Ich habe Blutungen, zwischen Plazenta und Gebärmutterwand befindet sich ein Hämatom und die Plazenta liegt am Muttermund.
 

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