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Ich weiß einfach nicht, was ich kann und wo ich beruflich stehe

Problemmensch75

Aktives Mitglied
Ich bin intelligent, gehörte außer in der Realschule immer zu den Leistungsstarken. Mein Lebenslauf ist schrecklich, so empfinde ich dies. Ich bin negativ, depressiv zu allem eingestellt. Ich fühle mich nicht in dieser Welt heimisch. Ich suche nach dem Ich ( was bin ich) . Beruflich bin ich schlecht, ich stehe jedes Mal unter Strom , mein Herz pocht bei den kleinsten Aufgaben bis zu dem Hals. Prüfungen sind für mich ein Graus. Mit 16 hatte ich noch Interessen ( alles WEG!!).
Lebe ich noch, wenn ich wie emotionsloser Zombie durch die Gegend laufe? Früher hatte ich noch Interessen ( jetzt ist mir alles egal ). Ich würde nur arbeiten, ohne Spaß daranzuhaben. Vielleicht merken das die Firmen und ich kriege deswegen oft Absagen, ferner ich mich damit abgefunden habe. Ich erwerbe derweil ein zusätzliches , unbrauchbares Papier, das ich wieder in die Mappe klemmen kann. Es wird durch schlaflose Nächte entstehen ( Ich bin bis um 6 Uhr wach und lerne / heule/ sinnieren über das Leben nach. 2 Monate. Wird eh alles unnütz sein. Meine Depression hat mich leergefressen, innerlich bin Ich TOT und äußerlich zieht man es mir an. Ich lache und doch weine ich. Ich weine , weil ich lache, obdies nicht Echt sein kann.

Für Menschen wie mich wird es kein Platz geben. Ich bin alt. Andere studieren in meinem Alter bei mir dauert es noch Jahre und dann wüsste ich nicht mal was, weil eh alles sinnlos ist . Interessen gen 0.

Ich habe keine Ahnung was ich noch auf der Erde mache. Meine Aufgabe: Am leben zu sein !!!
 
Zuletzt bearbeitet:

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T

tuny

Gast
Hallo Problemmensch,

entstand der Thread aus einer vorübergehenden Stimmung, oder ist das Geschriebene noch immer aktuell? Falls es noch aktuell ist:

Ich habe nicht den Eindruck, dass es dir ausschließlich um deinen beruflichen Stand aus rein pragmatischer Sicht geht, sondern dass du eine gewisse Form des tieferen Sinnerlebens dort zu finden glaubst. Möglicherweise ergibt sich dann auf der pragmatischen Ebene zunächst der Ansatz, das Arbeiten eher als Mittel zum Zweck anzusehen. Natürlich taucht dann sofort die Frage auf, was denn dieser Zweck sein soll. Diese Frage ist eine richtige und wichtige Frage, und sie stellt sich dann ohne ihre konkrete Kondensation im beruflichen Werdegang ganz besonders grell. Anders formuliert: Ist vielleicht die gedankliche Fokussierung auf den beruflichen Stand und die dadurch gewonnene "Ich"-Identität, die pragmatisch-materiellen Aspekte einmal ausgeblendet, nicht auch eine Art Schutzmechanismus, um die Sinnfragen nicht im luftleeren Raum und damit in quälender Voraussetzungslosigkeit beantworten zu müssen? Immerhin bietet die "Arbeitswelt" vorgefertigte Sinnangebote und Ich-Schablonen und das beruhigt. Aber ob dort das zu finden ist, um das es wirklich gehen soll, ist die große Frage...

Wenn es so ist: Sei mutig und stelle dich den Fragen. Es ist Zeit für Visionen. Woraufhin soll dein Leben entworfen werden? Welche Werte und Grundsätze möchtest du einmal in der Welt realisiert finden? Was würdest du verändern, wenn du die Freiheit dazu hättest?

Gruß
tuny
 

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