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Ich weiß nicht weiter...Die Gesamtsituation lässt mich Verzweifeln!

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Gast

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Hi!

Ich brauche unbedingt Hilfe und ich hoffe mir kann hier jemand Rat geben , oder zumindest einen kleinen Schubs , damit ich weiter komme , denn gerade fühle ich mich so , als würde ich vor einer verschlossenen Tür stehen!

Also ich erkläre einfach klip und klar was Sache ist!

Ich bin 18 und gehe zur Zeit auf ein soziales Berufskolleg.
Aber davor wollte ich mein Abitur machen auf einer ganz normalen Gesamtschule.
Ich habe ein gutes Gefühl gehabt , da ich ja auch ein Ziel vor Augen hatte "Tontechnik zu studieren".
Ich habe den Traum mich mit einem qualifizierten Tonstudio selbstständig zu machen , da ich schon seit 10 Jahren
Musik produziere , abmische , mixe , Beats selber gestalte , passende Layouts und Cover dazu designe und
nebenbei eine eigene Website führe und sie immer wieder mit meinen neusten Produktionen aktualisiere.

Nur das Problem war , auf der Gesamtschule sind alle sofort von Klasse 10 in Klasse 11 gekommen und ich kam sozusagen als Aussenseiter mit dazu.
Es war schwer Anschluss zu finden und dem entsprechend habe ich mich auch nicht wohlgefühlt.
Ich habe mein FOR+Q auf einer Hauptschule gemacht und kam beim Abitur nicht mehr mit.
Ich hatte von 7h - 17Uhr täglich Schule und musste fast alle 2 Wochen Klausuren schreiben.
Bis ich einen Nervenzusammenbruch hatte und abgebrochen habe.
Dann hatte ich 2 Wochen einen Krankenschein und an denen waren nochmal 2 Wochen Ferien angeschlossen!
Also hatte ich einen kompletten Monat Ruhe.
Das ging auch ganz gut , ich habe mich in dieser Zeit darum gekümmert mich auf einer anderen Schule anzumelden , wo ich mein Fachabitur machen kann und wo zusätzlich noch meine Freunde sind.

Die ersten Monate war auch alles gut!
Ich hab ein Monatspraktikum gemacht in einem Altenpflegeheim , wo ich richtig aufgeblüht bin und freude daran hatte.
Aber am vorletzten Praktikumstag hat die Leiterin mich unbegründet rausgeschmissen und hat mir zusätzlich noch eine schlechte Bewertung gegeben.
Das war für mich ein Schlag ins Gesicht.

Auf jeden Fall fühle ich mich auf dieser Schule auch nicht mehr auf dem richtigen Weg , weil es nichts im geringsten damit zutun hat , was ich für meine Zukunft vorhabe.

Ich bin innerlich schon wieder total am zittern und gestern hatte ich den ganzen Tag Nasenbluten und hohen Blutdruck.
Als ich meinen Nervenzusammenbruch wegen dem Abi hatte , habe ich eine Überweisung zum Psychologen bekommen , wo ich eine Therapie angefangen habe.
Ich war nur 3x da und das der Psychologe bei jedem Termin nicht mehr wusste was in meinem Leben los ist , obwohl ich es ihm schon 3x erzählt habe , das regt mich eher noch mehr auf , als es mir hilft.
Also habe ich diese Therapie abgebrochen.

Ich bin dann zur Weiterbehandlung zu meiner Hausärztin gegangen , die mich dann zum Neurologen geschickt hat.
Diese Neurologin hat mir Beruhigungstabletten gegeben , von denen ich schon bei der Ersteinnahme einen Epileptischen Anfall bekommen habe und Ohnmächtig geworden bin.
Danach lag ich wieder eine Woche im Krankenhaus.

