Also ich seh da jetzt nicht so das große Debakel, eher da wo die Leute keine Rücklagen bilden und das Geld auf den Kopf hauen ohne nachzudenken.
Es gibt aber auch ganz vernünftige Leute , wo die Teuerung wirklich hart zuschlägt, grade was Unternehmungen mit der Familie angeht und so, der war mit Frau und 2 Kindern im Phantasialand , da dachte ich, die sind mit 200 Tacken ausgekommen, da hab ich mich aber echt vertan der hat 400 Euro bezahlt für den Tag .
Auf der anderen Seite hab ich mich gefragt , warum man da noch hingeht , wenn das so teuer ist, ich würde da irgendwie umswitchen denke ich, lieber nen Außenborder kaufen und ein Schlauchboot und dann an den Fluß oder sowas in der Art....anstatt so einen Konsumtempel bedienen .....der hat jetzt einen zweiten Job angenommen ........
Als ich Kind war hatten wir nie viel Geld , aber wir haben aktiv gespart - nach der Kartoffelernte sind wir regelmässig zum Bauern um Kartoffeln zu sammeln, das war ein Kinderspaß oder die Rüben etc.
gibt es heute gar nicht mehr , solche Aktivitäten, da kauft man sich lieber für 50 Euro ein Hochbeet um dann für 10 Euro was reinzusetzen, was im Laden 1,30 kostet.....
Fahrräder wurden irgendwie wieder verwertet ....jeder konnte Schrauben und Muttern festziehen .....heute kostet das e-bike 1000 Euro - hält von 12 bis Mittag und kostet 200 Tacken Wartungsgebühr um die 500 m zur Schule zu überwinden und das sind noch die aktiven Kids, die meisten werden mit dem E- Auto abgeholt das weit über 40.000 kostet.....
wenn man sich mal in Ruhe überlegt, wo wirklich ein Bedürfnis besteht und wo Bedürfnisse künstlich erschaffen werden, kann man sich super einschränken, folgt man aber jedem emotionalen Trigger, kauf es weil Du es brauchst, andere es haben, es angeblich nötig ist, es Dir gefällt, dann wäre ein klarer Gedanke sicher besser, als eine system und zeitgeistorientierte Kaufrauschsymphonie....