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Ich verbrauche mehr Geld, als ich verdiene

wenn man sich mal in Ruhe überlegt, wo wirklich ein Bedürfnis besteht und wo Bedürfnisse künstlich erschaffen werden, kann man sich super einschränken, folgt man aber jedem emotionalen Trigger, kauf es weil Du es brauchst, andere es haben, es angeblich nötig ist, es Dir gefällt, dann wäre ein klarer Gedanke sicher besser, als eine system und zeitgeistorientierte Kaufrauschsymphonie....
Sehe ich genauso.
Alle wollen alles haben, "mithalten" können, etc. Wenn da eine Familie mit zwei Kindern "nur an die Ostsee" fahren kann, empfinden sie sich als Arm und benachteiligt.
Oftmals merken die Leute auch gar nicht mehr, wieviel unnötigen Kram sie täglich konsumieren. Da wird eingekauft, was das Zeug hält.
Ein Ausgabenbuch zu führen kann hilfreich sein. Die Teuerung trifft jetzt wohl am meisten jene, die eh schon über ihre Verhältnisse leben.
 
Entweder sparen, oder irgendwo dazuzuverdienen- hefte einen Zettel im Supermarkt hin mit Abrissnummer, da habe ich erst kürzlich einen gelesen, der war super sympathisch formuliert. Leider kann ich mich an den genauen Wortlaut nicht mehr erinnern, aber auf das kommts sicher auch sehr an, wie du dich beschreibst und was du hinschreibst.
Mein Enkel hat sich umgesehen, wo der Rasen, die Hecke vernachlässigt war, hat er einen Zettel an die Tür gesteckt, helfe gerne beim Rasenmähen, er war sofort engagiert, für einen Zwanziger pro Stunde, als Schüler hat er schon so viel Selbstbewusstsein gezeigt, man zahlte das gerne.
Meine Nachbarin kriegt für einmal am Freitag von acht bis vierzehn Uhr putzen 160.- Euro. Nebenher steht sie jeden Sonntag mit Trödel, den ihr jeder erleichtert, dass er ihn los ist, zusteckt. Da könntest du auch ansetzen- ich helfe gerne beim Entrümpeln...es braucht doch fast jeder Hilfe, hat nur Bedenken und Ängste, oder Befürchtungen, mit diesen musst du aufräumen können--zb im Text schreiben; Ich biete meine Hilfe an, bin zuverlässig, ehrlich, korrekt...
Handel und Dienstleistung sind immer ein Weg, wo Geld gemacht werden kann.
Schöne Tipps, aber sowas wie Trödel verkaufen, bei Nachbarn putzen oder anderweitig helfen geht nicht so einfach, wenn man Unterstützung vom Staat, wie z.B. Grundsicherung bekommt.
Das muss man anmelden, und genau mitteilen, wieviel man mit diesen Sachen verdient hat.
Dann wird einem ein Teil davon abgezogen, und wenn man das Ganze nicht angemeldet hat, gibt's richtig Ärger und Strafzahlungen an den Jobcenter.
Manchmal bekommt man sogar eine Anzeige wegen Leistungsbetrug, also sollte man nicht denken, daß man durch Verkaufen von alten Sachen bei Flohmärkten oder online leicht Geld dazu verdienen kann, wenn man GS bezieht.
Denn das wird von Mitarbeitern des Jobcenters sehr genau kontrolliert, die lesen sich z.B. bei Kleinanzeigen die E-Mail Adressen der Verkäufer durch, und gleichen diese mit den E-Mail Adressen ihrer Klienten ab.

Deshalb, wenn man als Stütze -Bezieher nebenbei bei Nachbarn hilft o.ä., dann muss man das anmelden, auch wenn das mindestens die Hälfte des eingenommenen Geldes kostet.
Denn das ist immer noch besser, als wenn man ständig Angst haben muss, daß man von irgendwem beim Amt angezinkt wird, und eine Anzeige bekommt...
 
