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Ich schaffe es einfach nicht ...

I-HaTeD2

Mitglied
Hallo ... Zuerst will ich mal sagen das man hier wegen mir nicht die Polizei einschalten brauch auch wenn das alles evt. recht arg klingen mag. Dazu will ich mich entschuldigen wenn das ganze etwas unübersichtlich und lang wird und ich erwarte hier auch keine Hilfe sondern vielmehr ein paar Meinungen wobei ich mich wohl auch einfach mal aussprechen muss. Ich habe mich im übrigen angemeldet weil ich kein Problem damit habe da man sowieso nicht Anonym sein kann im Internet und es von mir aus die ganze Welt wissen darf wie scheiße es mir geht. Falls ihr weiterlesen wollt dann bitte alles, ich versuche es ein klein wenig zu gliedern weshalb ich ein wenig mit meiner "Vorgeschichte" anfange über die man hier gar nicht viel zu diskutieren brauch ...

Vorgeschichte:
Geboren bin 1986, ich bin ein Einzelkind und habe die meiste Zeit bei meiner Mutter gelebt. Mein Vater ist / war Drogenabhängig und leidet / leidete unter einer Psychose ausgelöst von den Drogen (Chemisch, er hält sich wohl für Jesus, Gott oder kA ich weiß es nicht mehr). Meine Mutter hatte leider auch kein einfaches leben und musste als ich noch sehr klein war (ca. 3 Jahre) in die Psychatrie. Ich kam in dieser Zeit für ca. 3 Jahre zu Pflegeeltern, diese hatten neben mir noch einen weiteren Jungen in pflege der wohl auch behindert war (irgendwas mit den Beinen glaube ich, ich kann mich daran nicht mehr erinnern bzw. habe es damals sowieso nicht war genommen). Meine Pflegeeltern waren sehr streng, beim Essen musste man alles aufessen was auf den Teller kam egal ob man es mochte oder nicht. Wenn man etwas nicht tat wie gewollt wurde man bestraft, ich weiß nicht ob wir geschlagen wurden aber ich weiß noch das meine Beine ständig mit blauen Flecken übersäht waren, ich weiß aber das wir teilweise den ganzen Tag lang ins Zimmer gesperrt wurden - in dieser Zeit weinte mein "Pflegebruder" sehr oft.

Als meine Mutter wieder entlassen wurde musste sie praktisch um mich kämpfen da das Jugendamt mich nicht mehr hergeben wollte, sie sagt mir immer wieder das ich mich in dieser Zeit stark verändert hätte. Früher habe ich z.b. alles gegessen - danach kaum etwas (also mochte kaum noch etwas), davor war ich immer fröhlich, als Baby habe ich so gut wie nie geweint so das sich selbst die Nachbarn schon sorgen machten ob ich noch lebe - danach wirkte ich depressiv und traurig, war aggressiv. Ich denke hier hat alles begonnen aber leider ist das noch nicht das Ende ...

Wie gesagt musste meine Mutter sehr um mich kämpfen weshalb ich also auch so lange dort geblieben bin, von dort kam dann die Zeit im Kindergarten, ehrlich gesagt habe ich kaum noch erinnerungen an damals was aber in dem Alter kein Wunder ist. Im Kindergarten wurde ich jedenfalls ständig gemobbt und fertig gemacht während ich mich passiv verhalten habe und still war, ich fand nie richtig anschluss. Meine Mutter holte mich dann aber dort raus und bereute schon das sie das nicht früher getan hat (ich glaube ich wollte dort auch nicht mehr hin) denn einer der Betreuer dort hat sich sexuell an den Kindern vergangen, ob ich davon betroffen bin weiß ich nicht aber ich denke die Warscheinlichkeit ist doch recht hoch ...

Weiter gehts mit der Schule, ich wurde mit 7 Jahren eingeschult ... Die Einschulung war natürlich toll, man bekam eine große Tüte voll mit Süßigkeiten und wusste zum Glück noch nicht worauf man sich da eingelassen hat. Die erste Klasse war wirklich furchtbar, die Lehrer misshandelten die Kinder, selbst auf dem Schulhof wurde ich oft Zeuge davon, ich selbst hatte aber - glaube ich - nicht das Pech (ob da wieder etwas verdrängt wurde weiß ich nicht), allerdings hatte ich natürlich wieder Probleme mit den anderen Schülern in form von mobbing. Ich wechselte bereits nach dem ersten Schuljahr auf eine andere Schule (2. bis 4. Klasse), diese war Staatlich nciht anerkannt und somit als Privatschule einzustufen (Freie Schule Stadtname, in meinem Fall Wuppertal. Ich weiß nicht ob man damit noch woanders ansässig war) und beinhaltete alternative Schulmethoden. Nun ja, die Lehrer waren alle eigentlich recht Nett aber Anschluss fand ich auch hier nicht, wieder wurde ich gemobbt und fertig gemacht und die Lehrer waren leider nicht in der Lage mir den Stoff klar zu machen weshalb ich meist noch während den Pausen in der Klasse saß und versuchte es zu kapieren (dazu kommt später noch was). Nun gut ... Da die Schule sich nicht mehr finanzieren konnte musste ich wieder wechseln, ich kam aufs Gymnasium! Ich muss sagen die Schüler dort sind der letzte dreck, bilden sich zu viel auf sich selbst ein und mobbten mich natürlich auch (einige weil sie selbst etwas zu kompensieren hätten, viele waren nämlich fett und / oder häßlich) - muss aber sagen das es da auch ein paar Ausnahmen gab (meist aber unter den weiblichen Mitschülern). In dieser Zeit - 1 Schuljahr - hatte ich von einem älteren Schüler nachhilfe bekommen da ich davor ja kaum etwas gelernt habe, durfte im Prinzip den ganzen Tag lernen ... Der Typ war aber echt nett und auch mal für ne runde Tekken auf der PSX zu haben. :D