Mit diesem ganzen Schul- und Gesundheitsstress fühle ich mich komplett alleine.
Ich wohne schon seit 3 Jahren alleine , weil meine Eltern getrennt waren und vor 3 Jahren wieder zusammengezogen sind.
Mein Vater war immer ein Ansprechpartner und Helfer für mich , aber seitdem er wieder bei meiner Mutter wohnt ist er nur noch auf die fixiert und kümmert sich einen Dreck um seine Kinder.
Mit meiner Mutter kann ich zwar reden , aber sie geht sehr schnell an die Decke und ist auch nicht belastbar , da sie seit 12 Jahren chronisch Erkrankt ist und sich um meine kleine Schwester kümmern muss.
Ich habe seit 4 Jahren einen Freund , aber bei Problemen sagt er immer nur "wir schaffen das schon".
Aber Worte ändern auch nichts und er hat ja eine feste Arbeit und ich stehe nur mit meinem FOR+Q da , ohne Ausbildung oder Job!
Ich halt das aber langsam auch nicht mehr aus weil ich statt 10Pflichtjahre 13Jahre gemacht habe durch Wiederholungen , weil wir umgezogen sind und ich schonmal so tief gesunken bin als meine Eltern sich getrennt haben und und und.
Letztes Jahr ist meine Oma gestorben , jetzt hab ich mit der Verwandtschaft keinen Kontakt mehr , weil es natürlich Streit wegen Geld gab und Erbe.
Das ist alles zu viel.

Ich bin schon wieder total am Boden , das ist wie ein Deja vu.
Und ich weiß nicht mit wem ich darüber reden kann und wie es weiter geht.
Bitte helft mir!
 

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Freigeist

Aktives Mitglied
Hallo Gast,

Ich habe ein gutes Gefühl gehabt , da ich ja auch ein Ziel vor Augen hatte "Tontechnik zu studieren".
Ich habe den Traum mich mit einem qualifizierten Tonstudio selbstständig zu machen , da ich schon seit 10 Jahren
Musik produziere , abmische , mixe , Beats selber gestalte , passende Layouts und Cover dazu designe und
nebenbei eine eigene Website führe und sie immer wieder mit meinen neusten Produktionen aktualisiere.
Was interessiert Dich sonst noch?

Die ersten Monate war auch alles gut!
Ich hab ein Monatspraktikum gemacht in einem Altenpflegeheim , wo ich richtig aufgeblüht bin und freude daran hatte.
Aber am vorletzten Praktikumstag hat die Leiterin mich unbegründet rausgeschmissen und hat mir zusätzlich noch eine schlechte Bewertung gegeben.
Das war für mich ein Schlag ins Gesicht.
Hast Du nicht nachgehakt?

Als ich meinen Nervenzusammenbruch wegen dem Abi hatte , habe ich eine Überweisung zum Psychologen bekommen , wo ich eine Therapie angefangen habe.
Ich war nur 3x da und das der Psychologe bei jedem Termin nicht mehr wusste was in meinem Leben los ist , obwohl ich es ihm schon 3x erzählt habe , das regt mich eher noch mehr auf , als es mir hilft.
Also habe ich diese Therapie abgebrochen.
Hast Du Dich um einen anderen Therapeuten bemüht?

Mit diesem ganzen Schul- und Gesundheitsstress fühle ich mich komplett alleine.
Ich wohne schon seit 3 Jahren alleine , weil meine Eltern getrennt waren und vor 3 Jahren wieder zusammengezogen sind.
Hast Du schon einmal daran gedacht, in ein Wohnheim oder eine WG zu ziehen?

Mein Vater war immer ein Ansprechpartner und Helfer für mich , aber seitdem er wieder bei meiner Mutter wohnt ist er nur noch auf die fixiert und kümmert sich einen Dreck um seine Kinder.
Wie reagiert er, wenn Du ihn um ein Gespräch bittest?

Ich habe seit 4 Jahren einen Freund , aber bei Problemen sagt er immer nur "wir schaffen das schon".
Ihr wohnt nicht zusammen?

Ich halt das aber langsam auch nicht mehr aus weil ich statt 10Pflichtjahre 13Jahre gemacht habe durch Wiederholungen , weil wir umgezogen sind und ich schonmal so tief gesunken bin als meine Eltern sich getrennt haben und und und.
Ich habe auch schon viel Zeit verloren durch Wiederholung eines Schuljahres (wegen Depressionen), Klinikaufenthalte (wegen Depressionen und einer anderen Erkrankung), Tätigkeit als Hilfskraft (ohne Ausbildung), Warten bis zum Beginn meiner Ausbildung/ Umschulung, Zu-Hause-Sitzen als Arbeitslose usw. Aber rückblickend war diese Zeit nicht in jeder Hinsicht verlorene Zeit, sondern auch Zeit, in der ich vieles über mich selber gelernt habe.

Viele Grüße,
Freigeist
 

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