Schöne Tipps, aber sowas wie Trödel verkaufen, bei Nachbarn putzen oder anderweitig helfen geht nicht so einfach, wenn man Unterstützung vom Staat, wie z.B. Grundsicherung bekommt.
Das muss man anmelden, und genau mitteilen, wieviel man mit diesen Sachen verdient hat.
Dann wird einem ein Teil davon abgezogen, und wenn man das Ganze nicht angemeldet hat, gibt's richtig Ärger und Strafzahlungen an den Jobcenter.
Manchmal bekommt man sogar eine Anzeige wegen Leistungsbetrug, also sollte man nicht denken, daß man durch Verkaufen von alten Sachen bei Flohmärkten oder online leicht Geld dazu verdienen kann, wenn man GS bezieht.
Denn das wird von Mitarbeitern des Jobcenters sehr genau kontrolliert, die lesen sich z.B. bei Kleinanzeigen die E-Mail Adressen der Verkäufer durch, und gleichen diese mit den E-Mail Adressen ihrer Klienten ab.

Deshalb, wenn man als Stütze -Bezieher nebenbei bei Nachbarn hilft o.ä., dann muss man das anmelden, auch wenn das mindestens die Hälfte des eingenommenen Geldes kostet.
Denn das ist immer noch besser, als wenn man ständig Angst haben muss, daß man von irgendwem beim Amt angezinkt wird, und eine Anzeige bekommt...
Immer diese lästigen Gesetze...

Man näht das Geld sowieso nicht in die Matratze, sondern betreibt die Wirtschaft damit. Aber du hast recht, wenn das jeder täte, das wäre fatal. Dann muss man dem Kind einen anderen Namen geben, ich helfe im Tausch gegen Naturalien. Ds kann man doch diskret abhandeln und keiner brauchts erfahren.
 
Bei uns hat eine Frau, die Kekse per Inserat angeboten hat, extrem draufbezahlt. Da wird streng unterschieden- profesionell oder "Traditionspflege"- ich les noch einmal nach, hab mich mal dafür interessiert wegen eigener Belange.
 
Immer diese lästigen Gesetze...

Man näht das Geld sowieso nicht in die Matratze, sondern betreibt die Wirtschaft damit. Aber du hast recht, wenn das jeder täte, das wäre fatal. Dann muss man dem Kind einen anderen Namen geben, ich helfe im Tausch gegen Naturalien. Ds kann man doch diskret abhandeln und keiner brauchts erfahren.
Da reicht schon ein missgünstiger Nachbar, der sowieso alle GS-Bezieher für faule Schmarotzer und Betrüger hält, und am liebsten sämtliche staatliche Leistungen abschaffen will.
Solche Typen rufen sofort beim Jobcenter bzw Sozialamt an, wenn sie auch nur den Hauch eines eventuellen Hinweis auf Schwarzarbeit sehen.
Deshalb also Vorsicht bei Arbeitsleistungen für Nachbarn!

Auch Naturalien können übrigens bei den Behörden als ein "geldwerter Vorteil" angesehen werden, und der Betroffene bekommt u.U. die Leistung gekürzt, und Schlimmeres...

Ich habe diese Gesetze nicht gemacht, aber leider gibt's genug Leute, die auf diese widerliche Kampagne reinfallen, die schon seit Jahren von gewissen Medien gegen Leistungsbezieher, Geringverdiener und Aufstocker geführt wird.
Und gerade diese Leute gehen mit Vorliebe petzen, wenn sie glauben, daß irgendwer vielleicht bei der Nachbarin für 20 Euro die Wohnung putzt, oder im Garten Unkraut jätet, ohne das anzumelden.
Denn durch solche riesigen Summen, die dadurch erwirtschaftet werden, wird unser Land natürlich völlig ruiniert, ja sicher....🤮
 