Naja ... Meine Noten waren durchschnittlich (2-4) aber trotzdem wechselte ich wieder die Schule, ich kam auf die CMS (Christian Morgenstern Schule) welche glaube ich als Rudolf Steiner Schule eingestuft wird und eher pädagogisch arbeitet. Von den Menschen her wohl die beste Schulzeit, ich hatte zwar auch hier hin und wieder Probleme aber fand im Grunde Anschluß und konnte halbwegs normal mein Leben leben. Ende 8. anfang 9. Klasse aber brach alles zusammen, ich war 15 und meine Pubertät voll im gange ... Anscheinend löste sich alles was sich in meiner Kindheit angesammelt hatte und brach aus, ich wurde Depressiv, schwänzte und blieb im Bett, verbrachte die Zeit nur noch im Zimmer entweder am PC oder saß teilweise auch mal 1-2 Tage nur auf dem Boden und starrte vor mich hin, versuchte mich auch zu ritzen was aber an einem absolut nicht scharfen Küchenmesser scheiterte und evt. noch der ersten Angst. Ich hatte in dieser Zeit diverse Betreuungen die sich die Zähne an mir ausgebissen haben, einer aber kam auf anhieb an mich ran und ich verstand mich gut mit ihm, dieser hat meiner Mutter dann geraten mich einzuweisen da sie mit der Situation auch nicht mehr klargekommen ist. Und naja ... So kam es dann, ich - natürlich gammelig und ungewaschen da ich ja nur mal zum pinkeln raus kam vor meinen PC durfte 3 Polizistinnen und 2 Sanitäter begrüßen. Der wohl peinlichste Augenblick den ich bis dahin erlebt habe und dann wollte man noch im selben Zimmer sein während ich mich umziehe (ich sollte erst Hand und Fußschellen bekommen ...) aus Angst ich könnte ja aus dem Fenster springen (Hochparterre - Garagen darunter ... -_-).

Nun gut ... Nun war ich also in der Klapse ... Der Gedanke machte mich noch mehr fertig, ich wollte einfach nur nach Hause. Ich musste zuerst im Flur schlafen und mich dort aufhalten da ich unter ständiger Beobachtung stand. Ich musste diverse Tests machen, darunter auch ein IQ Test ... Ich wünschte mir heute noch ich hätte mich geweigert diesen zu tun. Das Ergebnis bekam ich ca. 1 Woche später glaube ich, ich wurde ins Büro gerufen ... Man erklärte mir erstmal einige Dinge und laberte was von Intelligenz bis man mir sagte das mein IQ bei 132 läge, ich fragte ob das ein Fehler sei was aber definitiv nicht der Fall war. Man erklärte mir noch anhand eines "Kuchens" das ich zu 2% der Menschen gehöre um mir klar zu machen was das heißt (war wohl übertrieben oder einfach der Stand damals). Naja ... Anfangs fand ich nicht so recht Anschluß was sich mit kommenden Leuten aber etwas änderte, ich fand ein paar Freunde, bekam mit der Zeit mehr Ausgang und ging zur Schule die auf dem selben Gelände lag, machte auch ein Praktikum in einem Comicladen was mir aber ziemlich fremd war und schwer fiel. Ich war gute 6 Monate stationär und kam danach für 3 Monate in die Tagesklinik die auf dem selben Gelände war (d.h. jeden Morgen 30-45 Minuten Zugfahrt), war alles recht langweilig und unspektakulär. In dieser ganzen Zeit wurde bereits irgendwas mit Depressionen und shizoiden irgendwas festgestellt, ich weiß es aber nicht mehr genau.

