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Ich weiß nicht was ich tun soll... Weil...

A

A random Person called Noah

Gast
Hallöchen

Das hier wird ein sehr langer post...

Da ich nicht wirklich weiß an wen genau ich mich wenden soll schreibe ich mein für mich sehr großes Problem mal in dieses Forum.

Ich werde Mitte August, 22 Jahre alt. Der Grund warum das wichtig ist, ist der das ich aktuell arbeitslos bin und noch familienversichert bin, die allerdings nächstes Jahr sobald ich 23 bin auslaufen wird... Was wie wir alle wissen ein gewisses Problem mit sich bringt.

Dann kommt natürlich oben drauf das man ja prinzipiell ein Einkommen benötigt und eben besagte Krankenversicherung... WIe bekommt man das? Genau, hol dir 'n Job.

Und da fangen meine Probleme an...

Erst einmal muss ich erwähnen das ich aktuell meinen Führerschein mache.
Hierzu muss ich erwähnen, da es für den Rest dieses Posts sehr wichtig ist, das meine mentalen Kapazitäten aufgrund vieler privater Probleme eher begrenzt sind.
Daher auch warum ich den Führerschein so spät mache.

Aufgrund von recherchen weiß ich das mein Hauptproblem mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen würde um es zu lösen und da eine Arbeit mich quasi nur ablenken würde, würde ich an dem gesamten Stress wahrscheinlich sehr schnell zugrunde gehen, das war auch der Grund wieso ich meine alte Stelle damals gekündigt habe.

Hier schließt sich der Kreis dann aber wieder irgendwo weil ich ja quasi eher den Job wegen der Versicherung machen würde, als wegen dem Einkommen. Da sich aber mit dem Auto dann und einer Privaten Krankenversicherung ( DIe laut der Mitarbeiterin bei meiner Krankenversicherung ca. 200€ im Monat kostet ) meiner Momentan noch soliden Ersparnisse schon recht fix aufbrauchen würden, wäre Geld schon schneller ein Problem als ich gucken könnte.

Also:
Mentale Kapazitäten... Meh...
Versicherung... Meh...
Ersparnisse... Jein...

Ab dem Moment hier würde alles recht psychologisch werden was alles nur noch komplizierter macht aber ich versuch mich kurz und verständlich zu fassen

Erst einmal fängt es mit Druck und Stress an... Was ich nämlich absolut nicht abkann. Das verträgt sich mit meinen mentalen Kapazitäten nicht, die bestimmt besser werden könnten wenn ich mein Hauptproblem lösen könnte welches allerdings mit meiner aktuellen Zeit nicht ganz zusammen passt. ( Erinnerung: in einem Jahr läuft die Versicherung aus, dauern würde das Problem aber easy 2-3 Jahre. )

Für mich ist es so das meine Interessen nicht allzu breit gefächert sind and aus diesen sich nicht wirklich etwas machen lässt wo man sagen kann: "In dem Bereich arbeite ich jetzt."
Als Hauptschüler, mit Ausbildung zum EInzelhandelskaufmann macht es sich nicht gerade einfach in der Gaming Branche zu arbeiten wenn man aufgrund der eher schlechten Kapazitäten auch die Dinge nicht so gut lernen kann.

Dann kommen ein Haufen moralischer Bedenken dazu, die mich sehr schnell runterziehen.
Für mich ist der Sinn des Lebens sehr leicht zu definieren: Glücklich werden.

Aber wie soll ich den mit einem Job glücklich werden der mich in meiner freien Entfaltung nur einschränkt?

Ich verdeutliche mal was ich meine:

8 Stunden Arbeitstag, 5-6 Arbeitstage p. Woche
8 Stunden Schlaf
Sagen wir mal 1 Stunde Mittagspause
Fahrzeit hin & zurück 30-60 Minuten
Auf die Arbeit vorbereiten, Frühstücken... Dinge zuhause erledigen etc... ca. 60 Minuten

Heißt es gehen schonmal 19 Stunden meines Tages dafür drauf nur Dinge zu tun die quasi mit meiner Arbeit zusammen hängen. Und diese recht grobe Auflistung nimmt ja quasi noch so Dinge wie Einkaufen gehen oder andere eventuelle Erledigungen komplett aus.

