ich weiss nicht mehr weiter

meine mutter ist anfangs august gestorben. sie war 7 jahre krank ,mein papa pflegte sie voll
das mit 82 jahren. seid mama gestorben ist geht es meinem papa schlecht so das ich ihn
jetzt bei mir zu hause habe und ihn nicht mehr alleine lassen kann. er kommt mir vor wie ein ballon wo die luft raus geht.
er ist total verwirrt ,wenn er in die küche möchte läuft er eine falsche richtung,hat auch starken schwindel nachts stürzte er schon drei mal als er auf die toilette wollte.
auch tagsüber sagt er das er ein gefühl habe die beine tragen ihn nimmer.
der arzt gab ihm psychemittel. ich frag mich hat das wirklich mit dem tod von mama zu tun oder könnten das nicht auch alzheimer anzeichen sein?
wer weiss einen rat?
 

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Baffy

Aktives Mitglied
hi, "Auge"

Erstmal tut es mir sehr leid, das deine MA gegangen ist, mein Beileid!

Wenn ihm vorher nicht schwindlig war, dann sind das die Psychotabletten. Die sorgen meißt im "Inneren" für Entspannung und das aber überall. Dadurch kann es schonmal vorkommen, das im "Oberstübel" zu wenig Blut ankommt und das gerade dann, wenn man nachts aufstehen möchte. Deswegen vielleicht der Schwindel und die Verwirtheit.
Bei dem Alter waren deine Eltern bestimmt sehr, sehr lange zusammen und wenn da das "Gegenstück" plötzlich nicht mehr da ist, dann geben sich auch viele Menschen im Inneren auf. Vielleicht sorgt das bei deinem Daddy zusätzlich für ein inneres "ich will ja garnicht mehr". Die Psyche kann hier auch zu Symptomen führen.

Ich würde erstmal versuchen die Tabletten zurück zu fahren und abzuwarten, wie es ihm damit geht.

LG
 
G

Gast

Gast
Wie kannst du nur empfehlen, die TE möge die Psychopharmaka ihres Vaters mal eben "zurückfahren"???
Das ist grob fahrlässig.

Liebe TE, das entscheidet der Arzt. Du sprichst ja sicher mit seinen Ärzten. Denke daran, eine Pflegestufe zu beantragen und dich nicht zu sehr aufzureiben.

Es tut mir sehr leid, dass du deine Ma verloren hast, ich möchte dir mein Mitgefühl aussprechen.
 

Baffy

Aktives Mitglied
Natürlich muß dieses "Zurückfahren" über den Arzt gehen.
Und warum ich das sage? Weil ich aus eigener Erfahrung weis, was dieses Dreckszeug in einem anrichtet. Die Schäden spüre ich heute noch.
Außerdem deckt sich diese Schlappheit, kaum noch Kraft zu haben mit meinen Erfahrungen.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

Gast
Ein Psychopharmakon ist nicht per se "Dreckszeug", mäßige dich ein wenig. Du bist hier in einem Trauerforum. Wenn du ein Anliegen bezüglich der Pharmazie hast, eröffne doch irgendwo einen eigenen thread.

TE, hast du Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst?
 
hi, "Auge"

Erstmal tut es mir sehr leid, das deine MA gegangen ist, mein Beileid!

Wenn ihm vorher nicht schwindlig war, dann sind das die Psychotabletten. Die sorgen meißt im "Inneren" für Entspannung und das aber überall. Dadurch kann es schonmal vorkommen, das im "Oberstübel" zu wenig Blut ankommt und das gerade dann, wenn man nachts aufstehen möchte. Deswegen vielleicht der Schwindel und die Verwirtheit.
Bei dem Alter waren deine Eltern bestimmt sehr, sehr lange zusammen und wenn da das "Gegenstück" plötzlich nicht mehr da ist, dann geben sich auch viele Menschen im Inneren auf. Vielleicht sorgt das bei deinem Daddy zusätzlich für ein inneres "ich will ja garnicht mehr". Die Psyche kann hier auch zu Symptomen führen.

Ich würde erstmal versuchen die Tabletten zurück zu fahren und abzuwarten, wie es ihm damit geht.

vielen dank für die antwort
 

-sofia-

Sehr aktives Mitglied
Eigenmächtig solltest du die Psychopharmaka nicht zurückfahren. Dein Vater hat sie nicht grundlos verschrieben bekomen. So einen Ratschlag überhaupt zu geben, ist fahrläsig.
Ihr solltet einen Neurologen mit ihm aufsuchen, um abklären zu lassen, ob bei deinem Vater eine Alzheimererkrankung vorliegt.
Durch den Tod seiner Frau hat sich das ganze Leben deines Vaters geändert. Er hat sie 7 Jahre gepflegt und hatte keine Zeit selbst krank zu werden. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn nun der Zusammenbruch kommt. Stellt einen Antrag auf Pflegegeld, damit dein Vater von einem Pflegedienst versorgt werden kann und versucht ihn abzulenken, so gut es geht.
Mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner Mutter.
 
Eigenmächtig solltest du die Psychopharmaka nicht zurückfahren. Dein Vater hat sie nicht grundlos verschrieben bekomen. So einen Ratschlag überhaupt zu geben, ist fahrläsig.
Ihr solltet einen Neurologen mit ihm aufsuchen, um abklären zu lassen, ob bei deinem Vater eine Alzheimererkrankung vorliegt.
Durch den Tod seiner Frau hat sich das ganze Leben deines Vaters geändert. Er hat sie 7 Jahre gepflegt und hatte keine Zeit selbst krank zu werden. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn nun der Zusammenbruch kommt. Stellt einen Antrag auf Pflegegeld, damit dein Vater von einem Pflegedienst versorgt werden kann und versucht ihn abzulenken, so gut es geht.
Mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner Mutter.


vielen dank für die antwort
 
Eigenmächtig solltest du die Psychopharmaka nicht zurückfahren. Dein Vater hat sie nicht grundlos verschrieben bekomen. So einen Ratschlag überhaupt zu geben, ist fahrläsig.
Ihr solltet einen Neurologen mit ihm aufsuchen, um abklären zu lassen, ob bei deinem Vater eine Alzheimererkrankung vorliegt.
Durch den Tod seiner Frau hat sich das ganze Leben deines Vaters geändert. Er hat sie 7 Jahre gepflegt und hatte keine Zeit selbst krank zu werden. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn nun der Zusammenbruch kommt. Stellt einen Antrag auf Pflegegeld, damit dein Vater von einem Pflegedienst versorgt werden kann und versucht ihn abzulenken, so gut es geht.
Mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner Mutter.



vielen dank für die antwort
 

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