Okay ... Danach kam ich dann wieder zu meiner Mutter (wurde also komplett entlassen) und besuchte wieder meine alte Schule, leider funktionierte das ganze evt. für eine Woche bis es wieder los ging. Ich verschlief und kam nicht aus dem Bett, hatte zoff mit meiner Mutter und diese wollte einfach nicht mehr. Meine Betruung riet also zu einer Wohngruppe wohin ich dann auch abgeschoben wurde (eine wirkliche Wahl hatte ich nicht). Dort blieb ich wieder für ca. 1 Jahr und verlief ganz okay, ich fand ein paar "Freunde" und versuchte noch mal einen Schulstart an der VHS um meinen Abschluß nachzuholen was aber nach 2-3 Monaten scheiterte (selbes Problem, wurde nicht wach, man hat mir sogar schon gefrorenen Spinat in den Nacken gelegt). Irgendwann musste ich dann ins Heim weil der Träger nicht mehr zahlen wollte (vor kurzem habe ich erfahren das ich wohl angebliche Termine nicht wargenommen habe ...), die Zeit dort war der reinste Horror ... Die Jugendlichen dort waren einfach nur Asi und scheiße, ich wurde gemobbt, geschlagen, verfolgt und terrorisiert. Ich fand aber auch eine Freundin was aber leider auch ein großer Fehler war, zuerst war zwar alles schön aber die Probleme kamen dann recht schnell. Es kam noch ein Shorejunky ins Heim (weiblich, muss aber sagen das ich es zuerst nicht wusste) mit der wir uns anfreundeten und immer wieder was unternahmen. Es änderte sich immer mehr, meine Freundin schien mir fremd zu gehen, ein mal küsste sie sogar diesen elenden Junky mit Zunge und als ich sauer, traurig und enttäuscht aus dem Zimmer lief (es waren ca. 10 Personen im Raum!) kam sie hinterher und fragte mich noch was denn los sei. Es gab noch viele Situtationen mit Männern die ähnlich abliefen allerdings schlimmer sind worauf ich aber im Detail nicht eingehen möchte. Naja zu dieser Zeit trank ich dann recht viel um damit klar zu kommen (morgens bereits 1 Flasche Wodka + 1-2 6packs Alkopops wenn es mir scheiße ging in einem Tempo mit dem ich nicht mal Wasser trinke) und auch Graß habe ich zu dieser Zeit mehr als sonst geraucht. Der Junky klaute mir im übrigen noch gut ~380€ Kleidergeld was ich eig. für Klamotten bekommen habe und zog mir mit hilfe eines anderen noch mal 200€ Kleidergeld ab (Raub! inklussive Drohungen dieser Person die mich davor und auch danach noch fertig gemacht hat). Naja ... Gegen Ende als ich 18 wurde hatte ich einen weiteren Versuch auf der VHS, mit meinem 18. Geburtstag musste ich aber dort raus weshalb ich mir auch schnell eine Wohnung suchen musste. Der Versuch auf der VHS scheiterte dann ebenfalls wieder als ich umgezogen war (wieder ca. 2-3 Monate) ...

Gut nun hatte ich also meine eigene Wohnung und war von diesem Junky weg der mir auch noch ne Jacke abgezogen hat. Allerdings musste ich feststellen das meine Freundin zu dieser Zeit wohl weiterhin fremdging mit jemanden aus dem Heim (bzw. in Verdacht sind min. 3 Personen - aus dem Heim!!!) und wohl noch min. 1 Person von außerhalb. Zuerst war wieder alles okay, dann rief sie jemand auf dem Handy an während sie bei mir war. Sie rannte mit dem Handy in die Küche was mich doch stark wunderte, ich schaute hinterher und rief sie mit "Schatz" und sie hielt nur den Finger vor den Mund und wollte mir noch sagen das sie es mir später erklärt wenn ich leise bin, ich hörte wie sie "niemand" sagte und danach "nein", ich denke man kann sich denken was gefragt wurde ... Danach war sie dann auch noch sauer auf mich weil ich ihr anscheinend noch die Tour vermaselt habe ..! Später gestand sie mir noch das sie Fremdgegangen ist was ich ihr sogar noch verzeiht habe wenn es denn nicht wieder vorkommt. Wieder später hat sie mir aber WIEDER gestanden das sie mir fremdgegangen ist, dieses mal aber mit einem Mädchen! Zu dieser Zeit hatte ich es schon ziemlich satt und verzieh ihr wieder - allerdings mit egoistischen Hintergedanken (ich denke es ist klar was ich meine). Naja es wurde aber nicht besser, wir stritten uns immer mehr und sie wurde immer komischer und ich erfuhr immer mehr Dinge. Sie gestand mir noch das sie wohl neben jemanden oben ohne geschlafen habe aber das nix weiter passiert ist - ihr wäre nur so heiß gewesen im Zimmer ... Als wir uns dann irgendwann gestritten haben was auch ziemlich laut war wollte ich das sie geht, sie weigerte sich natürlich weshalb ich mit Polizeit drohte was sie mir aber nicht geglaubt hat, ich rief also die Polizeit (die sehr unfreundlich am Telefon war) und der Polizist durfte ihr dann noch erklären das sie mir folge leisten muss blablabla. Nun gut, das war also die Trennung, ich war fertig, sie rief dann an und wollte ihre Sachen holen. Sie kam also noch mal vorbei und packte ihre Sachen ein, gehen wollte sie aber wieder nicht. Sie spielte wieder mit mir worauf ich aber nicht einging, dann fing sie an mir Ohrfeigen zu geben bis ich ihr irgendwann eine zurück gab und sie aus der Wohnung geworfen habe. Kurz darauf stand sie dann mit ihrem Macker unten auf der Straße, dieser drohte mir noch das er mich umbringt wenn er mich sieht weil ich sie geschlagen hätte. Irgendwann gegen Abend stand sie dann wieder unten und wollte rein, ich sagte ihr vom Fenster aus das sie gehen soll und hier nicht rein kommt bis plötzlich jemand rief "Polizei hier machen sie die Tür auf" ... Ich war tierisch erschrocken und lies sie also rein, tatsächlich kam ein Polizist mit seiner Kolegin mit und starrten mich öfters richtig böse an, nun ja und was holte meine Freundin? Einen Karton von ihrem Handy ..!

