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Ich weiß nicht, was ich machen soll

Komischer Kauz

Mitglied
Hallo,
Ich habe vor einiger Zeit ein Studium abgebrochen, da ich wohl mit falschen Erwartungen angefangen hatte. Jetzt habe ich ein halbes Jahr und fast 600€ an Studiengebühren verloren.

Ich weiß nun nicht, wie ich weitermachen soll.
Soll ich ein anderes Gebiet, das mir mehr zusagte, studieren?
Was ist wenn daraus auch nichts wird?

Soll ich mir eine Ausbildungsstelle suchen?
Aber in welcher Fachrichtung?
Wer nimmt einen Studienabbrecher?

Hinzu kommt, dass ich noch nie an meine Eignung für irgendetwas geglaubt habe. Sogar einen Nebenjob bei Burger-King, um Geld neben der Schule zu verdienen habe ich verbockt und wurde nach einem Monat rausgeschmissen.

Ich sehe in mir einen zukünftigen Langzeitarbeitslosen.

Gruß Komischer Kauz
 

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DerOnkel

Aktives Mitglied
Moin Kauz!

Ich denke, da solltest du vllt. erstmal nachdenken, warum Du das Alles nicht `auf die Reihe´ bekommst!

Ein Studium zu `schmeißen´, weil man merkt, daß es nicht das Richtige oder viel zu schwer ist, sollte wohl kaum eine Schande darstellen.

Und was genau bedeutet `verbockt´ im Zusammenhang mit dem Nebenjob?
Zu schwer?
Zu langweilig?
Probleme mit Vorgesetzten und/oder anderen Mitarbeitern?
Oder einfach `galloppierendes Faulfieber´?

Woran liegt´s denn überhaupt, daß du meinst, Du könntest was nicht schaffen?

Grüße vom Onkel
 

weltenwanderin

Aktives Mitglied
Nicht gleich so pessimistisch werden, von wegen Langzeitarbeitsloser ;) du hast viele Optionen.
Wie wäre es, wenn du erst mal ein Praktikum machst? Dann orientierst du dich, hast weniger Verpflichtungen als in einem Nebenjob und kannst gar nicht so viel falsch machen. Vor allem gäbe es dann keine allzu große Lücke im Lebenslauf.
Warst du mal bei der Berufsberatung?
Es macht wenig Sinn ein weiteres Studium anzufangen, wenn du dir nicht relativ sicher bist, dass du es durchziehen willst. So oft sollte man auch nichts abbrechen. Du müsstest konkretere Vorstellungen und Wünsche von deinem späteren Beruf bekommen.
 

Komischer Kauz

Mitglied
Ich denke, da solltest du vllt. erstmal nachdenken, warum Du das Alles nicht `auf die Reihe´ bekommst!

Ein Studium zu `schmeißen´, weil man merkt, daß es nicht das Richtige oder viel zu schwer ist, sollte wohl kaum eine Schande darstellen.

Und was genau bedeutet `verbockt´ im Zusammenhang mit dem Nebenjob?
Zu schwer?
Zu langweilig?
Probleme mit Vorgesetzten und/oder anderen Mitarbeitern?
Oder einfach `galloppierendes Faulfieber´?



Ich wurde einfach keiner Schicht mehr zugeteilt, das einer Kündigung gleichkommt. Der Grund war, dass ich zu langsam und unpraktisch war und die deswegen unzufrieden mit mir waren.



Woran liegt´s denn überhaupt, daß du meinst, Du könntest was nicht schaffen?

Grüße vom Onkel
Ich bin nicht gerade der Hellste und auch ein motorisch unbegabter Tollpatsch.

P.S.: Ich habe im Zitat auch etwas geschrieben, doch ich konnte es nicht farblich markieren, da mit meinem Browser etwas nicht stimmt.
 

Komischer Kauz

Mitglied
Nicht gleich so pessimistisch werden, von wegen Langzeitarbeitsloser ;) du hast viele Optionen.
Wie wäre es, wenn du erst mal ein Praktikum machst? Dann orientierst du dich, hast weniger Verpflichtungen als in einem Nebenjob und kannst gar nicht so viel falsch machen. Vor allem gäbe es dann keine allzu große Lücke im Lebenslauf.
Warst du mal bei der Berufsberatung?
Es macht wenig Sinn ein weiteres Studium anzufangen, wenn du dir nicht relativ sicher bist, dass du es durchziehen willst. So oft sollte man auch nichts abbrechen. Du müsstest konkretere Vorstellungen und Wünsche von deinem späteren Beruf bekommen.
An ein Praktikum habe ich auch schon gedacht. Allerdings höre ich immer das Wort "Versager" in meinem Kopf.
 