Ich verstehe bei bestem Willen wirklich nicht wie Leute so leben können. Da lebt man doch nur noch für seine Arbeit die man wahrscheinlich nicht einmal genug mag um damit wirklich glücklich zu sein. Mein Privatleben wäre quasi kaputt und ich würde in einem elenden Zyklus aus Arbeit und emotionalem Versauern leben.

Dann kommt ja noch oben drauf das ich es nicht wirklich einsehe für jemanden zu arbeiten um dem noch mehr die Taschen zu füllen obwohl er ja eigentlich eh schon genug Geld hat.... Dann kommt die Sache mit löhnen die bei meiner """Qualifikation""" eher Richtung Hungerlohn ausfällt ( noch ein Grund warum ich damals meine alte Stelle verlassen habe ).

Mein Problem könnte ich bei so einem Tagesablauf auch nicht lösen...
Ich spreche es jetzt einfach mal aus: Ich bin der festen Überzeugung Transexuell zu sein... Also... Mich eher zu fühlen als ob mein Körper das falsche Geschlecht hat.
Eventuell kann man sich ja denken was das für eine große Belastung ist wenn man eine Fassade nach draußen trägt während dein inneres Schreit das alles anders ist.

Dann kommt dazu das ich mich in meiner alten Ausbildung ( Einzelhandelskaufmann ) und meiner alten Stelle ( Lagerarbeit ) ich mich absolut nicht mehr sehe und mich bis heute frage wie ich es jahrelang da drin ausgehalten habe

So spontan während ich das schreibe fällt mir nichts mehr ein was ich so noch anschneiden könnte um zu verdeutlichen warum die Jobsuche für mich so ein Problem ist.

Naja... Jetzt natürlich die Frage and euch... Was ist die Lösung für mein Problem? Die Lösung fpr meine privaten Probleme ist für mich klar... Aber die Jobsuche ist leider... Leeeeider ein essentieller Bestandteil. Oder eher Gesellschaftlich ein Bestandteil. Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich könnte nicht den ganzen Tag Zuhause sitzen ( Bedingungsloses Grundeinkommen wäre was für mich ).

Bin ja mal gespannt wer es bis hierher ausgehalten hat.
Danke schonmal und beste Grüße
 

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M

Marius497441

Gast
Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich könnte nicht den ganzen Tag Zuhause sitzen ( Bedingungsloses Grundeinkommen wäre was für mich ).
Das glaube ich dir sofort, das geht aus deinem Beitrag deutlich hervor.
Dann musst eben harzen und darauf hoffen, dass der Staat sich niemals ändert und es auch in 50 Jahren noch free money gibt. Für gesichert halte ich das nicht.

Außerdem ist es so, dass man gerade als junger Harzer oder auch Dauer-Harzer nicht gerade begehrt ist auf dem Partnermarkt. Musst du selber wissen was du machst. Ich würde dir empfehlen dir einen Job zu suchen der halbwegs ok ist. Man kann sich auch hocharbeiten, dann verdient man nicht mehr sowenig und anderen Anweisungen zu geben ist auch nicht schlecht.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass sich das Leben nicht daran orientieren kann, wie viel Arbeit es gibt sondern daran, wie viel man zum Leben braucht.
Jeder hat eine individuelle work-life -balace, ein Gleichgewicht zwischen müssen und sein lassen.

Teilzeit eröffnet den Weg dafür und macht arbeitstechnisch gesehen Jeden gesund!

Du kannst - ich hoffe, du verstehst es - ein Ziel definieren und den Aufwand danach ausrichten.
Alternativ kannst du auch den Aufwand definieren und sehen, wie weit du damit kommst.

Wenn Dein Ziel ist, in Urlaub zu fahren und designer-Klamotten zu tragen, wirst du dafür unweigerlich arbeiten müssen.
Wenn du allerdings auf Strümpfe verzichtest und containern gehst, brauchst Du für den Gewinn der anderen an zu kaufenden Produkten nicht zu arbeiten und verzichtest einfach auf Angebote, die du nicht brauchst.

Stattdessen bezahlst du die vorgeschriebene Krankenversicherung und nimmst das Gesundheitssystem soweit in Anspruch, dass es Dir trotz Luxus-Verzicht gut geht.