Ab da kam nicht mehr viel, ich traute mich noch weniger aus dem Haus als sonst schon, meine Mutter half mir in vielen Dingen wie z.b. Ämtergängen was sie aber dann auch nicht mehr schaffte. Sie ging mit mir zu einem Arzt der mir zu einer Betruung riet, den Rat nahm ich natürlich an da ich meiner Mutter auch nicht zu viel zumuten wollte (wenn auch mit etwas wiederwillen). Von da an war ich ca. 2 Jahre alleine, so gut wie nur alleine in meiner Wohnung und ohne Kontakte. Auf Rat von meinem Arzt und meiner Betruung bin ich danach in die Tagesklinik gegangen (Johaniter), dort lernte ich auch meine derzeitige Freundin kennen was wir damals aber noch verheimlichen mussten. Ich merkte auch das ein künstliches Vitamin E Mittel mir sehr half, leider darf man es nicht über längere Zeit einnehmen ... Ich blieb ca. 5 Monate dort, meine Freundin wohnt nun über mir da sie aus ihrer Wohnung raus musste aber eig. bin bzw. war ich die meiste Zeit bei ihr (selbst meine PCs stehen "hier"). Damit währen wir dann auch am Ende der Vorgeschichte.

Da ich gleich einen Termin habe und mich fertig machen muss trenne ich hier mal führe das ganze im nächsten Posting per Edit fort, so kann man evt. schon mal das hier lesen. Falls möglich aber bitte warten bis ich alles geschrieben habe.

Edit: Dürfte so gegen Mittag wieder hier sein denke ich ... Wie lange ich dann zum schreiben brauche weiß ich nicht.

Edit: Sorry wird wohl doch erst heute Abend oder morgen etwas, bin ziemlich müde und werde wohl gleich ins Bett gehen ...

Edit: Tut mir leid, wird wohl wieder erst heute Abend oder morgen etwas. Leider ist es privat etwas stressig.
 
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I-HaTeD2

Mitglied
Okay ... Weiter gehts auch wenn ein paar Bier wohl mitgeholfen haben (oder auch nicht ...).

Nun hier bin ich also, in meiner Wohnung oder besser die meiner Freundin. Ich bin nun über 2 Jahre mit ihr zusammen, viele haben gesagt das solche Beziehungen nicht gut gehen da wir ja beide krank sind. Meine Mutter z.b. aber (zu der ich heute eine sehr gute Beziehung habe) war überrascht und fand es gut das wir so lange auf engstem Raum gut klar kamen (ca. 32qm²).

In letzter Zeit gibt es aber immer mehr Stress ... Da sie vorher keine Hobbys hatte und fast den ganzen Tag lang TV geschaut hat habe ich sie dazu gebracht mal ein paar MMORPGs zu spielen, soweit auch okay und nicht schlimm aber mittlerweile artet es schon ziemlich aus. Sie sitzt im Grunde den ganzen Tag davor, tut so gut wie nix mehr, trinkt täglich Bier und hat keine Zeit mehr für mich. Ich erwarte da ja nicht mal viel da ich selbst gerne und auch mal viel spiele aber derzeit ist es schon fast auf ein Minimum angelangt. Sie labert viel mit ihrer Gilde (nur ein paar Personen) über Skype bzw. vor allem mit einer Person recht ausgiebig, ich will nicht sagen das ich sehr eifersüchtig bin aber durch meine Vergangenheit und meine Ex habe ich natürlich große Verlustgängste. Das was mich derzeit aber viel mehr fertig macht ist die Gleichgülltigkeit die ich dahingehend entwickel, ich liebe sie und will sie nicht verlieren und es macht mich auch fertig wie die Situation derzeit ist aber ich verziehe mich immer mehr in mich selbst wie ich es damals nach meiner Trennung getan habe.

Ich bekomme selbst auch komm noch was auf die Reihe, ich mache schon länger eine Ergotherapie um meine Arbeitsfähigkeit und mein soziales Verhalten zu stärken, das ganze funktioniert aber nicht wirklich gut und ich verpasse diese auch oft. Der Grund dafür ist das mein Schlafrythmus ständig total durcheinander kommt. Oft kann ich nachts nicht einschlafen und morgens (AUCH dadurch) nicht aufstehen bzw. werde einfach nicht wach (und da haben sich schon viele die Zähne dran ausgebissen), dadurch verschiebt sich das ganze soweit bis ich irgendwann tagsüber schlafe und nachts wach bin. Das ganze kann teilweise ziemlich verdreht sein, meistens versuche ich immer solange wie möglich wach zu bleiben und so lange wie möglich zu schlafen bis ich wieder in einem "normalen" Rythmus bin.

Ich bin mir durchaus klar das "normal" mehr als nur relativ ist aber in unserer heutigen Gesellschaft in der ich ja nun mal leider lebe kann es so nun mal nicht funktionieren. Ich nehme schon länger verschiedene Medikamente gegen Depressionen und / oder zum einschlafen aber wirklich helfen tut das alles nicht. Selbst Zopiclon welches eher ungerne verschrieben wird hilft mir so gut wie gar nicht (höchstens eine leichte Müdigkeit die aber nicht garantiert das ich auch einschlafen kann), auch die Antidepressiva (derzeit Trevilor) kommen nicht richtig gegen meine Stimmung an. Ich bin dazu auch auf der suche nach einer Psychotherapie (Tiefenpsychologisch) aber bisher ist man sich unsicher ob man mich überhaupt behandeln will da ich dadurch ja noch tiefer in meinen "Sumpf" sinken könnte. Natürlich wurde mir auch schon oft ein weiterer stationärer Aufenthalt empfohlen was für mich aber absolut nicht in Frage kommt da ich es einfach nur für Zeitabsitzen halte und ich dazu mein gewohntes Umfeld brauche um mich halbwegs wohl zu fühlen.