L

LVchen

Gast
Ich habe mit knapp 21 sogar den Studiengang noch mal ganz gewechselt. Nach einem Semester. :rolleyes:

Vor meinem Studienbeginn mit 20,5 war ich sogar fast ein Jahr arbeitslos; weil ich damals keinen Studienplatz bekommen habe.

Das ist bisher noch keinem aufgefallen... (und ich habe mich bei genug Sachen schon beworben und die in den Schulen, wo ich mal Praktika machte, haben auch gelacht darüber).

Du machst dir zu viel Gedanken. :)

Dich fragt jetzt später bestimmt keiner mehr, wieso du da mal n halbes Jahr Leerlauf hattest quasi.
 

DerOnkel

Aktives Mitglied
Hehe, sry aber ich muß grad mal etwas vor mich hingrinsen, ich hoffe, Du siehst mir das nach... ;)

Woher kommt denn das Wort `Versager´ in deinem Kopf ständig?

Also es ist zwar wirklich so, daß es Menschen gibt, die `zwei linke Hände´ haben, wenn um Handwerkliche dinge geht, aber das findet man nur heraus, wenn man es auch mal versucht...soviel also zum `motorischn tollpatsch´ und der Frage nach einer Lehrstelle...

Das Schöne an der Sache ist allerdings, daß sojemand durchaus in ganz anderen Dingen hervorragende Leistungen abliefern kann.
Und nun die Erklärung für mein Grinsen:
Ein guter Freund von mir schafft es z.B. absolut nicht, auch nur EINEN Nagel gerade in die Wand zu schlagen...aber er versucht es bei jeder sich bietenden Gelegenheit!!!
Mittlerweile machen wir zwei uns schon einen Spaß daraus, daß ich ihm bei etwaigen Arbeiten ´nen Hammer sammt Nagel in die Hand drücke und ihm sage: To, mach mal!
Und jedesmal dasselbe Ergebnis: Nagel krumm oder durchgebrochen, großes Loch im Putz und der vor diesem Loch stehende Freund, der lachend brüllt: VERSAGER!!!

Diesem Freund allerdings, und das ist der springende Punkt, macht kaum jemand in Sachen Computer und programmieren etwas vor!
Der kann zwar selbst nichtmal das Gehäuse aufmachen, ohne sich zu verletzen, aber wenn es um Programme und deren Benutzung bzw. programmierung geht, dann staune ich jedesmal, was der `auf dem Kasten´ hat!

Wie sieht es denn bei Dir aus?
Wäre es denn für Dich, aus Deiner Sicht besser, theoretische oder eher praktische `Arbeiten´ aus zu führen?

Übrigens ist man noch lange kein Versager, nur weil einem 2, 3 oder auch 4 Dinge nicht gelungen sind!
Versager wird in meinen augen erst, wenn man aufhört, es zu versuchen! :)

Grüße vom Onkel
 

Lächerlich

Mitglied
Du scheinst gerade in einer blöden Situation zu sein. Du mußt dich für einen Weg entscheiden, der dein Leben für längere Zeit maßgeblich bestimmen soll und gleichzeitig hast du absolut keine Ahnung was du tun sollst. Wichtige Entscheidung und kein Plan.
Nach welchen Kriterien suchst du eventuelle Möglichkeiten für dein weiteres Leben? Was liegt mir? Was wird gebraucht? Was weiß ich? Was kann ich? Was kann ich gar nicht? Ausbildung oder Studium, Pro KOntra usw. Was spuckt da dein Kopf zu aus? Schließlich sind das alles wichtige Fragen, die für dich wichtig sein sollten.

Im übrigen. Ich selber hab 10 Jahre studiert, um festzustellen, daß es nichts für mich ist. Jetzt mach ich eine Ausbildung mit 30 Jahren und hoffe immernoch das Richtige für mich zu finden. Letzten Endes soll einfach nur eine halbwegs akzeptable Beschäftigung heraus springen, von der ich Leben kann. Und hoffentlich ist es die andere SEite des LEbens die mich erfüllt.
 

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