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Ich: Student - Mein Freund: Azubi. Und nun ?

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Hallo liebe Leute

Es geht darum, dass ich eine negative Einstellung habe, die ich irgendwie nicht ablegen kann.
Ich studiere Jura seit Oktober 2008. Die Phase davor und bis jetzt in meinem Leben war sehr vom Nachdenken geprägt. Aber auch vieles im positiven Sinne. Habe so viel tolles erlebt. Habe nach der Schule mit dem Zivi angefangen, was einfach zu geil war :)

Und dann noch der Nebenjob im café. Da hab ich dann auch meien Süsse kennen gelernt. es war so cool endlich mal die "schule ist fertig"-phase zu genießen.

Eigenes geld verdient. Freundin dann gehabt. So viele Erfahrungen gesammelt. Toll.

Gut..mit der Freundin ist jetzt auch Schluss. Aber ich halte den Kopf weiterhin hoch und gehe weiter.

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. Schon seit langem, aber vor allem in letzter Zeit beschäftigt mich ein Thema in meinem Kopf -> Mein Umgang mit Menschen und meine Beziehungen zu diesen.

Ihr müsst wissen, dass ich trotz Gymnasium Kontakt zu verschiedensten Leuten hatte. Sei es Hauptschüler, Realschüler, Gymnasiast, Student, Erwachsene oder Rentner.

Aber auch genau auf grund dieser Einstellung habe ich auch meine Schlüsse gezogen. Ich konnte die Unterschieder erkennen.

Man muss sagen, dass logischerweise Leute aus der Haupt- oder Realschule nicht so eine gute Bildung genießen wie Gymnasiasten. Da stellt sich mir gleich die erste Frage. sind diese dumm? und was hat das für eine bedeutung für freundschaften ?

Auf anderer Seite habe ich auch natürlich die andere Seite beobachtet. Gymnasiasten, Studenten, Akademiker usw.

Keine Zweifel. Oft intelligent, gebildet und andere Ausdrucksweise. Jedoch für mich persönlich manchmal etwas langweilige und trockene Leute. Meistens sagt mir sogar der Humor nicht wirklich zu. Sorry, ich fass das so auf, will niemanden angreifen...

Ich neige hin und wieder dazu sachen zu machen, die vielleicht als prollig oder doof abgestempelt werden z.b. laute musik hören, freche art und provokante wortwahl :)

Also ich bin da in der Hinsicht locker.

Aber nun gehts darum, dass ich meistens die Befürchtung hatte, dass wenn ich nun zur Uni gehe, mich verändere, zu intellektuell und zu trocken werde, vor allem bei einem Fach wie Jura.

Meine Gedanken bei einem Zusammentreffen mit einem Menschen sind "Ist er gebildet? Ist er intelligent? Ist er Student oder Azubi? Was kann ich aus allem schliessen?".....usw.

Man muss auch sagen, dass man selten sieht, dass der Anwalt z.b. mit dem Handwerker befreundet ist...

Ich find das irgendwo schade, dass die Schichten so auseinander leben. Ich selber habe von mir ein Bild, dass ich ein social guy bin, der mit jedem eine Unterhaltung führen und überall potentielle Freundschaften finden kann, egal wer diese Person genau ist und was er sonst so genau macht.

Mit dem einen kann ich mich über Politik und Wissenschaft (überwiegend mit Studenten) und mit dem anderen über Fussball, Party, zwischenmenschliches (überwiegend Nicht-Studenten oder Nicht-Akademiker) unterhalten.

Ist das nun verwerflich, dass ich auf 2 seiten stehe? kann man mir vorwerfen, dass ich keine eigene feste meinung habe? ich find das eigentlich alles ok so...

nuuur, dass ich daran zweifele. Es stellt sich mir als Problemfrage, wie ich später betrachtet werde, wenn ich mal als Akademiker mit dem typischen Klische-Arbeiter verkehre und mal hin und wieder was unternehme. Ich fühl mich oft mit dieser Einstellung alleine.

Aber vielleicht ist das auch nur eine einschränkende Glaubenswelt. Vielleicht ist es ja in der Realität so, dass doch viele Leute z.b. Studenten auch mal mit Azubis kontakt haben.

ich weiss es nicht. ich weiss nicht wie ich eine meinung und grundeinstellung zu der sache bilden soll.

Ich bedanke mich fürs lesen und hoffe auf paar antworten.

Liebste Grüsse
 

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