Ich bin nun 22 Jahre alt und habe diese Probleme schon immer wobei es mit 15 ja richtig ausgebrochen ist. Ich habe das Gefühl das es mit jedem Tag immer schlimmer wird und egal was ich versuche es bringt einfach nichts. Ich nehme eigentlich jedes Medikament, befolge jeden Ratschlag von meiner Betruung, Ärzten usw. aber nichts scheint mich wirklich weiter zu bringen. Wenn ich einen Schritt nach vorne mache gehe ich mindestens zwei Schritte zurück. Ich kann einfach nicht mehr, weiß nicht wie ich in dieser Gesellschaft in dieser Zeit zurecht kommen soll, es kommt mir alles fremd und falsch vor, die Menschen kotzen mich an. Wenn ich aus dem Fenster sehe und diese ganzen "Betonklötze" sehe könnte ich kotzen und meine Stimmung geht nur weiter in den Keller, ich will schon ewig nicht mehr nach draußen und tuhe das auch nur wenn es unbedingt nötig ist. Am liebsten würde ich mitten in irgendeinen Wald leben, frei sein, mit der Natur leben und kein hirnloser Sklave des Staates sein. Ich denke derzeit schon viel mehr über Selbstmord nach als sonst, ich denke der einzige Grund wieso ich es nicht wirklich tuhe sind meine Familie und meine Freundin, ich wüsste nicht was mich in dieser Welt sonst noch halten soll ...

Naja ... Mehr fällt mir irgendwie grade nicht ein, mein Kopf fühlt sich leer an obwohl er es wohl nicht ist (mir hat man damals erklärt das es "zu viele" Gedanken sind und ich diese nicht Ordnen könne weshalb es mir leer vor kommt), eventuell schreibe ich später noch mal weiter aber ich denke das hier reicht um zumindest etwas dazu schreiben zu können sofern man will und überhaupt bis hier hin alles gelesen hat.

Auf Wikipedia findet sich im übrigen ein recht guter Artikel über die shizoide Persöhnlichkeitsstörung welche wohl nur einer von vielen Gründen ist weshalb ich in dieser Welt einfach nicht klar komme.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schizoide_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

Ich will hier im übrigen keine Aufmerksamkeit bekommen oder Mitleid, ich weiß das es Menschen gibt denen es weitaus schlechter geht als mir (siehe Afrika die Slums oder Kriegsgebiete usw.), ich hoffe das man hier evt. jemand findet mit dem man Disskutieren kann, evt. kann ich anderen damit ja auch helfen indem ich zeige das sie nicht alleine sind denn ich habe auch dieses Gefühl aber denke das es sicherlich auch anderen so geht. Eventuell lerne ich hier ja auch neue Kontakte kennen wobei ich meist weniger Gesprächig bin als es hier evt. den Eindruck vermittelt womit natürlich nicht jeder klar kommt.

Alles weitere wird hier oder in den nächsten Post editiert, je nachdem wie viel es mit dem Vorthema zu tun hat.

Schönen Tag noch ...

Edit: Will doch noch ein wenig schreiben, tut mir leid das es etwas unsortiert ist dadurch aber ich wollte es nicht einfach so mitten in den bestehenden Text mit unter bringen.

Wie ich schon mal geschrieben habe hatte ich mich mit meinem 15. Lebensjahr bereits versucht selbst zu verletzen, in der Klapse bekam ich von diesem Verhalten natürlich mehr mit und übte es dann selbst richtig aus. Es war ziemlich egal ob man Rasierklingen, Scherben (selbst wenn sie dreckig waren), abgebrochene Kugelschreiberhülsen oder sonstwas war solange man sich damit schneiden konnte, es war auch egal ob es öffentlich also unter anderen Leuten war (sofern nicht in der Klapse in der nähe von Betreuern). Heute ritze ich aufgrund meiner Freundin nicht mehr, habe aber derzeit das starke verlangen danach. Es half mir immer diesen "Druck" abzubauen und am liebsten würde ich mir den gesammten Arm aufschneiden, egal ob wenige aber dafür tiefe Schnitte oder viele aber dafür oberflächliche Schnitte, es ist in etwa so als ob man ein Ventil öffnet und der Druck zusammen mit dem Blut aus dem Körper entweicht und derzeit platze ich förmlich an "Überdruck" ... Da die Medis kaum helfen trinke ich derzeit wie meine Freundin auch mehr Alkohol (etwa täglich angefangen von Bier bis hin zu Schnaps, kommt aber auch ganz auf die Körperliche verfassung an). Ich höre den ganzen Tag nur irgendwelche melancholischen und / oder depressiven Lieder und starre vor mich hin, die meiste Zeit bin ich nicht mal in der Lage mich mit spielen abzulenken obwohl das sonst immer recht gut funktionierte. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und wünschte ich wäre nie geboren, dann hätte ich mir und vielen anderen Menschen eine menge Leid erspart ... Naja ... Schon wieder diese leere in mir ... Eventuell kommt später noch was wenn ich etwas ordnen kann ...
 