Mir ist die Zeit der Geld-Not auch noch sehr bekannt.
Meine Eltern prägten schon damals sehr oft das Sprichwort: "Den Groschen dreimal umdrehen."
Bedeutet nichts anderes, wer nur wenig Geld hatte, prüft seinen Groschen, heute Cent, besonders genau, bevor er ihn ausgab, bildlich gesprochen drehte er ihn in der Hand hin und her, um sich zu vergewissern, ob die Ausgabe wirklich notwendig ist. Das solltest du dir auch zu eigen machen.
Das „dreimal“ verstärkt diese Vorstellung und steht nicht für eine genaue Anzahl, sondern für besonders gründliches Überlegen.
Auch Kleinvieh macht Mist, achte also auch auf die Kleinigkeiten, die summieren sich oft zu einer großen Masse.
Hilfreich ist natürlich das Haushaltsbuch, lass dir überall einen Kassenzettel aushändigen und trag ihn dann sorgfältig in dein Ausgabenbuch ein.
Ebenfalls die regelmäßige Kontrolle deiner Kontoauszüge nicht vergessen!
 
Also ich seh da jetzt nicht so das große Debakel, eher da wo die Leute keine Rücklagen bilden und das Geld auf den Kopf hauen ohne nachzudenken.
Es gibt aber auch ganz vernünftige Leute , wo die Teuerung wirklich hart zuschlägt, grade was Unternehmungen mit der Familie angeht und so, der war mit Frau und 2 Kindern im Phantasialand , da dachte ich, die sind mit 200 Tacken ausgekommen, da hab ich mich aber echt vertan der hat 400 Euro bezahlt für den Tag .
Auf der anderen Seite hab ich mich gefragt , warum man da noch hingeht , wenn das so teuer ist, ich würde da irgendwie umswitchen denke ich, lieber nen Außenborder kaufen und ein Schlauchboot und dann an den Fluß oder sowas in der Art....anstatt so einen Konsumtempel bedienen .....der hat jetzt einen zweiten Job angenommen ........

Als ich Kind war hatten wir nie viel Geld , aber wir haben aktiv gespart - nach der Kartoffelernte sind wir regelmässig zum Bauern um Kartoffeln zu sammeln, das war ein Kinderspaß oder die Rüben etc.
gibt es heute gar nicht mehr , solche Aktivitäten, da kauft man sich lieber für 50 Euro ein Hochbeet um dann für 10 Euro was reinzusetzen, was im Laden 1,30 kostet.....
Fahrräder wurden irgendwie wieder verwertet ....jeder konnte Schrauben und Muttern festziehen .....heute kostet das e-bike 1000 Euro - hält von 12 bis Mittag und kostet 200 Tacken Wartungsgebühr um die 500 m zur Schule zu überwinden und das sind noch die aktiven Kids, die meisten werden mit dem E- Auto abgeholt das weit über 40.000 kostet.....
wenn man sich mal in Ruhe überlegt, wo wirklich ein Bedürfnis besteht und wo Bedürfnisse künstlich erschaffen werden, kann man sich super einschränken, folgt man aber jedem emotionalen Trigger, kauf es weil Du es brauchst, andere es haben, es angeblich nötig ist, es Dir gefällt, dann wäre ein klarer Gedanke sicher besser, als eine system und zeitgeistorientierte Kaufrauschsymphonie....

Ich nehm an, wir checken nicht, dass wir irgendwie nach wie vor Kinder sind, die kindlich überlegen.
Ich gehöre selber zu der Sorte- nahm eine Garage in Miete, um Schrott drin zu horten. Für eine "Glasmurmel" die schön glänzte legte ich "Gold" hin. Das wird ausgenutzt...zb, du DARFST hier arbeiten... statt, eure Hilfe ist mir viel wert.
Ich kann auch oft nur den Kopf schütteln, was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft. Eine meiner Freundinnen würde nie auf eine Autobahn auffahren, sie ist da sehr nervös- jedenfalls, es musste ein teurer Neuwagen sein mit allem drum und dran ( Tempomat, Navi, Spurhalter usw) für Ortsfahrten. Es ist trotzdem so, dass sie eine riesen Freude hat mit dem Wagen, daher schweige ich.
 
Ich kann beides, prassen und sehr sparsam leben. Ebenso völlig falsch kalkulieren, wie extrem nachhaltig und sinnvoll- so irgendwie wirds wohl uns allen gehen,manchmal uuuups, manchmal boah..
 

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