Funktionieren kann so was gut, ist recht entspannend und ziemlich stressfrei.

Damit du weisst was ich meine, kannst du den japanischen Begriff Karōshi als exaktes Gegenteil bei google eingeben.
 

recuperation

Aktives Mitglied
8 Stunden Arbeitstag, 5-6 Arbeitstage p. Woche

8 Stunden Schlaf

Sagen wir mal 1 Stunde Mittagspause

Fahrzeit hin & zurück 30-60 Minuten

Auf die Arbeit vorbereiten, Frühstücken... Dinge zuhause erledigen etc... ca. 60 Minuten


Heißt es gehen schonmal 19 Stunden meines Tages dafür drauf nur Dinge zu tun die quasi mit meiner Arbeit zusammen hängen.
Verstehe ich das richtig, dass du ohne Arbeit weder schläfst noch frühstückst oder zu Mittag isst, morgens weder duschst noch dich anziehst (oder was bedeutet "auf die Arbeit vorbereiten" für dich?) und nichts zu Hause erledigst? 🤔
 
A

A random Person called Noah

Gast
Verstehe ich das richtig, dass du ohne Arbeit weder schläfst noch frühstückst oder zu Mittag isst, morgens weder duschst noch dich anziehst (oder was bedeutet "auf die Arbeit vorbereiten" für dich?) und nichts zu Hause erledigst? 🤔
Also frühstücken ist ja drin ( Ich persönlich bin da nicht so der Typ für aber jeder wie er will )
Und dann kannste natürlich interpretieren was man so alltäglich vor der Arbeit macht. Anziehen, duschen, waschen und sonst so typisches Badezimmer Zeug.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Aber wie soll ich den mit einem Job glücklich werden der mich in meiner freien Entfaltung nur einschränkt?
So wie es die Menschen vollbringen, die in die Sozialsysteme einzahlen. :)
Glaube mir - es geht! :)
Deine "freie Entfaltung" kann sich durchaus auch im Erwerbsleben vollziehen.
Warum bewirbst du dich nicht als Verkäufer in einem Gameshop?
 

recuperation

Aktives Mitglied
Also frühstücken ist ja drin ( Ich persönlich bin da nicht so der Typ für aber jeder wie er will )
Und dann kannste natürlich interpretieren was man so alltäglich vor der Arbeit macht. Anziehen, duschen, waschen und sonst so typisches Badezimmer Zeug.
Der Punkt ist doch, dass du das ohne Arbeit alles mehr oder weniger genauso machst. Von deiner Aufzählung haben nur die acht Stunden Arbeit und die Hin- und Rückfahrt unmittelbar was mit der Arbeit zu tun. Bleiben von angeblich 19 Stunden Aufwand pro Tag noch 9. Und die Fahrt von und zur Arbeit kann man auch sinnvoll nutzen.
 
A

A random Person called Noah

Gast
Der Punkt ist doch, dass du das ohne Arbeit alles mehr oder weniger genauso machst. Von deiner Aufzählung haben nur die acht Stunden Arbeit und die Hin- und Rückfahrt unmittelbar was mit der Arbeit zu tun. Bleiben von angeblich 19 Stunden Aufwand pro Tag noch 9. Und die Fahrt von und zur Arbeit kann man auch sinnvoll nutzen.
Da bist du eventuell anders als ich aber wo ich damals noch arbeiten war, war es bei mir so das ich nur zu der Zeit aufgestanden bin weil ich es musste. Ich bin sofort mit dem Mindset von "Arbeit" in den Tag gestartet bzw. mein gesamter Tagesablauf dreht sich quassi darum das ich morgen wieder arbeiten gehen muss. Der Punkt den ich versuche zu machen ist das ( zumindest bei mir ), die Arbeit nicht mit der Arbeitszeit beginnt oder endet. Das ist jetzt zwar eine dreiste behauptung aber ich kann mir nicht vorstellen das ich da die einzige Person bin die das so denkt. Wenn du halt schon mit diesem Mindset nach Hause kommst oder aufstehts ändert das schon so einiges was das eigene Befinden und die Tagesplanung angeht.
 

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