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I-HaTeD2

Mitglied
Sorry aber per Edit scheint mal hier wohl nicht pushen zu können. Teil 2 ist nun fertig und beinhaltet soweit alles was mir derzeit zur aktuellen Lage eingefallen ist, weiteres wird ggf. nacheditiert (siehe Edit).
 

Faust

Aktives Mitglied
So. Habe jetzt mal deinen kompletten Beitrag durchgelesen.
Mein Eindruck von dir ist ehrlich gesagt ziemlich negativ. Für mich wirkt das hier äußerst arrogant und hochnäsig was du schreibst.
Warum sollte jemand die Polizei rufen? Was willst du überhaupt mit deinen Artikel erreichen? Sicherlich nicht Kontakte denen es ähnlich geht, ich habe das Gefühl du versuchst aufzuschneiden. Am meisten habe ich mich über folgende Aussage von dir aufgeregt:
"Da die Schule sich nicht mehr finanzieren konnte musste ich wieder wechseln, ich kam aufs Gymnasium! Ich muss sagen die Schüler dort sind der letzte dreck, bilden sich zu viel auf sich selbst ein und mobbten mich natürlich auch (einige weil sie selbst etwas zu kompensieren hätten, viele waren nämlich fett und / oder häßlich) - muss aber sagen das es da auch ein paar Ausnahmen gab (meist aber unter den weiblichen Mitschülern)."
Also alle Gymnasiasten sind der letzte Dreck? Und du beschwerst dich über Mobbing?
Hast du irgendwas in deinem Leben eigentlich selbst mal falsch gemacht, oder waren alle anderen bisher immer Schuld? Du sagst hier du willst kein Selbstmitleid, aber dein Beitrag trieft nur so vor Selbstmitleid, abgesehen davon das er VIEL zu lang ist, du könntest das ganze auch radikal kürzen. Vieles ist gar nicht von Interesse, bzw. da kommt erneut die Frage auf, was möchtest du hier überhaupt dem geneigten Leser vermitteln, fragen, was ist dein Ziel?
*grml*
 
V

venia

Gast
Hi,

...viel Text!

Du solltest das tun, was Du eigentlich nicht wirklich möchtest aber in die engere Wahl genommen hast...

Suche dir eine Vertrauensperson die in der Lage ist dich ein Stück weit in die richtige Richtung zu drücken.

Ich denke schon, dass Du nur schwer beurteilen kannst ob Du im Kindergarten gemobbt wurdest und ich gehe mit, wenn Du der Meinung bist als Kind etwas anders als andere Kinder gewesen zu sein!

OK ist auch, dass Du hier schreibst ... nur dann gehe auch den zweiten *wichtigen* Schritt und lass dir helfen.

Öffne dich für diejenigen, die fachlich in der Lage sind herauszufinden, was nötig ist um dein weiteres Leben zu bestehen.

Natürlich musst Du das nicht... dann lebe auch damit, dass sich Deine Bemühungen etwas hinzubekommen eher *dümpelhaft* auswirken und nicht zu entscheidenden Erfolgen führen

...Du wolltest ne Meinung...

*Gruß*
 
Zuletzt bearbeitet:

whitewine

Aktives Mitglied
Nun, dir geht's ja ganz klar nicht gut! Meine Frage ist: Was möchtest du von den Benutzern dieses Forums? Du sagst du möchtest kein Mitleid, d.h. du möchtest vermutlich auch kein Trost. Die Polizei rufen sollen wir auch nicht. Da Ratschläge dir, wie du sagst, grundsätzlich nie helfen, möchtest du wohl auch keine Ratschläge. Also, was möchtest du? Einfach mal alles aufschreiben? Mitbetroffene finden?

Du sagst, Medikamente helfen dir nicht. Hast du die Medis denn schon öfters gewechselt und die Dosierungen verändert? Ein grosses Problem bei dir scheint zu sein, dass du (sorry) deinen A**** nicht hochkriegst - was grösstenteils wohl mit den psychischen Problemen zusammenhängt. Aber du siehst ja selbst dass du nicht vorwärtskommst sondern immer nur noch weiter versumpfst. Hast du dir schonmal überlegt, vielleicht eine stationäre Therapie zu machen? Dort "wirst du beschäftigt" (Therapien etc.) und hast gar nicht soviel Zeit zum versumpfen...
 

I-HaTeD2

Mitglied
Okay Schritt für Schritt ...

So. Habe jetzt mal deinen kompletten Beitrag durchgelesen.
Mein Eindruck von dir ist ehrlich gesagt ziemlich negativ. Für mich wirkt das hier äußerst arrogant und hochnäsig was du schreibst.
Kannst du das begründen? Hast du überhaupt den Wikieintrag gelesen? Es war jedenfalls nicht meine Absicht so rüber zu kommen aber ich kann es mir höchstens noch dadurch erklären das ich versuche für jeden da draußen "stark" zu wirken und mir nichts anmerken zulassen weshalb ich nicht immer so reagiere wie man es evt. erwartet.

Warum sollte jemand die Polizei rufen? Was willst du überhaupt mit deinen Artikel erreichen?
Es wurde schon für weniger bzw. die bloße Aussage das man Selbstmordgefährdet sei die Polizei gerufen die daraufhin die Wohnung gestürmt haben und auf sowas habe ich natürlich weniger lust. Mit meinem Beitrag will ich das erreichen was hier bereits passiert. Einerseits musste ich mich mal aussprechen und andererseits will ich darüber Diskutieren und ggf. noch andere Leute finden denen es ähnlich geht. Habe ich aber eigentlich auch so bereits geschrieben.

Also alle Gymnasiasten sind der letzte Dreck? Und du beschwerst dich über Mobbing?
Nein sicher nicht alle ... Ich kann aber kaum jeden aufzählen der sich so verhalten hat geschweige denn Namen nennen. Es ist also lediglich eine Verallgemeinerung wobei ich davon ausgegangen bin das dies klar war ...

Hast du irgendwas in deinem Leben eigentlich selbst mal falsch gemacht, oder waren alle anderen bisher immer Schuld? Du sagst hier du willst kein Selbstmitleid, aber dein Beitrag trieft nur so vor Selbstmitleid
Im Grunde gebe ich mir sogar für so ziemlich alles selbst die Schuld, dazwischen ist aber auch der Zwiespalt begründet durch den Hass der sich durch meine Vergangenheit entwickelt hat. Wenn das alles so einfach wäre hätte ich ja auch weniger Probleme damit. Im übrigen widersprichst du dir leicht selbst wenn du der Meinung bist das ich sage alle anderen wären schuld aber mein Beitrag wiederum triefe vor Selbstmitleid.

abgesehen davon das er VIEL zu lang ist, du könntest das ganze auch radikal kürzen. Vieles ist gar nicht von Interesse, bzw. da kommt erneut die Frage auf, was möchtest du hier überhaupt dem geneigten Leser vermitteln, fragen, was ist dein Ziel?
Was von Interesse ist hängt ja wohl vom leser selbst ab, wenn es dich nicht interessiert zweigt dich auch niemand es zu lesen.

Mich würde aber mal interessieren, welche Form von Feedback du hier erwartest, I-Hated?
Jedes, negativ als auch positiv. Ich habe keine Probleme damit wenn jemand nicht damit klar kommt denn das bin ich sowieso gewohnt aber es wäre trotzdem gut das aufzuklären und darüber zu reden (finde ich jedenfalls). Ansonsten siehe oben.

OK ist auch, dass Du hier schreibst ... nur dann gehe auch den zweiten *wichtigen* Schritt und lass dir helfen.

Öffne dich für diejenigen, die fachlich in der Lage sind herauszufinden, was nötig ist um dein weiteres Leben zu bestehen.
Ich versuche mir ja helfen zu lassen, ich nehme eigentlich jedes Medikament in jeder dosierung was mir empfohlen wird (obwohl ich es hasse mich mit Chemie zuzudröhnen), nehme an anderen Dingen teil die mir helfen könnten (Therapie, Tagesklinik, Tagesstädte usw.).

Da Ratschläge dir, wie du sagst, grundsätzlich nie helfen, möchtest du wohl auch keine Ratschläge.
Das kam wohl ebenfalls falsch rüber, ich höre mir gerne weitere Ratschläge an vor allem von jemanden der evt. ähnliches durcgemacht hat und / oder macht. Ich sagte nur dass das was mir bisher geraten wurde bzw. ich probiert habe nicht geholfen haben, grundsätzlich bin ich aber bereit noch mehr auszuprobieren wenn denn noch Ideen vorhanden sind.

Du sagst, Medikamente helfen dir nicht. Hast du die Medis denn schon öfters gewechselt und die Dosierungen verändert? Ein grosses Problem bei dir scheint zu sein, dass du (sorry) deinen A**** nicht hochkriegst - was grösstenteils wohl mit den psychischen Problemen zusammenhängt.
Ja habe ich, ich kann nicht genau sagen wie oft und wie viele aber in den letzten Jahren waren es sicherlich schon 7 verschiedene Antidepressiva in verschiedenen dosierungen und diverse Einschlafhilfen ebenfalls in verschiedenen dosierungen. Das ich meinen A**** oft nicht hoch kriege ist schon richtig und leider auch ein typisches Sympthom der Depression nur oft "geht" es einfach nicht, es ist wie eine Blockade oder Mauer an der man nicht vorbei kommt, daneben ist dann aber auch mein Schlafrythmus ein großes Problem. Es ist schwer einen Termin warzunehmen wenn man bereits 20-36 Stunden wach ist und schon beim blinzeln in Sekundenschlaf verfällt.

Aber du siehst ja selbst dass du nicht vorwärtskommst sondern immer nur noch weiter versumpfst. Hast du dir schonmal überlegt, vielleicht eine stationäre Therapie zu machen? Dort "wirst du beschäftigt" (Therapien etc.) und hast gar nicht soviel Zeit zum versumpfen...
Durch meine bisherige stationäre Erfahrung lehne ich das derzeit komplett ab, ich weiß nicht ob es sich in Zukunft evt. mal ändert aber wenn dann höchsten für eine Spezialklinik und keiner normalen Klapse da man dort nicht wirklich beschäftigt wird und es eher totlangweilig ist (wie gesagt einfach nur Zeitabsitzen).

Man muss aber auch sagen das Beschäftigung nur kurzweilig hilft, es ist eben Ablenkung die aber nicht die eigentlichen Probleme bekämpft sondern sie nur in eine Ecke schiebt.

Danke schon mal für die Antworten.
 
T

Truth

Gast
Hallo I-hate,

ich selbst hab noch keine schwere Depression mitgemacht - depressive Phasen schon, das geht vielen so. Aber eine tiefe Depression ist eben etwas anderes und ich glaube nur für den wirklich zu verstehen, der das schon erlebt hat. Ich schreibe also als Außenstehende, die Verständnis hat, aber dennoch sehr nüchtern darüber nachdenkt. Und deshalb erstmal, Hut ab vor deiner Reaktion auf manche Antwort. Das zeugt auf jeden Fall davon, dass du trotz allem Selbstbewusstsein hast, das dich wohl ab und an rüberrettet. Das bringt mich aber auch zu der Schlussfolgerung, dass du deinen ursprünglichen Text eventuell während eines Tiefs geschrieben hast und die Antworten während eines Hochs? Dann frag ich mich, was für Netze hast du dir selbst aufgebaut, damit du aus den Tiefs wieder rauskommst? Hast du da für dich irgend eine Methode entwickelt? Was ich mich sonst noch Frage: Vielleicht ist schon viel zu viel an dir rumgedoktort worden und du hast das Pech gehabt, nicht die richtige Therapie gemacht zu haben. Depressionen sind sehr komplex und umfangreich. Es gibt so viele Therapiemöglichkeiten weil es auch verschiedene Ursachen gibt. Wenn man deine Geschichte durchliest, neigt man zu denken: Ist doch klar, dass er mit so einer Lebensgeschichte eine Depression hat - aber klar ist erst mal gar nichts! In der Kindheit Schlimmes zu erleben kann auch dazu führen, dass du überlebnsfähiger bist als andere. Dass du in schwierigen Situationen viel eher klar kommst, als jemand, der eine harmonische Kindheit hinter sich hat (wobei ich selbst nicht glaube, dass es generell so etwas wirklich gibt - überall gibt es Disharmonie, auch in der intaktesten Familie).

Du scheinst sehr intelligent zu sein. Nutzt du dieses Potential für dich? Wenn du nicht in einem Tief bist, wäre es vielleicht wichtig, nach Möglichkeiten zu suchen, wie du dieses Potential in dir fördern kannst.

Liebe Grüße
Truth
 

I-HaTeD2

Mitglied
Uhm ... Eigentlich würde ich sagen das ich so ziemlich kein Selbstvertrauen habe, allerdings bin ich solche und schlimmere Reaktionen und Antworten gewohnt was wohl der Grund ist weshalb ich da so nüchtern reagiere (aber es stimmt schon das ist sicherlich auch Stimmungsabhängig und es kommt auf die Reaktion / Antwort selbst auch drauf an). Sicherlich habe ich den Text in einem Tief geschrieben wobei ich derzeit kaum mehr richtige "Hochs" habe (wenn dann kleine) was auch ein Grund ist weshalb ich hier geschrieben habe. Eine Methode mich wieder hoch zu ziehen habe ich nicht, in der Regel versuche ich mich z.b. durch spielen abzulenken was in schweren Phasen aber leider auch nicht möglich ist. Das zu viel an mir "herumgedoktort" wurde kann schon sein, es fing ja schon an als ich noch klein war um herauszufinden was im Kindergarten mit mir passiert ist, im Grunde hatte ich also fast mein ganzes Leben immer wieder mit Ärzten zu tun gehabt und irgendwann ist man es einfach leid wenn man dann noch sieht das anscheinend nichts wirklich hilft. Es ist zudem wirklich schwer einen guten Arzt zu finden mit dem ich dann auch noch auf anhieb klar komme da meine Persönlichkeitsstörung das oft verhindert - entweder komme ich mit einem Menschen klar oder nicht und das ist eben ein weiteres "Problem" (zumindest was Therapien usw. an geht denn normalerweise stört es mich eher weniger und ich habe normalerweise auch keine Probleme damit alleine zu sein - eher im Gegenteil).

Das ich intelligent bin höre ich leider recht häufig und der IQ Test bestätigt es auch in gewisser weise (auch wenn ein hoher IQ nicht unbedingt etwas mit intelligenz zu tun haben muss) aber ich selbst denke da anders und halte mich für dumm und unfähig weil ich mein Leben nicht in den Griff kriege und nicht so bin wie es die Gesellschaft gerne hätte denn anders kann man heute einfach nicht wirklich Leben. Dazu steigen die Anforderungen rapide wenn ein Gegenüber hört das man als "Hochintelligent" eingestuft wird was mir nur noch mehr Probleme macht. Falls ich Potenzial habe was ich weniger glaube nutze ich es denke ich nicht. Die Meinung von mir kann natürlich auch durch meine Depression kommen ich weiß es nicht aber wirklich ändern kann ich es deshalb auch nicht selbst wenn ich mir dessen bewusst wäre.

Danke für deinen Post.
 

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